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Deswegen ist und bleibt die Cloud eine Todgeburt

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  1. Deswegen ist und bleibt die Cloud eine Todgeburt

    Autor franzel 14.12.12 - 12:35

    Als ITler kann man seit 2 Jahren in keine Herstellerpräsentation mehr gehen, ohne Anpreisung der Mobile Cloud, Social Cloud, private Cloud, Hybrid Cloud usw. Alles nur marketinggewäsch. Private Cloud gibts schon seit 15 Jahren mit Citrix und ähnlichen Herstellern.
    Es wäre natürlich ein super Geschäftsmodell zum Kohlescheffeln, könnte man die Firmen überzeugen ihre Daten in die Cloud zu legen und an einen Anbieter zu binden.
    Tja, läuft nur leider nicht. Die Hersteller geben inzwischen zu, dass das in Deutschland hier nur auf ganz kleiner Flamme kocht und den Staaten auch nicht gerade hypt.
    Mir sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, dass ich sensible, wichtige Geschäftsdaten nicht außer Haus gebe, nur weil ich mir unterm Strich ein paar Kröten spare (und mich dafür an einen Hersteller binde und keinerlei Flexibilität bei den Diensten habe)
    Und solche Bestrebungen wie mit der Überwachung sind ja dem ganzen Cloud Geschäftsmodell auch nicht gerade zuträglich. Solche Forderungen zu stellen überhaupt, ist doch schon, als würde ich Firmen von der Cloud fernhalten wollen.

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  2. Re: Deswegen ist und bleibt die Cloud eine Todgeburt

    Autor Casandro 15.12.12 - 07:54

    Naja, ich vergleiche das immer mit folgendem:

    Man kann sich ein Haus auf eigenem Grund kaufen (eigener Rechner)
    Man kann sich ein Haus mieten (Mietrechner in Rechenzentrum)
    Man kann ich eine Wohnung mieten (Miet V-Server)
    Man kann in ein Hotel gehen (Cloud)

    Hotels haben ihre Berechtigung, nur seine Wertsachen möchte man jetzt nicht in einem Hotelzimmer lagern.

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  3. Re: Deswegen ist und bleibt die Cloud eine Todgeburt

    Autor McNoise 15.12.12 - 10:15

    ich vergleiche email gerne mit postkarte schreiben ;) ... wer allzu privates in emails schreibt hat schon verloren und wenn man sich überlegt das tag für tag ftp-, mysql-, email-, admin-interface-kennwörter auf postkarte veschickt werden, darf man sich nicht vor augen führen wie es um die sicherheit im netz bestellt ist. ;)

    das problem sind m.e. gar nicht die datenspeicherorte sondern die methoden der möglichen verschlüsselung von daten. einerseits ist verschlüsselung für otto normal anwender zu schwierig / kompliziert / oder gar nicht gegeben ...

    andererseits besteht immer und überall das problem kennwort: otto normal benutzer sind zu faul sich ein langes kennwort zu merken, sie vergessen kennwörter ergo kennwört sind unkomfortabel, unpraktisch.

    hier muss und wird früher oder später eine biometrische alternative kommen müssen ... die frage ist nur, wie man diese biometrische alternative so persönlich hält, dass sie nicht in die hände des staates etc. gerät.


    es ist aber dummes zeug zu meinen "die cloud" ist eine totgeburt ... cloud-anwendungen und online-speicher wachsen und wachsen und nicht erst seit gestern ... letztlich darf man auch nicht vergessen, dass cloud daten ein bisschen mehr sind bzw. sein können als die lächerliche 2gb private dropbox



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.12 10:24 durch McNoise.

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