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Soziale Unruhen

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  1. Soziale Unruhen

    Autor Versklavung 09.05.10 - 10:41

    Die ganze Überwachung dient lediglich der schnellen Unterdrückung von Aufständen, die nach dem Zusammenbruch des Systems zu erwarten sind. Mit den gewonnen Daten lassen sich schnell die wichtigen Köpfe und deren Verbindungen einer Opposition gegen die Herrscher herausfinden und verhaften.

    Nach den heutigen Wahlen werden Spanien (20 Prozent Arbeitslosigkeit!), Portugal und Italien Zahlungen gegen den Zusammenbruch ihrer Wirtschaften fordern. Wie lange der Euro und damit dieses Wirtschaftsziel stabil bleibt, kann sich jeder selbst ausrechnen.

  2. Re: Euro wird scheitern

    Autor firehorse 10.05.10 - 11:03

    oder ist es schon jetzt.

    Ich denke genauso wie Du. Wielange Deutschland und Frankreich noch bluten können und sollen und werden kann sich jetzt noch keiner wirklich ausmalen. Fakt ist nur dass diese Generation den Kindern nicht nur durch Leistungsdruck der Kindheit beraubt hat, sondern denen auch eine Zukunft versauen wird!

  3. Re: Euro wird scheitern

    Autor Amanda B. 10.05.10 - 16:00

    Schliesse mich an.

  4. Re: Soziale Unruhen

    Autor eric_malaga 10.05.10 - 19:50

    Irgendwie geht mir diese Panikmache auf dem Wecker. Deutschland zahlt, etc. Als ob andere Staaten nichts zahlen würden.

    Beispiel Spanien: JA! Die Arbeitslosigkeit beträgt 20%. Die Sache ist nur die, dass das nicht einmal Thema im Karneval dort ist. Mit anderen Worten: JA UND? Der familiäre Zusammenhalt ist nicht mit der deutschen Harz4-Mentalität zu vergleichen.

    Zahlen? Spanien zahlt 10 Millarden an Griechenland, nach dem Pakt von gestern nacht anteilig weitaus mehr. Also, von Geld bekommen steht da nichts. Auch hat Spanien die letzten Jahre sogar Überschuss erwirtschaftet, nicht wie Griechenland, aber auch England oder Deutschland schon seit jeher auf Pump gelebt. Die Staatsverschuldung Spaniens liegt 20% unter dem EU-Schnitt. Deutschland verfehlt in diesem Punkt eindeutig den Stabilitätspakt, Spanien ist darin sogar als vorbildlich zu bezeichnen.

    Auch ist das Haushaltsdefizit nicht mit Neuverschuldung gleichzusetzen. In Spaniens Sozialkassen herrscht nach wie vor Überschuss. Kein Deutscher muss spanische Renten bezahlen. Auch wird die Neuverschuldung für dieses und nächstes Jahr nach unten korrigiert und soll in 2 Jahren wieder innerhalb der EU-Kriterien sein. Deutschland verfehlt diese z.Zt. jedoch ebenso.

    Auch ist die Wirtschaft in Spanien zwar angeschlagen, jedoch ist diese seit dem letzten Quartal aus der Rezession heraus. Die Bauwirtschaft liegt am Boden, kein Wunder, es wurde überdurchschnittlich gebaut und der Wohnungsbestand ist hoch. Mir persönlich ist das nur recht, denn so fallen die Mieten auf Normalmaß zurück. Der Rest, z.B. Konsum, Industrie, Tourismus etc. ist wieder am ansteigen.

    Auch ist keine einzige Bank Spaniens Pleite gegangen. Spaniens Bankenwesen wurde vor allem von Deutschland die letzten Jahre milde belächelt. Zu viele Vorschriften, hieß es da. Man hatte in den 90ern schonmal Bankpleiten mitgemacht und daraus gelernt. Heute zählt die Banco Santander zur Top-5 der Banken weltweit und hat 2009 mit 9 Millarden Gewinn abgeschlossen, BBVA hat ebenfalls Millardengewinne verbucht. Davon kann Deutschland nur träumen.

    Eine Ratingagentur hatte Spanien abgewertet, jedoch immer noch im erstklassigen (A) Bonitätsbereich. Diese steht nun jedoch im Blickpunkt, da diese von der amerikanischen Regierung beeinflusst ist. Die beiden anderen Top-Ratingagenturen stufen die Bonität Spaniens mit ihren jeweiligen Bestnoten AAA bzw. AAA+ ein, auf gleicher Stufe wie Deutschland.

    Spanien kann viel verbessern und ich wünsche mir ehrlich gesagt, wie viele andere Spanier bzw. in Spanien lebenden einen Regierungswechseln. Doch Spanien hat es selbst in der Hand und ist wirtschaftlich stark.

    Das einzige, was mich bedenklich stimmt ist wie gezielte Falschmeldungen die Börse beeinflussen, z.B. die hypothetische Frage WAS WÄRE WENN Spanien soviel Kredit wie Griechenland bräuchte, jedoch auf die Einwohnerzahl hochgerechnet und sie diesen dann nicht bezahlen KÖNNTE, gespickt mit Meldungen, die besagten, dass Deutschland aus dem Euro aussteigt, Portugal ebenfalls Pleite ist, Griechenland im Fast-Bürgerkrieg versumpft und dem IT-Fehler, der mal kurz die New-Yorker Börse in den Keller rutschen ließ.

    Irgendwer hat sich da eine goldene Nase verdient. Dank allen, die ohne Fakten panisch reagiert hatten.

  5. Re: Soziale Unruhen

    Autor firehorse 11.05.10 - 08:35

    Im großen und ganzen haste schon recht. Unsere Nasen hier sind schlimmer als jene in Spanien.

    Was die Ratingagenturen betrifft, so kam sogar aus Westerwelle's Munde eine gute Lösung: eigene Ratingagenturen brauchne wir! Da hatte er mal recht.

    Schaut man sich die Verschuldung der USA an dann könnte man schnell zu dem Entschluss gelangen dass die Abwertungen nicht ohne Grund erfolgten. Der Dollar hat immerhiin an Wert gegenüber den Euro gewonnen.

    Trotzdem glaube ich nicht mehr an den Euro. Nicht einmal wegen Griechenland, sondern wegen der EU-Politik und den Gegensätzen. In der EU werden Kulturen einfach zwangsgemixt und auf Dauer wird das keiner mitmachen. Weder die Deutschen, die werden wohl schleimenderweise am längsten dran festhalten (Regierung) noch die Spanier oder Franzosen. Um wirklich respekt vor dem anderen Volke zu entwickeln braucht es keines Parlaments. Und schon gar nicht wenn dort die Gelder der Bürger missbraucht werden um irgendetwas zu rechtfertigen.

    Für mich steht fest:
    Europa ja. Gegenseitig helfen auch. Aber EU-Parlament, nein Danke!
    Wir haben schon so mehr Bürokraten als wir uns eigentlich leisten können!

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