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Eine simple und wirksame Lösung

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  1. Eine simple und wirksame Lösung

    Autor Metzelkater 15.07.10 - 14:18

    Es währe so einfach, den kriminellen Anrufern auf die Schliche zu kommen. Immerhin ist die Quelle des Anrufes auch bei unterdrückter Rufnummer durchaus bekannt.

    Also müsssten alle Telefonanbieter verpflichtet werden, eine Tastenkombination bei laufendem Gespräch auszuwerten, wie *00*, praktisch einen Telefonspam Alarm.

    Geht ein unerwünschter Werbeanruf ein, kann man diese Tastenkombination drücken.

    Ergebniss:

    1. Die abgehende Rufnummer des Spammers wird im EVN des Kunden aufgelistet, mit Datum und Urzeit.

    2. Die abgehende Nummer des Spammers wird umgehend einem Rechner der Regulierungsbehörde mitgeteilt, zusammen mit Informationen über die angerufene Nummer. Anhand dieser Daten kann Telefonspam schnell automatisch erkannt werden, nach Erreichen einer gewissen Anzahl von Fällen wird die Nummer auf eine Blackliste gesetzt. Anbieter sind verpflichhtet, anrufe von Teilnehmern auf dieser Blackliste nicht weiterzuschalten.

    3. Muss noch ein gesetz her, das die Beschlagnahmung von Betriebskapital von Firmen erlaubt, die solche Anrufe tätigen. Das käme dem Staat zugute und würde den Sumpf schnell austrocknen.

    Chris

  2. Re: Eine simple und wirksame Lösung

    Autor Fritze 15.07.10 - 14:41

    Ich bin überrascht und suche noch den Nachteil.

    Aber es scheint, als könnte das echt gut funktionieren was du da vorschlägst. Würde ich sehr begrüssen.

    Hier in unserer Firma ist es seit Jahren tagtäglich so das wir von ungebetenen Anrufen belästigt werden.


    Erst vorgestern habe ich einer Dame aufgelegt nachdem sie mir eine Digitalkamera versprochen hatte wenn ich ihr doch nur meine Adresse bestätige. (Ich sollte inzwischen schon ein halbes Duzend Digitalkameras geschenkt bekommen haben *g*).
    Die Dame rief wieder an und ich habe ihr dann erklärt, dass ich auch weiterhin einfach auflegen werde, solange sie mich mit unterdrückter Nummer und Vorspielung falscher Tatsachen dazu bewegen will etwas preiszugeben.
    Tja.. Sie wollte es dann tatsächlich wissen und hat 7mal! in Folge angerufen.


    Also ich wäre sehr für diese Tastenkombination.

  3. Re: Eine simple und wirksame Lösung

    Autor bämm 15.07.10 - 16:35

    verbot der rufnummernunterdrückung würde auch schon reichen.

  4. Re: Eine simple und wirksame Lösung

    Autor Johnny Cache 15.07.10 - 16:41

    Fritze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Dame rief wieder an und ich habe ihr dann erklärt, dass ich auch
    > weiterhin einfach auflegen werde, solange sie mich mit unterdrückter Nummer
    > und Vorspielung falscher Tatsachen dazu bewegen will etwas preiszugeben.
    > Tja.. Sie wollte es dann tatsächlich wissen und hat 7mal! in Folge
    > angerufen.

    Vielleicht hätte sie ja auch auf ein bisschen Telefonsex lust gehabt?
    Wenn sie dich ständig anruft ist das ein eindeutiges Zeichen... ;)

  5. Re: Eine simple und wirksame Lösung

    Autor S. Ehr Betroffen 16.07.10 - 10:43

    Metzelkater schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also müsssten alle Telefonanbieter verpflichtet werden, eine
    > Tastenkombination bei laufendem Gespräch auszuwerten, wie *00*, praktisch
    > einen Telefonspam Alarm.

    > Geht ein unerwünschter Werbeanruf ein, kann man diese Tastenkombination
    > drücken.

    > Ergebniss:

    > 1. Die abgehende Rufnummer des Spammers wird im EVN des Kunden aufgelistet,
    > mit Datum und Urzeit.

    Damit ist aber jede Geheimhaltung von Rufnummern und jede Rufnummernunterdrückung passe.

    Ich stehe aber so gar nicht darauf, von meinen Kunden während der Rufbereitschaft angerufen zu werden nur weil die es für wichtig halten mir mitzuteilen das ihnen ein Filesystem zuläuft und meine Nummer bei denen am schwarzen Brett hängt - ohne entsprechende Warnhinweise. Und dem Kunden aufs Maul haun darf man ja nun auch nicht so einfach.

  6. Re: Eine simple und wirksame Lösung

    Autor Johnny Cache 16.07.10 - 11:00

    S. Ehr Betroffen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit ist aber jede Geheimhaltung von Rufnummern und jede
    > Rufnummernunterdrückung passe.

    Es gibt auch wirklich nicht einen einzigen Grund die Rufnummer vollständig zu unterdrücken. Wenn es sich z.B. um ein Firmenhändy handelt könnte man immer noch die Kopfnummer der Firma übermitteln, damit klar ist von wem der Anruf stammt. Durchwahlen müssen natürlich gerade in solchen Fällen nicht sein.

    > Ich stehe aber so gar nicht darauf, von meinen Kunden während der
    > Rufbereitschaft angerufen zu werden nur weil die es für wichtig halten mir
    > mitzuteilen das ihnen ein Filesystem zuläuft und meine Nummer bei denen am
    > schwarzen Brett hängt - ohne entsprechende Warnhinweise. Und dem Kunden
    > aufs Maul haun darf man ja nun auch nicht so einfach.

    Stimmt, Anrufe während der Rufbereitschaft gehören verboten. ;)
    Andererseits ist es ja kein Problem alle Nummern außer die der Firma zu filtern, womit solche Direktrufe von Kunden schon erledigt hätten.

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