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Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

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  1. Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: motzerator 26.12.12 - 11:49

    Darum sollte man seine privaten Fotos eben auch zuhause speichern, so richtig altmodisch auf Festplatten und mit Backups abgesichert. Hin und wieder alles neue Fotomaterial auf eine DVD brennen, kann auch nicht schaden.

    Das bedeutet nicht, das man die Cloud nicht zusätzlich nutzen sollte, aber eben nicht nur und nicht ausschliesslich. Wobei man auch immer noch überlegen sollte, ob man Fremden seine Bilder alle zeigen soll, Microsoft ist da besonders wenig vertrauenswürdig, die löschen schon mal Accounts, wenn man mal zuviel privates Fleisch geknipst hat. Da braucht es gar keinen Hacker, das schaffen die prüden Jungs von Microsoft schon ganz alleine und das bei einem privaten Account, der nciht öffentlich für andere im Internet verfügbar ist.

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  2. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: metalheim 26.12.12 - 12:58

    Hast du dazu eine Quelle ?

    Soweit ich weiss wird automatisiert nach Kinderpronographie gesucht (hash-abgleich mit Datenbank), ansonsten ist es denen rel. egal, was auf deinem Skydrive liegt.

    Ansonsten stimme ich dir voll zu: Nicht alles gehört in die Cloud und schon gar nicht ausschließlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.12.12 12:59 durch metalheim.

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  3. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: TC 26.12.12 - 13:02

    nur Apple kann auf die Idee kommen, Geräte remote komplett löschen lassen zu können. man oh man...

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  4. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: ChMu 26.12.12 - 13:21

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nur Apple kann auf die Idee kommen, Geräte remote komplett löschen lassen
    > zu können. man oh man...


    Wie kommst Du denn da drauf? Das gabs schon vor iDevices und gibts auch seitdem. Apple loescht auch nichts, sondern der Nutzer (oder wie hier der Betrueger)
    Unsere Firmen devices, egal ob Telefon oder Laptop, nun halt Tablets, waren schon immer remote wipe faehig.

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  5. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: paradigmshift 26.12.12 - 13:50

    Weil remote wipe der letzte Käse ist. Was spricht gegen Bitlocker, TrueCrypt oder Bezahllösungen?

    Folgendes Szenario: Dein Laptop wird gestohlen. Der Dieb ist intelligent, entfernt Batterie und baut die Festplatte aus. Die Daten werden als image gesichert und inspiziert.

    Der Nutzer mit der Verschlüsselungssoftware ist fein raus. Der andere mit remote wipe kann sich sich rein bildlich die Kugel geben.

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  6. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: __destruct() 26.12.12 - 14:14

    Außerdem: Wie werden die Daten dann gelöscht? Ganz normal oder richtig die ganze platte überschrieben? Im Falle von Ersterem: Wie dumm muss der Dieb sein, die Daten danach nicht wiederherstellen zu können? Im Falle der kompletten Löschung: Wie dumm muss der Dieb sein, bei ständigem Festplatten Zugriff nichts zu merken?

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  7. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: das_mav 26.12.12 - 14:36

    paradigmshift schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil remote wipe der letzte Käse ist. Was spricht gegen Bitlocker,
    > TrueCrypt oder Bezahllösungen?
    >
    > Folgendes Szenario: Dein Laptop wird gestohlen. Der Dieb ist intelligent,
    > entfernt Batterie und baut die Festplatte aus. Die Daten werden als image
    > gesichert und inspiziert.
    >
    > Der Nutzer mit der Verschlüsselungssoftware ist fein raus. Der andere mit
    > remote wipe kann sich sich rein bildlich die Kugel geben.

    Folgendes Szenario: Dein Iphone/Ipad wird gestohlen. Der Dieb ist intelligent, lässt das Gerät eingeschaltet damit er evtl. an Zusätzliche Daten wie HomebankingAccount/Amazonemails/Twitter/Facebook Konten kommt.

    Der Nutzer mit 100Backups in itunes und ausgeschalteter CloudFunktion kann sich rein Bildlich die Kugel geben, der andere mit icloud und remotewipe ist fein raus.


    --> Was ich damit sagen will, nicht jede Funktion ist überall sinnvoll, nicht jede Software (TC/BL) funktioniert überall und eine Medaille hat immer mindestens 2 Seiten.

