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BLÖD AM ABEND: HANDY LÄSST FLUGZEUG ABSTÜRZEN!

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  1. BLÖD AM ABEND: HANDY LÄSST FLUGZEUG ABSTÜRZEN!

    Autor Tuxianer 02.01.13 - 18:43

    Die (amerikanische) Panikmache um angebliche Störungen von Flugzeugen durch Handys, Smartphones, Tabs oder Laptops war und ist gleichermaßen dumm wie gegenstandslos: Weder gewöhnliche Walkie-Talkies mit doch einigen Watt Sendeleistung noch (oft illegale) stationäre CB-Funk- oder Langwellen-Sender mit "Nachbrennern" von nicht selten über 200 Watt (!) Sendeleistung noch (legale) Radiosender mit oft über 1000 Watt Sendeleistung noch der politisch motivierte Radio-Sender in der BRD, der mit über 30'000 Watt (!) Sendeleistung bis in den Ural zu empfangen war, haben je ein Flugzeug lahmgelegt oder gar zum Absturz gebracht, selbst wenn es direkt über den Sender drüberflog.

    Ist die Gefahr digital? Auch die ersten C-Netz-Handys, die etwa so groß waren wie ein Kohleriegel und mit 8 bis 12 Watt Leistung vor sich hinrösteten, haben noch nie ein Flugzeug zum Absturz gebracht. Und die modernen Geräte haben weniger Sendeleistung als die LEDs, mit denen die Notausgänge beleuchtet sind ...

    ... Wenn es so einfach wäre, würde man doch einfach zwanzig Handys in nicht (oder US-konform, sprich: nicht effektiv) verschlossene Koffer hineinlegen und die dann alle zeitgleich drei Minuten nach dem Start anrufen: schön über dicht bebautem Land mit Industrie und Wohnbauten ... ;-)

    Es gibt weltweit ... genau NULL Belege, dass auch nur ein einziges Flugzeug durch den Betrieb von Handys, Smartphones oder ähnlichen Geräten in einer auch nur wahrnehmbaren Weise gestört worden wäre. Bei schweren Stürmen, durch vereiste Flügel, wegen Fehlern von Piloten oder der Skyguide sind hingegen nachweislich schon ziemlich viele Maschinen abgestürzt; eigentlich fast alle, die überhaupt abgestürzt sind.

    Alle nennenswerten Fluggesellschaften führen auch immer wieder mal Tests durch, wie ihre Maschinen auf die jeweils aktuellen Geräte reagieren würden, selbst wenn die Kisten bis auf den letzten Platz besetzt wären und ALLE an Bord Handy, Zweithandy und Funk-Laptop auf allen Netzen inklusive W-Lan und Bluetooth im Dauereinsatz intensiv benützen würden. Resultat: KEINE MESSBARE BEEINFLUSSUNG ODER GAR STÖRUNG - ansonsten würde es nämlich heißen: zurück in die Werkstatt, schon aus Versicherungsgründen.

    Übrigens induziert ein Piezo-Feuerzeug eine ziemlich eklige Signalspitze, und es gab ja Zeiten, in denen es in Flugzeugen erlaubt war, zu rauchen; auch von solchen Feuerzeug-Abstürzen berichtet die Geschichte der Luftfahrt KEINEN EINZIGEN FALL.

    Wenn hingegen ein etwas korpulenterer Amerikaner rechts außen aufsteht und den Platz mit seinem leptosomen Kollegen links außen tauscht, hat das auch ohne künstliche elektromagnetische Strahlung (Muskeln werden auch elektrisch angesteuert!) deutlich messbare Auswirkungen; würde der Pilot (oder die Autopilot-Steuerung) nicht ausgleichen, würde das Flugzeug seinen Kurs - zwar minimal, aber eben doch - ändern, was bei einem mehrstündigen Flug zu einer Zielabweichung im Kilometerbereich führen würde!

    Aber in einem Land, in dem jemand verhaftet und erst mal präventiv gefoltert wird, weil er eine INDISCHE Kopfbedeckung trägt, die ein dude mit dem IQ einer Made und ohne auch nur ansatzweise adäquate Ausbildung, dafür mit einer fetten Wumme in den Wurstfingern als angebliche islam(-ist)-ische Kopfbedeckung fehlinterpretieren darf, muss man es durchaus als normal ansehen, wenn der Gebrauch eines Handys einen heldenhaften Amerikaner zur Rettung seiner Nation zur Gewalt greifen lässt, Heerscharen von Sicherheitskräften zur Abwehr innerer Bedrohungen auf die Rollbahn donnern und Flüge über Stunden blockiert werden ...


