Mal ehrlich:
Wenn es in Kürze eine Bewertungsseite für FÄHIGKEITEN IM SEXUELLEN BEREICH oder HYGIENE aller Bewohner Deutschlands gäbe, würdet Ihr Euch freuen, da für alle öffentlich sichtbar benotet zu werden?
Es spielt keine Rolle, ob die Lehrerin gute Arbeit leistet oder schlechte. Auch können Benotungen die tatsächliche Arbeit nicht korrekt widerspiegeln. Auch kann jeder eine Bewertung hinterlassen, der eine Mailaddy hat.
Es fehlen hier also Schrankenregelungen. Warum muss das z.B. öffentlich sichtbar sein? Wem nutzt das? So ist das nur ein Pranger für die, die keine guten Bewertungen erhalten.
Die Frau hat recht. Ob sie schlechte Arbeit leistet, ist völlig ohne Belang.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Fähigkeiten im sexuellen Bereich können sicher nicht von freier Meinungsäußerung abgedeckt werden.
student schrieb:
> Fähigkeiten im sexuellen Bereich können sicher
> nicht von freier Meinungsäußerung abgedeckt
> werden.
Da irrst Du.
Wenn Person A mit Person B schläft, können sich beide bewerten. Eine Aussage wie "Der war nicht gut im Bett" ist von der freien Meinungsäußerung völlig gedeckt.
dein rundumschlag ist unpraezise. auf spickmich kann ebend nicht jeder mit email bewerten und nicht jeder kann die beurteilungen einsehen. spickmich muss sicherstellen, dass nur schueler und bedienstete der entsprechenden schule zugriff auf die beurteilungen haben.
answerer schrieb:
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> dein rundumschlag ist unpraezise. auf spickmich
> kann ebend nicht jeder mit email bewerten und
> nicht jeder kann die beurteilungen einsehen.
> spickmich muss sicherstellen, dass nur schueler
> und bedienstete der entsprechenden schule zugriff
> auf die beurteilungen haben.
Ja das stimmt. Allerdings wäre es mir als Schüler/Lehrer auch ohne Zugriffsbeschränkung vollkommen wurscht, ob der Lehrer XYZ in Buxtehude jetzt eine 4 oder 1 hat, wenn ich in Berlin etc. wohne und diesen nichteinmal kenne.
Initialzündung schrieb:
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> Mal ehrlich:
>
> Wenn es in Kürze eine Bewertungsseite für
> FÄHIGKEITEN IM SEXUELLEN BEREICH oder HYGIENE
> aller Bewohner Deutschlands gäbe, würdet Ihr Euch
> freuen, da für alle öffentlich sichtbar benotet zu
> werden?
>
Super Idee, meine Seite ist morgen schon online... ;)
*Scherz*
Wobei ich die Seite über Hygiene sicherlich interessant fände, damit die Leute, die ständig miefend durch die Gegend laufen endlich mal was für selbige tun. Oder analog zu Onkel Schäubles Leitsatz: "Wer sich ordentlich wäscht, braucht nichts zu befürchten." ;)
Initialzündung schrieb:
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> Mal ehrlich:
>
> Wenn es in Kürze eine Bewertungsseite für
> FÄHIGKEITEN IM SEXUELLEN BEREICH oder HYGIENE
> aller Bewohner Deutschlands gäbe, würdet Ihr Euch
> freuen, da für alle öffentlich sichtbar benotet zu
> werden?
So ein Unsinn, die Lehrer werden für ihre "Dienstleistung" im öffentlichen Bildungssystem bewertet, wofür durchaus ein öffentliches Interesse besteht und nicht als Privatperson.
Sobald ein berechtigtes öffentliches Interesse besteht, wovon man bei Dienstleistungen ausgehen sollte, wird die Meinungsfreiheit höher gewichtet der Persönlichkeitsschutz. Wenn jemand eine Dienstleitung anbietet, bei der die Fähigkeiten im sexuellen Bereich relevant sind, dann könnte diese auch bewertet werden.
answerer schrieb:
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> dein rundumschlag ist unpraezise. auf spickmich
> kann ebend nicht jeder mit email bewerten und
> nicht jeder kann die beurteilungen einsehen.
