Wenn wir mal ganz ehrlich sind, man muss doch nicht jeden Schmarrn auf Facebook posten. Und man braucht sich auch über solch Vorfälle nicht wundern lest doch alle erstmal die AGB`s von Facebook....
Ob das Urteil jetzt richtig ist oder nicht lässt sich natürlich drüber streiten.
Meine Meinung man sollte einfach aufpassen was man im Internet über sich preisgeben möchte !!!!!
Wer immer noch glaubt im Netz nicht überwacht zu werden, glaubt auch immer noch an den Weihnachtsmann
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Freakbrother schrieb:
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> Und man braucht sich auch über solch Vorfälle nicht wundern lest doch alle
> erstmal die AGB`s von Facebook....
Die AGB (...) haben mit dem Strafrecht überhaupt nichts zu tun. Facebook könnte dort auch reinschreiben, dass man ausschließlich nachts, nackt um einen Nymphenbrunnen tanzend posten darf - strafrechtlich wäre das völlig irrelevant, falls man trotzdem bereits bei Abenddämmerung postet.
AGB sind Zivilrecht, um was es im konkreten Fall hier ging, war Strafrecht. Den Staat muss bei der Strafrechtsverfolgung überhaupt nicht kümmern, was ein privater Anbieter in seine AGB geschrieben hat.
Auch ist umgekehrt das Brechen der AGB kein Strafrechtsverstoß. Strafrechtlich relevant sind ausschließlich Gesetzesverstöße. Um einen vermeintlich solchen Gesetzesverstoß ging es hier. Wie der zu bewerten ist, wurde ja bereits diskutiert.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.05.12 09:48 durch mb (Golem.de).
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Hm, ich sehe nichts von facebook, da ich da alles blockiere, daher verlasse ich mich voll auf die qualifizierten Aussagen in Foren.
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Freakbrother schrieb:
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> Wenn wir mal ganz ehrlich sind, man muss doch nicht jeden Schmarrn auf
> Facebook posten.
Seh ich genauso, allerdings solltest du dir im Hinterkopf behalten, wie alt der Junge war. Selbst Erwachsene schreiben im Internet gerne noch sehr fragwürdige Sachen und ich nehm mich hier beim besten Willen nicht aus.
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Na, wenn das jetzt nicht zu einer Verurteilung mit der Begründung "schreibt manchmal fragwürdige Sachen" führt, dann bin ich verwirrt.
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Haha :D
Ist eben alles eine Gradwanderung. Die Vorfälle in der Vergangenheit zeigen ja, dass so etwas nicht unwahrscheinlich ist und dementsprechend ist es auch verständlich, dass die Schulleitung hier die Polizei einschaltet. Wenn er die Tat wirklich geplant hätte, dann wäre es nur fraglich, ob ihn 20 Sozialstunden davon abhalten. Solche Taten sind leider nicht vermeidbar. Kinder sind Teufel!
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Landa schrieb:
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> Haha :D
>
> Ist eben alles eine Gradwanderung. Die Vorfälle in der Vergangenheit zeigen
> ja, dass so etwas nicht unwahrscheinlich ist und dementsprechend ist es
> auch verständlich, dass die Schulleitung hier die Polizei einschaltet.
Aber doch nicht gleich eine Verurteilung! Wollen wir auch bald Leute verurteilen, die scherzhaft "Ich bring dich um" sagen? Ich vermute mal, dass das in der Revision eh zurückgenommen wird, wenn das öffentliche Interesse weg ist.
Mal abgesehen davon:
Man lernt in der Schule absolut nichts darüber, was strafrechtlich verboten ist und was nicht. Meine Meinung ist ja, dass das volle Absicht ist. Selbst Erwachsene haben noch völlig absurde Ideen davon, was verboten ist und inwieweit man mit der Polizei kooperieren muss.
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Wisst ihr überhaupt was Mobbing, grade in so einen Alter in einem Anrichtet? Leute wie du und Freakbrother gehören wahrscheinlich selbst zu der Sorte 'Mensch', die andere mobben und sich selbst als Unschuldslamm hinstellen.
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Man muss auch nicht jede Bagatelle strafrechtlich verfolgen und ahnden.
Da sind vom Mitschüler aufwärts einige Sicherungen durchgebrannt als man nur noch las: Schüler + Amok = großes Unheil.
"Ah ... der hat sich wegen Mobbing beschwert. Der ist eh grad irgendwo labil."
Das Verhalten der Schuldirektion wirkt auf mich alles andere als souverän. ;-)
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Mingfu schrieb:
> AGB sind Zivilrecht, um was es im konkreten Fall hier ging, war Strafrecht.
> Den Staat muss bei der Strafrechtsverfolgung überhaupt nicht kümmern, was
> ein privater Anbieter in seine AGB geschrieben hat.
Und wenn Facebook nicht will, erhält ein Deutscher Richter keine Daten.
Das haben Sie ja im Einbruchstipp-Fall so gehalten.
Ich werde es genau so halten.
Alle Loggfunktionen und Kontrollen deaktivieren.
Keine IP loggen, die Zeit eines Eintrages wird je nach Besucheranzahl dann sehr ungenau gehalten. Dann ist auch kein vernüftiger Vergldeich der Serverloggs mit den Postingzeiten mehr möglich. Nicht auf die Minute, evtl. nur auf den Tag genau.
Emails werden nicht verifiziert, und der Nutzer bei der Registrierung darauf hingewiesen dass er eine Phantasieadresse wählen kann.
Ist ja nicht so, dass ich all diese Daten erzeugen muss.
Da kann ich einem Polizisten der mit "Gefahr im Verzug" kommt ganz trocken sagen dass ich für genau solche Fälle keine Daten geloggt habe. Er es ja beim Hoster versuchen kann. Da kann ich dem dann noch ganz offen sagen, dass ich auch vorgesorft habe, dass er mit den Serverloggs wenig(er) anfangen kann.
Und wenn da einer einen Amok ankündigen würde, das ändert nichts daran.
Was man nicht hat, kann man nicht rausgeben.
Und man kann auch nicht dafür belangt werden dass man nichts hat.....
Auch wenn deswegen ein Suizid Erfolg hat (gehen wir mal vom Regelfall aus), das wäre kein Problem...
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Für mich stellt sich dann eher die Frage, bekommen die Schüler die gemobbt haben auch Strafen? Werden die Lehrer noch heran gezogen, die ja offensichtlich bescheid wussten.
Wenn nicht dann ist das ganze nämlich eine doppelte Strafe für den Jungen. Er ist im Grunde das Opfer und muss wahrscheinlich wegen der 20Sozialstunden von den anderen noch mehr Häme einstecken, es sei denn diese bekommen auch eine Strafe, welche meiner Meinung aber etwas höher sein müsste. Viel wichtiger wäre es wohl professionell mit ihm darüber zu Sprechen, um die Ernsthaftigkeit der Aussage zu prüfen und den Mobbern mit einer gerechten Strafe etwas Toleranz/Rücksicht zu lehren!
Da ich aber keinen Glauben mehr an unsere Rechtsstaatlichkeit habe, befürchte ich, es wird bei der Strafe gegen den Jungen bleiben (welche völlig absurd ist). So muss sich niemand wundern, wenn dann tragischer Weise wirklich jemand Amok läuft!.
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