Verstehe nicht warum sich so viele darüber aufregen. Wer nichts unmoralisches oder illegales macht dem kann das doch egal sein.
Überwachung gab es schon immer, früher hat. z.B. die Dorfgemeinschaft auf ihre Mitglieder aufgepasst. Da wusse auch jeder was der andere gerade so treibt.
Das Ergebnis war dess es früher deutlich weniger Vandalismus und Verbrachen gab.
Wir leben aber nicht mehr auf dem Dorf.
Sandymaus schrieb:
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> Verstehe nicht warum sich so viele darüber aufregen. Wer nichts
> unmoralisches oder illegales macht dem kann das doch egal sein.
> Überwachung gab es schon immer, früher hat. z.B. die Dorfgemeinschaft auf
> ihre Mitglieder aufgepasst. Da wusse auch jeder was der andere gerade so
> treibt.
> Das Ergebnis war dess es früher deutlich weniger Vandalismus und Verbrachen
> gab.
Sandymaus schrieb:
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> Verstehe nicht warum sich so viele darüber aufregen. Wer nichts
> unmoralisches oder illegales macht dem kann das doch egal sein.
Warum sich so viele darüber aufregen?
Relativ einfach: Es gilt nach *noch* gängiger Rechtsprechung jeder so lange als unschuldig bis eine Schuld eindeutig bewießen ist. Und es hat jeder, der nichts illegales machte, den Anspruch darauf in Ruhe gelassen zu werden. Wer nichts illegales macht hat auch Anspruch darauf das niemand, aber auch wirklich niemand, gegen seinen Willen, vor allem unwissentlich, Daten erhebt und auswertet. Und das gilt auch der Datensammelei im Sinne der Hoffnung das man dann durch *Mutmaßung* was illegales ableiten könnte.
> Überwachung gab es schon immer, früher hat. z.B. die Dorfgemeinschaft auf ihre Mitglieder aufgepasst.
Es ist ein Unterschied ob man die anderen im Sinne des Aufpassens "im Auge" hat oder ob man jemanden überwacht.
Ich finde es sehr z.B. sehr nützlich wenn jemand aus der Nachbarschaft sich Gedanken macht weil er mich eine Woche lang nicht gesehen hat und nachfragt was los ist, ob ich eventuell krank bin und mir darauf Hilfe anbietet (bspw. Fahrt zum Arzt, Einkaufen oder sonstiges)...
> Da wusse auch jeder was der andere gerade so treibt.
... und wenn ich mitbekomme das eine "Trutsche" hinter meinem Rücken rum erzählt was die angeblich durch ihre "Beobachtung" über mich weiß schlag ich bei der verdammt schnell ein und stopf der das Maul, so das die sich nicht mehr traut irgendwelche Gerüchte über mich zu verbreiten.
> Das Ergebnis war dess es früher deutlich weniger Vandalismus und Verbrachen gab.
*BWAHAHAHABA*
Bitte: Aufhören... ich hab einen Krampf vor Lachen im Zwerchfell.
Deswegen musst Du damit rechnen das Du eine Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung bekommst.
Tja, viel früher war halt alles besser. Da wurden Abweichler eben ganz schnell mal aufgehängt, ersäuft oder gleichmit ihrer Familie verbrannt.
Im letzten Jahrhundert gab es da gleich zwei Mal Gelegenheit, die Wirksamkeit und die Vorteile der Überwachung durch die "Gemeinschaft" zu sehen. Erst mit Hilfe der Gestapo, dann mit der der Stasi. Und jetzt soll das BSI alle die Befugnisse bekommen, die nicht einmal die Geheimdienste bekamen.
Und jetzt mal ernsthaft: Hier in Berlin wurden alle Zugriffe auf eine Kriposeite mit Informationen über Autobrandstifter gespeichert, um dann gegen alle Zugreifenden zu ermitteln, in der Hoffnung, dass die Täter eifrig nach Hinweisen auf sich suchen würden, um rechtzeitig abhauen zu können. Wer also eigentlich sehen wollte, ob seine Beobachtung meldenswert sein könnte, wurde selbst verdächtigt. Wenn man jetzt noch das große Geschick der Ermittler berücksichtigt, die gern mal bei Nachbarn und in den Läden des "Wohnumfelds" ganz unauffällig herumfragen ("Wir ermitteln hier, ich darf Ihnen leider nicht sagen warum und gegen wen, aber hat Xyz in letzter Zeit irgendetwas auffllägies getan? Das Ganze muss aber vertraulich behandelt werden, um unsere Ermittlungen nicht zu gefährden."), dann macht das Leben hinterher bestimmt viel mehr Spaß.