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  8. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: ChMu 26.12.12 - 14:44

    paradigmshift schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil remote wipe der letzte Käse ist. Was spricht gegen Bitlocker,
    > TrueCrypt oder Bezahllösungen?
    >
    > Folgendes Szenario: Dein Laptop wird gestohlen. Der Dieb ist intelligent,
    > entfernt Batterie und baut die Festplatte aus. Die Daten werden als image
    > gesichert und inspiziert.
    >
    > Der Nutzer mit der Verschlüsselungssoftware ist fein raus. Der andere mit
    > remote wipe kann sich sich rein bildlich die Kugel geben.
    Kann man ja machen. Niemand zwingt Dich dazu, irgendwelche Wolken oder remote wipe ueberhaupt zu nutzen. Aber WENN Du es nutzt, ist es NICHT Apple die da was loeschen. Das meinte ich.

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  9. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: mschorn 26.12.12 - 14:48

  10. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: metalheim 26.12.12 - 15:04

    Okay danke, hatte ich nicht gewusst (und wills auch gar nicht glauben...)

    Das Microsoft so rigoros gegen z.B. Nacktheit vorgeht hätte ich nicht gedacht.

    Wobei ich mich tatsächlich frage wie man die Punkte der TOS automatisiert überprüft - ich meine es ist nicht gerade leicht Bilder, Videos oder Audiodateien semantisch zu prüfen.

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  11. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: Moe479 26.12.12 - 15:39

    nichts was irgend jemandem futter geben könnte über einem selbt gehört in die cloud, weil dort wirds kurzüberlang geklaut.

    klingt zwar plakativ und stumpf aber so ist es leztendlich ... meine 'urlaubsfotos' werden auf verschiedenen mir völlig unbekannte server in ländern auf der welt verteilt mit mir völlig unbekannter gesetzgebung und von mir völlig unbekanntem personal mit mir völlig unbekannten interessen 'betreut'.

    wenn man das allein weiss, und eine gesunde skepsis hat, dann vertraut man der cloud nur noch schrott an.

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  12. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: cyro 27.12.12 - 00:44

    > > remote wipe kann sich sich rein bildlich die Kugel geben.
    > Kann man ja machen. Niemand zwingt Dich dazu, irgendwelche Wolken oder
    > remote wipe ueberhaupt zu nutzen. Aber WENN Du es nutzt, ist es NICHT Apple
    > die da was loeschen. Das meinte ich.

    In diesem Fall wurden die Daten vom Hacker gelöscht. Den Zugang erhielt er aber, indem er die Supportline von Apple überlistete. Den Nutzer trifft hier keine Schuld. Dämlich war nur, dass er selbes passwort für mehrere Dienste nutze und dadurch auch weiterer Schaden entstanden ist.

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  13. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: der_wahre_hannes 27.12.12 - 11:45

    cyro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dämlich war nur, dass er selbes passwort für mehrere
    > Dienste nutze

    Hat er ja gar nicht.

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  14. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: cyro 27.12.12 - 18:29

    > > Dämlich war nur, dass er selbes passwort für mehrere
    > > Dienste nutze
    > Hat er ja gar nicht.

    stimmt. Nachdem der Apple Support dem Hacker Zugang zum me.com Konto eingerichtet hat, konnte er sich Zugang über die "Passwort vergessen" Funktion verschaffen.

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  15. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: ChMu 27.12.12 - 19:52

    cyro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Dämlich war nur, dass er selbes passwort für mehrere
    > > > Dienste nutze
    > > Hat er ja gar nicht.
    >
    > stimmt. Nachdem der Apple Support dem Hacker Zugang zum me.com Konto
    > eingerichtet hat, konnte er sich Zugang über die "Passwort vergessen"
    > Funktion verschaffen.

    Der Apple Support ist hier nur erwaehnt, weil es Klicks bringt. Der hat naemlich ganz korrekt gehandelt. Die Daten, um ueberhaupt identifizierbar zu sein, kamen von Amazon. Hier haben sich die Hacker die KK Nummer besorgt. Ausserdem war es die Entscheidung des Opfers, alle Konten zu verknuepfen und so von einem auf alle zugreifen zu koennen. Vorhandene Sicherheits Checks hat er gar nicht in Anspruch genommen (Google doubble check) auch dann haetten die Hacker verloren. Als IT Profi kein einziges Backup seiner Dateien zu haben, ist schon nicht mehr fahrlaessig, das wuerde ich nie zugeben, damit hat er seine Kredibilitaet selber verhunzt, nicht die "Hacker"

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  16. Re: Bilder gehören eben nicht (nur) in die Cloud

    Autor: cyro 28.12.12 - 01:03

    > Der Apple Support ist hier nur erwaehnt, weil es Klicks bringt. Der hat
    > naemlich ganz korrekt gehandelt.

