Ansonsten kann man den Schritt zu Linux nicht nachvollziehen.
Umfassende Gruppenrichtlinien im Verzeichnisdienst, einen ausgereiften Mailserver mit entsprechenden Groupwarfunktionen und Einbindung von PDAs, vernünftige Dokumentenverwaltung und und und....braucht ein produktives Unternehmen in der Wirtschaft, aber eine Stadtverwaltung anscheinend nicht.
Die sitzen schön vor ihren Linux Büchsen den Hintern breit und falls mal einer vom Büroschlaf aufwacht und merkt, dass das OS jetzt irgendwie anders ausschaut, wird der Turnschuhadmin schon irgendwann vorbeilaufen...
Der Witz ist:
Was Du da verlangst, ist tatsächlich mit Open Source möglich. Das mit den Richtlinien und Rechten sogar schon länger als Active Directory (auf das Du anscheinend anspielst) existiert.
PDAs sind in Unternehmen fast ausgestorben, eben auch weil selbst in Windows-Umgebungen die Integration nie reibungslos funktionierte (Synchronisation direkt über Server nur bei Einsatz von Exchange möglich, wenn überhaupt - die meisten Firmen setzen aber performantere Mailserver ein oder haben Lotus am Laufen, welches bereits vor Jahren ohne Beschränkungen auskam, von denen Exchange erst seit relativ kurzer Zeit befreit ist).
Stattdessen wird das Meiste über Mobiltelefone erledigt, und denen ist dank ausgereifterer Betriebssysteme zunehmend egal, von was sie ihre Aufgabe oder Mails geliefert bekommen - solange man sich an geltende Standards hält (die zu Teilen wiederum in der OpenSource-Welt gesetzt wurden).
Dokumentenverwaltungen gibts übrigens ebenso als Open Source (funktionierende), programmierende Unternehmen setzen für ihre Codeverwaltung auch sehr häufig OSS ein.
Die Firewalls in allen Unternehmen, mit denen ich in den letzten Jahren zu tun hatte: Open Source.
Die Mailserver: zunehmend Open Source.
Die Betriebssysteme für Server: Open Source (Linux läuft Windows z.B. im SAP-Bereich enorm den Rang ab, da die Anforderungen an die Ressourcen immer weiter steigen und es bei gleicher Hardware in diesem Fall performanter ist - der Kostenfaktor ist bei Servern für 20.000 Euro eher egal)
Da immer mehr Leute von daheim Open Office kennen ist auch hier der Widerstand gegen eine Einführung gering. In den meisten Firmen könnten 95% aller Dokumente sofort ohne große Umarbeitung in OO genutzt werden, der Rest wäre oftmals innerhalb einer Woche von einer Person die sich auskennt umzustellen. Ein überschaubarer Kostenfaktor also.
Schwierig wird es bei Schnittstellen zu proprietärer Software, die hartgecoded sind. Neue Plugins lassen sich leichter schreiben, aber wer alles in die Anwendung selbst integriert macht sich auf lange Sicht eh Probleme.
Die letzte Hürde sind dann inkompatible Webanwendungen, die nur auf dem IE laufen - zum Glück werden auch diese immer weniger.
franzel1111 schrieb:
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> Umfassende Gruppenrichtlinien im Verzeichnisdienst
Gibt es genug Lösungen.
> einen ausgereiften
> Mailserver mit entsprechenden Groupwarfunktionen und Einbindung von PDAs
Seit Jahren vorhanden.
> vernünftige Dokumentenverwaltung
Besser als jedes Produkt von Microsoft.
> und und und....
und und und? Du meinst: Märchen, Lügen, FUD?
Schade, dass es auf Dummheit keine Steuer gibt, dann müsstest du bereits nach diesem einen posting Privatinsolvenz anmelden.
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