Bei dieser Vorstellung von "ich will aber UNBEDINGT Recht haben" kann ich mir vorstellen, wieso die Frau so unbeliebt ist.
Darüber hinaus scheint sie auch nicht begriffen zu haben, das genau dieses Verhalten erstens 1a Werbung für "Spick mich" ist und zweitens ein ziemlich blödes Licht auf sie wirft. Zeigt aber auch das ein Teil der Pädagogen nicht mehr für den Schuleinsatz zu gebrauchen ist, Kritik ist nunmal ein Zeichen, das man was ändern muss. In Deutschland scheinen es aber zumindest in Teilen beratungsresistente Lehrer zu geben. Ich schätze mal wenn das vor dem BVG anne Wand fährt, das die die Schule verlässt, weil die Atmosphäre ihrer Meinung nach vergiftet ist, natürlich durch die Anderen...
Jeder schlaue Lehrer hätte statt des Rechtsweges über das ganze Jahr hinweg unauffällig mit Fakeaccounts (selbst, Freunde und Bekannte) seine Bewertung etwas aufgebessert.
Ein/e schlauer Lehrer/in hätte sich diese Note zu Herzen genommen und etwas an seinem/er Lehrmethode geändert, sich sogar mit den Schülern hingesetzt um an Verbesserungen zu arbeiten und hätte es gar nicht erst in betracht gezogen vor Gericht zu ziehen oder gar, hinterlistig und falsch, Fake-Accounts zu erstellen, bzw. Freunde und Bekannte gebeten die Note zu verbessern. So etwas schwächt doch nur weiter den sozialen Stellenwert der betroffenen Person. -.-
.radde. schrieb:
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> Ein/e schlauer Lehrer/in hätte sich diese Note zu
> Herzen genommen und etwas an seinem/er Lehrmethode
> geändert, sich sogar mit den Schülern hingesetzt
> um an Verbesserungen zu arbeiten [...]
Das nennt sich dann Teufelskreis. Menschen die dazu fähig sind erhalten an erster Stelle erst gar nicht die schlechte Note.
Prinzipiell ist der ganze Rechtsstreit albern - Lehrer sollten über dem Ganzen stehen. Auf der anderen Seite ist es aber auch sehr fragwürdig, ob in diesem Fall das Recht auf Meinungsfreiheit über dem Recht auf informelle Selbstbestimmung liegen soll. Wenn Spickmich tatsächlich wieder "gewinnt", dann wäre ich definitiv dafür, dasselbe auch in anderen Branchen einzuführen, z.B. in jeder Firma : Taugt der Arbeitnehmer in Ablteilung A was oder nicht? Wen kann ich bei der nächsten Wirtschaftskrise feuern? Ach ja: Dadurch, dass es online wäre, könnte jedermann auch mal nachschauen, wie der Nachbar "angeblich" arbeitet und wie sein "Stand" beim Arbeitgeber ist.
Nur.. das Ganze wäre und ist(!) nicht besser als rottenneighbour.XY etc.
Bei allem meckern über die Frau, meiner Ansicht nach, darf an dieser Stelle das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht über dem Recht auf informelle Selbstbestimmung liegen.
Klar sollte auch die Klägerin mit der Situation sachlicher und souveräner umgehen, aber das ist eine andere Baustelle. Die Lehrer sollten einfach ein Portal aufmachen, in dem Sie ihre Schüler bewerten.
Würde mich interessieren, ob die Schüler das gerne sehen würde, wenn ihre Namen im Internet stehen, versehen mit Kommentaren wie "kommt jeden Tag zu spät", "hat nie Hausaufgaben" und das alles einsehbar für die Eltern, spätere Arbeitgeber oder Universitäten.
Bewerten die Lehrer nicht die ganze Zeit ihre Schüler? Warum dann ein extra Forum / Seite dafür aufbauen?
Ich finde es nur fair, das Schüler bei Spickmich ein Portal & Forum finden, bei dem die Daten kontrolliert erfasst werden. Und solange keine wirklich personenbezogenen Daten (wie Geburtstag, Adresse, SV-Nummer) veröffentlicht werden, ist das ganze auch legitim. Der Name der LehrerIn ist so oder so in der Öffentlichkeit und dabei spielt das keine Rolle wo.
Kapieren die Leute das nicht???
Die Leute sind Staatsbedienstete!!! Beamte. Schüler sind Schüler, Mitarbeiter sind privatwirtschaftlich tätige Menschen.
Sie sind Mitarbeiter der Bürger und werden von diesen bezahlt.
Dann können die zuständigen Bürger, also die Schüler der Lehrerin, sie doch auch bewerten und die Bewertung einsehen.
Irgendwie ist es doch "schön" zu sehen, dass sich seit meiner Schulzeit, die schon lange her ist, nichts bei den Lehrern und der
Schule insgesamt geändert hat.
Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen!!!
klar
Schüler werden bereits benotet und dies aus guten Gründen nicht zwangsläufig auch über die Grenzen von Schul- und Elternhaus hinweg.
Eine öffentliche Bewertung von Schülern ist unangemessen. Lehrer dagegen müssen sich angesichts ihrer Verantwortung sehr wohl der öffentlichen Meinung stellen.
Dass Lehrer in Deutschland in Sachen Kritik eher zart besaitet sind ist gewiss kein Problem welches vor dem BVerfG ausdiskutiert werden muss.
Die betroffene Lehrerin macht sich einfach nur lächerlich.
Was allerdings ihr "gutes Recht" isst. ;-)
Vielleicht ist das ja auch nur ein Lehrer, der seinen Schülern Leistung abverlangt.
Bei den faulen Säcken, die sich heutzutage Schüler nennen dürfen ist es doch kein Wunder, wenn die sich überfordert fühlen und Lehrer, die Leistung erwarten, rausmobben.
Schon mal von der Warte aus betrachtet?
Recht auf Meinungsäußerung ^^
Pff.
Die Schüler sollen sich in den Schulen mal ein wenig darum kümmern, daß PISA nicht so mies ausfällt, dann haben sie auch Rechte...
Wenn ich bei dem mickrigen Stoff, der heute gelehrt wird wird immer höre, daß die Schüler überfordert sind, durch den unerträglichen Streß krank werden usw. usf. dann kann ich mir sehr gut vorstellen, wie die reagieren, wenn wirklich mal Leistung verlangt wird.
Als wenn Kids wirklich in der Lage sind, ihre Lehrer objektiv zu beurteilen ^^
Daß ich nicht lache...
Das was Du da erzählst, klingt mir sehr nach Nachkriegsdeutschland.
Das hat mir mein Oppa auch immer erzählt... und wenn ich Lehrer wär, müsste ich das vermutlich jetzt bald auch meinen Kindern erzählen... oder wie?!?!?
Klar.
Was hat das bitte mit Nachkriegsdeutschland zu tun?
Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, daß pubertierende Jugendliche in der Lage sind, andere Menschen objektiv zu beurteilen?
Denk mal zurück, wie Du reagiert hast, wenn auf Dich erzieherische Maßnahmen zukamen.
Wie hast Du reagiert, wenn Leistung von Dir erwartet wurde?
Ich wette, die Faulheit hätte gesiegt, wenn kein Druck dagewesen wäre.
Und wahrscheinlich hat Dich das immer sehr wütend gemacht, wenn man mal etwas von Dir verlangt hat.
Wahrscheinlich warst Du immer angepißt, mißverstanden, diskreminiert etc.
Und dann denk mal 10 Jahre später darüber nach, ob dem wirklich so war, oder ob die Entscheidungen der Verantwortlichen nicht doch zu Deinem Besten waren.
Weil der Spruch von Dir aus der Zeit stammt.
Waren wir nicht alle mal pubertierende Jugendliche? Und ja, das können sie sehr gut. Mit zartem Alter ist man ja auch teilweise Geschäfts- und Straffähig. Da muss sich doch der Gesetzgeber was dabei gedacht haben, oder?
Ich war anscheinend intelligent genug, dass ich auch faul sein durfte.
An der Schule von der Lehrern abgestraft, da ich diesen offen gesagt habe, was ich von denen halte. Später an der Uni als Matrikelnummer nur sehr gute Ergebnisse. Wenn das nicht Bände spricht. Und nein, da habe ich mich weniger angestrengt als in der Schule. Das lässt nur einen logischen Schluss zu: Die Lehrer haben nicht meine Leistung benotet.
Natürlich war ich angepisst und nicht nur ich. Nur jetzt verstehe ich, warum ich so angepisst war.
Meine Grundschullehrerin wollte mich übrigens sogar - trotz vieler einsen - in die Hauptschule schicken. Gut, dass meine Eltern der Leererin ;) nicht trauten und mich auf Gymnasium gepackt haben.
Was wäre dann aus mir geworden? Will ich gar nicht wissen.
Nun bin ich Informatiker und verdiene äußerst gut.
Da möchte ich gar nicht Lehrer sein. ;))
Klar.
Immer das selbe...
Siehst Du, Du sagst es selbst:
Du wärst sicher angepißt gewesen.
Und was denkst Du, wie Du in der Situation bewertet hättest?
Objektiv fair oder doch eher subjektiv?
Ein Kind/Jugendlicher, von dem Leistung gefordert wird, reagiert garantiert nicht objektiv.
Und wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen, dann erst recht nicht.
Da kann der Lehrer noch so sehr Recht haben ;)
Sorry, aber wenn ich mich in den Schulen umschaue (da beziehe ich auch Gymnasien und Berufsschulen mit ein) und dann sehe, was da seitens der Schüler angeboten wird, dann bin ich der Meinung, daß es denen noch viel zu gut geht.