Doch, das kann er. Er muss nur die richtigen (bzw. falschen ;)) Daten angeben.
> spickmich muss sicherstellen, dass nur schueler
> und bedienstete der entsprechenden schule zugriff
> auf die beurteilungen haben.
"Muss sicherstellen" ist nicht dasselbe wie "stellt sicher". Die Anmeldung ist zwar ein bisschen umständlich, aber wenn man will, bekommt man alle Daten über jeden Lehrer raus, auch wenn man mit der Schule NICHTS zu tun hat.
Ob der Rahmen einer weltweiten Offenheit nun stimmt? Da bin ich jetzt eher skeptisch. Aber schulweit, warum denn nicht? Das, was eine Evaluierung eventuell an Motivierung bewerkstelligen kann, schafft sie auch in diesem eingeschränkten Rahmen.
Darueber hinaus wirds ohnehin eher kontraproduktiv und zwar sowohl bei ausgesprochen guten als auch sehr schlechten Bewertungen. Im ersteren Fall dürfte Überheblichkeit gefördert werden im zweiten Fall eine Trotzreaktion.
Warten wir einmal das Ergebnis dieser Runde ab. So ganz belanglos ist die ganze Angelegenheit keinesfalls. Kann man auf solchen Bewertungsportalen ein Geschäftsmodell aufbauen?
blubbb schrieb:
> So ein Unsinn,
Nein, Dein Post ist Unsinn. Ich erkläre Dir aber auch gerne, warum.
> die Lehrer werden für ihre
> "Dienstleistung" im öffentlichen Bildungssystem
> bewertet, wofür durchaus ein öffentliches
> Interesse besteht und nicht als Privatperson.
Es besteht KEIN öffentliches Interesse daran, Lehrerbenotungen von Schülern zu veröffentlichen. Insbesondere wenn man davon ausgehen kann, a) dass diese von Laien durchgeführt werden kann und dass b) ein Lehrer mehrfach von ein und derselben Person bewertet werden kann.
Es würde reichen, diese Informationen dem betreffenden Lehrer und vielleicht seinen Vorgesetzten zugänglich zu machen. Das tut Spickmich aber nicht: Es liefert die Daten einem größerem Personenkreis, der KEIN Interesse daran hat, außer dem Gaffen. In dieser Ausprägung kommt Spickmich einem Pranger gleich, wenn die Benotung nicht gut ist.
Es besteht jedoch sehr wohl ein öffentliches Interesse daran, dass die Lehre so gut wie möglich durchgeführt wird. Dafür ist ein Instrument wie "Spickmich" aber nicht geeignet.
Rainer Haessner schrieb:
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> Ob der Rahmen einer weltweiten Offenheit nun
> stimmt? Da bin ich jetzt eher skeptisch. Aber
> schulweit, warum denn nicht?
Ich frage zurück: Ist "schulweit" nicht schon zu weit?
Übrigens ist die weltweite Offenheit bei Spickmich gegeben. Es ist nicht so ganz leicht, aber es funktioniert.
> Darueber hinaus wirds ohnehin eher kontraproduktiv
> und zwar sowohl bei ausgesprochen guten als auch
> sehr schlechten Bewertungen. Im ersteren Fall
> dürfte Überheblichkeit gefördert werden im zweiten
> Fall eine Trotzreaktion.
Sehe ich auch so. Deshalb wäre es vielleicht am besten, wenn die Ergebnisse NUR dem betreffenden Lehrer mitgeteilt werden. Wäre eine Aussagekraft gegeben (was ich bei Spickmich eher nicht sehe) wäre evtl. noch eine Weitergabe an die Vorgesetzten sinnvoll, aber eine solche Auswertung soll dann vielleicht doch professioneller geschehen als durch Spickmich.
Initialzündung schrieb:
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> Es besteht KEIN öffentliches Interesse daran,
> Lehrerbenotungen von Schülern zu veröffentlichen.
> Insbesondere wenn man davon ausgehen kann, a) dass
> diese von Laien durchgeführt werden kann und dass
> b) ein Lehrer mehrfach von ein und derselben
> Person bewertet werden kann.
