"Geheimnisverrat, Computerbetrug, Spionage und Kollaboration mit dem Feind."
Aus Sicht der Armee der USA kann ich mal Geheimnisverrat und Spionage verstehen.
Wo da ein Computerbetrug vorliegen soll und was so eni Punkt in einer Militärgerichtsbarkeit verloren hat, entzieht sich mir momentan.
"Kollaboration mit dem Feind" heißt, dass der Wikileaks also offiziell ein Feind der USA ist (Da fehlt mir aber eine Kriegserklärung) oder mit wem sonst hat er Tag und Nacht kollaboriert?
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Die „Kollaboration mit dem Feind“ geschieht indirekt, da natürlich auch die Gegenseite die Dokumente bei Wikileaks lesen kann.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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Replay schrieb:
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> Die „Kollaboration mit dem Feind“ geschieht indirekt, da
> natürlich auch die Gegenseite die Dokumente bei Wikileaks lesen kann.
Aber auch "nur" passiv, was bei anderen Handlungen in irgend einer anderen Konstellation hätte auch passieren können.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Vor allem könnte man das dann jedem investigativen Journalismus vorwerfen.. dann dürfte über alles Unrecht was mit dem Krieg, Drohnen oder sonst was zu tun hat nicht mehr berichtet werden - was dem Militär bestimmt nicht ungelegen käme..
Es gabe auf Phoenix ne Doku "War made Easy" was ich besonders erschreckend fand waren die Zivilen opfer:
1. Weltkrieg -> 10%
2. Weltkrieg -> 50%
Vietnam -> 70 %
Irak -> 90%
und verkauft wird es uns als "Hightech-Krieg" mit Präzessionswaffen.. und das ist genau was das Militär gerne weiter sehen würde - Collateral Damage - Videos passen nicht ins polierte Bild eines sauberen Krieges, der in Wirklichkeit immer übler wird.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.12 18:11 durch deutscher_michel.
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je asymetrischer die auseinandersetzung, um so weniger kann man von der technisch überlegenen seite aus zivilisten und kombatanten unterscheiden ... es gibt halt keine roten und blauen kampf-uniformen mehr ... frauen und kinder sind oft auch noch dabei ... und das schlimmste ist das blöde verstecken ... anstatt sich in schussreichweite auf offenenem feld zu schlachten ... wie es sich doch für echte ehrenmänner gehört ...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.12 19:04 durch Moe479.
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Das Zivilisten nicht betroffen werden dürfen sie aber schon seit Jahrhunderten im Kriegsrecht eingeschrieben. Mal abgesehen davon gab es auch mal so was wie Ehre, wo jeder Mensch der auch nur einen Funken davon hatte sie nicht an Zivilisten vergreift.
Aber anscheinend ist das seit den Weltkriegen nicht so wichtig.
Mal abgesehen davon das Schlachten in Zeiten der Renaissance und davor immer/meist
auf einem Mars-Feld abgehalten wurden.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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