    Zum Glück kann man Flugreisen ins oder im Land der unbegrenzten Dummheit ja auch vermeiden ;-)

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

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  2. Re: BLÖD AM ABEND: HANDY LÄSST FLUGZEUG ABSTÜRZEN!

    Autor mawa 02.01.13 - 19:38

    >Zum Glück kann man Flugreisen ins oder im Land der unbegrenzten Dummheit ja auch
    > vermeiden ;-)

    Ja, kann man. Es wäre aber besser Sie würden in dieses Land auswandern. Sie passen gut in dieses Land und der Rest hier könnte wieder sicher fliegen.

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  3. Re: BLÖD AM ABEND: HANDY LÄSST FLUGZEUG ABSTÜRZEN!

    Autor Tuxianer 04.01.13 - 21:38

    Soso...

    also "der Rest hier" kann "wieder sicher" fliegen, wenn jemand, der etwas gegen Folter und Dummheit hat, auswandert ... welch ein <strike>tiefsinniges</strike> ultra-oberflächliches, <strike>wohldurchdachtes</strike> ohne jeglichen Zusammenhang angeführtes, <strike>sachliches</strike> sachfremdes <strike>Argument</strike> Buchstabengewölle!

    A) Durch An- oder Abwesenheit kritisch denkender Menschen in einem Land oder Flugzeug ändert sich die Sicherheit von Flugreisenden oder auch Fugreisen nicht. Und zwar unabhängig davon, in welchem Land diese kritisch denkenden Menschen leben, ob sie generell irgendwohin fliegen oder nicht oder auch ob sie einem spezifischen Flug beiwohnen oder nicht. Ebenfalls ist die Sicherheit von Flugreisenden oder auch Fugreisen unabhängig davon, ob Reisende auf einem solchen Flug Mobiltelefone für Gespräche, SMS, Internet oder andere funk-kommunikative Aktivitäten nutzen oder ob sie sie angeschaltet haben, aber nicht benutzen, oder ob sie sie abgeschaltet mitführen oder ob sie sie gar nicht dabei haben.

    B) Weder zitierte Vermutungen noch vermutete Zitate, auf welche man in diesem Thread in Zusammenhang mit Ihren Ausführungen doch mehrfach stößt, ändern etwas daran, dass es keinen _Beleg_ oder gar _Beweis_ für einen Absturz oder auch nur eine ernstzunehmende Funktionsstörung eines Flugzeugs durch Einwirkung von Mobiltelefonen gibt. Gäbe es auch nur einen einzigen Fall, in dem nicht nur irgendein Journalist in irgend einem boulevard-nahen Blatt eine Vermutung geäußert und dieser mit „Anführungszeichen“ Zitatcharakter und damit scheinbare Glaubwürdigkeit beigefügt hätte, dann läge die Sache anders.

    C) Zeigen Sie mir und der Leserschaft doch bitte die Ausgabe eines seriösen Magazins der Luftfahrttechnik, in welcher ein Absturz durch Mobiltelefoneinwirkung beschrieben wird. Gerade keines zur Hand? Dann legen Sie doch bitte den Messbericht einer einzigen Luftfahrtgesellschaft vor, die auch nur in einem einzigen Test eine Beeinträchtigung einer einzigen Funktion eines Flugzeugs durch Mobiltelefone feststellen und dokumentieren konnte. Auch nichts? Wenigstens ein Mess-Beleg in einer Elektronik-Zeitschrift? Nichts? ...

    D) Ist Ihnen bekannt, dass Herzschrittmacher signifikante Funkemitter sind? Oder denken Sie an moderne Implantate zur Insulin-Kontrolle; diese kommunizieren über Funk, teilweise sogar SIM-Karten-basiert über Mobiltelefonfunk, mit externen Geräten, ja sogar mit so etwas Gefährlichem wie Mobiltelefonen, um den Trägern oder auch medizinischen Einrichtungen kritische Werte oder den aktuellen Insulin-Stand im Dosiertank übermitteln zu können. Auch Implantate zur Dämpfung von Epilepsie bzw. zur Vorbeugung von epileptischen Anfällen können elektromagnetische Signale emittieren oder auch über Funk kommunizieren, z. B. mit externen tragbaren Computern, die die Signale auswerten und als Steuereinheit der eigentlichen Implantate fungieren, die aus Platzgründen (und weil ein Software-Update im Gehirn drin einfach etwas komplizierter zu realisieren ist) nur messen, die Resultate nach draußen senden und je nach empfangenem Antwort-Signal ihre Ströme ins Gehirn emittieren. Neueste Technologien erlauben es auch Personen mit Quetschungen oder Voll-Unterbrüchen des Rückenmarks, die Körperteile unterhalb der Rückenmarks-Schadstelle zu steuern bzw. von dort Signale zu erhalten; wiederum sind Implantate im Einsatz, die mit externen Geräten über Funk kommunizieren ... die Liste der betroffenen Geräte wie jene der durch diese Geräte aktiveren (oder noch lebenden) Personen wird nota bene immer länger! Wollen Sie all diesen Personen das Fliegen untersagen, bloß weil Ihnen kein Beweis bekannt ist, dass die Funkwellen der Geräte dieser Personen garantiert nicht die kleinste Einwirkung auf ein Flugzeug haben? Oder wollen Sie generös nur den Gebrauch der Geräte verbieten? Dann sollten Sie sich im Flugzeug nie neben einen Epileptiker setzen; wenn der einen großen Anfall durchlebt, könnte es Ihnen sonst passieren, dass er ohne Willen, ja: ohne es zu bemerken, einige ihrer Knochen bricht, weil seine Bewegungen in sehr sehr großer muskulöser Intensität stattfinden.

