Das wird in USA jetzt immer mehr zur Seuche. Wann immer ein Produkt auf den Markt kommt, erhebt irgendwer Plagiatsvorwürfe. Und seien sie noch so an den Haaren herbeigezogen. Der Sinn der Sache ist fast immer, sich letzlich auf einen Vergleich zu einigen. Große Firmen zahlen lieber ein paar Millionen als sich auf einen langen Rechtsstreit einzulassen - Selbst wenn sie ihn sicher gewinnen würden.
Mit der Begründung die jetzt hier angewandt wurde, könnte z.B. Motorola alle anderen Hersteller von Klapp-Handys verklagen. Allerdings könnte Motorola dann widerum von Gene Roddenberry´s Erben verklagt werden, denn ursprünglich hat der das Design für Raumschiff Enterprise erfunden. ;-) Aber weder Motorola noch Roddenberry waren so schwachsinnig geldgeil wie diese Pseudo-Firmen. Offenbar gibt es in USA immer mehr Leute die, anstatt wirklich mit eigenen Ideen Geld zu verdienen, andere verklagen um an Kohle zu kommen.
Ja, die gibts leider zu Hauf - und leider nicht nur bei den Amis.
Das sind dann sogenannte Verwertungsgesellschaften für eben jenes "intellectual property".
Diese tun ja nix weiter, als Firmen aufkaufen, welche entweder bereits Patente innehaben und kurz vor der Pleite stehen oder keine Patente besitzen, weil sie zu klein sind, zwar innovative Ideen haben, sich aber eine weltweites Patent nicht leisten können.
An dieser Art sich "geistiges Eigentum" anzueignen ist wahrlich nichts innovatives und müßte ansich weltweit verboten werden, da meistens von diesen Firmen die PAtentstreite ausgehen, nicht von den eigentlichen "Erfindern".
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