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  5. › "Üble Propaganda": Angriffe auf…

Zahlen für Nutzung

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  1. Zahlen für Nutzung

    Autor: matok 28.11.12 - 16:22

    "Wir sind überrascht, dass ein Wirtschaftsunternehmen so auftritt. Es ist doch selbstverständlich, dass jemand, der einen Inhalt gewerblich nutzt, auch dafür bezahlt"

    Ich hoffe, dass die Verlage sich ebenfalls an Googles Kosten beteiligen. Sie nutzen Googles Leistungen (die Weiterleitung von Benutzern) ebenfalls gewerblich.

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  2. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: mxcd 28.11.12 - 16:26

    Ist so.
    Aber wie soll das eine Politikerin verstehen, die den halben Tag nur Lobbyisten sieht?
    Ich find's nur komisch, dass sich darüber erregt wird, wenn ein Suchmaschinenanbieter seine eigenen Websites nutzt, um seine Interessen zu verteidigen, aber sich kein Deut daran gestört wird, sich den Gesetzestext vom Springerverlag schreiben zu lassen.
    Das ist doch völlig asymetrisch.

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  3. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: Kasoki 28.11.12 - 16:34

    Ich verstehe es sowieso nicht... ich als Google würde eher den Content raus werfen und wenn das passiert womit gewinnen die Verlage denn? Begreifen die nicht wie wichtig die Suchmaschine für ihre Klicks sind?

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  4. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: violator 28.11.12 - 21:26

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wir sind überrascht, dass ein Wirtschaftsunternehmen so auftritt. Es ist
    > doch selbstverständlich, dass jemand, der einen Inhalt gewerblich nutzt,
    > auch dafür bezahlt"
    >
    > Ich hoffe, dass die Verlage sich ebenfalls an Googles Kosten beteiligen.
    > Sie nutzen Googles Leistungen (die Weiterleitung von Benutzern) ebenfalls
    > gewerblich.


    Google sollte einfach Geld dafür verlangen, wenn diese Verlage bei Google gelistet bleiben wollen. "Kann ja nicht sein, dass jemand Googles Leistungen gewerblich nutzt und nichts dafür bezahlt",

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  5. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: berritorre 28.11.12 - 21:47

    Nein, das begreifen sie eben nicht. Und das ist ja das erstaunliche. Und es ist ja auch nicht so, dass das Internetz gestern plötzlich aufgetaucht ist. Das gibt es jetzt schon ein paar Tage länger.

    Aber wenn die Gier einsetzt, dann schaltet halt oft das Hirn aus. Das sieht man ja regelmässig. Noch lustiger finde ich, dass es ja schon ein schönes Beispiel für sowas in Belgien gab und die Verlage dann reumütig einen Vertrag unterschrieben haben, damit sie wieder in den Index kommen und Google eben nix bezahlen muss.

    Hoffe, dass es hier ähnlich läuft. Man kann von Google halten was man will, aber dieses Leistungschutzrecht ist von vorn bis hinten nicht durchdacht.

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  6. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: Sukram71 28.11.12 - 23:11

    Das ist wie wenn ein Restaurant-Besitzer vom Taxifahrer Geld dafür verlangen würde, dass der die Gäste zum Restaurant fährt.
    Mit dem Argument, der Taxifahrer würde am Restaurant gewerblich verdienen. OMFG!

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  7. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: Sammie 29.11.12 - 00:23

    >> "Wir sind überrascht, dass ein Wirtschaftsunternehmen so auftritt. Es ist doch selbstverständlich, dass jemand, der einen Inhalt gewerblich nutzt, auch dafür bezahlt", erklärten BDZV und VDZ.

    Ähm ja.. und wer nutzt nun wen? Google ist doch der Dienstleister, der die Technik seines Newsportal den Verlagen zur Verfügung stellt, damit sie ihre Inhalte via Headlines und Snippets dort präsentieren können, um auch im Web gefunden zu werden.

    Warum zahlen die Verlage also nicht für die Dienstleistung, die sich in Anspruch nehmen? Schließlich muss man sich doch bei Google News explizit anmelden. Google nimmt ja nichts ungefragt in den GoogleNews-Index auf. Die Verlage wollen nun also noch eine Belohnung dafür, dass andere ihnen die Besucher bringen.. verdrehte Welt.

