De Facto müssen dem Provider ja IPs von Tätern übermittelt werden. Diese sollten dann auch geprüft werden, bevor ein Emailversand "zu Testzwecken" zustande kommt. Pro Email wird dem Provider ein gewisser Aufwand nicht aberkannt, den die RIAA dann bezahlen soll oder wie?
Und jetzt wird es interessant:
Auf welche Daten bekommt die RIAA dabei Zugriff?
Was passiert im Falle einer fälschlichen "Testmail" (Einschüchterungsversuch)? (In Dubio Pro Reo)
Und einer Rufschädigung sollte nachgegangen werden; d.h. Anzeige wegen Verleumdung und Rufschädigung. Man wird ja als Straftäter abgestempelt.
Jeder Datenschützer würde dieses Vorgehen aufs schärfste kritisieren und einige Entscheider von RIAA und Verizon gehören in den Prügelsack.
Grinskeks schrieb:
> Auf welche Daten bekommt die RIAA dabei Zugriff?
Keine. Was hier als so brandneu verkauft wird, hat T-Online einmal im Jahre 2002 oder 2003 gemacht.
> Und einer Rufschädigung sollte nachgegangen werden; d.h. Anzeige wegen
> Verleumdung und Rufschädigung. Man wird ja als Straftäter abgestempelt.
Nein. Der Provider teilt dem Kunden seine Besorgnis mit und macht ihn darauf aufmerksam, welche Rechtsfolgen sein mutmaßliches Treiben haben könnte, wenn der Rechteinhaber einmal ernst machen sollte.
> Jeder Datenschützer würde dieses Vorgehen aufs schärfste kritisieren
Warum? Solange der Provider keine Daten rechtswidrig herausgibt, wird er das nicht tun. Du vermutest falsch, wenn Du denkst, dass Datenschützer auf der Seite der kriminellen Kopierdiebe stünden. Sie beklagen vielmehr die Unverhältnismäßigkeit (z.B. der Vorratsdatenspeicherung) und die möglichen Folgen abseits der Bekämpfung der Kriminalität.
"Kopierdiebe"
ROFL
Sonst gehts noch? Wenn du ein Bild betrachtest, bist du dann auch ein Kopierdieb? Immerhin entsteht in deinem Kopf auch ein Abbild!
was der provider davon hat?
Ganz klar: Raubmordkinderschänderkopierer verursachen traffic, den der Provider bezahlt. hardcoreraubmordkinderschänderkopierer verursachen sehr viel traffic, oft so viel, dass es von den kosten für die flatrate nicht mehr abgedeckt wird. Dämmt der Provider das Problem mit den kopien ein, steht er bei der RIAA gut da, hat weniger Traffickosten und dadurch mehr profit.
Raubmordkopierer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> was der provider davon hat?
>
> Ganz klar: Raubmordkinderschänderkopierer verursachen traffic, den der
> Provider bezahlt. hardcoreraubmordkinderschänderkopierer verursachen sehr
> viel traffic, oft so viel, dass es von den kosten für die flatrate nicht
> mehr abgedeckt wird. Dämmt der Provider das Problem mit den kopien ein,
> steht er bei der RIAA gut da, hat weniger Traffickosten und dadurch mehr
> profit.
Joo, klar, wenn ich reichlich Traffic mit legal erhaltenen Inhalten produzieren, werde ich gleich in diese Kategorie gestopft...
Guten Morjen schrieb:
> "Kopierdiebe"
> ROFL
> Sonst gehts noch?
Ja. Danke der Nachfrage.
> Wenn du ein Bild betrachtest, bist du dann auch ein
> Kopierdieb?
Wenn ich das entsprechende Nutzungsrecht habe, natürlich nicht. Habe ich es aber nicht, dann habe ich mir diese Nutzung erschlichen. Das könnte man dann vielleicht mit dem Schwarzfahren vergleichen. Stelle ich eine Kopie her, um die widerrechtliche Nutzung ad infinitum zu wiederholen, dann vergleiche ich dies mit Diebstahl.
> Immerhin entsteht in deinem Kopf auch ein Abbild!
Dieser absurde Vergleich dient dem Zweck, das Urheberrecht als solches als schwachsinnig o.ä. zu diskreditieren. Aber darauf fallen auch nur Schwachsinnige herein.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.09 16:12 durch Youssarian.
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