Das ist ungefähr so wahrscheinlich, wie dass die USA den Patriot Act abschaffen, weil Europa das fordert. Rechtskolonialismus funktioniert grundsätzlich immer nur in der Richtung USA --> Europa, nicht umgekehrt! Und falls dank Mutti Europa bald wieder aus mehr als 30 Kleinstaaten wie der Schweiz besteht, wird das noch einmal deutlich schlimmer werden.
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Ganz so drastisch sehe ich das zwar nicht, aber man kann durchaus davon ausgehen, dass sich weder der nervige Herr Weichert, noch die EU durchsetzt. Manchen Menschen in der Politik und der Gesetzgebung/-befolgung sollte mal langsam klar werden, dass man Gesetze FÜR das Volk macht und nicht gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Die Menschen, die sich bei Facebook & Co registrierten, haben deren Bedingungen akzeptiert, ob diese nun DE- & EU-konform sind oder nicht, sollte überhaupt nicht interessieren. Niemand in DE oder der EU muss ein US-Produkt benutzen. Wenn sie es doch tun, müssen sie eben auch mit deren Datenschutzbestimmungen leben.
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Vermutlich ein Großteil der Leute hat sich auch Sachen runtergeladen, besser / legaler wird's dadurch dennoch nicht. (Beziehe hiermit allerdings keine Position zum Copyright-Thema)
Weiterhin bezweifle ich, dass der Großteil der Nutzer weiß, welche Bedingungen eigentlich an die Verwendung von FB geknüpft sind. Ähnlich wie bei den meisten anderen Online-Diensten, die sich hinter geschwülstigen Nutzungsbedingungen verstecken.
Bin ja immernoch für ein "Gesetz", das klare und allgemeinverständliche Sprache für die Verwendung in Verträgen mit Endverbrauchern vorsieht. Diese sollten nur noch aus Geordneten Listen bestehen, in denen ein Listenpunkt eine Bedingung darstellt. Maximallänge: Zwei Sätze, kein Bandwurm, kein Fachgeschwurbel.
Nicht, da der allgemeinbürger zu "dumm" für zusammenhängende Texte wäre, nein. Es gilt lediglich den Nährboden für die Art von Nutzungsbedingungen zu entziehen, wie wir sie heute vorfinden.
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@Genie: Ja lasst uns den Datenschutz abschaffen weil FB sonst in der EU/DE verboten gehört.
Was ein unfug! Wie können einem seine eigenen Daten so komplett egal sein?
> Die Menschen, die sich bei Facebook & Co registrierten, haben deren Bedingungen
> akzeptiert, ob diese nun DE- & EU-konform sind oder nicht
Nein. FB steht hier unter De- & EU-Datenschutz und das ist auch richtig so. Also haben die sich an diese zu halten.
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F4yt schrieb:
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> Vermutlich ein Großteil der Leute hat sich auch Sachen runtergeladen,
> besser / legaler wird's dadurch dennoch nicht. (Beziehe hiermit allerdings
> keine Position zum Copyright-Thema)
>
> Weiterhin bezweifle ich, dass der Großteil der Nutzer weiß, welche
> Bedingungen eigentlich an die Verwendung von FB geknüpft sind. Ähnlich wie
> bei den meisten anderen Online-Diensten, die sich hinter geschwülstigen
> Nutzungsbedingungen verstecken.
>
> Bin ja immernoch für ein "Gesetz", das klare und allgemeinverständliche
> Sprache für die Verwendung in Verträgen mit Endverbrauchern vorsieht. Diese
> sollten nur noch aus Geordneten Listen bestehen, in denen ein Listenpunkt
> eine Bedingung darstellt. Maximallänge: Zwei Sätze, kein Bandwurm, kein
> Fachgeschwurbel.
Wenn man die Facebook-Nutzungsbestimmungen durchliest, sind das eigentlich allgemeinverständliche Sätze. Die Frage ist, ob man es lesen und dann die Konsequenzen ziehen möchte. Bei vielen scheint der Gruppenzwang so groß zu sein, dass sie eher ihre Großmutter verkaufen würden, als sich bei Facebook abzumelden.
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Kam noch nicht in die Not, mir die FB Texte ansehen zu müssen.
