1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Politik/Recht
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Urheberrecht: Mein Plattenladen…
  6. » Thema

Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor dumdideidum 13.04.12 - 11:18

    Diese Entscheidung hat er ja bereits getroffen...oder glaubst du man bekommt was man verdient? ^^

    ...Warum wird eigentlich immer alles extremiert...es geht darum, dass man für eine Arbeit einmalig angemessen entlohnt wird und nicht 600 Jahre und 10 Weltuntergänge später noch immer (wenn wir schon beim Übertreiben sind)!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Stellt sich die Frage ob wir die Jobs brauchen

    Autor ssssssssssssssssssss 13.04.12 - 11:23

    also mal ganz generell ;)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Stellt sich die Frage ob wir die Jobs brauchen

    Autor Zaphod 13.04.12 - 11:28

    absolut nicht ... dtf auch unbrauchbar

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor lottikarotti 13.04.12 - 11:46

    Und wie kommen die Daten dann in's Netz? :-D

    R.I.P. Fisch :-(

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor jajaja 13.04.12 - 11:47

    Um eine meiner Lieblingsbands zu zitieren:
    The dinosaurs will slowly die
    And I do believe no one will cry

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor Der Held vom Erdbeerfeld 13.04.12 - 12:20

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sagst du zu jedem Verkäufer, nö, der Apfel ist mir zu teuer.
    > So hoch waren die Produktionskosten doch nie im Leben!
    > Mach ihn entweder so günstig, dass ich gezwungen bin
    > mein Argument "wäre es billiger, würde ich es kaufen" in
    > die Tat umzusetzen oder, wenn du es nicht tust, dann klaue
    > ich den Apfel einfach. Na das würde ja was geben...

    Was hierbei gerne vergessen wird. Das Recht auf oder die Pflicht zum Verzicht gilt für Konsumenten und Produzenten gleichermaßen. Du sagst, dass man Dinge, die man nicht zu bezahlen gewillt ist, eben nicht haben kann. Diesen Standpunkt kann man teilen oder nicht, er ist aber auf jeden Fall valide.

    Allerdings ist es ebenso valide festzuhalten, dass man kein Angebot machen muss, mit dessen Wahrnehmung man unzufrieden ist. Man ist ebenso sehr oder so wenig gezwungen zu konsumieren, wie man gezwungen ist zu produzieren.

    Auf gut Deutsch: Wenn einem diese ganzen Konsumenten und die Bedingungen, unter denen sie zu konsumieren bereits sind zu doof sind, hängt man eben die Kamera oder sein Musikinstrument an den Nagel und produziert andere Güter. Das kann man nicht und/oder will man nicht? Pech gehabt!
    Klingt fies? Ja, ist es auch. Aber nicht weniger fies als ein "Du kannst Dir unsere Konditionen nicht leisten? Pech gehabt!". ;-)

    Jeder will zu seinen Bedingungen verkaufen oder kaufen. Das nennt man "handeln" und es bleibt auch Handel, wenn es durch viele Zwischenschritte komplizierter wird. Damit Handel funktioniert, müssen Bedingungen gefunden werden, mit denen Verkäufer und Käufer einverstanden sind. Das wiederum nennt man "verhandeln". Wenn allerdings jede Partei auf seiner Position verharrt, kommt kein Transfer zustande.

    Der Rest ist Makulatur. Die Medienindustrie hat schon immer ihre Macht über das Angebot genutzt, um Preise zu diktieren. Inzwischen hat der Konsument auch Macht, und zwar durch die Möglichkeit, das Angebot zu umgehen ... und das Geschrei ist groß. Zweifelsohne übt der Konsument eine zum Teil unverhältnismäßige Rache, die auch Unschuldige trifft, aber trotzdem war es nötig. Denn ohne dies würden sich die Anbieter noch weniger auf die Abnehmer zubewegen als jetzt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor serra.avatar 13.04.12 - 12:21

    DTF schrieb:

    >
    > Die virtuelle Sache musste erstmal mit realer Arbeit und realem Geld
    > produziert werden.