    Soso, dass sieht der Betroffene aber ganz anders:

    "At 4:33 p.m., according to Apple’s tech support records, someone called AppleCare claiming to be me. Apple says the caller reported that he couldn’t get into his Me.com e-mail — which, of course was my Me.com e-mail.

    In response, Apple issued a temporary password. It did this despite the caller’s inability to answer security questions I had set up. And it did this after the hacker supplied only two pieces of information that anyone with an internet connection and a phone can discover. "

    Der Fall liegt schon einige Monate zurück. Wieso Golem das jetzt als News bringt liegt wohl an den Feiertagen. Hier kannst du dich aus erster Hand informieren:
    http://www.wired.com/gadgetlab/2012/08/apple-amazon-mat-honan-hacking/

    Von wegen, nur wegen den Klicks...

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  17. Re: Bilder gehören eben nicht in die Cloud

    Autor: NeverDefeated 28.12.12 - 08:32

    Es ist immer wieder erschreckend feststellen zu müssen, dass es Leute gibt, die mit unverschlüsselten mobilen Geräten durch die Gegend laufen, die auch noch von anderen Leuten (Providermitarbeitern, Hardware- und Softwareherstellern etc.) komplett fernadministriertbar sind und deren Daten unverschlüsselt auf Servern gesichert werden über die ebenfalls andere Leute (Administratoren, Servicetechniker etc.) die Kontrolle haben.

    Habt Ihr schonmal darüber nachgedacht, dass Ihr alle Leute die Euch nahestehen damit ebenfalls ans Messer liefert, auch wenn die selber verantwortungsvoller mit Ihren und Euren Daten umgehen?

    Wenn man dann noch bedenkt, dass auch unsere technisch unbedarften staatlichen Geheimnisträger mit Mobiltelefonen und Tablets durch die Gegend laufen und deshalb gewiss nicht nur Videos von Einsätzen der Bundeswehr auf YouTube auftauchen, dann kann ich garnicht so viel Essen, wie ich kotzen möchte.

    Ich weiss schon, warum ich kein Telefon und auch nicht so ein nutzloses Lifestyle-Tablet habe. Bei mir wissen nur noch eine Hand voll Freunde überhaupt wo ich wohne und die haben Ahnung von Datenschutz und zahlen daher auch nicht für einen persönlichen elektronischen Spion, den die meisten Leute heutzutage auch noch freiwillig täglich mit sich rumschleppen, damit ihren Überwachern auch ja keine Informationen entgehen.

    Wie definiert man eigentlich Dummheit? Ich halte Geld zahlen, damit andere Leute einen ausspionieren und mit den erbeuteten Daten dann noch einmal Geld verdienen können schon für ein ziemlich gutes Beispiel für Dummheit.

    Denkt heute überhaupt noch jemand nach, oder sind alle schon der allgegenwärtigen medialen Konsumgehirnwäsche anheim gefallen?

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  18. Re: Bilder gehören eben nicht in die Cloud