Wieviel abmelden im Endeffekt bringt, ist ja nun allgemein bekannt, oder?
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> Kam noch nicht in die Not, mir die FB Texte ansehen zu müssen.
>
> Wieviel abmelden im Endeffekt bringt, ist ja nun allgemein bekannt, oder?
Stimmt, aber auch das steht deutlich in den Nutzungsbestimmungen. Wer sich allerdings schnell anmeldet, weil die Süße von nebenan auch drin ist, wird sich um sowas wahrscheinlich keinen Kopf machen.
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Was beim Großteil der Menschen in meiner Umgebung so geschehen zu sein scheint. Beste Aussage: "Ohne FB hast Du praktisch kein Sozialleben mehr."
Wie... bedauerlich...
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> Was beim Großteil der Menschen in meiner Umgebung so geschehen zu sein
> scheint. Beste Aussage: "Ohne FB hast Du praktisch kein Sozialleben mehr."
>
> Wie... bedauerlich...
Soviel zum Thema "Niemand ist gezwungen, FB zu nutzen".
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@ F4yt & Freepascal
Kenne einige wenige Leute, die nicht bei FB sind und deswegen mal hier oder da nicht dabei sind, da "vergessen". Kenne aber auch welche, die nicht "vergessen" werden.
Fazit: wenn Bequemlichkeit einen davon abhält, einem "Freund" oder "guten Bekannten" Bescheid zu geben, dass die Truppe was cooles unternimmt, dann kann einem die Beziehung zu diesem Menschen nicht wirklich wichtig sein. Sonst würde man doch ne SMS schreiben oder mal eine Telekommunikationsgerät dafür benutzen, wofür es ursprünglich mal gedacht war.
Insofern kann es durchaus passieren, dass das eigene Sozialleben etwas öde wird. Aber auch nur, wenn man darauf wartet, dass sich "Freunde" bei einem melden obwohl man nicht bei FB angemeldet ist. Stattdessen sollte man sich lieber fragen, ob das wirklich "Freunde" sind und sich gleichzeitig neue Menschen suchen, sofern man ein Menschenfreund ist.
Wer sein Sozialleben nur über das Internet auslebt, der kann sich dann ja immer noch in Foren anmelden oder zocken. So viele Möglichkeiten - da wundert es mich manchmal, warum man sich immer um alle sorgt, die nicht dazu gehören (wollen).
Warum gibt es eigentlich immer Menschen, die ständig sagen müssen "also ich tu mir das ja nicht an. ich brauch das überhaupt nicht" oder "schlimm, wie die nur im netz abhängen, anstatt mal raus zu gehen. die haben doch kein leben"?
Früher war das wohl "oh heute ist aber schöner Sonnenschein Fräulein Müller".
Egal wo man hingeht oder -surft: vor dem langweiligen Alltagsgeplänkel wird man anscheinend nicht verschont ^^
Mensch Mensch, bist du ein komischer Kauz...
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elend0r schrieb:
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> @ F4yt & Freepascal
>
> [...]
> Insofern kann es durchaus passieren, dass das eigene Sozialleben etwas öde
> wird. Aber auch nur, wenn man darauf wartet, dass sich "Freunde" bei einem
> melden obwohl man nicht bei FB angemeldet ist. Stattdessen sollte man sich
> lieber fragen, ob das wirklich "Freunde" sind und sich gleichzeitig neue
> Menschen suchen, sofern man ein Menschenfreund ist.
Ja, der Begriff "Freund" wird heute wohl sehr locker gehandhabt. Gleichzeitig sind, denke ich, die "Freundeskreise" größer geworden. Kein Wunder bei der leichten Erreichbarkeit heutzutage. Das muss nun nichts schlechtes sein. Allerdings denke ich, dass es bei einigen weiter zur Verwässerung des Begriffs "Freund" beiträgt.
> [...]
> Mensch Mensch, bist du ein komischer Kauz...
Wie meinen?
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F4yt schrieb:
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> elend0r schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> > Mensch Mensch, bist du ein komischer Kauz...
>
> Wie meinen?
Einfach, das der Mensch im allgemeinen ein merkwürdiges Wesen ist ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.12 11:58 durch elend0r.
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Oh, wie recht Du hast :)
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