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ich nehme mal an, die Geräte im Flugzeug sind EMV geprüft

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  1. ich nehme mal an, die Geräte im Flugzeug sind EMV geprüft

    Autor HerrMannelig 31.12.12 - 19:04

    also Wayne? Als nächstes dürfen Flugzeuge nur noch 1000 Meter hoch fliegen, da die Höhenstrahlung die Instrumente beschädigen könnte, oder wie?

    Ich hab auch schon Ärzte aus OP Sälen mit Handy am Ohr kommen sehn und ich glaube der Patient darin ist deshalb nicht gestorben. Ok, im KH dürfte der wahre Grund für Handyverbote eher darin liegen, dass sich das Krankenhaus Einnahmen durch eigene Telefonapparate erhofft.

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  2. ...

    Autor mawa 01.01.13 - 02:16

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also Wayne? Als nächstes dürfen Flugzeuge nur noch 1000 Meter hoch fliegen,
    > da die Höhenstrahlung die Instrumente beschädigen könnte, oder wie?
    >
    > Ich hab auch schon Ärzte aus OP Sälen mit Handy am Ohr kommen sehn und ich
    > glaube der Patient darin ist deshalb nicht gestorben. Ok, im KH dürfte der
    > wahre Grund für Handyverbote eher darin liegen, dass sich das Krankenhaus
    > Einnahmen durch eigene Telefonapparate erhofft.

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ... tun was der Arzt oder dein Flugbeleiter von dir verlangen. Und die Schwarzwaldklinik ist nicht die Realität.

    Funktelephone und andere Geräte können zur Störung der medizinischen Apparaturen führen, deshalb sind diese insbesondere im Intensivbereich und im OP verboten. In anderen Bereichen geht es unter anderem auch darum, das DU als Dauerquassler nicht den Genesungsprozess deiner Zimmernachbarn beeinträchtigst. Und das ist auch verdammt gut so.
    Im Bereich der Intensivmedizin werden von Messgeräten wie EEG und EKG feinste Spannungen und Ströme von der Hautoberfläche abgeleitet. Die Strahlung von Mobilfunkgeräten kann insbesondere im Gebäude mehr als 1W Leistung übersteigen und über die Leitungen der Elektroden in die Geräte gelangen. Die Folge könnten hier falsche Ergebnisse, das Auslösen von fatalen Ereignissen z.B. bei der automatisierten Anpassung von Medikation oder die Beeinträchtigung und Zerstörung der Eingangsverstärker betreffender Geräte sein.

    Sag mir Bescheid, wenn Du demnächst eine OP planst. Ich komme dann gerne vorbei und Surfe neben dem Tisch etwas im Internet. Sollte dein EKG dann fälschlicherweise eine Nulllinie anzeigen, kann dir die OP-Schwester gerne einen Schock mit dem Defi verpassen. Vielleicht rückt das in deiner Wetware wieder einiges zurecht.

    Bei Flugzeuen mein lieber Freund ist es ähnlich. Die meisten besitzen ANALOGE Flugrechensysteme und viel Parameter von Sensoren und Aktoren werden ANALOG übertragen. Das macht man zum einen, weil diese Technik bewährt und lange getestet ist. Selbst der A320 verarbeitet viele Daten analog. Die Start- und Landephase sind die kritischen Phasen eines Fluges und aus diesem Grund sind in diesem Zeitraum keine elektronischen Geräte erlaubt. Hierbei ist es egal, ob diese funken oder nicht, selbst deinen MP3-Player hast Du in diesen Phasen nicht zu verwenden. Oder glaubst Du ernsthaft, das deine Mitreisenden ins Gras beissen wollen, nur weil Du ... unbedingt einen Status auf Facebook abgeben musst.

    @golem, Ist vielleicht nicht ganz nett von mir, aber es gibt ..., die schaffen es mich schon in der ersten Stunde des neuen Jahres zur Weißglut zu bringen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 05:07 durch gs (Golem.de).

