Liebe Golem-Redaktion,
ich rege hiermit an, daß Sie die Verwendung der Begrifflichkeit "Kinderpornographie" ungeachtet ihrer gängigen Verwendung überdenken. Als Alternative schlage ich "dokumentierter Kindesmissbrauch" vor. Nach meiner Auffassung spricht der Begriff "Kinderpornographie" dem wahren Charakter der damit bezeichneten Straftaten Hohn.
Pornographie ist in unserem Kulturkreis weder gesetzlich verboten, noch gesellschaftlich geächtet. Pornographie ist ein Filmgenre, in dem die szenische Darstellung einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs dargestellt wird. Es handelt sich um gespielte Handlungen, die Produktion eines solchen Filmes erfolgt sowohl in privaten als auch in gewerblichen Produktionen im Einvernehmen aller beteiligten Akteure. Im gewerblichen Bereich gelten Hygienestandards, die zur körperlichen Unversehrtheit der Aktuere beitragen.
Wenn von "Kinderpornographie" die Rede ist, negieren sich alle diese Ausführungen in ihr Gegenteil. Weil es sich hierbei um Straftaten gemäß dreizehnter Abschnitt Strafgesetzbuch: "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung". Kindesmissbrauch ist zu Recht gesellschaftlich geächtet. Die Handlungen in den betreffenden Filmdokumenten geschah weder einvernehmlich, noch wird auf Hygienestandards geachtet.
Wer den Begriff "Kinderpornographie" verwendet, hat sich über all dies entweder noch keine ausreichenden Gedanken gemacht, oder er nimmt es billigend in Kauf, daß hier Dinge miteinander vermischt werden, die nichts miteinander zu tun haben und daß Gewalt- und Vergewaltigungsstraftaten an Kindern (wenn auch unbeabsichtigt!) verharmlosend dargestellt werden.
Ich würde es daher sehr begrüßen, künftig von "dokumentiertem Kindesmissbrauch" anstelle von "Kinderpornographie" zu lesen. Für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen lässt sich ja weiterhin zusätzlich das Wort "Kinderpornographie" verwenden. Aber Straftaten sollten bitte nicht mit Pornographie vermengt werden.
Mit besten Grüßen
Peter Piksa | twitter.com/karpfenpeter
wie "kompetent" dieses Thema in der Gesellschaft behandelt wird, wenn man schon an der richtigen Begrifflichkeit scheitert.
In Zeiten von Raub(mord)kopiereren sind Begriffe wie Kinderpornografie doch nichts außergewöhnliches.
Hm, wenn man mich fragen würde, was ich unter "Kinderpornografie" verstehe, denke ich irgendwie unweigerlich an einen FSK-12-"Porno" mit pädagogischem Charakter im Bereich sexueller Aufklärung :-D
Vielen Dank @TE für diese Richtigstellung des nächsten unsinnigen Propagandabegriffs!
Noch viel schlimmer ist der Begriff "sexueller Kindesmissbrauch". Das impliziert, dass es für Kinder eine richtige sexuelle Verwendung gibt.
shit, ist gar nicht so einfach :)
was auch komisch ist, warum man mehr geld in die bekämpfung der "darstellung von sexuellem missbrauch" als in die bekämpfung des "sexuellen missbrauchs" an sich steckt? aber, das muss man auch nicht wirklich verstehen.
ach lassen wir das, das thema wird es in 50 jahren immer noch geben nur dann wird es schon so "ausgelutscht" sein, dass man das zeug auch gleich legalisieren wird können. selbst in 10 jahren wird sich beim thema "kinder" und "porno" jeder nur langweilen, so wie es inzwischen beim thema "terrorismus" ja auch ist. vielen dank, liebe medien!
azeu schrieb:
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> shit, ist gar nicht so einfach :)
>
> was auch komisch ist, warum man mehr geld in die bekämpfung der
> "darstellung von sexuellem missbrauch" als in die bekämpfung des "sexuellen
> missbrauchs" an sich steckt? aber, das muss man auch nicht wirklich
> verstehen.
Das kann ich dir sagen:
Mit dem Vorwand eines (tatsächlich existierenden) Problems des sexuellen Missbrauchs an Kindern kann man weder "Raubkopien" finden noch dem Bürger eine Ergänzung zum Staatstrojaner aufzwängen. Mit dem (nicht wirklich existenten) Problem der Darstellung desselben schon.
