Alptraum schrieb:
-------------------------------------------------------
> Und warum muss der Friseur von neben an ein Geek
> oder Server OS nutzen können.
Was für einen Blödsinn mischt du hier? Seit wann ist Ubuntu "nur" ein ServerOS? Es gibt eine Desktop und eine Servervariante! Die Desktopvariante richtet sich an Nutzer und ist sogar bei DELL vertreten!
Das hat mit Geek oder Server OS doch wirklich 0 zutun! Es ist ein freies Betriebssystem aber ganz sicher nicht so einseitig, wie du es hier hinstellen willst, nur für eine Sparte brauchbar!
> Z/OS kann der Friseur von neben auch nicht nutzen
> und trotzdem dreh die Welt sich weiter.
Tolle Begründung...
> Außerdem gab es schon lange vor Ubuntu
> Benutzerfreundlich Distros, nur so am Rande.
Ja natürlich. Die zählst du gleich ja auch alle schön auf und ich zeige dir, warum dies Unsinn ist...
Jo Linux ist wohl die beste Alternative, wenn man von Windows weg will und Ubuntu davon die Einfachste. Von wegen die Beste, will ich jetzt gar nicht sagen.
Unter Linux funktioniert alles ein wenig und doch nichts richtig, das ist mein Hauptproblem damit und ich meine nicht das OS, das ist so ausgereift, dass sich M$ zu großen Teilen noch ein Beispiel daran nehmen sollte. Ich meine mehr die Programme, die darauf laufen. Es gibt zwar einige ausgezeichnete Mainstream Lösungen aber abseits davon wird es wirklich dünn und das gilt wirklich für alle Distributionen.
Wenn man aber nichts aufregendes mit seiner Kiste anstellt, also sich auf Youtube, Office, Web, Filme kucken und MP3 oder Ogg oder wie auch immer hören beschränkt, ist es sogar möglich, dass man mit einem Linux System glücklicher wird.
MacOS ist wenn man den Mac dazu rechnet natürlich teurer aber wenn man die Funktionalität, also Laufzeit des Macs gegen die eines PCs rechnet, in etwa gleich teuer. Was natürlich ein Problem an der Sache ist, irgendwann hab ich halt einen neuen PC und der Mac User einen alten Mac aber wenn man alles als Ganzes sieht, in etwa gleich teuer.
Man muss auch nicht jeden Windows Versionssprung mitmachen, Vista hat mich irgendwie gar nicht interessiert und ob ich wirklich Windows 7 kaufe, obwohl ich hier stark versucht bin, weiß ich noch nicht. Und dank freier Software, kann ich mein Windows inzwischen auch fast OpenSource machen. Das letzte Mal als ich mir jedenfalls ein Office gekauft habe, war im Jahr 2000. Danach gab es bei mir nur noch OpenOffice. Um zum Punkt zu kommen, egal wie man sich entscheidet, Wettbewerb war schon immer gut für die Qualität und den Preis. Der normale Nutzer, kann nur davon profitieren. Hoffentlich ist Linux auch bald soweit, dass ich wirklich auf Windows verzichten kann.
Ach ja, bevor irgendwelche Statements, von wegen ist es doch kommen. Ich möchte gerne eine gut funktionierende Spracherkennung (Qualität wie Dragon) und ein gutes Videoschnittprogramm (Qualität wie Premiere). Kino reicht mir dabei wirklich nicht. Das muss in jedem Fall funktionieren und noch so ein paar kleinere Tools aber die könnte es bereits geben. Seht ihr, da kann ich noch nicht einmal auf einen Mac umsteigen, weil da auch keine richtige Spracherkennung existiert. Und Mac bedienen mit Sprache, ist nicht wo ich hin will...
>
> Aber kein Profi verwendet ja Ubuntu, geschweige
> denn Gnom :-D
Nun du kannst da ja durchaus was dagegen machen, wenn dir Ubuntu nicht gefaällt. Nämlich die Installationsmedien wechseln. Aber gegen "kein PRofi sein" ist kein Kraut gewachsen. Das bleibt dir.
morecomp schrieb:
-------------------------------------------------------
> Jo Linux ist wohl die beste Alternative, wenn man
> von Windows weg will und Ubuntu davon die
> Einfachste. Von wegen die Beste, will ich jetzt
> gar nicht sagen.
>
> Unter Linux funktioniert alles ein wenig und doch
> nichts richtig, das ist mein Hauptproblem damit
> und ich meine nicht das OS, das ist so ausgereift,
> dass sich M$ zu großen Teilen noch ein Beispiel
> daran nehmen sollte. Ich meine mehr die Programme,
> die darauf laufen. Es gibt zwar einige
> ausgezeichnete Mainstream Lösungen aber abseits
> davon wird es wirklich dünn und das gilt wirklich
> für alle Distributionen.
>
> Wenn man aber nichts aufregendes mit seiner Kiste
> anstellt, also sich auf Youtube, Office, Web,
> Filme kucken und MP3 oder Ogg oder wie auch immer
> hören beschränkt, ist es sogar möglich, dass man
> mit einem Linux System glücklicher wird.
>
> MacOS ist wenn man den Mac dazu rechnet natürlich
> teurer aber wenn man die Funktionalität, also
> Laufzeit des Macs gegen die eines PCs rechnet, in
> etwa gleich teuer. Was natürlich ein Problem an
> der Sache ist, irgendwann hab ich halt einen neuen
> PC und der Mac User einen alten Mac aber wenn man
> alles als Ganzes sieht, in etwa gleich teuer.