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  3. Re: Dämlicher Troll

    Autor Sunabouzu 01.01.13 - 02:50

    Und du glaubst ernsthaft wenn Elektronische Geräte ein Flugzeug abstürzen lassen könnten dürfte man die mit an Bord nehmen?

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  4. Re: ...

    Autor suicicoo 01.01.13 - 13:32

    deswegen laufen die im krankenhaus auch mit dect-telefonen rum, die ja, wie allgemein bekannt ist, wesentlich mehr strahlen als handys - ganz zu schweigen von WLAN-repeatern, die internet zur verfügung stellen...
    und wie man mit dem mp3-player seinen status bei facebook updated kannst du bestimmt auch erklären.

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  5. Re: Dämlicher Troll

    Autor mawa 01.01.13 - 13:49

    Nicht die Mitnahme, sondern der Betrieb ist verboten. Insbesondere während der Start- und Landephase. Lange war auch generell der Betrieb von Notebooks mit CD-ROM an Board verboten, während des gesamten Fluges. Wenn Du Pech hast, wird dir auch die Mitnahme solcher Geräte im Handgepäck untersagt.

    http://www.zeit.de/2012/22/Stimmts-Flugzeugelektronik

    http://www.reisebuero-ost.de/reiseinformationen/allgemein/flug-elektronische-geraete.htm

    http://www.lba.de/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/A_Z/A_Z_Passagierinfo_Nutzung_Handy.html?nn=20280

    http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/technik/flug.htm

    Hier ein Auszug aus der LuftEBV:
    http://www.gesetze-im-internet.de/luftebv_2008/BJNR026600008.html

    Flugzeuge sind ein hochtechnisches komplexes System die viele Informationen über analoge Sensoren bekommen und verarbeiten. Die Leitungswege sind lang und keiner kann sagen, wie die Elektronik auf elektromagnetische Störstrahlung reagiert oder welche Resonazfrequenzen sich in den Gesamt- oder Teilsystem ergeben. Dazu kommen die Empfangsysteme für GPS, Radar, Landeleitstrahl, die auch durch Fremdstrahlung beeinträchtigt werden können. Das war Jahrelang gängige Praxis und ist es auch noch heute, mit einer Ausnahme. Wenn Fluggesellschaften NACHGEWIESEN haben, das ihr(e) Flugzeug(e) und deren Elektronik sich nicht von Händis oder WLAN beeinflussen lassen, dürfen sie diese während des Fluges freigeben. Das bedeutet aber aufwendige Audits der Machinen und Umrüstung in der Verkabelung und der Elektronik. Zusätzlich müssen HotSpots für GSM und WLAN in der Maschine installiert werden, um die Strahlenbelastung wegen des schlechten Empfangs zu reduzieren.

    Der Betrieb von elektronischen Geräten in Flugzeugen hat bereits zu Abstürzen und Toten geführt. Hierzu folgende Links:

    http://www.heise.de/tp/artikel/20/20886/1.html
    http://www.rautemusik.fm/news/43759/handys-wohl-doch-gefahr-fuer-alte-flugzeuge/
    http://www.inside-handy.de/news/18178-polen-ermittler-vermuten-flugzeugabsturz-durch-mobilfunkwellen

    Es gibt Vorschriften und es gibt Gründe für diese Vorschriften. Zusätzlich hat das Flugpersonal die Autorität in der Maschine. Wenn die sagen "Die Geräte sind auszuschalten", werden die Geräte ohne weitere Diskussion ausgeschaltet. Egal was das Reisebüro bezüglich der Ipod-Nutzung gesagt hat.

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  6. Re: Dämlicher Troll

    Autor __destruct() 01.01.13 - 13:56

    Dann fühlst du dich also wohl, in einem Vogel, der bei geringsten Störungen vom Himmel fällt, zu fliegen.

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  7. Re: ...

    Autor mawa 01.01.13 - 14:08

    Das spielt alles keine Rolle. Die Systeme die vor Ort installiert sind, wurde gemäß der MedGV installiert und geprüft. Diese Prüfung erfolgt jährlich wieder. Die Fremdgeräte sind nicht geprüft und daher auch nicht zugelassen.