Die Politiker werden einen Teufel tun, direkt gegen das Problem vorzugehen. Schon jetzt werden Kinderschänder weniger hart bestraft als "Raubkopierer". Und wozu sollten sie sich selbst des Vorwandes berauben, fleißig ein Grundgesetz nach dem anderen abzuschießen?
> Schon jetzt werden Kinderschänder weniger hart bestraft als "Raubkopierer".
auch wenn ich dir sonst zustimme, aber die justiz in einem rechtsstaat sollte nicht damit anfangen, die täter nach dem grad ihrer sympathie beim volk zu bestrafen. dann können wir den rechtsstaat auch gleich abschaffen.
dass man die strafen von kinderschändern als zu niedrig betrachtet kann ich verstehen, nur die richter/innen dürfen sich davon nicht beeinflussen lassen. sie MÜSSEN halt so objektiv und so angemessen - wie möglich - bestrafen.
gut, warum der herr zu guttenberg so glimpflich davon gekommen ist, mag wohl an der sympathie der staatsanwaltschaft gelegen haben. da wäre z.b. das andere extrem, finde ich.
Naja, aber überleg mal.
Wer ein kleines Kind missbraucht, fügt einer jungen Psyche irreparablen Schaden zu, verursacht massive Schmerzen und vielleicht sogar langfristige Verstümmelungen.
Wer ein kleines Kind missbraucht, zerstört ein ganzes Leben.
Wer hingegen ein Lied aus dem Netz zieht, um es dann 3x zu hören, statt es einfach gar nicht zu konsumieren, denn sooo pralle sind die Lieder nun wirklich nicht, dass man ohne Atemnot kriegt, der hat keiner Menschenseele etwas getan, hat niemanden verletzt und keinen finanziellen Schaden angerichtet. Nein, er hat genau genommen sogar das Geschäft belebt. Denn die meisten Fans sind durch "Raubkopien" zu Fans geworden. Und wer seinen Freunden "raubkopierte" Musik weiterempfiehlt, stiftet diese mitunter auch zum Kauf an.
Das Strafmaß wird nicht durch Sympathie bestimmt. Und das soll es auch nicht, vollkommen richtig.
Das Strafmaß wird aber auch nicht durch den reellen unmittelbaren wie mittelbaren Schaden bestimmt.
Das Strafmaß wird von denen bestimmt, die unser Land regieren. Und das sind de facto die Lobbys, die unsere Politiker schmieren, ihnen ihr Aufsichtsratgehalt zahlen und ihnen ihren Wahlkampf finanzieren.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.11 18:02 durch -CK-.
Als angehender Germanist (ich stehe zugegebenermaßen noch am Anfang des Studiums), möchte ich mal in den Raum werfen, dass "Kinderpornografie" ein eigenständiger Begriff ist, der sich in seiner semantischen Bedeutung grundlegend von seinen Bestandteilen "Kind" und "Pornografie" unterscheidet.
Man könnte ihn natürlich morphologisch in seine Bestandteile zerlegen, allerdings ist das aus meiner Sicht für die Debatte völlig irrelevant, da die breite Masse das Wort als Ganzes wahrnehmen dürfte.
"Kinderpornografie" oder "Kinderporno" ist meiner Erfahrung nach sehr sehr negativ belegt und wird teilweise sogar ungern in den Mund genommen, bzw. eingetippt, wenn man sich in einer solchen Debatte befindet. Man könnte sagen, er ist den Leuten "unangenehm", deshalb wird er wohl oftmals gerne mit "Kipo" o.ä. abgekürzt (bspw. im Englischen: "CP").
Niemand hat ein Problem damit, "Porno" oder "Kind" zu schreiben, deshalb gilt, dass sich das Wort als Ganzes nicht nur im Duden, sondern auch in den Köpfen der Leute als eigenständiger, in sich geschlossener Begriff festgesetzt hat.
Der krampfhafte Versuch, bis auf das letzte Morphem abgestimmte, politisch korrekte Wörter einzuführen/zu erzwingen, scheitert meist daran, dass sich ein Wort schon in den Köpfen festgesetzt hat, aber auch daran, dass die Ersatzvariante - wie in diesem Fall - ziemlich sperrig ist.
