Eine Abmahnung ist nur ein Angebot. Wer nichts Illegales gemacht hat, muss auch nichts zahlen.
Je höher die geforderte Summe einer Abmahnung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich der Abgemahnte mit dem Thema auseinandersetzt und eben auf eine Zahlung verzichtet.
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Eine Abmahnung ist mitnichten nur ein reines Angebot. Sonst würde hierum auch nicht solch eine Diskussion entstehen. Es ist eine formal geschriebene Aufforderung eine Handlung zu unterlassen, was dann wiederum voraussetzt, dass man sich dem Vorwurf ausgesetzt sieht dies getan zu haben.
Man kann auch aus Störungsverursacher zur Haftung herangezogen werden, selbst wenn der WLAN-Anschluss ausreichend gesichert wurde und dennoch geknackt wurde. Illegale Handlungen hätte man dann selbst auch nicht vollzogen! Tut mir leid, aber so einfach ist die Thematik nicht.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
(Albert Einstein)
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Wenn das WLAN nach vorliegenden Möglichkeiten (WPA2) abgesichert ist, dann hat der Betreiber des WLAN's alles in seiner Macht stehende getan um einen Einbruch zu verhindern.
Insbesondere eine Privatperson ist es nicht zu zu muten, das sie sich mit etwaigen Sicherungsprotokollen auseinander setzt und ins eigene Netzwerk integriert. Dieser Aussage folgen auch die Richter.
Die Störhaftung gilt nur, wenn der Betreiber es versäumt hat sich um eine zumutbare Absicherung zu kümmern (einschalten von WPA2 ist zumutbar), oder wenn der Täter ein Teil des Haushaltes ist (z.B. das eigene Kind).
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Alles klar!
Danke dir für die Korrekturen und Informationen dazu. :-)
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Somit läuft es darauf hinaus, dass du beweisen musst, dass du es nicht warst und auch keine Verwandtschaft. Viel Spaß.
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Das ist ein anderes Thema. Das jedoch das Zivilrecht nicht anderes als eine Hexenjagt ist, ist nun auch kein Geheimnis.
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Ich hab durchaus schon die Sachlage gehabt das jemand selbst bei dem gegnerischen Anwalt "anruft" und dort versucht die Schuld dem Kind zuzuweisen, in der "hoffnung" das sich die sache damit erledigt.
Puste Kuchen, sobald klar ist, weil irgendwer es ausgesprochen hat, WER für die Tat schuldig ist (ob das stimmt ist dabei erstmal wurst) , wird erst richtig nachgeladen.
Forderungen haben immer das Problem das man mit diversen Problemen SCHUFA Einträge bekommt, beigelegtes Material (Unterlassungserklärungen, Inkasso Schreiben) DEUTLICH zu weit gefasst sind und Vertragsstrafen nach sich ziehen, für die man einfach zur Kasse gezogen wird, selbst wenn man vorher "unschuldig" war.
Bei dem absichern des WLAN wird es ohnehin sehr sehr kompliziert.
Den wenn dein Kind zugriff zum Router hat, wird kurzerhand mal die Sicherung abgeschaltet (gerade in den zich Haushalten, bei denen die Kinder den Router angeschlosen haben und generell mehr Ahnung haben als die Eltern, das ist oft genug der Normalfall).
Gerade in der Nähe von Studentenwohnheimen kommt es auch mal vor das jemand sich in dein netz hackt und sich daraus einen Spaß macht (alles schon gehabt sowas).
Nicht selten gibts auch einfach "Freunde" der Kinder die mit ihrem Handy in dein WLAN kommen und darüber Lieder ziehen (Filme eher nicht in dem Fall zu groß).
Das gibts sogar ohne das die "Freunde" das extra machen, es gibt P2P auch auf Smartphones.
Manche Router sind einfach problematisch, weil sie klare Sicherheitslücken haben, oder standardpasswörter im Router sind.
Letztlich handfest nachzuweißen "alles machbare" getan zu haben ist kaum definiert, das wird ständig anders ausgelegt.
Verschlüsselung zu aktivieren na klar, hilft nur genau garnichts wenn der eigene Haushalt dafür verantwortlich ist.
P2P Software von Rechnern fernhalten ist etwas das immer mal vorrausgesetzt wird. Man müsste also den Laptop, das Smartphone und jeden Computer im Haushalt ständig "überwachen" das auch ja keine P2P Software existiert und auch bitte immer schön die Browser History durchforsten ob das Kind sich irgendwo herumtreibt.
Das ist nicht zumutbar, wird auch nicht gemacht in einem haushalt, durchaus aber mal verlangt.
Darauf kann man sich eben nie verlassen.
Die Leute die am Ende eine Abmahnung zahlen sind in aller regel schlichtweg uninformiert, weil es wie eine Bombe einschlägt.
Wenn die Frist auf 1 Woche ausgelegt ist und man im Job grade einfach Stress hat wird man sich kaum am Abend hinsetzen und sich stundenlang informieren.
Das ganze kostet einfach Geld, zeit und Nerven , ob man dabei schuldig ist, prinzipiel kaum relevant.
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Ich denke auch das der Großteil der Bevölkerung erst mal nen halben Herzkasper bekommt bei so einem Schreiben. Einfach zu behaupten das man sich im Fall der Fälle informieren kann ist leichter gesagt als getan.
Die meisten hier im Forum würden das sicher tun, aber was ist mit dem Rest außerhalb des Forums?
Irgendwo hatte ich was vom mündigen Bürger gelesen - wovon man natürlich nicht ausgehen kann wenn sie sich in so einem Fall nicht informieren und die richtigen(!) Schritte einleiten. Trotzdem geht es ursprünglich darum eine Deckelung für die Abmahnungen festzulegen, die vorgehaltenen Strafen sind einfach unverhältnismäßig.
1.21 GIGAWATTS!
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