    Tja nu das bei einer realen Sache die keiner zu dem Preis will du entweder Pleite
    gehst oder eben den Preis anpasst ... nur die ContentMafia für die gilt Angebot & Nachfrage nicht!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor DTF 13.04.12 - 12:45

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auf gut Deutsch: Wenn einem diese ganzen Konsumenten und die Bedingungen,
    > unter denen sie zu konsumieren bereits sind zu doof sind, hängt man eben
    > die Kamera oder sein Musikinstrument an den Nagel und produziert andere
    > Güter.
    Was sind denn das für Bedingungen, wo ein Grossteil der Konsumenten bereit ist NICHTS zu zahlen. Das ist ja fast schon blanker Hohn, den du da aussprichst.

    >Das kann man nicht und/oder will man nicht? Pech gehabt!
    > Klingt fies? Ja, ist es auch. Aber nicht weniger fies als ein "Du kannst
    > Dir unsere Konditionen nicht leisten? Pech gehabt!". ;-)

    Viele CDs gibt es schon ab 4,99¤. Manche auf dem Ramschtisch sind sogar noch günstiger. Einzelne Musik-Downloads kosten 1¤ - 1,50¤, teilweise sogar günstiger. Wie weit soll man denn mit dem Preis noch runtergehen? Vor allem, ab welchem Preis würde denn tatsächlich gekauft? Die meisten - und daran besteht kein Zweifel - würden ihre derzeitige Musiksammlung nur bei Preisen von 0¤ bis 0¤ kaufen. Alle gegenteiligen Behauptungen dienen lediglich als Alibi.

    > Jeder will zu seinen Bedingungen verkaufen oder kaufen. Das nennt man
    > "handeln" und es bleibt auch Handel, wenn es durch viele Zwischenschritte
    > komplizierter wird. Damit Handel funktioniert, müssen Bedingungen gefunden
    > werden, mit denen Verkäufer und Käufer einverstanden sind. Das wiederum
    > nennt man "verhandeln". Wenn allerdings jede Partei auf seiner Position
    > verharrt, kommt kein Transfer zustande.

    Ich würde auch gerne einen Ferrari fahren. Am besten so zum Preis von 30.000-40.000¤. Wie soll ich das dem Händler denn jetzt klarmachen? Fakt ist ja ich MUSS den Ferrari kaufen. Verzicht ist keine Alternative. Ich bitte um Lösungsvorschläge! Einfach klauen?

    > Der Rest ist Makulatur. Die Medienindustrie hat schon immer ihre Macht über
    > das Angebot genutzt, um Preise zu diktieren. Inzwischen hat der Konsument
    > auch Macht, und zwar durch die Möglichkeit, das Angebot zu umgehen ... und
    > das Geschrei ist groß. Zweifelsohne übt der Konsument eine zum Teil
    > unverhältnismäßige Rache, die auch Unschuldige trifft, aber trotzdem war es
    > nötig. Denn ohne dies würden sich die Anbieter noch weniger auf die
    > Abnehmer zubewegen als jetzt.

    Umgehen bedeutet ganz einfach Verzicht. Es wird aber nicht verzicht geübt, sondern es wird einfach geklaut.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor lottikarotti 13.04.12 - 12:51

    > Ich würde auch gerne einen Ferrari fahren. Am besten so zum Preis von
    > 30.000-40.000¤. Wie soll ich das dem Händler denn jetzt klarmachen? Fakt
    > ist ja ich MUSS den Ferrari kaufen. Verzicht ist keine Alternative. Ich
    > bitte um Lösungsvorschläge! Einfach klauen?
    Du verwechselst da schon wieder was :-) Derartige Vergleiche haben mittlerweile soooooooooo einen Bart..
    Rostrotkupferbraunbronze

    Was nach dem Krieg bleiben wird, sind die wahren Musiker :-)

    R.I.P. Fisch :-(

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor Der Held vom Erdbeerfeld 13.04.12 - 13:27

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind denn das für Bedingungen, wo ein Grossteil der
    > Konsumenten bereit ist NICHTS zu zahlen. Das ist ja fast
    > schon blanker Hohn, den du da aussprichst.

    Du verwechselst die harte Verhandlung mit dem angestrebten Ziel. Wenn Arbeitnehmer im Streik die Arbeit niederlegen, verlangen sie ja auch nicht, zukünftig für für das gleiche Geld weiterhin nicht mehr arbeiten zu müssen, sondern sie wollen damit Druck ausüben.

