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Mit IPv6 sieht das anders aus

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  1. Mit IPv6 sieht das anders aus

    Autor Mit_linux_wär_das_nicht_passiert 28.02.11 - 15:00

    Der letzte Zweifel, dass eine IP auch tatsächlich dem verdächtigten User zugeordnet werden kann, hat hier den Ausschlag gegeben.

    Einen solchen Zweifel wird es bei IPv6 nicht mehr geben, es sei denn, wir werden jetzt aktiv und verlangen von unserem Internet-Provider, die IPv6 Privacy Extensions als Default anzubieten, wenn IPv6 eingeführt wird. Daran arbeiten viele Provider gerade. Jetzt werden die Entscheidungen getroffen, jetzt werden die Investitionen getätigt. Wenn du deinem Provider erst einen Brief schreibst, wenn er für Dich IPv6 anschaltet, ist es zu spät.

  2. Re: Mit IPv6 sieht das anders aus

    Autor Messlatte 28.02.11 - 16:04

    IPv6 Privacy Extensions bringen keine Anonymität in dem Sinne wie du es dir vorstellst.
    Es verhindert nur das von dir sogenannte Bewegungsprofile erstellt werden. Trotzdem kann beim Provider festgestellt werden, ob du eine IP-Adresse zu einer bestimmten Zeit gehabt hast oder nicht.

  3. Re: Mit IPv6 sieht das anders aus

    Autor MartinSerdar 28.02.11 - 18:35

    Aber die Security Extensions möchte ich bitte trotzdem haben, danke!

  4. Re: Mit IPv6 sieht das anders aus

    Autor book 28.02.11 - 18:38

    MartinSerdar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber die Security Extensions möchte ich bitte trotzdem haben, danke!

    Ich auch. Und den Weltfrieden.

    Aber mit der Sache hat das jetzt auch nicht so viel zu tun. ;)

  5. Re: Mit IPv6 sieht das anders aus

    Autor Mit_linux_wär_das_nicht_passiert 01.03.11 - 01:16

    > > Aber die Security Extensions möchte ich bitte trotzdem haben, danke!
    > Aber mit der Sache hat das jetzt auch nicht so viel zu tun. ;)

    Doch, das hat es juristisch duchaus. Denn ohne PE kommt nicht die IP deiner ehelichen Wohngemeinschaft beim Schnüffelserver an sondern die IP und die MAC deines ganz persönlichen Notebooks.

  6. Re: Mit IPv6 sieht das anders aus

    Autor dreske 01.03.11 - 08:22

    Die Privacy extensions müssen nicht vom Provider "unterstützt" werden!
    Das ist ein client-seitiger Mechanissmus!

    Der Client verwendet für ausgehende Verbindungen regelmäßig neue Adressen als Absender.
    So wie es momentan aussieht, bekommt JEDER Endkunde vom Provider mindestens ein /64 Präfix (vorgeschrieben) oder sogar größer! Das macht dann einen Pool von 2^64!!! Adressen, aus denen Client frei wählen kann.

    ABER: auch wenn ich dann 18446744073709551616 Adressen zur freien Verfügung hab, ist das Präfix doch eindeutig mir zuzuordnen.

    P.S. Windows 7 ist meines Wissens nach das einzige OS, welches die privacy extensions per default aktiviert hat.

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