Diese ganzen elektronischen Helferlein führen letztlich nur zur 'verdummung' der Masse.
Normalerweise sollte ein Fahrer am Fahrverhalten seines Wagens einen stark abweichenden Reifendruck innerhalb von Sekunden erkennen können - das nennt sich Popogefühl. Zu weiche Reifen fahren sich einfach 'schwammig' und unpräzise beim lenken. Wer das nicht hinbekommt, ist hinterm Lenkrad fehl am Platze.
Ausnahme: Anhänger, da spürt man Abweichungen im Zugfahrzeug erst sehr spät, _dort_ würde ein Warnsystem Sinn machen. Aber ne Pflicht am Auto selbst? Schwachsinn.
All diese Technik hat nur ein einziges Ziel.
Es soll unmöglich gemacht werden dass die Landbevölkerung ihre Autos selbst repariert und schwarz die der Nachbarn noch dazu.
Es gibt keinen einzigen anderen Grund für Schwachsinn wie Reifendrucksensoren und derlei Gimmicks, die erst seit maximal 10 Jahren verbaut werden.
Mein Auto von anno 1996 kann ich noch zum großteil selbst richten und das wollen SIE verhindern.
Werni schrieb:
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> Diese ganzen elektronischen Helferlein führen letztlich nur zur
> 'verdummung' der Masse.
Wie oft kontrollierst Du die Lichter an Deinem Auto? Ich nehme an, vor jedem Fahrtantritt? Nicht? Dann wäre es natürlich sinnvoll, wenn das automatisch überprüft würde. Auch wenn Du dann verdummst.
MarkusXXX schrieb:
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> Werni schrieb:
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> > Diese ganzen elektronischen Helferlein führen letztlich nur zur
> > 'verdummung' der Masse.
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> Wie oft kontrollierst Du die Lichter an Deinem Auto? Ich nehme an, vor
> jedem Fahrtantritt? Nicht? Dann wäre es natürlich sinnvoll, wenn das
> automatisch überprüft würde. Auch wenn Du dann verdummst.
Gabs vor 20 Jahren schon - nannte sich damals Check-Control - ganz simpel divers gebaut, ohne Computer.
Und zur Überprüfung: Defekten Blinker bemekt man am 'Panikblinken' (doppelt so schnell).
Defekten Scheinwerfer merkt man eigentlich sofort ;-)
Rück- und Bremslichter kann man bei jedem Parkrangieren im Dunkeln checken - durch die Reflexion in den Scheinwerfern des Hintermanns.
Übrigens müssen die Lampen noch nicht mal defekt sein um ihre Wirkung zu verlieren: Die so modischen 'Klarglass-Leuchten' haben oft grosse Chromflächen. Das ist bei Dunkelheit ein toller Reflektor, aber im Sonnenlicht reflektiert das Chrom derart viel, dass die blinkenden Lämpchen gradezu unsichtbar werden. Eine krasse Fehlentwicklung.
Ach, mit der passenden Software und nem Laptop ist man da auch wieder im Spiel... Ich sehe eher das Problem, dass die Software ne Menge Unheil anrichten kann.
Erinnere mich da an das erste 'Treffen' eines Kumpels mit dem 'Bremsassistenten'. Er war auf Probefahrt und wollte Lastwechsel testen, also schnell von Gas auf Bremse und zurück gewechselt. Einmal war es wohl zu schnell - da hat der Bremsassistent angeschlagen. Und wenn man nicht weiss dass man den durch Gasgeben wieder zur Ruhe bekommt, steht man dann ziemlich abrupt, obwohl das gar nicht vorgesehen war.
Werni schrieb:
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> Diese ganzen elektronischen Helferlein führen letztlich nur zur
> 'verdummung' der Masse.
Das gilt überall aber es geht auch um die Vereinfachung des Alltags. Wenn man bspw. mal vergisst den Reifendruck oder irgendeine Leuchte zu checken oder es doch mal nicht bemekert.
Es ist auch denkbar den optimalen Reifendruck anhand der aktuellen Beladung vorzuschlagen.
Bietet alles viele Möglichkeiten aber natürlich auch immer die Gefahr der Vernachlässigung des Themas durch Laien.
Ich nehme aber an, dass es auch bei dir genügend Dinge gibt, die du nutzt aber keineswegs über allumfassendes Fachwissen verfügst.
>
> Normalerweise sollte ein Fahrer am Fahrverhalten seines Wagens einen stark
> abweichenden Reifendruck innerhalb von Sekunden erkennen können - das nennt
> sich Popogefühl. Zu weiche Reifen fahren sich einfach 'schwammig' und
> unpräzise beim lenken. Wer das nicht hinbekommt, ist hinterm Lenkrad fehl
> am Platze.
>
> Ausnahme: Anhänger, da spürt man Abweichungen im Zugfahrzeug erst sehr
> spät, _dort_ würde ein Warnsystem Sinn machen. Aber ne Pflicht am Auto
> selbst? Schwachsinn.
Blödsinn!! Es gibt etwas das nennt sich Manometer. Sowas muss man nicht im Hintern haben, ein Besuch der nächsten Tankstelle so ca. einmal im Monat reicht auch.
***snipp***
>
> Blödsinn!! Es gibt etwas das nennt sich Manometer. Sowas muss man nicht im
> Hintern haben, ein Besuch der nächsten Tankstelle so ca. einmal im Monat
> reicht auch.