"Der Begriff 'Schrauben-Mutter' impliziert, dass dieses Stück Metall im Besitz einer Vagina ist. Da dies nachweislich nicht der Fall ist, bitte ich Sie, stattdessen den Begriff 'Schrauben-Gegenstück mit Innengewinde' zu verwenden, um die Würde der Frauen und Mütter zu achten und diese nicht mit Gegenständen zu vergleichen. Die Herabwürdigung von Frauen zu Sexualobjekten muss ein Ende haben!"
> Noch viel schlimmer ist der Begriff "sexueller Kindesmissbrauch". Das
> impliziert, dass es für Kinder eine richtige sexuelle Verwendung gibt.
Tut es das? Ich denke eher, es impliziert, dass es neben sexuellem Missbrauch von Kindern auch anders gearteten gibt.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
> ich rege hiermit an, daß Sie die Verwendung der Begrifflichkeit
> "Kinderpornographie" ungeachtet ihrer gängigen Verwendung überdenken. Als
> Alternative schlage ich "dokumentierter Kindesmissbrauch" vor. Nach meiner
> Auffassung spricht der Begriff "Kinderpornographie" dem wahren Charakter
> der damit bezeichneten Straftaten Hohn.
Das passt nur leider nicht, weil nicht alles, was unter „Kinderpornografie“ zu finden ist, auch tatsächlich einen dokumentierten Missbrauch darstellt. Erstens können nämlich auch Akt- oder Posenbilder Kinderpornografie sein, zweitens sind auch künstlerische Darstellungen in (Zeichentrick-)Film, Bild und sogar Schrift Kinderpornografie, sofern sie ein entsprechendes wirklichkeitsnahes Geschehen abbilden.
Wo ist denn bitte der Kindesmissbrauch, wenn ich poppende Fünfjährige male?
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
GodsBoss schrieb:
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> Das passt nur leider nicht, weil nicht alles, was unter
> „Kinderpornografie“ zu finden ist, auch tatsächlich einen
> dokumentierten Missbrauch darstellt. Erstens können nämlich auch Akt- oder
> Posenbilder Kinderpornografie sein, zweitens sind auch künstlerische
> Darstellungen in (Zeichentrick-)Film, Bild und sogar Schrift
> Kinderpornografie, sofern sie ein entsprechendes wirklichkeitsnahes
> Geschehen abbilden.
>
> Wo ist denn bitte der Kindesmissbrauch, wenn ich poppende Fünfjährige male?
Deine Argumentation ist nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Jedoch gebe ich zu bedenken, daß man unter dem Begriff "Kindesmissbrauchsdarstellung" keinesfalls ausschließlich real stattgefundenen Kindesmissbrauch erfassen kann, vielmehr liesen sich auch Zeichnungen darunter erfassen.
Zu den Akt- oder Posenbildern: Hier hat man es wahrscheinlich ohnehin mit einer Gradwanderung zu tun, zumal mit einer juristischen. Nichts desto trotz, liesse sich auch eine Akt- oder Posendarstellung unter "Kindesmissbrauchsdarstellung" erfassen.
Ich sehe Deine Argumentation daher als entkräftet an.
Blog: http://www.piksa.info/blog
Twitter: http://twitter.com/peterpiksa
> > Das passt nur leider nicht, weil nicht alles, was unter
> > „Kinderpornografie“ zu finden ist, auch tatsächlich einen
> > dokumentierten Missbrauch darstellt. Erstens können nämlich auch Akt-
> oder
> > Posenbilder Kinderpornografie sein, zweitens sind auch künstlerische
> > Darstellungen in (Zeichentrick-)Film, Bild und sogar Schrift
> > Kinderpornografie, sofern sie ein entsprechendes wirklichkeitsnahes
> > Geschehen abbilden.
> >
> > Wo ist denn bitte der Kindesmissbrauch, wenn ich poppende Fünfjährige
> male?
>
> Deine Argumentation ist nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Jedoch gebe
> ich zu bedenken, daß man unter dem Begriff "Kindesmissbrauchsdarstellung"
> keinesfalls ausschließlich real stattgefundenen Kindesmissbrauch erfassen
> kann, vielmehr liesen sich auch Zeichnungen darunter erfassen.