    Autor: JamesT 03.01.13 - 11:43

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist immer wieder erschreckend feststellen zu müssen, dass es Leute gibt,
    > die mit unverschlüsselten mobilen Geräten durch die Gegend laufen, die auch
    > noch von anderen Leuten (Providermitarbeitern, Hardware- und
    > Softwareherstellern etc.) komplett fernadministriertbar sind und deren
    > Daten unverschlüsselt auf Servern gesichert werden über die ebenfalls
    > andere Leute (Administratoren, Servicetechniker etc.) die Kontrolle haben.
    >
    > Habt Ihr schonmal darüber nachgedacht, dass Ihr alle Leute die Euch
    > nahestehen damit ebenfalls ans Messer liefert, auch wenn die selber
    > verantwortungsvoller mit Ihren und Euren Daten umgehen?
    >
    > Wenn man dann noch bedenkt, dass auch unsere technisch unbedarften
    > staatlichen Geheimnisträger mit Mobiltelefonen und Tablets durch die Gegend
    > laufen und deshalb gewiss nicht nur Videos von Einsätzen der Bundeswehr auf
    > YouTube auftauchen, dann kann ich garnicht so viel Essen, wie ich kotzen
    > möchte.
    >
    > Ich weiss schon, warum ich kein Telefon und auch nicht so ein nutzloses
    > Lifestyle-Tablet habe. Bei mir wissen nur noch eine Hand voll Freunde
    > überhaupt wo ich wohne und die haben Ahnung von Datenschutz und zahlen
    > daher auch nicht für einen persönlichen elektronischen Spion, den die
    > meisten Leute heutzutage auch noch freiwillig täglich mit sich
    > rumschleppen, damit ihren Überwachern auch ja keine Informationen
    > entgehen.
    >
    > Wie definiert man eigentlich Dummheit? Ich halte Geld zahlen, damit andere
    > Leute einen ausspionieren und mit den erbeuteten Daten dann noch einmal
    > Geld verdienen können schon für ein ziemlich gutes Beispiel für Dummheit.
    >
    > Denkt heute überhaupt noch jemand nach, oder sind alle schon der
    > allgegenwärtigen medialen Konsumgehirnwäsche anheim gefallen?

    Der Datenschutzkrieg ist schon lange verloren. Auch wenn ich einen Dinosaurus wie dich schon ab und zu belustigt zuschau wenn sie schreiben, ist es im Grunde schon einfach nur Mitleid. Rebellen wie du sind leider nur bei Star Wars romantisch. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und Betrug ist so alt wie die Menschheit. Möglichkeiten sind immer zweiseitig, aber nur darauf zu verzichten, weil sie missbraucht werden können, ist mindestens genauso falsch, wie jeden Nutzer eben diesem Angebotes als "dumm" zu bezeichnen. Ich nutze auch die Cloud (von Google), weil es gerade im universitären Bereich unglaublich die Arbeit und Koordination erleichtert. Ein Studium deiner Sicht wäre dann wahrscheinlich nurnoch auf die Bibliothek beschränkt und das ist schlichtweg nicht mehr möglich.

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  19. Re: Bilder gehören eben nicht in die Cloud

    Autor: NeverDefeated 08.01.13 - 03:12

    JamesT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NeverDefeated schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist immer wieder erschreckend feststellen zu müssen, dass es Leute
    > gibt,
    > > die mit unverschlüsselten mobilen Geräten durch die Gegend laufen, die
    > auch
    > > noch von anderen Leuten (Providermitarbeitern, Hardware- und
    > > Softwareherstellern etc.) komplett fernadministriertbar sind und deren
    > > Daten unverschlüsselt auf Servern gesichert werden über die ebenfalls
    > > andere Leute (Administratoren, Servicetechniker etc.) die Kontrolle
    > haben.
    > >
    > > Habt Ihr schonmal darüber nachgedacht, dass Ihr alle Leute die Euch
    > > nahestehen damit ebenfalls ans Messer liefert, auch wenn die selber
    > > verantwortungsvoller mit Ihren und Euren Daten umgehen?
    > >
    > > Wenn man dann noch bedenkt, dass auch unsere technisch unbedarften
    > > staatlichen Geheimnisträger mit Mobiltelefonen und Tablets durch die
    > Gegend
    > > laufen und deshalb gewiss nicht nur Videos von Einsätzen der Bundeswehr
    > auf
    > > YouTube auftauchen, dann kann ich garnicht so viel Essen, wie ich kotzen
    > > möchte.
    > >
    > > Ich weiss schon, warum ich kein Telefon und auch nicht so ein nutzloses
    > > Lifestyle-Tablet habe. Bei mir wissen nur noch eine Hand voll Freunde
    > > überhaupt wo ich wohne und die haben Ahnung von Datenschutz und zahlen
    > > daher auch nicht für einen persönlichen elektronischen Spion, den die
    > > meisten Leute heutzutage auch noch freiwillig täglich mit sich
    > > rumschleppen, damit ihren Überwachern auch ja keine Informationen
    > > entgehen.
    > >
    > > Wie definiert man eigentlich Dummheit? Ich halte Geld zahlen, damit
    > andere
    > > Leute einen ausspionieren und mit den erbeuteten Daten dann noch einmal
    > > Geld verdienen können schon für ein ziemlich gutes Beispiel für
    > Dummheit.
    > >
    > > Denkt heute überhaupt noch jemand nach, oder sind alle schon der
    > > allgegenwärtigen medialen Konsumgehirnwäsche anheim gefallen?
    >
    > Der Datenschutzkrieg ist schon lange verloren. Auch wenn ich einen
    > Dinosaurus wie dich schon ab und zu belustigt zuschau wenn sie schreiben,
    > ist es im Grunde schon einfach nur Mitleid. Rebellen wie du sind leider nur
    > bei Star Wars romantisch. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und
    > Betrug ist so alt wie die Menschheit. Möglichkeiten sind immer zweiseitig,
    > aber nur darauf zu verzichten, weil sie missbraucht werden können, ist
    > mindestens genauso falsch, wie jeden Nutzer eben diesem Angebotes als
    > "dumm" zu bezeichnen. Ich nutze auch die Cloud (von Google), weil es gerade
    > im universitären Bereich unglaublich die Arbeit und Koordination
    > erleichtert. Ein Studium deiner Sicht wäre dann wahrscheinlich nurnoch auf
    > die Bibliothek beschränkt und das ist schlichtweg nicht mehr möglich.

