So so, "Online-Newsaggregatoren" sollen eine 24-h Maulsperre bekommen.
Das kann nur scheitern, denn:
- Radio und TV senden es wie bisher
Wird es "Online-Newsaggregatoren" , die sofort die News bringen eben in Kanada/Mexiko/... geben, die auf US-Recht scheißen
- Fliegen die gekauften Zeitungen vom Vormittag schon überall am Mittag rum, also 3-4 h später, nicht 24)
Die Leute erzählen wichtige News sofort weiter
Der Hintergrund ist aber klar: Alle Zeitungen machen nach und nach ihre Online-Ausgaben kostenpflichtig - das wird natürlich furchtbar danebengehen, wenn die News im Netz sofort auf Millionen "Alternativseiten" lesbar sind - womöglich noch besser recherchiert und mit weniger debiler Propaganda.
Also muss diese temporäre Netz-Zensur her...
Es wird dennoch scheitern. Wenn solche unsäglichen Drecksblätter wie die "Sun" aus der Welt sind, ist das kein Verlust!
dieser von dir unsinn genannte sachverhalt ist leider schon jetzt gesetz, da zeitungsartikel schon heute dem urheberrecht unterliegen und ihre vervielfältigung und der unerlaubte nachdruck/veröffendlichung schon heute in den allermeisten ländern der zustimmung des urhebers bedarf...diese setzen ihre rechte in aller regel durch so vereine wie die vg-wort auch durch, weshalb ich eine diskussion um ein verschärftes urheberrecht garnicht verstehen kann...
Was Du meinst ist das Copy & Paste von Artikeln - die puren Fakten und Zahlen dürfen natürlich von jedem weiterverbreitet werden - sofern unverfälscht und mit "eigenen Worten" verfasst.
Hier wollen die Zeitungen jetzt aber das alleinige Verbreitungsrecht auf ganz neutrale Fakten und Zahlen - halt für 24 h ein totales Verbreitungsmonopol... Das ist schon harter Tobak, denn es ist pure (temporäre) Zensur und einer "Demokratie" nicht würdig.
Ob die das bis zum obersten US-Gericht bringen werden, bezweifle ich aber, denn das Urheberrecht gibt das nicht her - man kann kein Urheberrecht auf ein Faktum haben, ebensowenig wie auf ein physikalisches Gesetz...
Rulf schrieb:
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> dieser von dir unsinn genannte sachverhalt ist leider schon jetzt gesetz,
> da zeitungsartikel schon heute dem urheberrecht unterliegen und ihre
> vervielfältigung und der unerlaubte nachdruck/veröffendlichung schon heute
> in den allermeisten ländern der zustimmung des urhebers bedarf...diese
> setzen ihre rechte in aller regel durch so vereine wie die vg-wort auch
> durch, weshalb ich eine diskussion um ein verschärftes urheberrecht
> garnicht verstehen kann...
Die Form darf nicht übernommen werden, der Inhalt schon. Genauso wie ein Idee kopiert werden darf, aber nicht deren konkrete Umsetzung (wenn patentiert).
Das ist der sicherste Weg das Konsumentenverhalten zu ändern. Auf die Art und Weise sucht sich der interessierte Leser andere freie Quellen im Internet, und rückt somit immer weiter von den bisherigen Nachrichtenübermittlern ab.
Diese treten wieter in den Hintergrund, und werden dann ggfls. weder angeklickt, noch viel weniger gekauft, da man dort ja nur Nachrichten von gestern zu lesen bekommt.
Man poduziert grade beim Internetleser den absolut gegenteiligen Effekt. Die Entfremdung und die Abwanderung zu anderen Medienanbietern. Das ist wie mit Musik, die man nicht offiziell irgendwo als mp3/mp4 kaufen kann, nur das Nachrichten wesentlich schnellebiger sind.
Ich glaube die Herren haben nicht weit genug gedacht.
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