Ich komme auf Nachrichtenseite, weil ich bei Google gezielt nach Themen suche, die mich interessieren. Wenn die nicht gefunden, also gelesen, werden wollen, ist mir das gleich. Dann greife ich halt auf englische Quellen zurueck, die die ganze Debatte gar nicht so eng sehen. Verstehen die nicht, dass die sich nur selber damit Schaden zufuegen. Was kann Google denn schon grosses mit ihren Daten anfangen? Indexieren. Super. Dadurch machen die Verlage ja so grosse grosse Verluste...
Meines Erachtens ist es einfach nur albern, dass man ueberhaupt noch darueber diskutieren muss. Wollen sie nicht gefunden werden, erstellen sie eine robots.txt und die Sache ist erledigt. Ist das wirklich so schwer?
Langsam komme ich mich wie im Kindergarten vor. Immer auf sein Recht berharren, ohne mal nach rechts und links zu schauen, um zu pruefen, ob es vielleicht schon geht. Aber nein, sofort die "Gegner" angreifen und polemisch diskutieren. Das bringt uns echt weiter.
Wir haben heutzutage ganz andere Probleme als die leidige Urheberrechtsdebatte (Gulf Spill).
Marx, Karl schrieb:
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> Meines Erachtens ist es einfach nur albern, dass man ueberhaupt noch
> darueber diskutieren muss. Wollen sie nicht gefunden werden, erstellen sie
> eine robots.txt und die Sache ist erledigt. Ist das wirklich so schwer?
>
> Langsam komme ich mich wie im Kindergarten vor. Immer auf sein Recht
> berharren, ohne mal nach rechts und links zu schauen, um zu pruefen, ob es
> vielleicht schon geht. Aber nein, sofort die "Gegner" angreifen und
> polemisch diskutieren. Das bringt uns echt weiter.
Die Frage ist ob sie nicht sogar verpflichtet sein sollten eine robots.txt zu verwenden wenn sie überhaupt ihre Klappe aufreißen wollen. Um sein Recht in Anspruch nehmen zu können muß man auch entsprechende Vorleistungen bringen.
Wenn man seine Tür sperrangelweit stehen läßt kann man sich auch nicht beschweren wenn einem plötzlich Leute in der Bude stehen... selbst wenn sie noch nicht mal irgendwas anfassen. Vermutlich würden sich manche sogar beschweren wenn Leute kommen und bei ihnen Geld abladen.

Das waere eine sinnvolle Massnahme.
Ich bin aber nicht sicher, ob ich so etwas rechtlich verbindlich umgesetzt sehen moechte. Das wuerde dann ja andere Rechte einschraenken (Meinungsfreiheit).
Als Etiquette und Richtlinie koennte man es schon gelten lassen. Fragt sich nur, ob sich dann jemand daran haelt.
Aber wie will man sonst eine konstruktive Diskussionskultur wiederherstellen?
Das Problem der sinkenden Einnahmen von Zeitungsverlagen wird ja nicht durch eine robots.txt gelöst, sondern allenfalls verschärft. Dessen sind sich die Chefs der Zeitungen bewusst. Deshalb ist es für sie keine Option, Google auszusperren. Sie wollen Geld von Google für die "Verwendung" der Inhalte. Ganz gleich, ob Benutzer dann auf die Seite der Zeitung landen oder nicht.
Zaphod3000 schrieb:
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> Das Problem der sinkenden Einnahmen von Zeitungsverlagen wird ja nicht
> durch eine robots.txt gelöst, sondern allenfalls verschärft. Dessen sind
> sich die Chefs der Zeitungen bewusst. Deshalb ist es für sie keine Option,
> Google auszusperren. Sie wollen Geld von Google für die "Verwendung" der
> Inhalte. Ganz gleich, ob Benutzer dann auf die Seite der Zeitung landen
> oder nicht.
Na, wenigstens einer hats verstanden, worum es wirklich geht. Danke. bei den ganzen Gehirnbefreiten Beiträgen vor diesem fingen meine Augen schon an, Pipi auszusondern.
Richtig, das ist der Hintergedanke.
Dargestellt wird es oeffentlich aber anders; naemlich, dass Google einen "Contentdiebstahl" begeht. Sie wollen also verhindern, dass Google zukuenftig ihre Inhalte abgreift. ...oder sie zahlen halt dafuer.
In der ganzen Argumentation der Verleger geht es aber immer nur darum, dass Google ihr Copyright verletzt. Wenn das Copyright im Mittelpunkt steht, so koennen sie immer noch eine robots.txt setzen.
Das wollen sie aber anscheinend nicht, weil sie Google irgendwie dazu zwingen bzw. gesetzlich verpflichten wollen, doch Abgaben zu zahlen.
@Langolier:
Ich verstehe nicht, wie du unsere Beitraege so als gehirnbefreit abstempelst. Ganz offensichtlich gibt es eine Diskrepanz zwischen dem, was sie fordern und was sie insgeheim wirklich wollen.
Mein Ausgangsbeitrag jedenfalls bezieht sich nur auf ihre oeffentlichen Aussagen ohne, dass ich irgendetwas interpretiert habe. Was soll daran jetzt falsch sein?
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