Es ist keine objektive Benotung, sondern eine subjektive Bewertung, das ist ein riesen Unterschied, über den man sich bewusst sein sollte, wenn man über solche Portale redet.
Punkt B ist durchaus ein Problem, welches ich nicht abstreiten möchte.
> Es besteht jedoch sehr wohl ein öffentliches
> Interesse daran, dass die Lehre so gut wie möglich
> durchgeführt wird. Dafür ist ein Instrument wie
> "Spickmich" aber nicht geeignet.
Solang Schulen nicht gewillt sind ihren Schülern eine anonyme Feedback-Möglichkeit z.B. in Form einer Evaluierung einzuräumen, werden diese auf Portale wie spickmich "ausweichen".
Ich persönlich hatte in der Schule auch das Gefühl, das die meisten Lehrer garkein Interesse daran hatten, ihren Unterricht besser zu gestallten oder auf die konstruktiven Wünsche der Schüler einzugehen. Es lief alles nach Schema F ab und das mit Sicherheit schon seit Jahren.
Im Gegensatz zur Uni, wo fast alle Profs jedes Semester eine Evaluierung durchführen und die Ergebnisse daraus merklich in das nächste Semester einfliesen lassen.
blubbb schrieb:
> Es ist keine objektive Benotung, sondern eine
> subjektive Bewertung
Na, umso schlimmer, wenn es subjektiv ist.
> Solang Schulen nicht gewillt sind ihren Schülern
> eine anonyme Feedback-Möglichkeit z.B. in Form
> einer Evaluierung einzuräumen, werden diese auf
> Portale wie spickmich "ausweichen".
Ich frage mich gerade, wo das Problem ist, den Vertrauenslehrer zu kontaktieren oder einen anonymen, aber sachlichen Brief an den Lehrer zu schreiben bzw. an den Rektor, wenn etwas schiefläuft. Das ist doch ebenfalls eine anonyme Feedback-Möglichkeit. Oder ist die veraltet, weil sie kein Internet nutzt?
Bei uns damals gab es auch noch "Herr Soundso, ich habe das nicht verstanden. Könnten Sie das noch einmal erklären?". Gibt's das heute nicht mehr?
> Ich persönlich hatte in der Schule auch das
> Gefühl, das die meisten Lehrer garkein Interesse
> daran hatten, ihren Unterricht besser zu
> gestallten oder auf die konstruktiven Wünsche der
> Schüler einzugehen. Es lief alles nach Schema F ab
> und das mit Sicherheit schon seit Jahren.
Oh ja. Frag mich mal! ;)
> Im Gegensatz zur Uni, wo fast alle Profs jedes
> Semester eine Evaluierung durchführen und die
> Ergebnisse daraus merklich in das nächste Semester
> einfliesen lassen.
Auch dazu hätte ich einige Anekdötchen auf Lager. Angefangen mit Profs, die nur ihr Buch/Skript an die Tafel abschreiben.
Aber ich habe nie einen Zettel mit meiner subjektiven Benotung für den Prof ans Schwarze Brett gehängt.
Richtig. Zudem werden hierbei Menschen wie Flachbildfernseher udn andere Artikel bei DooYoo und Co. behandelt. Die Richetr die so entscheiden gehören von den Gerichtshof für Menschenrechte. Die haben echt nichts gerafft. Ud ich wette 90% dieser Arschlöcher von Richtern bezeichnen sich als "christlich".
Ja, wir haben ja schliesslich alle sonst nichts zu tun als Lehrerbewertungen abzurufen.
Schreibstil = 2
Meinung = 5
Kreativität für Nameswahl = 4;
Spassfaktor = 1
Initialzündung schrieb:
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> Na, umso schlimmer, wenn es subjektiv ist.
Wenn man mal davon ausgeht, das ein Lehrer von allen "ehrlich" bewertet wurde, so bilden viele subjektive Eindrücke durchaus ein gutes Bild über die Qualität des Unterrichtes.
> Ich frage mich gerade, wo das Problem ist, den
> Vertrauenslehrer zu kontaktieren oder einen
> anonymen, aber sachlichen Brief an den Lehrer zu
> schreiben bzw. an den Rektor, wenn etwas
> schiefläuft. Das ist doch ebenfalls eine anonyme
> Feedback-Möglichkeit. Oder ist die veraltet, weil
> sie kein Internet nutzt?
