Schon interessant. Kurze Zeit nachdem sich herausgestellt hat, daß die Wau-Holland-Stiftung da wohl ein Auge auf die Verwendung der Gelder hat und diese nicht so offen rausgibt wie Wikileaks es gerne hätte, will man lieber eine eigene Stiftung gründen.
Auch wenn manche Leute wie Felix von Leitner massiv Stimmung gegen jeden machen, der von Wikileaks mehr Transparenz in Sachen Finanzen fordert, scheint mir das dringend geboten. Alleine schon die Höhe in der Wikileaks ihren Finanzbedarf beziffert hat, gab schon genug Grund für Mißtrauen und dieses Vorgehen hat auch sehr viel Geschmäckle.
Es ist genügend Transparenz da.
Und die Wau Holland Stiftung gibt die Gelder sehr wohl offen an Wikileaks heraus.
Das die Wau Holland Stiftung es nicht tut, weil Wikileaks angeblich Gelder veruntreut, ist Amerikanischer FUD (warum war das so oft in den Medien, aber andere Informationen von Wikileaks nicht? Na?)
@Meier: Wer glaubt, dass Wikileaks seine Gelder veruntreut, der spendet eben nicht. Wer glaubt, dass Wikileaks gute Arbeit macht, der spendet. So einfach ist das.
Ich persönlich habe vor rund 8 Jahren die Zeit und die Welt abbestellt und vor 5 Jahren die Regional-Journaille. Hofberichterstattung über die Machtkartelle bekomme ich auch gratis; zudem mag ich lieber unbedrucktes Klopapier.
Seit ich von Wikileaks weiß, spende ich dort. Regelmäßig.
Veruntreuung? Juckt mich nicht. Und wenn es so wäre: Das Geld kommt Leuten zu Gute, die ihren Arsch für eine gute Sache (Wahrheit und Transparenz) riskieren; das machen nicht viele...
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