Da bin ich extrem sicher, dass SUN nicht sowas modernes wie ein Smartphone hingekriegt hätte. Mit dem fingerbrecherischen vi und Kaffemaschinensoftware ist sowas halt nicht möglich!
Nichts gegen vi!
>Nichts gegen vi!
Stimmt, es gibt wenig, was vi noch an unintuitiver Bedienung toppen kann - macht das ganze zu einer Herausforderung, die nur die besten zu meistern wissen ;)
Ich glaube, innerhalb einer Textkonsole geht's wenigeg um intuitive bedienung sondern mehr um produktive Bedinung. Wenn man den VI(M) halbwegs beherrscht, ist man mit diesen Editor von der Produktivität und Geschwindigkeit sicher ganz vorne mit dabei, wenn nicht an erster Stelle :-) Ausserdem muss man berücksichtigen, wie lange es VI schon gibt, zu dieser Zeit waren Zeilenorientierte Editor wie "ed" Standard. Und ich hab mir noch keinen Finger gebrochen...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.11 13:17 durch DEM.
Ich kann mir die Emacs-Kommandos nicht merken und dabei nutze ich doch schon den mg.
>Ich glaube, innerhalb einer Textkonsole geht's wenigeg um intuitive bedienung sondern mehr um produktive Bedinung.
Und da liegt der große Denkfehler bei vielen OS-Entwicklern: Intuitiv IST produktiv, dem Benutzer die eigenen Gewohnheiten aufzwingen zuu wollen und ihn zu nötigen, bei jeder Anwendung eine komplett neue Denk- und Arbeitsweise von grundauf neu zu lernen ist eben absolut kontraproduktiv.
>Wenn man den VI(M) halbwegs beherrscht, ist man mit diesen Editor von der Produktivität und Geschwindigkeit sicher ganz vorne mit dabei, wenn nicht an erster Stelle :-)
Ja, aber bis man es beherrscht, hat man auf einem Editor mit intuitiver Bedienung bereits hunderte von Scripts fertig geschrieben ;)
>Ausserdem muss man berücksichtigen, wie lange es VI schon gibt, zu dieser Zeit waren Zeilenorientierte Editor wie "ed" Standard. Und ich hab mir noch keinen Finger gebrochen...
Ich schon. Besonders nachdem ein besonders lustiger Nerd hier auf den Arbeits-VMs das VI Plugin für eclipse installiert hat...
Aber Scherz beiseite: VI ist schon ein ordentliches Tool wenn man es erst einmal beherrscht. Aber mit Intuition und Logik haben die abenteuerlichen Tastenkombinationen und die arg gewöhnungsbedürftigen Editier-Modi wirklich nicht gemein....
@DEM:
Das halte ich für ein Gerücht. Bei einigen exotischen Sachen kann man evtl. schneller sein. Aber für die alltäglichen Sachen wie einfach nur schreiben oder was suchen ist man sicherlich schneller mit einem normalen modernen Editor. Von der Fehleranfälligkeit der Eingaben ganz zu schweigen. Wenn ich da bei Kollegen zusehe, und es dauert wieder länger, dann muss ich mich echt zusammenreißen um nicht zu sagen "Willkommen im 21. Jahrhundert". Früher war halt doch nicht alles besser. :-)
netzchappe schrieb:
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> Mit dem fingerbrecherischen vi
Bitte? vi ist, wenn man sich auf ihn einlassen kann, einer der effektivsten Editoren - wenn nicht der effektivste überhaupt. Jedenfalls ist es mein Lieblingseditor und ich hatte früher (tm) immer einen großen Bogen drum gemacht, stattdessen Emacs verwendet. Irgendwann hat mich Emacs enttäuscht und ich sah mir vim an. Es wurde eine späte, aber innige Liebe :-)
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