Sicher machen auch Lehrer Fehler, das sind auch nur Menschen, aber bei der derzeitigen Situation in der sie sich befinden, ist das nicht mehr wirklich verwunderlich.
www.chef-bewertung.de
www.abteilungsleiter-bewertung.de
www.arzt-bewertung.de
www.krankenhaus-bewertung.de
www.handwerker-bewertung.de
www.deine-nachbarn-bewerten.de
Schöne neue Welt: bewerten. Selbst wenn ein Kommentar uralt ist, steht er über Jahrzehnte im Netz. Da kann sich ein Mensch vom Saulus zu Paulus wandeln, es wird nicht geändert.
Unter www.xy-bewertung.de gibt es die Eingabe für
Vorname, Nachname, sonstige personenbezogene Daten und einen Bewertungskatalog
Eine weitgehend zweifelsfreie Zuordnung ist möglich. Das verfolgt dich dein Leben lang.
Da kann ich nur sagen: Das Recht auf Selbstbestimmung von personenbezogenen Daten wiegt mehr als die Meinungsäusserung von anderen.
Ich hoffe, dass diese Klage Erfolg hat!
Lehrer werden kritisiert weil sie Noten verteilen. Aber das gilt auch für gewöhnliche Vorgesetzte.
Lehrer stehen nur deshalb an erster Stelle, weil man hier so schön pauschalisieren kann; schließlich war jeder einmal Schüler. Eine Differenzierung findet offensichtlich nicht statt.
"Du wärst sicher angepißt gewesen."
Was er damit meint ist nur, das er dann keine chance gehabt hätte. Was ein psychologisches Phänomen ist.
Als hauptschüler ist man man eh abgestempelt als nichtskönner, also warum soll man sich noch abstempeln, was dazu führt das sie allgemein unzufrieden sind, egal ob man sie links liegen lässt oder man sich um sie kümmert.
Wobei es genau eher noch das gegenteil ist, vondem wsa du sagst. Umsomehr man sie auf auf ihre fähigkeiten bezogen mit einbezieht und auch fordert, umso zufriedener sind sie dann auch, weil sie erfolgserlebnisse haben. Wen man dann erfolgserlebnisste hat ist es ein anspurn weswegeb man dann auch mehr bieten kann.
wen man nun gleich aufs gymnasium kommt, ist man erstmal schon besser weil man ne höhere schule hat und dann bekommt man auch mehr positive aufmerksamkeit.
Sprich das problem ist nicht das man zuviel fordert, sondern das man es unangepasst fordert. Denn auch ein Hauptschüler hat keine lust auf schule, wen man die ganze zeit nur videos anschaut und keine bildung abbekommt. Man sollte es hier verstärkt einsetzen um es aufzulockern, aber ganz ohne arbeit sind sie auch nicht zufrieden.
Und ein Lehrer, welche die Hauptschüler nicht abgestempelt hat sondern sie genau so mit einbezogen hat wie die realschüler, wurde auch nie fertig gemacht, im gegenteil dort haben sie sogar mit gearbeitet.
Volle Zustimmung, ohne wenn und aber.
Greift man das Thema Zeit der Speicherung von Angaben auf, so gebe ich dir recht, Menschen ändern sich über die Zeit und so sollten diese Angaben ein zeitliches Verfallsdatum haben. Sprich wenn auf solchen Portalen jemand einen Anderen Bewertet, sollten diese Bewertungen nach etwa 2 Jahren automatisch aus dem System entfernt werden. Ebenso sollte die Bewertete Person die Möglichkeit haben alle Bewertungen auf einmal zurück setzen zu können, das dann allerdings mit einem "cooldown" belegt ist, sonst könnte die Person die Wertungen ja jeden Tag zurücksetzen lassen.
Ich denke damit wäre dann jedem gedient, bzw. das wäre ein guter Kompromiss. Das könnte man dann auch Gesetzlich verankern, denn gegen das Grundgesetz verstößt dies ja meiner Meinung nach nicht. Außerdem sind wir im, so oft genannten, Kommunikationszeitalter und unsere Gesetze sind auf das Internet nur bedingt anwendbar.
[EDIT]
Das sollte eigendlich eine Antwort auf den Post von "Test the Rest" sein, habe mich da wohl etwas verklickt. :/
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.09 01:27 durch .radde..
hmm...wenn ich an meine Realschulzeit zurück denke, dann hab ich nur in Erinnerung, dass alles unnötig aufgebauscht worden ist von den Lehrern und diese auch keine konstruktive Kritik zugelassen haben.
Des Weiteren war Geschichte extrem lückenhaft und viel zu subjektiv in vielen Bereichen.
Damals habe ich den Unterricht, jedoch als gut empfunden.
Newbe schrieb:
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> Schöne neue Welt: bewerten. Selbst wenn ein
> Kommentar uralt ist, steht er über Jahrzehnte im
> Netz. Da kann sich ein Mensch vom Saulus zu Paulus
> wandeln, es wird nicht geändert.
In der Tat.
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