    In nahezu jedem Thread zu diesem Thema äußern sich Golem-Leser, was sie für legale Download- und Streamingdienste zu zahlen bereit wären. Und das sind keineswegs unrealistische Vorstellungen, bei denen überdies noch Spielraum bestünde. Weniger verhandelbar sind da eher Erwartungen wie Plattformunabhängigkeit und Garantien dafür, dass die erworbene Kopie nicht mit der Zeit oder durch wirtschaftliche bzw. technische Umstellungen verfällt - und selbst das sind keine unbilligen Forderungen.

    Sicherlich gibt es auch eine gewisse Zahl an Unverbesserlichen, die eine echte Gratis-Mentalität entwickelt haben. Die kann dann auch gerne die volle Härte des Gesetzes treffen, wenn sie denn nicht ohnehin noch minderjährig sind und spätestens beim Eintritt ins Berufsleben von selbst merken, dass nichts umsonst ist.

    > Viele CDs gibt es schon ab 4,99¤. Manche auf dem
    > Ramschtisch sind sogar noch günstiger.

    Und wieder wirfst Du Dinge durcheinander. Ramschpreise im Musikladen sind kein preisliches Entgegenkommen der Industrie (die hat ihren Reibach bereits gemacht), sondern ein Versuch des Ladenbesitzers, die Ware zum Selbstkostenpreis oder wenigstens mit geringerem Verlust doch noch loszuwerden.

    > Einzelne Musik-Downloads kosten 1¤ - 1,50¤, teilweise sogar
    > günstiger. Wie weit soll man denn mit dem Preis noch
    > runtergehen?

    Auf eine Audio-CD gehen 10 bis 14 Titel. Bei einem minimalen Preis von 99 Cent pro herunterladbarem Song liegt der Kostenvorteil gegenüber der Audio-CD genau wo?

    Abgesehen davon ist Musik doch nur die Spitze des Eisbergs. Wo sind die vergleichbaren Angebote für Filme, Spiele und andere Medienprodukte?

    > Ich würde auch gerne einen Ferrari fahren. Am besten
    > so zum Preis von 30.000-40.000¤. Wie soll ich das dem
    > Händler denn jetzt klarmachen?

    Bewirbst Du Dich gerade für den unpassendesten Auto-Vergleich des Monats? ;-)

    Mal ernsthaft, wenn Du für die breite Masse konzipierte Medienprodukte mit in den Preisregionen eines für eine sehr kleine Zielgruppe konzipierten Ferraris vergleichst, weiß ich nicht, ob sich die weitere Diskussion wirklich lohnt.

    In Massen und für die Massen produzierte Produkte haben viel mehr Spielraum, insbesondere dann, wenn die Vervielfältigung wenig oder sogar gar nichts kostet. Da haben sich die tatsächlichen Kosten für die Produktion des Produkts ruckzuck amortisiert. Alles, was danach kommt, ist reiner Gewinn - und Dowloadangebote haben eine sehr hohe Abnehmerzahl und eine lange Laufzeit. Man kann noch nach Jahren oder gar Jahrzehnten Gewinn mit etwas machen, was keine Kosten mehr verursacht.

    > Umgehen bedeutet ganz einfach Verzicht. Es wird
    > aber nicht verzicht geübt, sondern es wird einfach
    > geklaut.

    Umgehen bedeutet aber auch Verzicht aufs Anbieten. Es wird aber nicht verzichtet, sondern stattdessen weiter angeboten und die (potentielle) Kundschaft kriminalisiert, wenn sie mit den Konditionen nicht einverstanden ist.