    Ich war am Anfang meines Studiums der einzigste Student meines Jahrgangs, der jeden Tag mit dem Laptop in den Vorlesungen und Praktika erschien. Einige Studenten hatten schon Handys. Mein bisher letztes Handy hatte ich einige Zeit vor meinem Studium verkauft. Nach einem Praktikum bei einem grossen Handynetzbetreiber, bei dem ich selbst Leute über deren Handys ausspionierte, hatte ich wenig Lust für die Bequemlichkeit jederzeit von unterwegs jemanden anrufen zu können mit dem Verlust meiner Privatsphäre zu zahlen. Das war keine technikfeindliche Entscheidung, sondern eine gegen unsichtbare Überwachung durch andere Leute.

    Fast am Ende meines Studiums angelangt, war ich der erste Student meines Jahrgangs, der von einem Notebook auf ein Tablet-Convertible-Notebook wechselte und damit seine komplette Mitschrift samt Zeichnungen direkt in Realzeit in den Laptop eingab. Während die Masse der Leute erst in den letzten paar Jahren gelernt hat, was ein Lifestyle-Tablet ist, hatte ich damals schon ein Gerät, was in Bedienung und Rechenleistung den heutigen Lifestyle-Tablets immer noch weit überlegen ist.

    Wie Du erkennen kannst, stehe ich also neuer Technologie keinesfals grundsätzlich ablehnend gegenüber. Ich lasse mich nur nicht von der Werbung bzw. den Medien in meiner Entscheidung beeinflussen, welche Technologien ich nutze und von welchen ich aus Datenschutz- oder anderen Gründen die Finger lasse.

    Apropos "Finger": Mein zweites Tablet-Convertible hatte damals dann neben der induktiven Stiftbedienung auch schon Finger- bzw. Multitouch. Multitouch habe ich einmal zur Probe genutzt als mein Tablet-Convertible neu war, dabei gesehen, dass Fingerkuppen zu unpräzise für Zeichnungen sind und man sich bei der Bedienung mit den eigenen Fingern die Sicht zum Monitor verdeckt und diesen dabei auch noch verdreckt. Damit war dieses uralte, da aus dem Jahre 1974 (Fingertouch) bzw. 1984 (Multitouch) stammende Bedienkonzept für mich unnützer Schrott.
    Das man es heute per Werbung hinbekommt Leuten ein Bedienkonzept wie Fingertouch schmackhaft zu machen, welches gerade auf den flächenmässig sehr begrenzten Displays mobiler Geräte zu platzfressenden Schaltflächen (= Kacheln) zwingt, zeigt, wie gut die Gehirnwäsche der Medien bei der immer weiter verdummenden Bevölkerung inzwischen funktioniert.