    E) Dass in jenem Fall, in dem ein Handygebrauch eines Flugreisenden zu einem mittleren Großeinsatz von Sicherheitskräften führte, nicht nur diesem Fluggast menschenrechtswidrig Gewalt antetan wurde - Menschenrechte stehen sogar in den USA zumindest offiziell über AGBen, nur zu Ihrer Information -, mag Ihrem vielleicht doch einem etwas paranoiden Sicherheitsbild entsprechenden Bedürfnis nach Bestrafung und Wegsperrung von allem, was sich nicht wie ein Kaninchen vor der Schlange benimmt, zwar genügen; dass in diesem Fall aber Hunderte von Fluggästen wegen der völlig abstrus überzogenen Handlungen der Sicherheitskräfte lang und länger auf den Abflug warten mussten, dass sogar mehrere Flüge mit Verspätung starten konnten, und dass somit sicher nicht wenige Fluggäste durch diesen vollkommen unsinnigen aber sehr amerikanischen Aktionismus Anschlussflüge, -züge oder Geschäftstermine nicht erreichten, könnte vielleicht sogar Ihnen einen Anstoß zum Umdenken geben.

    F) Wenn Sie mit "der Rest" Menschen meinen, die, wie vielleicht auch Sie, AGBen über Gesetze stellen und sklavisch-brav befolgen, was "eine Firma" gegen besseres Wissen, ohne Notwendigkeit oder Sinnhaftigkeit für Flugreisende an Beschränkungen beschießt, dann wären Sie sicher ein guter Kandidat für den nächten 'hero on flight'-Job, wenn sie mal wieder fliegen und nicht bemerken, ob jemand, der an Ihnen vorbeigeht, sein Mobiltelefon gerade abschalten oder benutzen will und Sie dann auch - die AGBen wie die Gesetze verletzend - zur Gewalt greifen ... allerdings sollten Sie vorsichtig sein, denn wenn Sie in die USA fliegen, kann es Ihnen passieren, dass Sie für ihre heldenhafte Tat geguantanamot werden, weil Sie versehentlich den PILOTEN auf dem Weg ins Cockpit angegriffen haben ...

    G) Wann und wo kritisch denkende Menschen leben, ob oder wann sie wohin auswandern und ob sie hierzu tatsächlich wandern oder ein Flugzeug benutzen, ist und bleibt weder Gegenstand dieses Themas noch dieses Forums, noch hat es Gegenstand Ihrer etwas eindimensionalen Weltsicht zu werden.

    Gerne dürfen Sie sich hingegen bemühen, der Leserschaft die Schritte ihrer ... darf man schreiben: "absurden Zusammenhang-Suggestion"? von Lebenszentrum kritisch Denkender und der Flugsicherheit allgemein zu enthüllen - falls sich tatsächlich jemand für derart sachfremde Versuche, von einem Thema abzulenken, interessieren sollte.

    [ ... nur Fliegen ist schöner ... ]

    -----

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  4. Re: BLÖD AM ABEND: HANDY LÄSST FLUGZEUG ABSTÜRZEN!

    Autor Michael 09.01.13 - 11:45

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E) Dass in jenem Fall, in dem ein Handygebrauch eines Flugreisenden zu
    > einem mittleren Großeinsatz von Sicherheitskräften führte, nicht nur diesem
    > Fluggast menschenrechtswidrig Gewalt antetan wurde - Menschenrechte stehen
    > sogar in den USA zumindest offiziell über AGBen, nur zu Ihrer Information

    Menschenrechte, sicher, sicher. Probier doch mal aus was bei uns passiert, wenn du aufgefordert wirst dein Handy auszumachen, und du dann ganz höflich sagst, nein danke. Anschliessend weigerst du dich dannn noch, das Flugzeug freiwillig zu verlassen. Please report back.

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