1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Politik/Recht
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Wikileaks: Pentagon fordert…

Fahrlässige Tötung?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Fahrlässige Tötung?

    Autor Crass Spektakel 07.08.10 - 06:40

    Ganz ehrlich, mit "Hochverrat" oder ähnlichem kommt man nicht durch. Die Mitarbeiter sind in keinster Art und Weise mit Amerika verbunden, eine Auslieferung praktisch ausgeschlossen.

    Aber wenn man eine Weile wartet ist "Fahrlässige Tötung" praktisch eine sichere Methode Wikileaks-Mitarbeiter auszuliefern und einzukerkern.

    Begründung: Viele Namen in der Liste sind Klartext, auch die von amerikanischen Informanten. Sobald nun eine dieser Personen durch die Veröffentlichung seines Namens ums Leben kommt ist der Tatbestand der "fahrlässigen Tötung" erfüllt und eine Auslieferung und Verurteilung nur noch Formsache.

    Und das ist auch gut so. Man stelle sich vor Wikileaks veröffentlich demnächst die Namen von Polizeispitzeln bei der Mafia und diese werden dann ermordet. Oder eine Meldung über einen Kinderschänder stellt sich als falsch heraus nachdem dieser öffentlich gedemütigt wurde.

    Tipp fürs nächste Mal: Namen herausfiltern. Dann wird man unangreifbar.

  2. Re: Fahrlässige Tötung?

    Autor Darth Blutwurst 07.08.10 - 09:22

    Weisst du, ob die Namen echt sind? Könnten ja auch Decknamen sein.
    Und wenn schon - Wikeleaks haben die Protokolle nicht geschrieben. Schuld an der fahrlässigen Tötung wäre ja wohl derjenige, der die Namen aufgeschrieben hat.

  3. Re: Fahrlässige Tötung?

    Autor Aber_klaro 07.08.10 - 10:25

    1) Die Namen sind echt, da dies Geheimdokumente sind.
    2) WikiLeaks hat die Dokumente veröffentlicht und versäumt die Namen zu schwärzen/auszu-x-en. Obwohl sie ausgesagt haben, sie würden keine "sensiblen" Informationen preisgeben.
    3) Anscheinend ist es Asange und Co scheißegal, wie viele Mneschen deswegen nun ihr Leben verlieren.

    Ergo: Fahrlässige Tötung. Schuldig ist WikiLeaks.

  4. Re: Fahrlässige Tötung?

    Autor blooop 07.08.10 - 10:32

    Aber_klaro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) Die Namen sind echt, da dies Geheimdokumente sind.

    ROFL. Echte Decknamen sind auch echt. Nicht alles was geheim ist, muss zwingend der Wahrheit entsprechen.

    > 2) WikiLeaks hat die Dokumente veröffentlicht und versäumt die Namen zu
    > schwärzen/auszu-x-en. Obwohl sie ausgesagt haben, sie würden keine
    > "sensiblen" Informationen preisgeben.

    Siehst du. Also sind die Namen auch nicht sensibel. Habe bis jetzt auch kein Beispiel einer "gefährlichen" Namensnennung gesehen. Immer nur die Behauptung, dass da was wäre.

    > 3) Anscheinend ist es Asange und Co scheißegal, wie viele Mneschen deswegen
    > nun ihr Leben verlieren.

    Als ob es den Yankees nicht egal wäre, wieviel Leute für ihre wirtschaftlichen Interessen da unten draufgehen...

    > Ergo: Fahrlässige Tötung. Schuldig ist WikiLeaks.

    Als Jurist taugst du nicht viel. :)

  5. Re: Fahrlässige Tötung?

    Autor Aber_klaro 07.08.10 - 11:37

    Deine "Verteidigung" stützt sich also auf die Annahme, das könnten ja Decknamen sein, also ist die Veröffentlichung okay? Das ist schlichtweg naiv. Decknamen sind immer verschieden von normalen Namen. Aus Mohammed Achmadi wird bspw. Joe Doe, aber nicht Achmed Mohammedi. Schalt einfach mal dein Hirn ein.