    Der Datenschutzkrieg war nie ein Krieg, weil die meisten Menschen einfach zu dumm waren bzw. sind die negativen Auswirkungen für ihr eigenes Leben zu sehen. Die interessieren sich nur für Bequemlichkeit, Triebbefriedigung (also Möglichkeiten in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Leute kennenzulernen um mit einigen davon ins Bett zu steigen) und Statussymbole, die ihnen bei der Triebbefriedigung helfen. Die sehen nicht, dass sie heute bei Bewerbungen abgelehnt werden, weil der Personaler der Firma unvorteilhafte Fotos oder ein Facebookprofil von ihnen durchgesehen hat.
    Möglicherweise fällt denen erst dann auf, dass sie etwas zu naiv an das Thema Datenschutz herangegangen sind, wenn, dank eines gerne Kundendaten kopierenden Servicemitarbeiters im Rechenzentrum einer Krankenkasse oder etwa dank bei eBay verkauften Festplatten mit wiederherstellbaren Krankenkassendaten darauf, man plötzlich im Internet in einer Datenbank die Geschlechtskrankheiten nachschlagen kann, die sie schon hatten. Dann können sie plötzlich niemanden der ein SmartPhone mit Internetzugang besitzt mehr in der Disko abschleppen. Leute wie ich werden sich dann über sie kaputtlachen und ihnen sagen, warum sie plötzlich keinen Partner mehr finden. Aber dann wird es für die zu spät sein.

    Die für dieses Szenario notwendige Zentralisierung der Krankenkassendaten ist längst erfolgt. Jeder Arzt kriegt heute unter der inzwischen lebenslang bleibenden "Patientennummer" eine Komplettübersicht über alle Gebrechen und schon erfolgten Behandlungen. Mit den inzwischen auch von den Krankenkassen geforderten Passfotos für die KK-Karte kann man jeden nun auch mit einer geklauten Krankenkassen-Datenbank identifizieren, wenn er vor einem steht oder auf einem Bild im Internet zu finden ist. D.h. jeder kann auch im öffentlichen Leben anhand seines Gesichtes unbemerkt direkt als die Person identifiziert werden, die zu der Krankenakte gehört. Die Datenschlinge um den Hals der deutschen Bürger zieht sich so immer enger zu, zumal Daten die einmal erhoben worden sind nie mehr gelöscht werden (Das müssen nicht nur die Leute bei Facebook feststellen, deren angeblich gelöschte Daten plötzlich wieder in der Timeline auftauchen.) und es heute nicht mehr nötig ist mehrere Lastwagen voll Aktenordner zu stehlen um in den Besitz einer Datenbank zu kommen. Eine Datenbank heimlich von einem Server zu kopieren kann man heute selbst einer Putzkraft für den Serverraum beibringen. Für den Admin ist es erst recht kein Problem und vielleicht hat der ja Schulden bei irgendjemandem, der ihn um diesen "kleinen Gefallen" bittet, braucht Geld oder wird erpresst.

    Ich habe z.B. schon vor einigen Jahren Daten über mich in einer auf einem chinesischen Server an Interessenten verkauften deutschen Behördendatenbank gefunden, die eigentlich nur das deutsche Finanzamt kennen konnte. Daraufhin habe ich meine deutsche Staatsbürgerschaft abgelegt, meine Konten geschlossen und meinen Wohnort verlegt um diese Daten für Kriminelle und andere Leute gänzlich nutzlos zu machen.

    Der einzigen "Fortschritt" der sich wirklich nicht aufhalten lässt ist der Fortschritt bei der Massenverdummung ganzer Völker. Aber das die Bevölkerung nicht küger wird seitdem sich dank Verhütungsmitteln nur noch die triebhaften Leute massenweise vermehren, die schon zu blöd sind an Verhütungsmittel zu denken oder sie effektiv einzusetzen, ist nicht nur mir klar. Da gibt es laut eines Bekannten von mir (Ich selber sehe mir seit weit über 10 Jahren keine dümmlichen Hollywoodfilme mehr an, weil mir schon damals die logischen Fehler in den Drehbüchern dermassen auf den Wecker fielen, dass ich einfach keine Lust mehr auf diesen Massenverdummungsmüll hatte.) sogar einen Film namens "Idiocracy" zu diesem Thema.

    Leute, die aufgrund von aus Faulheit, Naivität, Desinteresse und Ignoranz verschmähtem Wissen über die Möglichkeiten heutiger Technologie irrational handeln und damit sich selbst und auch Menschen die ihnen nahestehen ans Messer liefern, sind nichts anderes als kurzsichtig, faul und dumm. Deshalb bezeichne ich sie auch so.