Der schleichende Luftverlust durch einen kleinen Nagel oder andere Gemeinheiten stellt sich leider meisstens nicht grade dann ein, wenn die Überprüfung fällig ist. Und ein Reifen mit deutlich zuwenig Druck hat nunmal wesentlich schlechtere Seitenführungseigenschaften. Den Druck misst das Überwachungssystem - die deutlich schlechtere Seitenführung (und somit deutlich verschlechtertes Fahrverhalten) sollte dem 'Popogefühl' sofort auffallen - bevor man in einer Kurve in Probleme gerät. Von daher ist eine Vorschrift eines solchen Systems überflüssig - ausser vielelicht für vollständig merkbefreite Zeitgenossen.
Von denen leider ziemlich viele auf den Straßen herumfahren. Genau für die ist es eben doch Vorschrift.
Quatsch.
Diese Helferlein tragen nicht zur Verdummung bei - sie sind einfach nur bequem.
Ich habe Reifendrucksensoren, Lichtsensor, Regensensor, "Miefsensor" (schaltet automatisch auf Umluft, wenn z.B. ein Diesel-Stinker vor mir herfährt) und Annäherungssensor (für Schlüssel-loses auf- und zuschließen und starten) in meinem Auto.
Und ich habe früher auch gedacht - brauche ich alles nicht:
- Reifendruck kann man selber einmal im Monat kontrollieren
----> das erledigen die Reifendrucksensoren für mich täglich.
Oder hättest Du z.B. gewußt, daß Du bei Minusgraden weniger Druck im Reifen hast, als im Sommer - und somit im Winter Luft aufpumpen mußt?
Oder hätte Dein "Poposensor" auf der Autobahn gemerkt, daß ein Reifen bei einem Tempo ab 170 km/h langsam aber kontinuierlich Luft verliert (das Ventil war nicht ganz angezogen)? Sicher nicht.
- Licht kann man selber anschalten
-- Klar kann man das - es ist aber eben bequemer und man kann es auch nicht vergessen, wenn das das Auto von selbst erledigt.
- den Scheibenwischer kann man auch selbst anschalten
----> Natürlich kann man das - nur hast Du ohne Sensor eben nur Intervall, Normal und Schnell. Der Sensor paßt die Wischergeschwindigkeit automatisch an die Gegebenheiten an. Viele fahren bei einem entgegenkommenden LKW erstmal im Dunkel rum, bis sie den Scheibenwischerhebel finden - der Sensor erledigt das Ganze für mich.
- Umluft kann man auch selbst einstellen, wenn's einem zu stinkig wird
----> Nur hast Du dann den Gestank schon im Auto. Mit dem Luftsensor merkst Du gerade einen Hauch von dem was da gleich in Dein Auto gekommen wäre.
- und Zentralverriegelung mit Fernbedienung wurde vor etwas mehr als zehn Jahren als Spielerei abgetan
----> Jepp - und jetzt hat es fast jeder an seiner Karre und freut sich, wenn er auf dem Parkplatz sein Auto aus zwanzig Meter Entfernung blinken lassen kann. Keyfree Entry&Go ist für mich eine der besten Erfindungen - den Schlüssel niemals aus der Hosen- oder Jackentasche fummeln müssen: Einfach an den Türgriff fassen, reinsetzen, Startknopf drücken, losfahren.
Alles in Allem: Sehr sinnvolle Erfindungen, die - wenn man sie erst einmal hat - man wirklich nicht mehr missen möchte.
Ich vergleiche das immer mit diversen Helferlein im Haushalt:
Natürlich könnte man den Kaffe von Hand filtern - mit eine Kaffemaschine oder einem Vollautomaten geht's aber bequemer.
Natürlich könnte man mit einem Mopp durch die Wohnung rennen - mit einem Staubsauger geht's aber bequemer.
Natürlich könnte man sein Essen auf einem Lagerfeuer garen oder kochen - mit einem Elektroherd geht's aber bequemer.
usw. usf.
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Ich bin nicht die Signatur - ich putze hier nur
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Ein weiterer Aspekt:
Diese elektronischen Helferlein sind ganz nett und bringen einen Nutzen, aber:
1) Bringen ihren Aufpreis nicht im Wiederverkauf wieder rein
2) Gehen nach 5-6 Jahren kaputt und sorgen für nerviges Geblinke im Armaturenbrett, im schlimmsten Fall für Fahrzeugausfälle.
Beispiele:
- Renault Regensensor -> dauernd unvermittelt rubbelnde Scheibenwischer
- Audi/VW Bremslichtschalter -> Motor schaltet sogar auf Notprogramm (!)
- Hydraulisches Kupplungssystem : Früher kostete ein Seilzug 5 Mark, heute sind Geberzylinder, Nehmerzylinder, Leitung, Hydraulikflüssigkeit nebst Entlüften eine Investition von etwa 1000 Euro (das entspricht 2000 Mark (!) )
Hatte heute so ein Fall als Beifahrer. Bordcomputer meldete 0,7 Bar auf dem rechten Vorderreifen (12 Monate alter Opel Astra). Dank der anderen verdummenden Funktionen war kein wirklich großer Unterschied im Fahrverhalten zu spüren. Bis zur Tankstelle hat's gereicht. Ursache war eine Schraube.
Schwerwiegender fand ich das Problem, dass in der Ausstattung kein Ersatzreifen dabei war und der Wagen nun zum Reifenflicken in der Werkstatt steht.
Den Weg zur Werkstatt haben wir nach dem Aufpumpen auf 2,5 Bar selbst geschafft. Als wir dort ankamen waren er noch 2,0 Bar. Konnte man beruhigenderweise auf dem Bordcomputer mit verfolgen.
Früher fand ich den ganzen Schnickschnack auf unnütz. Wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, möchte man es nicht missen.
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