    Bei der Strahlung von DECT wäre ich auch vorsichtig, da es hier spezielle Geräte und insbesondere mit Handover und mehreren Basistation nur geringe Strahlungswerte gibt. Ich habe auch noch nie DECT im direkten Intensivbereich gesehen. Händys fahren ihren Sender bei schlechten Empfang gerne mal auf mehr als ein Watt hoch, das ist deutlich mehr als die max. 250mW bei DECT. Zusätzlich regeln moderne DECT Geräte die Leistung dynamisch runter. Die mittlere Strahlungsleistung liegt unter 15mW.

    Legen Sie doch mal ihr Handy 30cm von ihren Aktivboxen hin und lauschen Sie dem Klang der Burst. Jetzt stellen Sie sich bitte diese Wirkung einmal auf Geräte vor, die 500x Empfindlicher sind, da Sie elekt. Signale von der Haut aufnehmen.

    Ich empfehle folgende Literatur:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Enhanced_Cordless_Telecommunications#Elektrosmog
    http://www.focus.de/digital/handy/mobilfunk-im-krankenhaus_aid_131851.html

    Auch wenn sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, das Mobilfunkgeräte in unkritschen Bereichen auch im Krankenhaus eher weniger ein Problem ist, kann niemand ausschließen das Besucher oder Patienten diese nicht unbewusst in gefährdete Bereiche verschleppen. Ergo wird der Betrieb solcher Geräte verboten.

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  8. Re: ...

    Autor __destruct() 01.01.13 - 14:19

    Sie können ja durchaus im kritischen Bereich für so etwas verboten sein. Wenn man sich aber 30 Meter davon entfernt befindet, dann ist man 100 Mal weiter davon entfernt, als wäre das Handy 30 cm vor dem Gerät und da elektromagnetische Strahlung mit dem Quadrat der Entfernung der Strahlungsquelle abnimmt, kommt dann 1/10.000stel davon am Gerät an. Dazu kommt noch die Abschirmung durch die Bausubstanz, die auch nicht unbedingt gering ist, was jedem bekannt sein dürfte, der schon mal ausprobiert hat, Walkie-Talkies innerhalb von Gebäuden zu verwenden. Kommt im Endeffekt höchstens 1/50.000stel davon an (bausubstanzabhängig und Krankenhäuser werden nicht gerade aus Holz gebaut) und das Gerät ist wirklich 500 Mal empfindlicher, beträgt der Effekt selbst dann nur 1% des Vergleichswerts.

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  9. Re: ...

    Autor mawa 01.01.13 - 14:27

    Was genau haben Sie an dieser Aussage nicht verstanden?

    > Auch wenn sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, das Mobilfunkgeräte in unkritschen
    > Bereichen auch im Krankenhaus eher weniger ein Problem ist, kann niemand
    > ausschließen das Besucher oder Patienten diese nicht unbewusst in gefährdete Bereiche
    > verschleppen. Ergo wird der Betrieb solcher Geräte verboten.

    Experten gehen sogar davon aus, das der Bereich über 1-5m nicht mehr kritisch ist. Dennoch trägt die Leitung des Krankenhauses die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Patienten und wenn die das (belegte!) Risiko nicht eingehen möchte, werden Mobilfunkgeräte verboten. Sie haben als Patient oder Besucher diesem Verbot folge zu leisten oder sich ein anderes Krankenhaus für ihre Behandlung zu suchen. Bei renitenten Besuchern greift das Hausrecht und die Entfernung der Gefährder mit poliz. Gewalt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 14:34 durch mawa.

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  10. Re: ...

    Autor Flasher 01.01.13 - 19:19

    Das will ich sehen wie ein Pulsoximeter durch Mobilfunkstrahlung beeinflusst wird. ...

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  11. Re: ...

    Autor Sunabouzu 01.01.13 - 19:56

    Nochmal, wenn es tatsächlich Lebensgefährlich wäre diese Geräte an Board zu haben würde man danach durchsucht werden.
    Oder gibt es erwiesenermaßen einen Absturz aufgrund eines Mobiltelefons oder Laptops in der Passagierkabine?