    Zufällig arbeite ich gelegentlich auch heute noch als Projektingenieur und Lehrbeauftragter ehrenamtlich an der Hochschule, die mich ausgebildet hat und kann Dir versichern, dass es bis heute an "meiner" Hochschule für einen Studenten problemlos möglich ist, seinen Abschluss auch ohne Klarnamens-Facebook-Account oder Cloud-Funktionalitäten hinzubekommen. Leider machen aber auch hier selbst viele Absolventen der Informatik gravierende Fehler, was den Schutz der eigenen Daten angeht. Insbesondere die, die ihr Studium sehr zügig durchziehen und einen guten Abschluss machen, haben offenbar im Studium oft wenig Gelegenheit gehabt sich über die negativen Auswirkungen ihres Fachgebiets Gedanken zu machen und nur das gelernt, was unmittelbar auf dem Lehrplan stand bzw. zum Bestehen der Prüfungen notwendig war. Das rächt sich teilweise schon bei den ersten Bewerbungen, wenn der Personaler den Bewerber "googelt" und da wenig rühmliches über ihn herausfindet.

    Würdest Du z.B. in Deiner Firma einen Mitarbeiter einstellen, über den nicht nur Du, sondern auch jeder Deiner Kunden durch eine einfache Recherche per Suchmaschine herausfinden könnte, wie häufig er im Studium die Schnapsleiche auf Parties gespielt hat, welche Drogen er sonst noch nahm und wie viele Partnerinnen er damals hatte? Macht sich irgendwie nicht so gut als seriöse Firma so einen scheinbar drogenabhängigen Sexsüchtigen für ein Multimillionen-Euro-Projekt eines Kunden zu empfehlen, oder? ;-)

    Über meinen Namen findet man bei Google nicht mal einen einzigen Eintrag, der auch nur entfernt mit mir und meiner Familie zu tun hätte. Überhaupt ist kaum ein Eintrag zu meinem Nachnamen auf deutschen Seiten zu finden, obwohl meine Familie aus Deutschland stammt. Auf der anderen Seite kenne ich heute nur noch sehr wenige Leute, über die ich absolut nichts im Internet finden kann. Viele werden allerdings auch von ihrem Arbeitgeber mit Bild ins Internet gestellt. Etwas, was ich meinem Arbeitgeber immer ausdrücklich mit Aufsetzen des Arbeitsvertrages verboten habe. Wenn ein Arbeitgeber das ablehnte, hatte er keine Ahnung von Datenschutz und stellte damit für mich ein Risiko da. In so einem Fall habe ich die Stelle dann immer abgelehnt.


    Fazit:

    Bequemlichkeit ist eine feine Sache, wenn sie dazu führt dass Leute zunächst eine Menge dazulernen um sich intelligente technischen Lösungen auszudenken, die ihr Leben dann bequemer machen. Führt Bequemlichkeit allerdings dazu, dass Schüler und Studenten heutzutage die Arbeiten, die ihre Eltern in Schule und Studium noch mit eigenem Gehirnschmalz zu Papier bringen mussten, einfach fertig aus dem Internet herunterladen und nur noch das Nötigste für Prüfungen lernen, so ist Bequemlichkeit kontraproduktiv und führt zu geistigem Stillstand.

    Das heutzutage erschreckend viele Leute ihr Abitur mit einer 1,0 absolvieren ist meiner Meinung nach der Tatsache geschuldet, dass das Internet mit seinen Informationen eine grosse Hilfe ist, die die heutige Elterngeneration noch nicht hatte. Hätte ich vor dem Abi einen leistungsfähigen Rechner mit einem Programm wie Maple gehabt, wie später im Studium, hätte ich in der Oberstufe auch nicht ewige Stunden mit dem Zeichnen von Funktionsgraphen zur Kurvendiskussion verschwendet, sondern in Minuten am Rechner sehen können, wie sich ein Graph verändert, wenn man bestimmte Funktionsparameter ändert. Mit solchen Tools habe ich im Studium in 5 Minuten Dinge begriffen, die ich in der Oberstufe nur auswendig gelernt hatte um die Prüfungen zu bestehen. Die Kinder und Jugendlichen heute haben die einmalige Chance in sehr kurzer Zeit an alle Informationen zu kommen, die sie brauchen um nützliches Wissen aufzubauen. Dummerweise vergeuden sie ihre Zeit aber mit dem Spielen von Computerspielen und Krankheiten verbreitendem Unsinn wie Sex. Da fällt mir ein Sprichwort zu ein: Perlen vor die Säue werfen. ;-)

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