...ist am kostengünstigsten und am sichersten.
Antiviren sind wie Fahrradhelme: Die Hersteller versprechen Dinge, die sie nicht halten können, verleiten Anwender zu unvorsichtigem Verhalten und setzen damit die Sicherheit tatsächlich herab.
Auf die Erläuterung technischer Details verzichte ich mal. Versteht der Großteil der Zielgruppe eh nicht.
Wenn du's nicht in einfachen Worten erklären kannst, haste es mit Sicherheit selbst nicht verstanden.
Vorgestern ist in Bonn ein Radfahrer von einem Auto angefahren worden, er wurde schwer verletzt, hat aber polizeilichen Angaben zufolge überlebt, weil er einen Fahrradhelm trug.
So schwer kann das ja wohl nicht sein, oder?
Schalt' bitte mal Dein Hirn ein, auch wenn heute schon Donnerstag ist.
Gänzlich abwegig find ich deine Aussage nicht. Wenn man beim surfen/Mails lesen vorsichtig ist, kann man schon etwa 90% der Schadsoftware abhalten. Jedoch kann auch dann noch immer was passieren, wie es mir z.B. passiert ist.
Auf einer Party hatte ich mein Notebook für Musik mitgebracht. Da kam jemand mit einem USB Stick und wollte das ich mal Musik davon spiele. Gott sei dank sprang dort irgendeine Windows Software an, von der ich nichtmal wusste, dass ich sie installiert hatte und erkannte den Virus.
Abgesehen von dieser Windows integrierten Lösung nutze ich persönlich keinen Antivirus privat. Wenn man es schafft entsprechend vorsichtig zu sein, sollte das auch reichen. DAUs sollte man natürlich immer einen Antivirus installieren, wobei die sich teils Dinger einfangen gegen die eine einzelne Antivirensoftware nicht gegen ankommt ;)
Und das Beispiel mit Fahrradhelm ist total beschissen! Wir waren auf einer Radtour, sind bergab gefahren und hatten ordentlich Geschwindigkeit drauf - mein letzter Tachostand an den ich mich erinnere waren 60 kmh. Jemand aus meiner Familie konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ist mit dem Fahrrad in ein Waldstück rein und mit dem Kopf direkt auf solche dicken Steine wie sie in manchen Bächen liegen. Der Helm ist zwar in 1000 Teile zersprungen, aber ich möchte nicht wissen wie das ganze ohne Helm ausgesehen hätte! Vorsichtig mit dem Helmbeispiel!
Nem bekannten von mir ist wegen dem Helmen gestorben! Der hat 200Km/H drauf gehabt (Motorrad) und schlug dann auf den Boden auf. Der Arzt meinte - ohne Helmen wäre das Genick nicht gebrochen sondern der Schädel Zerquetscht.
Also ganz klar: Kein Helm, kein Genickbruch. :-)
jtsn schrieb:
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> ...ist am kostengünstigsten und am sichersten.
Erst gar keinen PC haben ist noch kostengünstiger und sicherer, fang du am besten gleich mal damit an.
Super, kurz gesagt: Bei ihm wäre es egal gewesen, ob mit Helm oder ohne, wäre beides auf den Tod hinausgelaufen?
Misdemeanor schrieb:
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> Vorgestern ist in Bonn ein Radfahrer von einem Auto angefahren worden,
Falsch, er fuhr eins an:
"Am Montag, dem 23.03.2010, befuhr ein 53-jähriger Fahrradfahrer gegen 16.15 Uhr die Südstraße. An der Einmündung zur Weststraße missachtete er die Vorfahrt eines von rechts kommenden Autofahrers und stieß gegen dessen Fahrzeug, geriet auf die Motorhaube und prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe ( siehe Foto )."
Genau das habe ich gemeint. Leute installieren einen Antivirus auf dem Kopf und halten sich anschließend für unverletzlich. So wie der 53jährige Amokradfahrer.
> er wurde schwer verletzt,
Trotz Antivirus.
> hat aber polizeilichen Angaben zufolge überlebt,
> weil er einen Fahrradhelm trug.
Das ist reine Spekulation.
raketenhund schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und das Beispiel mit Fahrradhelm ist total beschissen!
Das ist ausgezeichnet geeignet.
> Wir waren auf einer
> Radtour, sind bergab gefahren und hatten ordentlich Geschwindigkeit drauf -
> mein letzter Tachostand an den ich mich erinnere waren 60 kmh. Jemand aus
> meiner Familie konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen
Aja, fürn Helm ist also Geld da, für funktionierende Bremsen offenbar nicht.
> und ist mit dem
> Fahrrad in ein Waldstück rein und mit dem Kopf direkt auf solche dicken
> Steine wie sie in manchen Bächen liegen.
Also ein weiterer Selbstmörder auf einem Schrottfahrzeug, der sich mit Antivirus auf dem Kopf für unverletzbar hält.
> Der Helm ist zwar in 1000 Teile zersprungen,
Was zerbröselt, nimmt keine Energie auf. Das Ding hat also wie erwartet versagt.
> aber ich möchte nicht wissen wie das ganze ohne Helm
> ausgesehen hätte!
1. Es hätte weniger gekostet
2. Es hätte sich vielleicht jemand um funktionierende Bremsen gekümmert.
3. Man wäre nicht 60 gefahren, sondern nur 45.
Deine Geschichte ist kein Argument für Antiviren, sondern für einen Fahrrad-TÜV und einen technischen Geschwindigkeitsbegrenzer ;-)
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