Ja bei der nächsten Wahl, da wird es was geben.
Selbst wenn die aktuellen 10% gehalten werden können wird das relativ wenig Einfluss auf die aktuelle Politik haben. Die Linke steht ja auch etwa in dem Bereich und deren Wünsche werden auch nicht wirklich umgesetzt, oder? ;)
Na dann sollten es eben mehr als 10% werden ;)
Das ist es auch was die meisten Menschen leider missverstehen. Jetzt als die Piraten in Berlin eingezogen sind kamen auch Rufe wie "Jetzt müssen sie zeigen was sie können oder ich wähle sie nicht mehr".
Das ist gefährlich, denn mit so wenig Prozent können sie schlicht und einfach nicht viel erreichen. Wer sie also deshalb nicht (mehr) wählt ist gelinde gesagt dumm.
Einfach wählen damit es mehr Prozent werden. viele Wählen ja Grün oder SPD um etwas gegen die schwarz/Gelb zu tun. Das ist doch irgendwie Dumm. wenn die Leute mal alle mutiger wären dann hätten andere Parteien auch mehr Prozente und die großen wären nicht mehr groß. ne Koalition Orange-Grün-Linke wäre doch mal lustig. Aber Vorsicht pssst bloß keine Veränderungen!
Staatlich geprüfter Crackkocher und Nadelputzer
Das Problem sind die überwiegend älteren Wählerschaften, die nie im Leben etwas wählen würden, was sich "Piraten" schimpft.. Davon gibt es noch jede Menge in diesem Land. Selbst nach der Berlin-Wahl waren noch 55% der Meinung (ARD), dass sie "keine ernstzunehmende Partei" sind. Von daher wird sich der Prozentsatz der Piraten irgendwo einpendeln und dann da bleiben, denke ich mal... egal wie viel Bockmist die etablierten noch bauen..
Hilft also nur abwarten, bis es diese Prä-Internetgeneration nicht mehr gibt^^ (war jetzt nicht irgendwie verletzend gemeint)
void schrieb:
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> Ja bei der nächsten Wahl, da wird es was geben.
Piraten? Die Leute, die sich dadurch auszeichnen, dass sie in genau nix Experten sind? Wo ist denn die (sagen wir mal) außenpolitische Kompetenz dieser Piraten?
Die Piraten zeichnen sich dadurch aus, dass sie was von moderner Technik verstehen und sonst von politischen Zusammenhängen nicht viel Ahnung haben. Also praktisch ein Querschnitt der Foren von Golem und Heise.
Das reicht für einen Denkzettel. Aber einen Piraten als Verteidugungsminister? Oder Außenminister? Oder Finanzminister? Nein danke!
"Das reicht für einen Denkzettel. Aber einen Piraten als Verteidugungsminister? Oder Außenminister? Oder Finanzminister? Nein danke!"
Und welche Partei stellt in deiner Fantasie alle Minister unserer Regierung gleichzeitig? Darf ich eine Partei nicht wählen, weil sie keinen bewährten Verteidigungsminister hat? Was ist mit der Inkompetenz der "großen" Parteien in Sachen Datenschutz, Menschenrechte, Finanzwesen, ...
Jeder der alteingesessenen Parteien hat mal klein angefangen. War bisweilen politisch verblendet, manchmal rechts-/linksextrem, esoterisch, ... hat offensichtlich trotzdem geklappt. Ich erlaube mir mein Piratenurteil daher erst später.
Aha, und solche "Experten" wie Westerwelle, Gutenberg oder Rösler sind geeignet das Volk zu repräsentieren ???

Hmm, ich ersetze mal eben ein paar Wörter. Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Die Grünen? Die Leute, die sich dadurch auszeichnen, dass sie in genau nix Experten sind? Wo ist denn die (sagen wir mal) außenpolitische Kompetenz dieser Die Grünen?
Die Grünen zeichnen sich dadurch aus, dass sie was von Umweltschutz verstehen und sonst von politischen Zusammenhängen nicht viel Ahnung haben. Also praktisch ein Querschnitt der Ökos.
Das reicht für einen Denkzettel. Aber einen Die Grünen als Verteidugungsminister? Oder Außenminister? Oder Finanzminister? Nein danke!
politische zusammenhänge schön und gut, aber ob man nun zwischen misthaufen und jauchegrube wählt, am ende bleibts doch nur Scheiße.
Die Piraten mögen noch keine allgemeine Regierungskompetenz aufgebaut haben - das erwartet auch keiner von ihnen. Aber sie repräsentieren in meinen augen als derzeit einzige partei das volk. es sind keine vor lauter arroganz aufgedunsenen floskelndrescher, die sobald sie in einer machtposition sitzen alle ihre guten vorsätze abwerfen und am liebsten die sklaverei wiedereinführen wollten.
Unsere "großen" politiker handeln in etwa so sehr nach dem wunsch der bevölkerung wie der werte Kim Jong Il.
Sonst würden sie nicht unser Geld verbrennen,
Sonst würden sie uns nicht permanent belügen,
Sonst würden sie nicht das Grundgesetz mit füßen treten.
blubberlutsch schrieb:
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> Das Problem sind die überwiegend älteren Wählerschaften, die nie im Leben
> etwas wählen würden, was sich "Piraten" schimpft.. Davon gibt es noch jede
> Menge in diesem Land. Selbst nach der Berlin-Wahl waren noch 55% der
> Meinung (ARD), dass sie "keine ernstzunehmende Partei" sind. Von daher wird
> sich der Prozentsatz der Piraten irgendwo einpendeln und dann da bleiben,
> denke ich mal... egal wie viel Bockmist die etablierten noch bauen..