    Ich rede hier übrigens nicht einmal unbedingt von irgendwelchen Liedern oder Filmchen, auf die man natürlich sehr gut und leicht verzichten könnte. Da stehen sich viel größere Extreme gegenüber, nämlich die Gratis-Mentalität auf der eine Seite und die überbordende Gier auf der anderen. Die Leidtragenden sind die dazwischen, also diejenigen, die an sich bereit wären, fair zu verkaufen und fair zu bezahlen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor JulesCain 13.04.12 - 13:28

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich würde auch gerne einen Ferrari fahren. Am besten so zum Preis von
    > > 30.000-40.000¤. Wie soll ich das dem Händler denn jetzt klarmachen? Fakt
    > > ist ja ich MUSS den Ferrari kaufen. Verzicht ist keine Alternative. Ich
    > > bitte um Lösungsvorschläge! Einfach klauen?
    > Du verwechselst da schon wieder was :-) Derartige Vergleiche haben
    > mittlerweile soooooooooo einen Bart..
    > Rostrotkupferbraunbronze
    >
    > Was nach dem Krieg bleiben wird, sind die wahren Musiker :-)

    Musiker die verstanden haben, keine politisch-wirtschaftliche Meinung nach außen zu Tragen um sich somit auch keiner potentiellen Kundschaft zu verwehren. Und Musiker die verstanden haben, dass ein "Trend" nicht durch infantile Beschwerden und überflüssige Gesetze aufzuhalten ist, sondern man sich diesem (dem Trend) zu nutzen machen sollte um seine geistige Arbeit zu vermarkten.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor dumdideidum 13.04.12 - 13:35

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Auf gut Deutsch: Wenn einem diese ganzen Konsumenten und die
    > Bedingungen,
    > > unter denen sie zu konsumieren bereits sind zu doof sind, hängt man eben
    > > die Kamera oder sein Musikinstrument an den Nagel und produziert andere
    > > Güter.
    > Was sind denn das für Bedingungen, wo ein Grossteil der Konsumenten bereit
    > ist NICHTS zu zahlen. Das ist ja fast schon blanker Hohn, den du da
    > aussprichst.

    Und da liegt genau der Punkt. Du pauschalisierst zu Stark. Es ist nämlich genau falsch, zu meinen, das keiner bereit ist etwas zu zahlen. Die Umsatzzahlen der Downloadanbieter sprechen da für sich.

    > >Das kann man nicht und/oder will man nicht? Pech gehabt!
    > > Klingt fies? Ja, ist es auch. Aber nicht weniger fies als ein "Du kannst
    > > Dir unsere Konditionen nicht leisten? Pech gehabt!". ;-)
    >
    > Viele CDs gibt es schon ab 4,99¤. Manche auf dem Ramschtisch sind sogar
    > noch günstiger. Einzelne Musik-Downloads kosten 1¤ - 1,50¤, teilweise sogar
    > günstiger. Wie weit soll man denn mit dem Preis noch runtergehen? Vor
    > allem, ab welchem Preis würde denn tatsächlich gekauft? Die meisten - und
    > daran besteht kein Zweifel - würden ihre derzeitige Musiksammlung nur bei
    > Preisen von 0¤ bis 0¤ kaufen. Alle gegenteiligen Behauptungen dienen
    > lediglich als Alibi.

    Immer noch falsch. Die Leute kaufen Alben für 5 Euro. Bei Amazon gibt es sogar eine eigene Rubrik dafür, da gibt es sogar ab und an neue Alben für diesen Preis. Dann schlage ich bei Interesse auch ohne zu zögern zu. Aber für mp3 ist eben 5-6 Euro je Album die absolute Schmerzgrenze...darüber bekomme ich die CD und man ist eben nicht dumm. Denn der Vertriebsweg Internet kostet die Produzenten nämlich ebenso 0 - 0 Euro. MP3 kopieren, dem Händler per "eMail" zu kommen lassen, der stellt es in den Markt ein fertig. Demnach entfallen schon mal alle Kosten für die Logistik. Lediglich, das Vertriebsportal (amazon.de z.b.) muss dann gedeckelt werden. Da dort x-millionen Produkte angeboten werden ist der Anteil daran also relativ gering. Ein paar Gewinne einkalkuliert und schon scheinen die 5 Euro sogar noch recht teuer.

    Einzelne Titel für 50-80cent würden sich vermutlich 3x so gut verkaufen wie ein Titel für 1,50¤. Der Eine Euro ist einfach eine Schmerzgrenze oder glaubst du die x,99¤ Angebote sind zum Spass so gewählt? 499 Euro wirkt eben billiger als 500¤ ..