Egal was für ein Feedback Kanal genutzt wird, solange daraus keine Konsequenzen gezogen werden, ist eh alles für die Katz, so auch spickmich.de, wo Lehrer lieber klagen, statt sich darum bemühen, ihren Unterricht ansprechender zu gestallten.
Eine Evaluierung hätte zumindestens den Vorteil, das die Meinung der kompletten Klasse regelmässig erfasst wird und nicht erst dann Mängel sichtbar werden, wenn die ersten Beschwerden kommen und der Karren schon mehfach an die Wand gefahren wurde.
> Bei uns damals gab es auch noch "Herr Soundso, ich
> habe das nicht verstanden. Könnten Sie das noch
> einmal erklären?". Gibt's das heute nicht mehr?
Riesen Lehrplan, mangelnde Zeit, da ist nicht mehr viel Luft, um auf alle Fragen der Schüler einzugehen. Ich bin auch mit riesen Defiziten, gerade in Mathe, an die Uni gekommen, das war ein Kraftakt, das dann eigenständig aufzuarbeiten. Es wurden sogar teilweise Dinge vorrausgesetzt, die wir in der Schule überhaupt nicht oder nur sehr oberflächig behandelt hatten.
> Auch dazu hätte ich einige Anekdötchen auf Lager.
> Angefangen mit Profs, die nur ihr Buch/Skript an
> die Tafel abschreiben.
Es gibt eben überall schwarze Schafe, ich kann halt nur von meinen Erfahrungen berichtet und da sind die Profs an der Uni weitaus kompetenter und offener für Kritik als meine damaligen Schullehrer.
> Aber ich habe nie einen Zettel mit meiner
> subjektiven Benotung für den Prof ans Schwarze
> Brett gehängt.
Wenn Profs "schlecht" sind geht das auch via Mundpropaganda durch die Uni.
es gibt viele internetseiten auf denen man hotels beurteilen kann.
es gibt viele seiten auf denen man nen reiseveranstalter oder fluglinien beurteilen kann.
es gibt internetseiten auf denen man seine meinung zu musik, filmen oder sonstetwas kund tun kann.
selbst bei ebay gibt es ne bewertung.
warum soll dies bei lehrern(innen) nicht möglich sein?
ich bin der inhaber einer kleinen handwerksfirma. es gibt unzählige portale in denen man handwerker beurteilen kann. ich hab deswegen keine angst. im gegenteil. ich hoffe dass es viele kunden gibt die sich dort meine bewertungen ansehen.
ich würde sogar noch einen schritt weiter gehen. nur weil man von lehrern, finanzbeamten, politikern usw. keine direkte rechnung kriegt muss es doch möglich sein die zu bewerten.
ich glaube der dame stinkt einfach dass sie ne relativ schlechte benotung hat.
ewf schrieb:
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> Richtig. Zudem werden hierbei Menschen wie
> Flachbildfernseher udn andere Artikel bei DooYoo
> und Co. behandelt.
Die Anbieter werden auch auf Portalen bewertet, dein Vergleich ist somit überzogen. Ich halte eine solche Bewertung für rechtens, es wird schließlich "nur" die berufliche Leistung bewertet, die Privatsphäre wird nicht angetastet.
> Die Richetr die so entscheiden gehören von
> den Gerichtshof für Menschenrechte.
Ich denke eher, dass solche Lehrer irgendwo anders hingehören, aber sicher nicht in eine Schule. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine schlechte Bewertung durch Gehässigkeit der Schüler zustande kommt. In der Regel ist da wirklich was dran und eine Klage ist die denkbar schlechteste Antwort darauf.
> Die haben echt nichts gerafft. Ud ich wette 90%
> dieser Arschlöcher von Richtern bezeichnen sich
> als "christlich".
Mit einer solchen Aussage disqualifizierst du dich für jedwede sachliche Diskussion.
Ich gebe dir recht. Außerdem sollte doch eigentlich jeder wissen das solch eine Bewertung... Schüler gegen Lehrer in der Regel nicht objektiv ausfällt.
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