    Die Sache in Polen ist zumindest in diesem Artikel noch nicht eindeutig. Und auf welchem Technischen Stand war die Maschine.


    Natürlich ist es aber auch jeder Gesellschaft sein gutes Recht Verbote zu erstellen und diese durchzusetzen. Das möchte ich auch gar nicht in Frage stellen.
    Aber man kann es doch auch übertreiben. Zb unter Gewaltanwendung wie im Artikel beschrieben. Auch wenn diese nicht von der Firma ausgeht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 20:07 durch Sunabouzu.

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  12. Re: ...

    Autor __destruct() 01.01.13 - 20:08

    Sunabouzu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal, wenn es tatsächlich Lebensgefährlich wäre diese Geräte an Board zu
    > haben würde man danach durchsucht werden.
    > Oder gibt es erwiesenermaßen einen Absturz aufgrund eines Mobiltelefons
    > oder Laptops in der Passagierkabine?
    >
    > Die Sache in Polen ist zumindest in diesem Artikel noch nicht eindeutig.
    > Und auf welchem Technischen Stand war die Maschine.

    Es wurde hier schon darauf verlinkt, dass es Vermutungen gibt, Mobilfunkgeräte stünden im Zusammenhang mit Flugzeugabstürzen.

    Ach was!? oO Wirklich? Das hätte ich mir nicht träumen lassen. Es gibt tatsächlich Leute, die dieser Auffassung sind und noch dazu keinerlei Beweise dafür haben? Ohne den Link hätte ich das nie geglaubt. Danke vielmals! Jetzt bin ich natürlich auch fest davon überzeugt, dass jedes Handy, das sich auf weniger als 10 km einem Flugzeug nähert, sofort das Explodieren des Flugzeugs bewirkt.

    hehe



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 20:10 durch __destruct().

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  13. Re: ...

    Autor Flying Circus 02.01.13 - 09:28

    Mawa schrieb doch, worum es in der Hauptsache geht:

    Die Fluggesellschaften haben keine Genehmigung für den Betrieb von Mobiltelefonen an Bord, zumindest während Start- und Landevorgang, solange sie kein aufwendiges Audit durchführen lassen.
    Das kostet einen Haufen Geld, den man sich sparen möchte. Also bitte man die handysüchtigen Fluggäste, mal für 5 Minuten ihr teures Spielzeug auszuschalten.

    Ich kann ja nachvollziehen, daß es Süchte gibt, bei denen schon kurzer Entzug wirklich schmerzhaft ist. Aber dann sollen Leute, die unter solchen Süchten leiden, eben Zug fahren und nicht fliegen. ;-)

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  14. Re: Dämlicher Troll

    Autor AdmiralAckbar 02.01.13 - 17:55

    Glaubst du wirklich das Vermutungen von Entwicklern und Personal tatsächlich handfeste beweise sind?
    Zumal der Pilot im Artikel von heise vor dem Landeanflug selbst telefoniert hat- wenn ich während des Telefonierens gegen einen Baum würde ich es auch auf die Strahlung auf mein elektronisch geregeltes ABS schieben und von Unfähigkeit weg gehen. Der man hat um 2 Km die Landebahn verfehlt- wozu hat man selbst Augen und Funkkontakt mit den stationären Tower?
    Selbst bei Nebel verlass ich mich doch auch nicht blind aufs Navi.

    Zudem fand ich über Google einige Artikel die aussagen das z.B. auch im Medizinischen Bereich elektronische Geräte nur im extrem Fall (10cm Entfernung) die Messgeräte beinflusst haben- was aber nicht gravierend war und ist
    [www.heise.de]

    Deine angeführte Studie von rautemusik hingegen basiert auf Vermutungen des Personals. Und einfacher als ein Messgerät am Board auf Funktionstüchtigkeit zu untersuchen ist die Aussage das diesen durch ein Handy beeinflusst wird, für negativ Beispiele (die gibt es immer mal wieder) spart das viel Geld und Zeit.
    Mal abgesehen davon das die Fehlstörungen gehäuft bei älteren Flugzeugen auftreten- Alter und Abnutzung hängen nun auch zusammen.