    > > Jeder will zu seinen Bedingungen verkaufen oder kaufen. Das nennt man
    > > "handeln" und es bleibt auch Handel, wenn es durch viele
    > Zwischenschritte
    > > komplizierter wird. Damit Handel funktioniert, müssen Bedingungen
    > gefunden
    > > werden, mit denen Verkäufer und Käufer einverstanden sind. Das wiederum
    > > nennt man "verhandeln". Wenn allerdings jede Partei auf seiner Position
    > > verharrt, kommt kein Transfer zustande.
    >
    > Ich würde auch gerne einen Ferrari fahren. Am besten so zum Preis von
    > 30.000-40.000¤. Wie soll ich das dem Händler denn jetzt klarmachen? Fakt
    > ist ja ich MUSS den Ferrari kaufen. Verzicht ist keine Alternative. Ich
    > bitte um Lösungsvorschläge! Einfach klauen?

    Wieso klauen...gebraucht kaufen. Sollte nicht schwer sein, einen Ferrari gebraucht für diesen Preis zu kaufen...und jetzt versuch das mal mit einem aktuellen Computerspiel...oder versuch mal eine DRM geschützt MP3 weiterzuverkaufen...merkste was?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor lottikarotti 13.04.12 - 13:37

    Wahren Musikern geht es, in meinen Augen, um die Leidenschaft zur Musik und nicht um die Vermarktung derer. Ich kenne Bands, die wollen keinen Cent für ihre Auftritte, sondern einfach nur spielen. Die investieren den Großteil ihrer Freizeit in gemeinsame Sessions im Proberaum. Interessante Ideen werden untereinander ausgetauscht und weiterentwickelt. Das ist wahre Musik und das ist genau die Musik, die immer weiterleben wird - fern von Urheberrechtsdebatten, Gratis-Mentalitäten, Schadensersatzforderungen, verknackten Programmiergöttern und Abmahnwellen. Dort geht es nicht um Geld. Dort geht es um Harmonie.

    R.I.P. Fisch :-(

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor irata 13.04.12 - 15:46

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind denn das für Bedingungen, wo ein Grossteil der Konsumenten bereit
    > ist NICHTS zu zahlen.

    Das ist einfach nur eine unverschämte Behauptung, und gehört ins Reich der Fantasie.
    Wenn das nur ansatzweise stimmen würde, wären die unterschiedlichen Inhaltsanbieter längst begraben oder zu einem Nischenmarkt geschrumpft.
    Legale Download-Angebote wären niemals entstanden geschweige denn so erfolgreich.

    In der Realität sind die Märkte und Angebote insgesamt aber gewachsen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor aktenwaelzer 15.04.12 - 14:08

    dumdideidum schrieb:

    > Die Leute kaufen Alben für 5 Euro.

    Das ist nicht der Durchschnittspreis, aber diese Alben gibt es natürlich. Vor allem, wenn sie schon ein bisschen älter sind. Normal sind 12-15 Euro für eine neue CD, die in den Charts ist.

    Du magst ein evtl. noch günstigeres MP3-Album zu teuer finden, aber wenn es jemandem persönlich zu teuer ist, dann kauft man eben nicht.

    Ich finde, das sind gute Preise, die ein Raubkopieren nicht rechtfertigen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor Pierre Dole 15.04.12 - 19:05

    aktenwaelzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde, das sind gute Preise, die ein Raubkopieren nicht rechtfertigen.

    Alleine schon diese Wortwahl... "Raubkopieren".

    Wenn man etwas stiehlt, dann ist das Diebstahl. Wenn man den Besitzer dabei mit einer Waffe bedroht, wird es zum Raub. Welche Waffe setzt man beim Downloaden gegen den Urheber ein? Totaler Nonsens, dieses von den Massenmedien geprägte Wort.

    Aber gut, wollen wir nicht kleinlich sein, ich weiß worum es geht. Und zwar um die von dir angesprochenen Preise. - Schon mal drüber nachgedacht, dass nicht alle ein gutes Einkommen haben? Z.B. Jugendliche, Azubis oder Kleinverdiener. Kaufe mal z.B. ein Spiel über Steam. Ich kann mir gut vorstellen, dass die angeführten Gruppen kein Geld dafür haben, sich Schrott runterzuladen. Ausprobieren kann man die Spiele im Vorhinein nicht.