„Kindesmissbrauchsdarstellung“ ist also dein neuer Vorschlag, denn ursprünglich schriebst du ja von „dokumeniertem Kindesmissbrauch“, was voraussetzt, dass tatsächlich welcher stattgefunden hat. Für die Darstellung sexuellen Missbrauchs an und von Kindern halte ich diesen Begriff für passend, was kein Wunder ist, da es einfach nur die Zusammenziehung dieser Wörter ist.
> Zu den Akt- oder Posenbildern: Hier hat man es wahrscheinlich ohnehin mit
> einer Gradwanderung zu tun, zumal mit einer juristischen. Nichts desto
> trotz, liesse sich auch eine Akt- oder Posendarstellung unter
> "Kindesmissbrauchsdarstellung" erfassen.
Inwiefern? Dass ein Kind nackt ist oder eine bestimmte, auf manche Menschen stimulierend wirkende Pose einnimmt, ist kein Missbrauch, dann kann die Darstellung desselben keine Kindesmissbrauchsdarstellung sein.
> Ich sehe Deine Argumentation daher als entkräftet an.
Was ich geschrieben habe, bezog sich auf den von dir gebrachten Vorschlag des „dokumentierten Kindesmissbrauchs“. Es war nicht als Argumentation für andere mögliche Bezeichnungen wie „Kindesmissbrauchsdarstellung“ gedacht, insofern kann von einer „Entkräftung“ keine Rede sein.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
GodsBoss schrieb:
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> „Kindesmissbrauchsdarstellung“ ist also dein neuer Vorschlag,
Ja. Ich erweise damit Deinem zu Recht aufgeführten Hinweis, daß "dokumentierter Kindesmissbrauch" nicht makellos ist, entsprechende Würdigung.
> Inwiefern? Dass ein Kind nackt ist oder eine bestimmte, auf manche Menschen
> stimulierend wirkende Pose einnimmt, ist kein Missbrauch, dann kann die
> Darstellung desselben keine Kindesmissbrauchsdarstellung sein.
Insofern, als daß in einem Strafverfahren wohl beurteilt werden müsste, ob es sich tatsächlich um eine Kindesmissbrauchsdarstellung handelt, oder um ein Familienfoto, bei dem Mutter und Kind nackt in der Badewanne plantschen.
Ich bin für Deinen Hinweis jedenfalls dankbar.
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Twitter: http://twitter.com/peterpiksa
Meiner Bescheinenen Meinung kann man den Begriff Kinderporno nur wie folgt deuten:
Ein Porno für Kinder.
Klingt komisch, ist aber völlig logisch!
Was ist ein Autoreifen? Richtig, ein Reifen für das Auto.
Was ist ein Flaschenöffner? Richtig, ein Öffner für die Flasche.
Was ist ein Bügeleisen? Richtig, ein Eisen zum Bügeln.
Und was ist ein Kinderporno? Richtig, eine FSK-12-Aktdokumentation.
Das sich ein zusammengesetzer Begriff in den Köpfen (der meistens eher weniger selbstständig Denkenden) festgesetzt hat, ist meiner Meinung nach keine Entschuldigung für die Abstrusität desselben. Erst recht nicht, wenn dieser Begriff politisch motiviert ist wie z.B. "Raubkopie", welcher bewusst verteufelt und mit dem Wort "Raub" so wenig zu tun hat wie mit dem Wort "Eierkocher".
Übrigens habe ich bei Muttern noch nicht von einer Vagina gehört, wohl aber bei Schwertern von einer Scheide. Hier muss man jedoch dazu sagen, dass es sich bei dem Geschlechtteil der Frau genau so wenig um eine Scheide handelt wie es sich beim Geschlechtteil des Mannes um einen Ständer handelt. Das korrekte Wort wäre Vulva.
Und selbst dann gibt es nach wie vor die Möglichkeit eines Teekesselchens, bei denen ein Wort zwei grundverschiedene Bedeutungen hat. Hier würden die Bedeutungen des Begriffes "Porno" jedoch in den selben Kontext passen, nur, dass sie in vielen Punkten gegenteilig wären, was gar nicht angehen kann.
Was die Unterscheidung von Fotografie oder Videoaufnahme zu gezeichneten oder beschriebenen Aktszenen angeht: Es werden durchaus literarische Werke als Porno bezeichnet, ebenso erotische Inhalte, die nicht den Akt ansich zeigen.
