Ich möchte sonst nie wieder was von der Kommandozeile erledigen müssen, wenn ich immer den kompletten Pfad eingeben müsste!
Davon mal abgesehen, machen auch andere OS das so bei ausführbaren Dateien.
Morgen kommt die Meldung, dass man so auch .bat Dateien "unterschieben" kann.
Aber Systemprogramme (also Programme im Systemverzeichnis) sollten wohl doch Programmen im Arbeitsverzeichnis vorgezogen werden, wenn man die Programme im Arbeitsverzeichnis nicht explizit aufruft.
Du hast da etwas falsch verstanden, es geht nicht darum, das man immer einen absoluten Pfad angeben soll, sondern das System sollte bei zu startenden Programmen vorher im Systemverzeichnis danach suchen, genauso wie bspw. bei Linux. Standardmäßig muss man unter Linux für Programme die sich im aktuellen Verzeichnis befinden ein Präfix angehängt werden "./" damit sie gestartet werden, und das ist gut so (natürlich kann man das auch leicht ändern, über die Umgebungsvariable PATH, jedem das sein)
"./" hat nix mit Linux zu tun, sondern mit der Konfiguration des Systems. Ältere SuSEs hatten z.B. "." irgendwo im Suchpfad glaube ich. Ob an erster Stelle kann ich nicht mehr sagen (müßte ich erst einen Computer aus dem Museum holen). Ich kann mich noch lebhaft an die Zeit erinnern, als die Kiddies mit den alten Anleitungen:
$ configure ...
nicht mehr klar gekommen sind. Seitdem muß man
$ ./configure ...
in die Anleitung schreiben ;) Das Thema ist übrigens so alt wie die PATH-Variable. Der Bart davon dürfte mit der Spitze schon einmal am Mond gewesen sein.
-CG
Andere OS machen es nicht so ... Unix/Linux zum Beispiel muss man erst dazu bringen es so falsch zu machen wiees Windwos standardmäsig macht.
find ich ehrlich gesagt nicht, wenn ich schon explizit in nem Ordner bin, in dem ne executable mit dem namen liegt, dann will ich die auch ohne Präfix haben...
Juhu schrieb:
> Aber Systemprogramme (also Programme im
> Systemverzeichnis) sollten wohl
> doch Programmen im Arbeitsverzeichnis vorgezogen
> werden, wenn man die Programme im
> Arbeitsverzeichnis nicht explizit aufruft.
Finde ich nicht. Wenn ich im Arbeitsverzeichnis schon ausführbare Programme habe, dann will ich die auch benutzen, deshalb stehen sie ja da.
Suchpfade für Kommandozeilenbenutzer sind OK, und natürlich haben lokale Verzeichnisse Vorrang vor dem Betriebssystem.
Wozu aber Suchpfade beim Nachladen von Softwareteilen gut sein sollen, erschließt sich mir nicht. Der Nachladende weiß doch immer, was er haben will und wo es steht. Ich gebe das Verzeichnis immer explizit vor und halte Programmierer, die das „vergessen“ für ausgemachte Stümper.
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