    Ich bin des Autors Meinung: Downloaden was man will, und wenn es gut war, dann kauft man es sowieso. Und da hat er vollkommen Recht.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  17. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor Der Held vom Erdbeerfeld 15.04.12 - 21:34

    Pierre Dole schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin des Autors Meinung: Downloaden was man will, und
    > wenn es gut war, dann kauft man es sowieso. Und da hat er
    > vollkommen Recht.

    Nun ja, so ganz würde ich da nicht mitgehen. Leider ist die Schnittmenge zwischen Leuten, die sich das Produkt nicht leisten können und denen, die nicht die Charakterfestigkeit haben, es nach dem Ausprobieren zu erwerben, selbst wenn sie es gut finden, sehr groß - gerade bei Kindern und Jugendlichen.
    Kurz, zwischen "zu schlecht, will ich nicht mal gratis" und "ich liebe es und muss es haben, dafür spare ich mein Taschengeld" noch ein "geht so, das behalte ich, wenn ich es gratis kriegen kann".

    Das stärkere und sicherer Argument ist dabei eher, dass illegale Kopien paradoxerweise häufig das bessere Produkt sind: Musik gibt es in jedem gewünschten Format, Filme ohne Zwangstrailer und Warnhinweise und Spiele ohne Kopierschutz und Zwangsregistrierungen. Und so lange Leute das gleiche Produkt gratis besser bekommen, während sie für eine weniger komfortable Version (häufig, nicht immer) zu viel bezahlen muss, stimmt etwas nicht.

    Fehler machen hierbei alle. Die Industrie versäumt es über weite Strecken, ihre Produkte in einer Art und Weise anzubieten, die nach heutigen Verhältnissen noch attraktiv ist und die heutigen Vertriebsmöglichkeiten ausschöpft, worauf ein Teil (!) der potentiellen Kundschaft diese Möglichkeiten ausnutzt, um sich das Produkt zu ihren Konditionen zu verschaffen, woraus sich wiederum bei einem Teil eine grundsätzliche Gratis-Mentalität entwickelt hat.

    Um diesen Teufelskreis zu unterbrechen, müssten alle etwas nachgeben und sich entgegen kommen. Aber die Kopierszene zeigt sich renitent und entwickelt immer neue Wege zur illegalen Vervielfältigung, während die Industrie ihre Kunden gängelt und mittels Lobbyisten die Justizkeule aktiviert.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  18. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor Pierre Dole 16.04.12 - 00:59

    Da kann ich dir nur zustimmen. Es gibt natürlich auch die andere Seite, diejenigen, die nur downloaden und nichts zurückgeben. Aber solche Menschen schrecken keine Verbote ab und ich bezweifle auch, dass Strafen etwas bewirken.

    Über mich kann ich sagen, dass ich in einer Zeit groß geworden bin, da war das Ganze noch kein Thema. Wir haben auf den Schulhöfen Spiele auf Disketten getauscht. Ich habe es gekauft oder bekommen, also war es mein Eigentum, mit dem ich machen konnte was ich wollte. Auch später, als das Internet immer mehr Einzug erhielt, war diese Mentalität vorhanden.

    Und heute? Heute kaufe ich gerne Spiele und Musik, die mir gefallen. Jemand bereitet mir Freude, die unumstritten bei guter Musik oder einem guten Spiel vorhanden ist, also unterstütze ich denjenigen gerne. Ich habe auch viele Spiele aus Mitte und Ende der 90er nachgekauft, sofern sie noch zu erwerben waren. Die musste ich einfach im Regel stehen haben.

    Doch das ändert nichts am Downloaden. Wenn ich in einen Laden bin, sehe ich das Produkt, das ich eventuell kaufe. Ich kann es begutachten und dann entscheiden. Das ist bei den digitalen Konsumgütern nicht der Fall. Deswegen führt für mich kein Weg am Download vorbei.

    Auch, wenn die Grenze zwischen mies, geht so und wunderbar fließend ist. Da gibt es auch keinen Maßstab, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich frage mich dann immer, ob ich das jeweilige Produkt zu dem entsprechenden Preis gekauft hätte. Dies setzt aber natürlich voraus, dass man ehrlich zu sich selbst ist.

