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Als Laie frage ich mich

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  1. Als Laie frage ich mich

    Autor Keridalspidialose 31.08.12 - 12:28

    wie kommen diese Anwälte auf die Idee dass sie das dürfen?

    Der Pranger stellt eine Form der Bestrafung dar. Strafe ist aber eine hoheitliche Sache, und sie setzt eine Verurteilung durch ein ordentliches Gericht voraus. maximal steht dieses den Ordnungsbehörden, ohne Gerichtsverhandlung, zu - im Fall von Busgeldern. Private und juristische Personen, ob nun Kanzleine oder Firmen haben dazu kein Recht.

    ___________________________________________________________

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  2. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor Trockenobst 31.08.12 - 12:43

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie kommen diese Anwälte auf die Idee dass sie das dürfen?

    Sie argumentieren, dass wenn Du >xxx Leuten die Datei gibst, gilt das
    nach *ihrer* Rechtsauffassung schon im "gewerblichen Ausmaß".

    Somit können Sie das Urteil nutzen, um einen Onlinepranger zu simulieren.
    Ich bezweifle dass es hier um Kunden"neu"gewinnung geht. Es geht eher
    darum ihre renitenten 100.000 Kunden die wohl nicht zahlen wollen schneller
    zu einer Einigung zu Zwingen.

    Leider lässt die aktuelle Konstellation der Politik solchen Unfug zu.
    Das ist Juristerei auf US-Niveau, wo man für ein wenig Gewinn allerlei
    gesellschaftliches Porzellan zerschlägt. bis irgendein Gericht die dann stoppt.

    Solange bis dahin das Konto im Plus ist interessiert das kaum jemanden.
    Der Anwaltskammer ist eh fast alles egal, solange es "rechtlich" einwandfrei ist.

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  3. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor Muhaha 31.08.12 - 15:09

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie kommen diese Anwälte auf die Idee dass sie das dürfen?

    Weil sie darauf spekulieren, dass nur die wenigsten der dort stehenden Namen zeit und Energie übrig haben, um wie die Dame hier höchst erfolgreich die Entfernung des Namens einzuklagen. Sprich ... nein, sie dürfen es NICHT. Sie machen es trotzdem, weil jeder einzeln für sich klagen muss.

    Eiskalte Berechnung und Ausnutzen diverser Strukturfehler unseres Rechtssystems zu deren Gunsten. Möglich, weil die Politik hier keinen Handlungsbedarf sieht, haben doch die Mehrheit der Abgeordneten die Juristerei als beruflichen Hintergrund. Da hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus.

    Aber wie heisst es doch so schön ... was sind 100 Anwälte auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang! Und wie hat sich die Tochter von Bekannten nach einem Semester Jura-Studium entschieden? Es an den Nagel zu hängen und etwas anderes zu machen, weil sie keinen Bock mehr hatte ständig dumm angemacht zu werden, wenn die Sprache auf ihr Studium kam.

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  4. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor s1ou 31.08.12 - 15:29

    Das dumm angemacht werden kommt wohl daher das Anwälte seit einiger Zeit nicht mehr das Karriereziel haben, Menschen zu beschützen denen Unrecht getan wurde, sondern das Bankkonto voller ¤ . Das sind natürlich bei weitem nicht alle Anwälte, sicherlich nicht mal die Mehrzahl, aber die die es betrifft sind dermaßen aktiv im Leute über den Tisch ziehen und betrügen, dass man mit Anwälten im Regelfall nur Kontakt hat um sich gegen einen anderen Anwalt zu wehren der einem über irgendeine krude Rechtsauslegung (Gerne mit Hilfe eines durch und durch korrupten Gerichtsstandes *hust*Hamburg*hust*) das Geld aus der Tasche ziehen will.

    Wir bräuchten sicher 50-60% weniger Anwälte in Deutschland wenn man sich nicht mit der Hilfe von Anwälten gegen Anwälte wehren müsste.

    Da muss man sich doch mal überlegen welches Potential wir da an hochintelligenten Menschen verschwenden, die ihr ganzes Leben lang keinen produktiven Beitrag zur Gesellschaft leisten, außer sich selbst und ihren Kollegen Arbeit zuzuschachern.

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  5. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor AppRio 31.08.12 - 15:53

    Es ist passiert, dass der Bruder eines Verwandten von uns ein Testament verschwinden hat lassen. Natürlich konnte er dann beweisen( mit hilfe von Anwalt), dass "kein Testament vorliegt". Wir hatten das Testament aber gesehen, und wir wusten, dass der Verwandte viel Geld gespart hatte und außerdem hatte er das Testament mit dem gleichen Anwalt gemacht wie der des Bruders. Natürlich konnten wir es nicht beweisen und mussten daher ohne die Erbschaft auskommen.
    Anwälte sind zu 99% die größten Asis!!!

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  6. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor AntiMac 31.08.12 - 16:11

    AppRio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anwälte sind zu 99% die größten Asis!!!

    Das ist zu!!!! schmeichelhaft und zu verharmlosend.

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  7. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor LH 31.08.12 - 16:57

    AppRio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist passiert, dass der Bruder eines Verwandten von uns ein Testament
    > verschwinden hat lassen.

    vs.

    > Anwälte sind zu 99% die größten Asis!!!

    Ist nicht eher der "Bruder eines Verwandten" das Problem?

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  8. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor s1ou 31.08.12 - 21:40

    So wie ich es verstanden habe wusste der Anwalt das der Bruder das Testament verschwinden hat lassen hat aber wohl gegen gute Bezahlung für sich behalten.

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  9. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor irata 02.09.12 - 19:51

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist nicht eher der "Bruder eines Verwandten" das Problem?

    Es klingt danach, dass der Anwalt A mit Anwalt B zusammen das Testament gemacht hat - oder war es der selbe Anwalt?
    Das riecht verdächtig nach Betrug.

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  10. Re: Als Laie frage ich mich

    Autor darklord007 04.09.12 - 12:18

    Du darfst nicht vergessen das das eine Gegnerliste ist. Also nichts von wegen Schuldspruch oder so, es sind quasi ALLE gelistet die auch WIDERRECHTLICH eine Abmahnung des Rechtsanwalts bekommen haben. Das ist quasi eine öffentliche Denunzierung und somit Straftatbestand. Schon Blogs wurden aus dem Web geklagt weil Sie die Wahrheit über Produkte verbreitet haben, also sollte dieses Unternehmen niemals durch irgendeine richterliche Instanz bestätigt werden können.

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