Abo Login
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wikileaks: Wau-Holland-Stiftung…

Völlig nachvollziehbare Entscheidung

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Völlig nachvollziehbare Entscheidung

    Autor: kju 05.11.12 - 13:47

    Auch wenn sich jetzt alle bemühen hier irgendeine Form der staatlichen Repression sehen zu wollen ist die Entscheidung völlig nachvollziehbar und m.E. absolut richtig.

    Gemeinnützigkeit ist nun einmal ein Privileg für das schlussendlich wir alle bezahlen, indem wir auf Steuereinnahmen verzichten. Das gebietet es aber, daß die Gemeinnützigkeit nicht missbraucht wird. Und es gebietet weiter, daß gemeinnützige Vereine Geld nicht beliebig verwenden dürfen, sondern eben nur für gemeinnützige Zwecke.

    Nicht erst seit gestern wird die mangelnde Transparenz von Wikileaks kritisiert und speziell der Verwendung der "Spenden". Wikileaks ist doch erst vor einiger Zeit durch absonderlich hohe Zahlen des angeblichen Finanzbedarfs aufgefallen. Zahlen die niemand erklären konnte und die gereicht hätten um ganze Rechenzentren auf mehreren Kontinenten zu betreiben.

    Es ist eine völlig richtige Forderung, daß bei gemeinnützigen Vereinen eine konforme Verwendung der Mittel überprüfbar sein muss, und das ist in der Konstellation mit Wikileaks halt nicht gegeben.

    Und es ist auch nicht so, als habe man die Wau-Holland-Stiftung nicht schon vor Jahren gewarnt, daß sie mit ihrem Geldeinsammeln für Wikileaks ihre Gemeinnützigkeit in Frage stellen. Das war alles absehbar, da soll der Vorsitzende nicht was von Rufschädigung faseln. Man hat sich sehenden Auges in das Problem begeben und nun muss man halt die Folgen tragen.

    Wer da unbedingt irgendwelche Verschwörungstheorien aufspinnen will, sollte sich lieber psychologisch untersuchen lassen. Gemeinnützigkeit ist eben ein Privileg was strenge Anforderungen hat und es ist auch schon vielen anderen Vereinen diese entzogen worden ohne daß da irgendwelche sachfremden staatlichen Interessen bestanden hätten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.12 13:48 durch kju.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Völlig nachvollziehbare Entscheidung

    Autor: Eheran 05.11.12 - 13:59

    >Wer da unbedingt irgendwelche Verschwörungstheorien aufspinnen will, sollte sich lieber psychologisch untersuchen lassen.
    Soetwas kann es (wie wir dank Wikileaks wissen) garnicht geben, die Regierungen sind immer offen und ehrlich... oh wait...

    > Gemeinnützigkeit ist eben ein Privileg was strenge Anforderungen hat
    Sieht man an diversen anderen Vereinen, wie streng diese Aufforderungen sind.

    Wenn Wikileaks nicht gemeinnützig ist, was dann?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Völlig nachvollziehbare Entscheidung

    Autor: kju 05.11.12 - 15:21

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Wikileaks nicht gemeinnützig ist, was dann?

    Gemeinnützig sind Vereine, die ihre Mittel zu anerkannt gemeinnützigen Zwecken einsetzen und dies auch nachweisen. Wikileaks weist bezüglich der Ausgaben überhaupt nichts nach und diverse der Ausgaben dürfen auch nicht als gemeinnützig gelten.

    Gemeinnützigkeit ist nun mal nicht irgendein Gedankengebilde sondern unterliegt auf Grund der Steuerprivilegien strengen Anforderungen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige
  1. Trainee (m/w) Information Technology
    Interhyp AG, München
  2. Mitarbeiter (m/w) im 1st Level Support
    CONJECT AG, München
  3. PHP-Entwickler (m/w)
    arboro GmbH, Schwaigern bei Heilbronn
  4. IT Systemadministrator (m/w) IT Service Transition und IT Service Operation
    KfW Bankengruppe, Berlin

 

Detailsuche



Spiele-Angebote
  1. PlayStation 4 - Konsole Ultimate Player 1TB Edition
    395,00€
  2. PS4-Bundles (u. a. mit GTA 5, Arkham Knight, 2 Controllern)
    je 399,00€
  3. Aktion: The Witcher 3: Wild Hunt + Comicbuch

 

Weitere Angebote



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Microsoft: Die Neuerungen von Windows 10
Microsoft
Die Neuerungen von Windows 10
  1. Microsoft Über 14 Millionen sind bereits auf Windows 10 gewechselt
  2. Neuer Windows Store Windows 10 erlaubt deutlich weniger Parallelinstallationen
  3. Microsoft DVD-Player-App für Windows 10 nicht für jeden gratis

SIOD: Wenn die Anzeige auch in der Zeitung blinkt
SIOD
Wenn die Anzeige auch in der Zeitung blinkt
  1. Electric Skin Nanoforscher entwickeln hautähnliches Farbdisplay
  2. Panasonic FZ300 Superzoom-Kamera arbeitet mit f/2,8-Objektiv und 4K-Auflösung
  3. Panasonic Lumix GX8 Systemkamera ermöglicht Scharfstellung nach der Aufnahme

Windows 10 im Tablet-Test: Ein sinnvolles Windows für Tablets
Windows 10 im Tablet-Test
Ein sinnvolles Windows für Tablets
  1. Windows 10 Startmenü macht nach 512 Einträgen schlapp
  2. Windows 10 Erzwungene Updates können Treiberfehler verursachen
  3. Microsoft Pro-Lizenz von Windows 10 kostet 280 Euro

  1. Trampender Roboter: Hitchbot bei seiner Reise durch die USA zerstört
    Trampender Roboter
    Hitchbot bei seiner Reise durch die USA zerstört

    Die Reise des trampenden Roboters Hitchbot durch die USA hat in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania ein jähes Ende gefunden. Ein Foto auf Twitter soll die Überreste des zerstörten Roboters zeigen.

  2. Multimedia-Bibliothek: Der Leiter des FFmpeg-Projekts tritt zurück
    Multimedia-Bibliothek
    Der Leiter des FFmpeg-Projekts tritt zurück

    Michael Niedermayer, seit 11 Jahren Leiter des Projekts FFmpeg, tritt von seinem Posten zurück. Er hoffe, damit die Entwickler aus dem Schwesterprojekt Libav zur Rückkehr zu bewegen.

  3. Demo wegen #Landesverrat: "Come and get us all, motherfuckers"
    Demo wegen #Landesverrat
    "Come and get us all, motherfuckers"

    Mehr als 2.000 Menschen haben am Samstag in Berlin für die Pressefreiheit demonstriert. Die Redner forderten, die Ermittlungen wegen Landesverrats gegen das Blog Netzpolitik.org und dessen Informanten sofort einzustellen.


  1. 19:44

  2. 11:30

  3. 10:46

  4. 12:40

  5. 12:00

  6. 11:22

  7. 10:34

  8. 09:37