  6. Re: Fahrlässige Tötung?

    Autor nasenhaar 07.08.10 - 11:54

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, mit "Hochverrat" oder ähnlichem kommt man nicht durch. Die
    > Mitarbeiter sind in keinster Art und Weise mit Amerika verbunden, eine
    > Auslieferung praktisch ausgeschlossen.
    >
    > Aber wenn man eine Weile wartet ist "Fahrlässige Tötung" praktisch eine
    > sichere Methode Wikileaks-Mitarbeiter auszuliefern und einzukerkern.
    >
    > Begründung: Viele Namen in der Liste sind Klartext, auch die von
    > amerikanischen Informanten. Sobald nun eine dieser Personen durch die
    > Veröffentlichung seines Namens ums Leben kommt ist der Tatbestand der
    > "fahrlässigen Tötung" erfüllt und eine Auslieferung und Verurteilung nur
    > noch Formsache.
    >
    > Und das ist auch gut so. Man stelle sich vor Wikileaks veröffentlich
    > demnächst die Namen von Polizeispitzeln bei der Mafia und diese werden dann
    > ermordet. Oder eine Meldung über einen Kinderschänder stellt sich als
    > falsch heraus nachdem dieser öffentlich gedemütigt wurde.
    >
    > Tipp fürs nächste Mal: Namen herausfiltern. Dann wird man unangreifbar.


    dein Humor ist a) nicht witzig und b) überflüssig

  7. Mordanklage?

    Autor Crass Spektakel 10.08.10 - 10:15

    > Weisst du, ob die Namen echt sind? Könnten ja auch Decknamen sein.

    Das ist irrelevant. Wenn deswegen jemand ums Leben kommt ist es fahrlässige Tötung. Wenn Achmed Mohammed den Decknahmen Sidi Barani bekommt und deswegen ein zufällige Sidi Barani ermordet wird - fahrlässige Tötung.

    Noch viel radikaler, in der USA zählt jede Tötung die im Rahmen einer Straftat eintritt automatisch als Mord. D.h. wer einen Rentner überfällt und der stirbt dann vor Schreck am Herzkasperl => Mord. Lebenslang, d.h. 25 Jahre.

    > Und wenn schon - Wikeleaks haben die Protokolle nicht geschrieben.

    Und bei Autounfällen haftet der Autohersteller, nicht der sturzbetrunkene Fahrer der das Auto gerade geklaut hat und mit 200 durchs Dorf gerast ist. Träum weiter.

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 69 | letzter Beitrag 17:31 Uhr

  4. Kommentare: 68 | letzter Beitrag 17:25 Uhr

  5. Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lockheed Martin: US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett
Lockheed Martin
US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

  1. Rüstung Ramsch-Technik aus China in US-Waffensystemen

Project Glass: Videoaufnahme mit der Google-Brille
Project Glass
Videoaufnahme mit der Google-Brille

Immer wieder zeigt Google seine Project Glass genannten Datenbrillen, ohne aber bislang konkrete Ankündigungen zu machen. Neben zahlreichen Fotos, die mit der Brille gemacht wurden, stellte Google nun auch ein erstes Video, das mit der Brille aufgenommen wurde, ins Netz.

  1. Gedämpfte Erwartungen Google-Brille mit reduziertem Interface
  2. Google-Brille Ein Blick, ein Foto
  3. Project Glass Googles Datenbrille auch für Fehlsichtige

PGP vs. Geheimdienste: "PGP ist weiterhin sicher"
PGP vs. Geheimdienste
"PGP ist weiterhin sicher"

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

  1. Bundesregierung Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln
  2. Mobilfunk Achtung, Eltern lesen mit!
  3. Überwachungskameras Aldi-Manager zoomten Kundinnen unter den Rock

  1. Renesas: Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden
    Renesas
    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

    Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

  2. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  3. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.


  1. 15:41

  2. 13:23

  3. 14:48

  4. 14:29

  5. 14:24

  6. 12:30

  7. 12:23

  8. 18:49