Wenn einem Angreifer Passwort und TAN-Liste des Online-Banking-Accounts eines potentiellen Opfers bekannt sind, kann dieser im Android-Browser Überweisungen im Namen des Opfers durchführen. Schuld daran sind dabei nicht etwa das Opfer oder die Bank, sondern der Android Browser, der ungefragt beliebige URLs aufruft.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.12 15:00 durch G-Tech.
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In gewisser Weise hast du natürlich schon Recht, aber ich denke auch, dass die Mailprogrammhersteller (schönes Wort...) nicht einfach alle externen Ressourcen ohne "Fragen" laden sollten. Das würde keinen stören, wäre leicht einzubauen und würde die Welt ein Stück sicherer machen ;)
Denn diese "Technik" lässt sich ja auch für viele andere Dinge nutzen. Wäre ich z.B. "Anbieter" eines Spam-Newsletters, könnte ich einfach x-tausend Mailadressen generieren und dann Mails an diese verschicken. In diese Mail integriere ich ein Bild, welches (z.B. per GET) eine Anfrage mit einer einmaligen ID (evt. sogar stumpf der Mailadresse) an meinen Server stellt. Somit könnte ich wunderbar die Existenz dieser prüfen.
LG,
benni
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es gibt keine default tans und default user-namen und default passwörter für die onlineportale der banken, welche für die meisten nutzer gültig sind, weil diese zugriffe ja von aussen kommen und nicht aus dem internen netz.
deine analogie hat mal so absolut nichts mit der situation in der news zu tun.
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Erhälst du nicht sowieso eine Nachricht vom mailerdaemon wenn es die Mailadresse nicht gibt? Somit kannst du einfach aus der Liste diese streichen, alle anderen sind gültig.
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diese Analogie hat tatsächlich sehr viel mit der News zu tun:
das Problem ist hauptsächlich der Mailreader ungefragt Bilder nachlädt, das Default Kennwörter und IP-Adressen auch ein erhebliches Problem darstellen wirkt in dem Fall nur problemverschärfend (der Angreifer muss wissen welchen Router wir verwenden -> damit lässt sich kaum ein gezielter Angriff durchführen)
Da aber viel Clients ungefragt Bilder laden kann man einfach „auf den Busch klopfen“ und einfach ein paar Millionen Mails versenden in der Hoffnung das bei einem gewissen Teil beide Probleme auftreten.
Aber es lassen sich auf diese weise auch andere Sachen ausspähen.. z.B. wäre ein Cookieklau im Frazenbuch/e-Bucht/Amazon denkbar (und damit ein Identitätsdiebstahl) und das ist fürchte ich noch gravierender als ein kompromitierter Router.
Das Problem sitzt in diesem Fall aber nicht nur vor dem Bildschirm sondern auch auf dem PC mit dem Apfellogo..
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dernurbs schrieb:
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> Aber es lassen sich auf diese weise auch andere Sachen ausspähen.. z.B.
> wäre ein Cookieklau im Frazenbuch/e-Bucht/Amazon denkbar (und damit ein
> Identitätsdiebstahl)
Wie soll das gehen? Dazu müsste die aufgerufene URL Zugriff auf Cookies anderer Domains bekommen, und wenn man das erstmal hingekriegt hat, braucht man auch keine Mails mehr zu verschicken, sondern schaltet einfach ne Facebook-Anzeige, die die Leute anklicken...
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