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  8. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: Remy 29.11.12 - 00:50

    Google bringt den Zeitungsverlägen mehr als die Zeitungsverläge Google. Sowohl Google News als auch die Suchmaschine sind quasi ein Gratisdienst der etliche Leser zu den Zeitungen bringt. Und die wollen auch noch Geld sehen, verrückter geht's nicht mehr.

    Wenn Google die aus dem Index streicht kommt das einem Totalausfall gleich. Die wenigsten Nutzer surfen die Seiten direkt an oder nutzen eine Suchmaschine, die nicht Google's Index verwendet. Wie sie da dann schreien würden.

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  9. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: Trockenobst 29.11.12 - 06:47

    Remy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Google die aus dem Index streicht kommt das einem Totalausfall gleich.
    > Die wenigsten Nutzer surfen die Seiten direkt an oder nutzen eine
    > Suchmaschine, die nicht Google's Index verwendet. Wie sie da dann schreien
    > würden.

    Der Plan ist wohl, dass Google die x Milliarden Klicks im Monat selber dringender
    braucht als umgekehrt. Ein Verlag hätte wohl keine Chance, aber wenn ganz
    Deutschland raus fällt, wäre dass auch für Google ein Problem. So wird jedenfalls
    vermutet.

    Außerdem bleibt ja noch die Keule, dass sie dann behaupten werden sie hätten
    ihre robot.txt zur Unterbindung des Index gar nicht angefasst und Google würde
    also "manuell" zensieren. Damit rennen sie zur EU und hoffen wohl, dass die
    dann Google via EU-Recht dazu zwingt sie wieder aufzunehmen, aber wegen DE
    Recht sind sie dann im Zahlungszwang.

    Was jeder zweitklassige Firmenanwalt als lächerliche Idee abstempelt, weil dass
    Jahrzehnte vor Gericht bedeutet bis dies juristisch fest geklopft ist.

    Somit wird es darauf hinauslaufen: wer blinkt zu erst? Wird Google eiskalt die
    Indexe säubern und es auf einen Kampf hinaus laufen lassen? Werden die Verlage
    nach zwei drei kaputten Monaten mit üblen Klickraten Google einen Deal anbieten,
    den Google irgendwie annimmt und somit keiner das Gesicht verliert?

    Oder kauft Google einfach ein deutsches Verlagshaus und produziert nur noch
    eigene Meldungen und verarscht damit die gesamte Szene? Wer weiß ;^)

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  10. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: misterunknown 29.11.12 - 08:47

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder kauft Google einfach ein deutsches Verlagshaus und produziert nur
    > noch
    > eigene Meldungen und verarscht damit die gesamte Szene? Wer weiß ;^)

    Ich als Google, würde einfach ein neues gründen. Die wissen eh nicht, mit ihrem Geld wohin. Also einfach eigene News machen und die anderen aus dem Index schmeißen.

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  11. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: robinx999 29.11.12 - 09:29

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wir sind überrascht, dass ein Wirtschaftsunternehmen so auftritt. Es ist
    > doch selbstverständlich, dass jemand, der einen Inhalt gewerblich nutzt,
    > auch dafür bezahlt"
    >
    > Ich hoffe, dass die Verlage sich ebenfalls an Googles Kosten beteiligen.
    > Sie nutzen Googles Leistungen (die Weiterleitung von Benutzern) ebenfalls
    > gewerblich.

    Oh ich seh es kommen leute geben Bild bei Google ein und das erste ergebniss ist http://de.wikipedia.org/wiki/Bild_%28Fotografie%29 leute suchen nach Spiegel und sie sehen http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegel
    Könnte lustig werden wenn die leute ihre seiten nicht mehr finden (und ja die anzahl an leuten die alles direkt bei google eingeben ist groß)

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  12. Re: Zahlen für Nutzung

    Autor: Remy 01.12.12 - 19:09

    misterunknown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trockenobst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder kauft Google einfach ein deutsches Verlagshaus und produziert nur
    > > noch
    > > eigene Meldungen und verarscht damit die gesamte Szene? Wer weiß ;^)
    >
    > Ich als Google, würde einfach ein neues gründen. Die wissen eh nicht, mit
    > ihrem Geld wohin. Also einfach eigene News machen und die anderen aus dem
    > Index schmeißen.


    Dann heißt es wieder, Google würde sein Monopol ausnutzen...

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