Warum sind denn bloß all die Leute, die so laut tönen, dass keiner Angst haben müsse, der nichts Unmoralisches (Was ist denn jeweils "unmoralisch"?) oder Illegales macht, nicht bereit, _ihr_ Privatleben jedem Beliebigen auf simple Anfrage offenzulegen? Immer her mit den Steuerunterlagen und den Kontoauszügen, ich guck' dann mal, ob sich da nicht irgendeine Straftat vermuten lässt, die den Grund für eine Übermittlung an die Kripo liefern könnte.
Weiss dein Nachbar wann du aufs Klo gehst?
Weiss er was du für eine Unterhose anhast?
Weiss er ob du untenrum rasiert bist oder nicht?
Nein? Warum nicht?
Warum hängst du deinen Unterleib nicht jeden Tag für 12 Stunden aus dem Fenster?
Richtig! Weil es keinen was angeht!
Sandymaus schrieb:
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> Verstehe nicht warum sich so viele darüber aufregen. Wer nichts
> unmoralisches oder illegales macht dem kann das doch egal sein.
> Überwachung gab es schon immer, früher hat. z.B. die Dorfgemeinschaft auf
> ihre Mitglieder aufgepasst. Da wusse auch jeder was der andere gerade so
> treibt.
> Das Ergebnis war dess es früher deutlich weniger Vandalismus und Verbrachen
> gab.
Ein nettes Zitat (frei aus dem Kopf, es gibt mehrere Versionen):
"Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt ist es Wert ein Sklave zu sein."
ja das mit dem verständnis scheint schon recht problematisch zu sein. gib mir mal deine festplatte und ich finde garantiert 10 urheberrechtsverletzungen... das wird dann zwar teuer, aber "verstehen" gibts halt nicht für umsonst ^^
wer mir nicht glaubt darf gerne mal drüber nachdenken was an filmen, bildern, musik, und programmen unrechtmäßig auf der festplatte eigenen festplatte sein könnte
meinGott schrieb:
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> Sandymaus schrieb:
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> > Verstehe nicht warum sich so viele darüber aufregen. Wer nichts
> > unmoralisches oder illegales macht dem kann das doch egal sein.
> > Überwachung gab es schon immer, früher hat. z.B. die Dorfgemeinschaft
> auf
> > ihre Mitglieder aufgepasst. Da wusse auch jeder was der andere gerade so
> > treibt.
> > Das Ergebnis war dess es früher deutlich weniger Vandalismus und
> Verbrachen
> > gab.
>
> Ein nettes Zitat (frei aus dem Kopf, es gibt mehrere Versionen):
>
> "Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt ist es Wert ein Sklave zu
> sein."
Wer die Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat beides nicht verdient.
Eigendlich gibt es nur 1 version alles andere ist falsch, wie z. B. deins. Habe das noch nie gelesen und gehört.
# „Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.“ – Aristoteles
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsstaat
Und es gibt mehrere Varianten.
"Diejenigen, die für ein wenig vorübergehende Sicherheit grundlegende Freiheiten aufgeben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."
Benjamin Franklin
Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Benjamin_Franklin#F.C3.A4lschlich_zugeschrieben
usw. usf. Ist ja nicht so, als ob man das nicht der Zeit und Situation anpassen könnte.
Prinzipiell ist doch der Inhalt wichtig und nicht der exakte Wortlaut. Wer denkt, dass er mit der Abschaffung von Freiheit im allgemeinen Sinne, wie auch im spezialisierten mehr Sicherheit erlangt irrt eben einfach.
Ich kann nur jedem empfehlen sich an einer der Sammelklage zu beteiligen, denn hier wird - wie bereits richtig gesagt - wirklich jeder (mündige) Bürger einem Generalverdacht unterworfen. Das kann man so nicht hinnehmen, denn es handelt sich hierbei ja um nichts anderes als wahlloses Stochern im Dunkeln mit der Hoffnung etwas zu finden. Es ist in keiner Form beruhigend, dass meine Gespräche von dafür extra Ausgebildeten gehört, meine E-Mails von Geschulten gelesen und meine sonstigen Datenströme von entsprechend Sensibilisierten analysiert werden.
Ich bin ehrlich, lieber werde ich bei einem Raubüberfall erschossen, von einem der ach so zahlreich - glaubt man so manchem Panikmediun - auch in Deutschland schlummernden Terroristen in die Luft gesprengt oder entführt, als auch nur eine Sekunde auf mein Recht auf Privatsphäre zu verzichten.
Sicherheit erlangt man durch Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, aber nicht durch Überwachung. Für mich ein Fakt, der durch verschiedene ach so demokratische Staaten derzeit vollständig ignorieren. Man kommt sich vor, als wäre man ein kleiner Bube (oder auch ein kleines Mädel) und versucht lediglich seine Welt zu formen und die Umwelt zu erkunden, während man ständig gegängelt wird, weil das den Eltern in der Form nicht gefällt.
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