Wenn diese drei Firmen eigene implementierungen von Java haben, sind sie doch daran interessiert das Oracle verliert und sie keine Lizenzzahlungen (mehr) zahlen müssten? Oder haben die Angst vor einem Grundsatzentscheid das APIs nicht geschützt werden können?
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Gute Frage, ich kapier es auch nicht so recht.
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Die wollen nicht, dass deren öffentlicher Programmcode in leicht veränderter Form ohne Lizenzierung verbreitet wird.
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Ich nehme niedere Gründe an bei MS, um Android eins auszuwischen.
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Ich nehme eher an, daß ihnen Google langsam zu groß und mächtig wird!
*** TmoWizard ***
ircs://irc.freenode.net:7070/tmowizard
http://mikespeier.cwsurf.de/wordpress/
Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)
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mordredd666 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die wollen nicht, dass deren öffentlicher Programmcode in leicht
> veränderter Form ohne Lizenzierung verbreitet wird.
Aber genau das ist im Golem-Artikel ja schlicht nur unsinnig ausgedrückt. Es geht ja nicht um "öffentlichen Programmcode, der in leicht veränderter Form" verbreitet wird.
Das wäre selbstverständlich ein Urheberrechtsverstoß.
Hier geht es um APIs (nachgebaute), die diese Firmen aber wohl genauso nutzen dürften bzw. wohl nachgebaut haben.
Oder stehe ich hier grad voll auf dem Schlauch?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.13 20:15 durch SelfEsteem.
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fotcorn schrieb:
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> Wenn diese drei Firmen eigene implementierungen von Java haben, sind sie
> doch daran interessiert das Oracle verliert und sie keine Lizenzzahlungen
> (mehr) zahlen müssten? Oder haben die Angst vor einem Grundsatzentscheid
> das APIs nicht geschützt werden können?
All die benannten Punkte:
Die Entscheidung könnte zB auf die Win32-API transferiert werden, was theoretisch eine Open-Source-Alternative ermöglichen könnte langfristig.
Nebenbei ist Google ohne Einschränkungen durch negative Urteile einfach zu stark und zu schnell wachsend. Da muss man natürlich dagegen gehen.
Dazu kommt auch noch dass die Beziehung zu Oracle aufpoliert werden sollte.
Und dann noch der nette Nebeneffekt, Android eins auszuwischen.
Man sieht also: es gibt mehr als genug Gründe dafür.
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Naja, MS hat ja mit .NET eine ähnliche API definiert wie die Java Bibliotheken. Diese ist zwar größtenteils ein ECMA Standard, aber wer weiß, wie MS sich das vorstellt.
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Jupp, genau DAS stimmt auch nicht mehr mit diesem Zirkus, wenn Gerichte nur noch für Stellvertreterkriege gut sind, weil man Konkurrenz nicht mehr klassisch mit Innovationen schlagen kann.
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SelfEsteem schrieb:
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> mordredd666 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Die wollen nicht, dass deren öffentlicher Programmcode in leicht
> > veränderter Form ohne Lizenzierung verbreitet wird.
>
> Aber genau das ist im Golem-Artikel ja schlicht nur unsinnig ausgedrückt.
> Es geht ja nicht um "öffentlichen Programmcode, der in leicht veränderter
> Form" verbreitet wird.
> Das wäre selbstverständlich ein Urheberrechtsverstoß.
> Hier geht es um APIs (nachgebaute), die diese Firmen aber wohl genauso
> nutzen dürften bzw. wohl nachgebaut haben.
>
> Oder stehe ich hier grad voll auf dem Schlauch?
Das frag ich mich mittlerweile auch. Ursprünglich war Java doch mal frei von allen Konventionen, also sozusagen "Open Source", oder habe ich das in den 90´ falsch verstanden?
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Nephtys schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ...
> All die benannten Punkte:
> Die Entscheidung könnte zB auf die Win32-API transferiert werden, was
> theoretisch eine Open-Source-Alternative ermöglichen könnte langfristig.
Gibts schon, heißt ReactOS und Wine...
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Ist schon richtig. Der größte Teil der Implementierungen ist ja "State of the Art", also Algorithmen, die jeder Informatik Student im zweiten Semester lernt bzw. lernen sollte.
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Jedenfalls würde ein Urteil gegen den Nachbau von APIs einiges aus den Fugen drücken:
- zur win32-API gibt es den opensource-Nachbau WINE
- zur .NET-API gibt es das opensource-Pendant MONO, an dem Microsoft sogar aktiv mitwirkte (zumindest existierte mal ein Kooperationsstatus)
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Ich würde meinen die befürchten, wenn Source geleakt wird oder freiwillig veröffentlicht unter einer "Schau dir den Code an, frei ist er nicht" Lizenz, dass die Konkurrenz straffrei den Kram reimplementieren kann. Früher musste man ihn wenigstens modifizieren und die Patentfallen ausweichen.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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Wieso Source geleakt? Es geht hier um Bibliotheken, deren Fassade man kennen muss, um gegen sie zu linken. Was hinter der Fassade ist, ist in dem Fall Pippifax, da es in jedem Algorithmen und Datenstrukturen Buch größtenteils aufgeführt ist.
Und das Nutzen dieser naturgemäß öffentlich zugänglichen Fassade, um seinen eigenen Code dahinter zu beherbergen, wird hier infrage gestellt.
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Es geht um eine Reimplementierung von Java inkl. Standardbibliothek und inwieweit Rechte verletzt werden können.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
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Die Dalvik VM hat mit der Hotspot VM nichts gemein ausser der Java API. Es wurde insofern auch nichts nachgebaut, ausser der Java API.
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bstea schrieb:
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> Es geht um eine Reimplementierung von Java inkl. Standardbibliothek und
> inwieweit Rechte verletzt werden können.
Nein es geht rein um die JAVA API.
Das ist das einzige was man aus dem Text entziffern kann.
Ob die neuen unternehmen nun für Oracle, für Google oder für geringe Benzinkosten sind, geht aus dem doch langen Text, in keiner weise hervor.
Ich bin von der Meldung mehr verwirrt als informiert.
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