    Oder die alten Flugzeuge sind wirklich nach einen alten Bauplan gebaut der nur einfachste Isolierung der Geräte vorsah, wobei da selbst andere äußere Einflüsse oder die Geräte untereinander sich selbst beeinflussen könnten unter besonderen Umständen.

    Jedenfalls [www.teltarif.de] gab es hier noch keine Zwischenfälle.

    Und die Tests der Lufthansa zeigen:
    [www.ftd.de]

    Ich sehe auch eine höhere Gefährlichkeit der Geräte als Luftgeschosse statt als elektromagnetische Störsender, sonst würden viel mehr ältere Flugzeuge abstürzen da sich die wenigsten um das Verbot noch scheren.

    MFG Mit freundlichen Grüßen

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  15. Re: ich nehme mal an, die Geräte im Flugzeug sind EMV geprüft

    Autor Missingno. 03.01.13 - 17:19

    http://www.mythbusters-wiki.de/index.php?title=HandysUndFlugzeuge

    --
    Dare to be stupid!

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  16. Re: ...

    Autor Chevarez 20.02.13 - 13:44

    Wenn Handystrahlung einen spürbaren oder auch nur messbaren Einfluss auf die Bordelektronik eines Flugzeuges hätten, dann hätte man dies bereits in entsprechend relevanten Artikeln in Fachzeitschriften im Bereich Avonik, Aeronautik oder Elektronik zu lesen bekommen. Ich habe davon noch nichts gesehen, außer vielleicht in der Boulevard-Presse.

    Würden Flugzeuge tatsächlich darauf reagieren, dann wäre das Flugzeug bereits ohne Handys extremen Gefahren durch Überschreitungen der EMV-Werte seitens anderer Strahlenquellen ausgesetzt. Zur Information: Sonnenstürme legten bereits ganze Stromnetze ganzer Länder lahm und von den Sendeleistungen herkömmlicher Mittelwellen-Sender im Einflussbereich großer Flughäfen, will ich gar nicht reden. Dazu kommt dann noch das Thema elektrostatischer Aufladung durch Reibung mit Luft und durch den Flug durch Gewittergebiete.

    Die Fluggastzelle wirkt wie ein Faraday'scher Käfig und zwer nicht nur von einer Richtung aus. Und die Flugelektronik wird in EMV-Tests deutlich höher belastet, als durch jede praktische Strahlungsquelle möglich. Wer also der Mär aufsetzen würde, die Geräte würden durch elektromagnetische Strahlung einen Einfluss auf die Sicherheit haben, der kennt sich nicht wirklich mit der Thematik aus. Lediglich zum Schutz vor körperlichen Verletzungen sollte man Gegenstände, die herumfliegen können, bei kritischen Phasen wie Start und Landung sowie Turbulenzen, besser verstauen. Entweder, weil sie einem aus der Hand fallen könnten, oder weil sich jemand genötigt fühlt, körperlich Übergrifflich zu werden, weil er glaubt, man würde die Flugsicherheit gefährden. Ich wurde sogar schon mal aufgefordert, meinen eBook-Reader doch bitte auszuschalten. Als ich sagte, der sei aus, wurde mir mit Verweis aus dem Flugzeug gedroht, bis ich den zuständigen Purser kommen lies, der sich glücklicherweise mit der Technik etwas besser auskannte und seiner übereifrige Flugbegleiterin die Thematik näherbrachte.

    P. S.: Ich arbeite in einem weltweit führenden Unternehmen im medizin-technischen Bereich in der Leiterplattenfertigung, habe demnach ein bisschen Ahnung von EMV und ESD. Ich weiß allerdings auch nicht alles und lasse mich gerne, dann aber bitte stichhaltig, von neuen Erkenntnissen in diesem Bereich aufklären.

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