> Hilft also nur abwarten, bis es diese Prä-Internetgeneration nicht mehr
> gibt^^ (war jetzt nicht irgendwie verletzend gemeint)
So ist es. Da die Piratenpartei aber zu dickköpfig ist ihren Namen zu ändern, wird es nie etwas mit ein paar Sitzen mehr im Bundestag.
Die PP kommt mir teilweise wirklich vor wie ein trotziges kleines Kind.
Zum Vergleich Piraten vs. Grüne von NothingToSay:
Vergleiche doch mal bitte die Forderungen der Grünen aus den 80ern mit der Politik der letzten Jahre. Früher: Pazifisten, Abschaffung der Bundeswehr, Austritt aus der NATO, Entwaffnung der Polizei, Basisdemokratie, etc.
Was ist davon noch übrig?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.11 00:44 durch ralf.wenzel.
7hyrael schrieb:
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> Die Piraten mögen noch keine allgemeine Regierungskompetenz aufgebaut haben
> - das erwartet auch keiner von ihnen. Aber sie repräsentieren in meinen
> augen als derzeit einzige partei das volk. es sind keine vor lauter
> arroganz aufgedunsenen floskelndrescher, die sobald sie in einer
> machtposition sitzen alle ihre guten vorsätze abwerfen und am liebsten die
> sklaverei wiedereinführen wollten.
Die Grünen waren auch mal so. Guck dir diese Grünen heute mal an. Warum soll es den Piraten anders ergehen als den Grünen, die mal als linke Volksbewegung angefangen haben. Viele der Grünen haben mit der RAF sympathisiert, tlw. enge Freunde der RAFler.
Heute sind die Grünen Establishment - Regierungsverantwortung oder das Streben danach korrumpiert.
es gibt so etwas wie eine koalition. dann wird eben keine pirat ausenminister...
schau dir die fdp an. die haben sich für alles ein konzept ausgedacht und NICHTS umgesetzt. also warum dann nicht wie die piraten ein kleineres konzept das realistisch ist?
> Deswegen merken, Piraten wählen.
Wahlen sind Scheisse!
Ich will direkte Demokratie! Und nicht so ein Scheiss Placebo!
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
ralf.wenzel schrieb:
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> void schrieb:
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> -----
> > Ja bei der nächsten Wahl, da wird es was geben.
>
> Piraten? Die Leute, die sich dadurch auszeichnen, dass sie in genau nix
> Experten sind? Wo ist denn die (sagen wir mal) außenpolitische Kompetenz
> dieser Piraten?
>
> Die Piraten zeichnen sich dadurch aus, dass sie was von moderner Technik
> verstehen und sonst von politischen Zusammenhängen nicht viel Ahnung haben.
> Also praktisch ein Querschnitt der Foren von Golem und Heise.
>
> Das reicht für einen Denkzettel. Aber einen Piraten als
> Verteidugungsminister? Oder Außenminister? Oder Finanzminister? Nein danke!
na dann schau mer mal:
(ex)verteidigungsminister: einen so guten lügner und betrüger wie gutti haben die piraten gar nicht.
aussenminister: westerwelle, gibts was unfähigeres? nicht wirklich.
finanzminister: schäuble, der ewige lügner.
über die sonstigen lobbyminister wie z.b. bahr/rösler/brüderle lasse ich mich nicht aus.
Die Grünen haben allerdings auch ein bisschen was bewegt.
Teilweise reicht es überhaupt einige Stimmen zu erhalten, damit die anderen Parteien sich die Standpunkte überhaupt ansehen und sich teilweise auch anpassen.
Wenn die Piraten in 20, 30 Jahren genauso "böse" sind, dann muss eben eine Ablösung her.
Das ist aber für mich kein Grund die Piraten jetzt nicht zu wählen.
Die Piraten werden kaum einen Außenminister stellen - wenn die überhaupt mal einen Minister stellen. Zudem muss der Minister weniger über gigantische Kompetenz verfügen, sondern mehr über generellen Verstand. Alle Minister haben ihre Experten und Berater.
Und dann muss der Minister aus deren Analysen abwägen, was zu tun ist.
Dafür braucht man meines Erachtens nach nur gesunden Menschenverstand, der nicht geschmiert wurde.
Das ist es, was ich mir aktuell von den Piraten erhoffe.
-> Überlegte, nicht nur geschmierte, Entscheidungen auf der Grundlage von (externem) Expertenwissen.
-> Einen indirekten Einfluss auf das Verhalten der anderen Parteien, da diese erkennen, dass die relativ wenigen Themen und Positionen, für die die Piraten stehen bei der Bevölkerung als wichtig angesehen werden.
Als Nichtwähler erreicht man dies aber nicht, sondern man wählt exakt wie die Wahl geendet hat. Jedoch senkt jede Stimme für eine kleine Partei den Einfluss der aktuell regierenden Parteien.
DerKleineHorst schrieb:
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> Selbst wenn die aktuellen 10% gehalten werden können wird das relativ wenig
> Einfluss auf die aktuelle Politik haben. Die Linke steht ja auch etwa in
> dem Bereich und deren Wünsche werden auch nicht wirklich umgesetzt, oder?
> ;)
<ironie>
Genau! Lassen wirs also einfach bleiben und beobachten weiter so bisschen was passiert.
Wird eh alles besser.
</ironie>
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