>
> Man muss auch nicht jeden Windows Versionssprung
> mitmachen, Vista hat mich irgendwie gar nicht
> interessiert und ob ich wirklich Windows 7 kaufe,
> obwohl ich hier stark versucht bin, weiß ich noch
> nicht. Und dank freier Software, kann ich mein
> Windows inzwischen auch fast OpenSource machen.
> Das letzte Mal als ich mir jedenfalls ein Office
> gekauft habe, war im Jahr 2000. Danach gab es bei
> mir nur noch OpenOffice. Um zum Punkt zu kommen,
> egal wie man sich entscheidet, Wettbewerb war
> schon immer gut für die Qualität und den Preis.
> Der normale Nutzer, kann nur davon profitieren.
> Hoffentlich ist Linux auch bald soweit, dass ich
> wirklich auf Windows verzichten kann.
>
> Ach ja, bevor irgendwelche Statements, von wegen
> ist es doch kommen. Ich möchte gerne eine gut
> funktionierende Spracherkennung (Qualität wie
> Dragon) und ein gutes Videoschnittprogramm
> (Qualität wie Premiere). Kino reicht mir dabei
> wirklich nicht. Das muss in jedem Fall
> funktionieren und noch so ein paar kleinere Tools
> aber die könnte es bereits geben. Seht ihr, da
> kann ich noch nicht einmal auf einen Mac
> umsteigen, weil da auch keine richtige
> Spracherkennung existiert. Und Mac bedienen mit
> Sprache, ist nicht wo ich hin will...
>
>
Schöner Post :-)
Zu Ubuntu, ich meinte die beste im Sinne davon das sie eine der einfachsten ist. Vieles geht einfacher bzw. ist vorkonfiguriert. Grafikkartentreiber gehen über Menüs einfach zu installieren, anders als in Debian braucht der Anwender hier keine Vorkenntnisse. Ubuntu ist sehr Einsteigerfreundlich und relativ pflegeleicht. Deswegen nannte ich sie die beste :-)
Natürlich nur für diesen einen Blickwinkel. Für Server mögen Debian etc. natürlich wieder die bessere Wahl sein bzw. für erfahrenere Anwender vielleicht sogar Gentoo, je nach Geschmack. Für Anfänger ist Ubuntu aber ziemlich leicht zu bedienen und Dinge sind relativ leicht zu steuern :-)
Pakete installieren, Einstellungen verändern, Treiber installieren. Es wird stärker im Detail an die Anfänger gedacht und GUI's entwickelt, welche den Nutzern für sie sonst sehr komplizierte, Arbeitsschritte abzunehmen. Es ist eine Distro sehr fokussiert auf Mainstream und Anfängerfreundlichkeit.
Alptraum schrieb:
-------------------------------------------------------
> Außerdem gab es schon lange vor Ubuntu
> Benutzerfreundlich Distros, nur so am Rande.
Schon klar. "Benutzerfreundlich" bedeutete dort: RTFM. Das dazu manche Leute nicht willens oder in der Lage sind, hat in jenen Tagen niemand verstanden. Es gibt auch heute noch Leute die Handbücher verabscheuen weil eh nur Mist drin steht.
Das Hauptproblem von Linux und von vielen andern Betriebssystemen, Programmen, Geräten, etc. ist und bleibt das Thema Dokumentation. Es gibt keinen Standard. Jeder schreibt was ihm gerade einfällt und wenn er gerade ans Wetter denkt, findet man auch mal eine Passage darüber in der Installationsanleitung von Programm X. DAS ist das Hauptproblem. NIX anderes.
Und nun zu deiner Kritik an Ubuntu/Canonical. Deren Grundsatz lautet: Linux for Human beings.
ubuntunutzer2 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Schon klar. "Benutzerfreundlich" bedeutete dort:
> RTFM. Das dazu manche Leute nicht willens oder in
> der Lage sind, hat in jenen Tagen niemand
> verstanden. Es gibt auch heute noch Leute die
> Handbücher verabscheuen weil eh nur Mist drin
> steht.
Ja diese Read the fucking Manual Kacke, habe ich auch schon des öfteren zu hören bekommen...
Das schöne daran ist ja das diese Manuals dann meist auch immer so "toll" sind...
Da sind ja super Beispiele gegeben...
Das wirkt für mich immer mehr wie ein Denkanstoßblatt für Erfahrene. Aber bestimmt hilft dies kaum einem Neuling wirklich weiter...
Habe schon des öfteren probiert aus den Manuals etwas zusammenzubekommen und war mir trotzdem unsicher und habe es schließlich NICHT hinbekommen...
Wenn man dann in Chats erfährt wie es geht, packt man sich an den Kopf. Wenn man es aber vorher halt nicht weis, kommt man meistens auch NICHT drauf, wie es geht...
Ausführlichkeit und Beispiele usw. fehlen einfach. Anfänger sind da total überfordert und wissen meist garnicht was sie nun tun sollen...
> Das Hauptproblem von Linux und von vielen andern
> Betriebssystemen, Programmen, Geräten, etc. ist
> und bleibt das Thema Dokumentation. Es gibt keinen
> Standard. Jeder schreibt was ihm gerade einfällt
> und wenn er gerade ans Wetter denkt, findet man
> auch mal eine Passage darüber in der
> Installationsanleitung von Programm X. DAS ist das
> Hauptproblem. NIX anderes.
Naja und mein obig beschriebenes noch dazu :-)
2 Problemchen also...
> Und nun zu deiner Kritik an Ubuntu/Canonical.
> Deren Grundsatz lautet: Linux for Human beings.
Was ein lobenswerter Grundsatz ist! :-)
Nicht so "Elitär" oder "Religiös"...
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 14:48 Uhr
Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51
Kommentare: 63 | letzter Beitrag 16:45 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.