Ganz ehrlich, mit "Hochverrat" oder ähnlichem kommt man nicht durch. Die Mitarbeiter sind in keinster Art und Weise mit Amerika verbunden, eine Auslieferung praktisch ausgeschlossen.
Aber wenn man eine Weile wartet ist "Fahrlässige Tötung" praktisch eine sichere Methode Wikileaks-Mitarbeiter auszuliefern und einzukerkern.
Begründung: Viele Namen in der Liste sind Klartext, auch die von amerikanischen Informanten. Sobald nun eine dieser Personen durch die Veröffentlichung seines Namens ums Leben kommt ist der Tatbestand der "fahrlässigen Tötung" erfüllt und eine Auslieferung und Verurteilung nur noch Formsache.
Und das ist auch gut so. Man stelle sich vor Wikileaks veröffentlich demnächst die Namen von Polizeispitzeln bei der Mafia und diese werden dann ermordet. Oder eine Meldung über einen Kinderschänder stellt sich als falsch heraus nachdem dieser öffentlich gedemütigt wurde.
Tipp fürs nächste Mal: Namen herausfiltern. Dann wird man unangreifbar.
Weisst du, ob die Namen echt sind? Könnten ja auch Decknamen sein.
Und wenn schon - Wikeleaks haben die Protokolle nicht geschrieben. Schuld an der fahrlässigen Tötung wäre ja wohl derjenige, der die Namen aufgeschrieben hat.
1) Die Namen sind echt, da dies Geheimdokumente sind.
2) WikiLeaks hat die Dokumente veröffentlicht und versäumt die Namen zu schwärzen/auszu-x-en. Obwohl sie ausgesagt haben, sie würden keine "sensiblen" Informationen preisgeben.
3) Anscheinend ist es Asange und Co scheißegal, wie viele Mneschen deswegen nun ihr Leben verlieren.
Ergo: Fahrlässige Tötung. Schuldig ist WikiLeaks.
Aber_klaro schrieb:
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> 1) Die Namen sind echt, da dies Geheimdokumente sind.
ROFL. Echte Decknamen sind auch echt. Nicht alles was geheim ist, muss zwingend der Wahrheit entsprechen.
> 2) WikiLeaks hat die Dokumente veröffentlicht und versäumt die Namen zu
> schwärzen/auszu-x-en. Obwohl sie ausgesagt haben, sie würden keine
> "sensiblen" Informationen preisgeben.
Siehst du. Also sind die Namen auch nicht sensibel. Habe bis jetzt auch kein Beispiel einer "gefährlichen" Namensnennung gesehen. Immer nur die Behauptung, dass da was wäre.
> 3) Anscheinend ist es Asange und Co scheißegal, wie viele Mneschen deswegen
> nun ihr Leben verlieren.
Als ob es den Yankees nicht egal wäre, wieviel Leute für ihre wirtschaftlichen Interessen da unten draufgehen...
> Ergo: Fahrlässige Tötung. Schuldig ist WikiLeaks.
Als Jurist taugst du nicht viel. :)
Deine "Verteidigung" stützt sich also auf die Annahme, das könnten ja Decknamen sein, also ist die Veröffentlichung okay? Das ist schlichtweg naiv. Decknamen sind immer verschieden von normalen Namen. Aus Mohammed Achmadi wird bspw. Joe Doe, aber nicht Achmed Mohammedi. Schalt einfach mal dein Hirn ein.
Crass Spektakel schrieb:
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> Ganz ehrlich, mit "Hochverrat" oder ähnlichem kommt man nicht durch. Die
> Mitarbeiter sind in keinster Art und Weise mit Amerika verbunden, eine
> Auslieferung praktisch ausgeschlossen.
>
> Aber wenn man eine Weile wartet ist "Fahrlässige Tötung" praktisch eine
> sichere Methode Wikileaks-Mitarbeiter auszuliefern und einzukerkern.
>
> Begründung: Viele Namen in der Liste sind Klartext, auch die von
> amerikanischen Informanten. Sobald nun eine dieser Personen durch die
> Veröffentlichung seines Namens ums Leben kommt ist der Tatbestand der
> "fahrlässigen Tötung" erfüllt und eine Auslieferung und Verurteilung nur
> noch Formsache.
>
> Und das ist auch gut so. Man stelle sich vor Wikileaks veröffentlich
> demnächst die Namen von Polizeispitzeln bei der Mafia und diese werden dann
> ermordet. Oder eine Meldung über einen Kinderschänder stellt sich als
> falsch heraus nachdem dieser öffentlich gedemütigt wurde.
>
> Tipp fürs nächste Mal: Namen herausfiltern. Dann wird man unangreifbar.
dein Humor ist a) nicht witzig und b) überflüssig
> Weisst du, ob die Namen echt sind? Könnten ja auch Decknamen sein.
Das ist irrelevant. Wenn deswegen jemand ums Leben kommt ist es fahrlässige Tötung. Wenn Achmed Mohammed den Decknahmen Sidi Barani bekommt und deswegen ein zufällige Sidi Barani ermordet wird - fahrlässige Tötung.
Noch viel radikaler, in der USA zählt jede Tötung die im Rahmen einer Straftat eintritt automatisch als Mord. D.h. wer einen Rentner überfällt und der stirbt dann vor Schreck am Herzkasperl => Mord. Lebenslang, d.h. 25 Jahre.
> Und wenn schon - Wikeleaks haben die Protokolle nicht geschrieben.
Und bei Autounfällen haftet der Autohersteller, nicht der sturzbetrunkene Fahrer der das Auto gerade geklaut hat und mit 200 durchs Dorf gerast ist. Träum weiter.
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