    Leider werden heute alle, die downloaden über einen Kamm geschert und als hoch kriminell hingestellt. Dabei findet die Industrie keine Superlative mehr, wie schrecklich und schädlich wir doch seien. Ich warte auf den Tag, wo die Schuld an der Banken- und Eurokrise nachträglich den Downloadern zugesprochen wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.12 01:12 durch Pierre Dole.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  19. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor Tryce 16.04.12 - 07:59

    Pierre Dole schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Alleine schon diese Wortwahl... "Raubkopieren".
    >
    > Wenn man etwas stiehlt, dann ist das Diebstahl. Wenn man den Besitzer dabei
    > mit einer Waffe bedroht, wird es zum Raub. Welche Waffe setzt man beim
    > Downloaden gegen den Urheber ein? Totaler Nonsens, dieses von den
    > Massenmedien geprägte Wort.

    Das ist doch besserwisserische Haarspalterei, ähnlich wie bei den Glühbirnen.
    Jeder normale Mensch weiss was eine Raubkopie ist und bringt damit auch keinen
    Raub in Verbindung. Und mal ganz ehrlich ich habe noch nie gehört, das jemand
    in meinem Umfeld, wenn er von "Raubkopien" gesprochent hatte, die Wörter
    Urherberrechtswidrig hergestellte Kopie oder Schwarzkopie benutzt hätte.
    Das wort hat sich nunmal im Allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt also lebt damit.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  20. Re: Eines weiss ich übers Drehbuch schreiben...

    Autor Pierre Dole 16.04.12 - 13:45

    Richtig. Und ich kritisiere zum einen die Medien, die wie üblich damals, das Downloaden dramatisiert haben. Und zum anderen die Medienkonsumenten, die ohne es hinterfragen einfach nachgeplappert haben. Und ja, an das Wort "schwarzkopieren" kann ich mich noch sehr gut erinnern. Das war den Medien aber nicht spektakulär genug.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Smartphone mit Moral: Vorverkauf des Fairphones beginnt
Smartphone mit Moral
Vorverkauf des Fairphones beginnt

Die ersten Fairphones können vorbestellt werden. Die Hersteller der ethischen Smartphones wollen bis zum 17. Juni 2013 mindestens 5.000 Stück für jeweils 325 Euro verkaufen. Sie sollen im September 2013 ausgeliefert werden.


XPS 10 und Surface: Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
XPS 10 und Surface
Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets

Zwei Hersteller von Windows-RT-Tablets haben die Preise ihrer Geräte gesenkt, für einige deutlich. Dell senkt die Preise direkt um ein Drittel und Microsoft gibt das ziemlich teure Type oder Touch Cover dazu. Die nächste RT-Generation soll sogar noch billiger werden.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter
  3. Windows-Tablet Microsoft wird neue Surface-Serie ankündigen

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

  1. Sailfish-Smartphone: Jolla stellt "The Other Half" vor
    Sailfish-Smartphone
    Jolla stellt "The Other Half" vor

    Jolla hat unter dem Namen "The Other Half" (Die andere Hälfte) sein erstes Smartphone mit dem Meego-Nachfolger Sailfish OS vorgestellt. Die Entwickler von Nokias einzigem Meego-Smartphone N9 bieten "Die andere Hälfte" mit 4,5-Zoll-Display ab sofort zur Vorbestellung an.

  2. Internet und Krieg: Wenn Social Networks zum Schützengraben werden
    Internet und Krieg
    Wenn Social Networks zum Schützengraben werden

    Wer heute Soldat ist, ist mit dem Netz aufgewachsen und füllt es mit eigenem Erleben. Armeen ist das nicht recht, dabei nutzen sie das Netz für sich.

  3. Instant Messenger: Whatsapp in Deutschland immer beliebter
    Instant Messenger
    Whatsapp in Deutschland immer beliebter

    Die Zahl der Whatsapp-Nutzer in Deutschland ist laut einem Medienbericht innerhalb von sechs Monaten um 4,4 Millionen gestiegen. Der Dienst kommt dem Konkurrenten Facebook gefährlich nahe.


  1. 14:35

  2. 14:25

  3. 13:25

  4. 11:48

  5. 14:15

  6. 13:48

  7. 12:33

  8. 14:00