Dass die Staatsanwaltschaft ein Recht hat, beschlagnahmte Daten zu sichten ist ja mehr oder weniger ok, aber dass die das Recht dann ungefragt an Dritte übertragen ist doch irgendwie nicht im Sinne des Erfinders, oder?
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Warum nicht?
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Darf der Staat in seinem Sammelwahn etwa alle Daten einfach so veröffentlichen?
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Mister Tengu schrieb:
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> Warum nicht?
Weil die Firma nicht die Staatsanwaltschaft ist. Deswegen.
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Weil Daten Begehren wecken. Und solche Dinge dürfen deshalb nicht in die Hand von Privatunternehmen gelangen. Ermittlungsarbeit aufgrund von (vermuteter) Kriminalität ist Aufgabe staatlicher Behörden.
Allerdings wundert mich das alles nicht, da der Staat ja auch Steuersünder-CDs, also Hehlerware, kauft, anstelle selbst ordentlich und sauber zu ermitteln.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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Wer veröffentlicht denn etwas? Eine Firma übernimmt einen Job, das ist einer wie jeder andere. Nur das der Auftraggeber der Staat ist.
Denkst du denn, dass die da einfach mal zum Pförtner gehen und da eine Mappe abgeben und sagen "macht mal"?
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Sie übernehmen auch nicht den Job der Staatsanwaltschaft sondern sind Dienstleister. Das ist doch nichts Neues.
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Sie ermitteln nicht.
Der Artikel ist überhaupt nichts Besonderes. Sowas wird seit Jahren gemacht. Glaubt ihr denn die Staatsanwaltschaft ist eine eierlegende Wollmilchsau? Jede Behörde vergibt Aufträge an Privatfirmen, wenn sie es nicht selber machen können.
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Veröffentlichen war vielleicht etwas weit gedacht, aber wenn das Unternehmen, also die dort arbeitenden Menschen, die Daten entschlüsselt haben, werden sie ja für einen Teil der Bevölkerung öffentlich...
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Mister Tengu schrieb:
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> Sie übernehmen auch nicht den Job der Staatsanwaltschaft sondern sind
> Dienstleister.
Sie erhalten aber Einblick in Daten, den nur Behörden haben dürfen. Das ist keine Putzfirma, die man für die Reinigung des Gerichtsgebäudes engagiert hat.
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Weißt du, was dort für Richtlinien in Bezug auf Geheimhaltung gelten?
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Und Beamte beim Staat sind halt nicht Teil der Bevölkerung?
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Das ist bei komplexen und neuen Vorgehensweisen sinnvoll. Für etwas so alltägliches wie Datenwiederherstellung kann man aber auch selbst eine Stelle aufmachen.
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Hallo zusammen,
ich habe sowohl den Ursprungsartikel als auch den bisherigen Thread verfolgt - und mal ganz ehrlich, liebe Leute, ich verstehe es nicht: es geht hier um von Behörden erhobene Daten und den Weg, wie diese Daten verarbeitet werden (Interessierte mögen hier u.a. mal die §§ 5, 11 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) mal heranziehen).
Mir ist jedenfalls ab-so-lut schleierhaft, wie man von "Dateneinsicht" zu dem Punkt "Waffengesetzgebung" kommen kann...sorry Leute, aber so was von am Thema vorbei (sowohl fachlich als auch sachlich) ist mir bislang selbst in diesen Foren untergekommen...
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Leseratte schrieb:
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> Hallo zusammen,
>
> ich habe sowohl den Ursprungsartikel als auch den bisherigen Thread
> verfolgt - und mal ganz ehrlich, liebe Leute, ich verstehe es nicht: es
> geht hier um von Behörden erhobene Daten und den Weg, wie diese Daten
> verarbeitet werden (Interessierte mögen hier u.a. mal die §§ 5, 11 BDSG
> (Bundesdatenschutzgesetz) mal heranziehen).
> Mir ist jedenfalls ab-so-lut schleierhaft, wie man von "Dateneinsicht" zu
> dem Punkt "Waffengesetzgebung" kommen kann...sorry Leute, aber so was von
> am Thema vorbei (sowohl fachlich als auch sachlich) ist mir bislang selbst
> in diesen Foren untergekommen...
der gemeinsame punkt ist dass man sich gegen den staat zur wehr setzen können sollte. schau dir zb die schweiz an. da ist nix mit cops brechen nachts um 3 (was in deutschland theoretisch ja verboten ist, faktisch aber keinen juckt) in dein haus ein, und sacken deine computer für die nächsten 3 jahre ein. erstamal brechen die cops in der schweiz nicht nachts in deine bude ein, weil sie genau wissen dass sie im besten fall ne kugel kriegen, und zweitens sieht man seine daten in der regel wesentlich fixer wieder. Ein wunder, wie machen die schweizer das nur, so ganz ohne privatspitzel und industriespione?
Ein wesentlicher punkt bei der weitergabe beschlagnahmter daten an private unternehmen ist doch das daraus resultierende risiko auf datenverlust und verkauf deiner daten durch dritte(zb unveröffentlichte sourcecodes). der staat wird dich für sowas garantiert nicht entschädigen, und der bürger ist mal wieder das wehrlose opfer. Um zum privaten waffenbesitz zurückzukehren, damit sich das Volk gegen den Staat wehren kann sind diese unerlässlich, denn
"A man with a gun can control a hundred without one!"
Leider sind die waffen derzeit in den falschen händen, nämlich in denen von kriminellen Cops, Feds und in denen des Verfassungsschutzes, die hauptsächlich an der sicherstellung ihrer eigenen macht interessiert sind.
Das sieht man ja alleine schon daran, wie sich die cops gegen die kennzeichnungspflicht mit namen oder nummern auf der uniform gewehrt haben(leider mit erfolg). Während es für den braven und unbewaffneten bürger heisst "Wer nichts zu verstecken hat..." heisst es für den korrupten schlägercop in deutschland leider "Wir sind die COPS".
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Ich distanziere mich von allem anderen, was (void*) gesagt hat, aber es ist unter aller Sau, dass Polizisten nicht durch eine Nummer gekennzeichnet werden müssen und das, was hier unter "Sicherstellung von Computern und Speichermedien" läuft noch viel mehr. Da werden Leuten ihre Rechner, Sticks, externe Festplatten usw. abgenommen, alle Daten sicher zerstört und die Hardware dann versteigert!!!1111eiseinself
Wie kann das sein?
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