Somit fallen sowohl Werke wie "Schöne neue Welt" unter den Begriff Porno (hier sogar mit Kindern) wie auch erotische Nackbildern von Volljährigen wie Minderjährigen.
Dass das Wort Kinderpornografie mit KiPo abgekürzt wird, halte ich eher für eine Sparsamkeit mit der begrenzten Anzahl an Tastenanschlägen, die eine Tastatur mitmacht. Warum sollte man Kinderpornografie oder beispielsweise Personalcomputer ausschreiben, wenn man auch KiPo bzw. PC schreiben kann? Und dass Porno mit seinen 5 Buchstaben nicht abgekürzt wird, würde ich jetzt weniger auf eine höhere Akzeptanz des Begriffes zurückführen.
> Meiner Bescheinenen Meinung kann man den Begriff Kinderporno nur wie folgt
> deuten:
> Ein Porno für Kinder.
> Klingt komisch, ist aber völlig logisch!
> Was ist ein Autoreifen? Richtig, ein Reifen für das Auto.
> Was ist ein Flaschenöffner? Richtig, ein Öffner für die Flasche.
> Was ist ein Bügeleisen? Richtig, ein Eisen zum Bügeln.
> Und was ist ein Kinderporno? Richtig, eine FSK-12-Aktdokumentation.
Du meinst, so wie ein Fladenbrot ein Brot für Fladen, ein Kugelschreiber ein Schreiber zum Kugeln und Mineralwasser Wasser für Minerale ist?
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
GodsBoss schrieb:
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> > Meiner Bescheinenen Meinung kann man den Begriff Kinderporno nur wie
> folgt
> > deuten:
> > Ein Porno für Kinder.
> > Klingt komisch, ist aber völlig logisch!
> > Was ist ein Autoreifen? Richtig, ein Reifen für das Auto.
> > Was ist ein Flaschenöffner? Richtig, ein Öffner für die Flasche.
> > Was ist ein Bügeleisen? Richtig, ein Eisen zum Bügeln.
> > Und was ist ein Kinderporno? Richtig, eine FSK-12-Aktdokumentation.
>
> Du meinst, so wie ein Fladenbrot ein Brot für Fladen, ein Kugelschreiber
> ein Schreiber zum Kugeln und Mineralwasser Wasser für Minerale ist?
Ehm, ja, so in etwa :-D
Okay, ergibt Sinn. Ist mir leider auch erst nach dem Absenden aufgefallen. Aber ich wollte mir ja nicht selbst widersprechen ;-)
Okay, der Fairness halber:
Alternativ:
Ein Kugelschreiber ist ein Schreiber MIT Kugel.
Ein Mineralwasser ist ein Wasser MIT Mineralien.
Ein Fladenbrot ... passt da irgendwie nicht rein xD
Und ein Kinderporno ist ein Porno MIT Kindern.
Dennoch spiegelt dies genau das wieder, was der TE bemängelt:
Ein Porno (klar definiertes Wort, inhaltlich geschlossen) mit Kindern.
Also sehr wohl mit den Attributen, die das Wort "Porno" mitbringt.
Denn trotz der Zusammensetzung verliert es diese Attribute ja nicht plötzlich und wird zu einem Pendant zu Raubkopie.
Es ist sehr schwer hier einen treffenden Begriff zu finden. Ich würde von "Abbildungen sexueller Gewalt gegen Kinder" oder kurz und treffend von "Missbrauchsabbildungen" sprechen. Das ist in der Überschrift meist nicht möglich, in der Meldung aber. Gewalt ist Sex zwischen Erwachsenden und Kind immer, wegen des Abhängigkeitsverhältnisses zwischen ihnen, selbst wenn das Kind dazu auffordert. Erwachsene öffnen Kindern ja auch kein Fenster, wenn dieses den Wunsch äußert, aus dem 18. Stock zu springen.
> Gewalt ist Sex zwischen Erwachsenden und Kind immer, wegen des Abhängigkeitsverhältnisses zwischen ihnen, selbst wenn das Kind dazu auffordert.
Und was ist mit "fremden Erwachsenen" die kein Abhängigkeitsverhältnis zum Kind haben?
Diese Erklärung ist mir nicht ganz schlüssig.
Seltsamer Einwand. Das bezieht sich auf alle Erwachsende und ihre körperliche und geistige Überlegenheit gegenüber Kindern..
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