Ja, ich glaub sogar de Maizière. Meine Furcht geht vor allem dahin, was mit den Gesammelten Daten geschieht. Sie mussen nicht heute von der jetztigen Regierung mißbraucht werden. Es genügt, wenn nach den übernächsten Wahlen jemand die heute erfassten und irgendwo langzeit gespeicherten Daten gegen mich verwendet.
Heute fürchte ich mich jedoch am meisten, vor ungesichert bevorrateten Daten auf die jeder übers Internet zugreifen kann, vor externen Mitarbeitern die unauthorisiert auf entsprechende Daten zugreifen können, vor Hackern die die Daten runterladen und auf dem freien Markt verkaufen oder vor schußligen Angestellen welche das Notebook oder die unverschlüsselte Festplatte in der S-Bahn liegen lassen.
Klar, auch die Festplatte meines Hausarztes kann bei eBay mit kompletter Patientenstammdatei erworben werden. Aber die Wahrscheinlichkeit daß gerade MEINE Daten von MEINEM Arzt betroffen sind, ist gering. Schlimmer ist, wenn meine Gemeinde, eine Großstadt ungesicherten Zugriff für jeden erlaubt. Noch extremer wäre es, wenn jemand alle männlichen Krankenakten aus gesammt Deutschland über die zZt. gestoppte Gesundheitsdatenbank abrufen würden.
Rhood schrieb:
> Heute fürchte ich mich jedoch am meisten, vor ungesichert bevorrateten
> Daten auf die jeder übers Internet zugreifen kann, vor externen
> Mitarbeitern die unauthorisiert auf entsprechende Daten zugreifen können,
> vor Hackern die die Daten runterladen und auf dem freien Markt verkaufen
> oder vor schußligen Angestellen welche das Notebook oder die
> unverschlüsselte Festplatte in der S-Bahn liegen lassen.
Diese Szenarien halte ich auch für wahrscheinlicher als mutmaßliche Bespitzelungsaktionen seitens des Staates. StudiVZ und die ganzen Lecks.
Die SWIFT-Daten sollten auch nicht nach Amerika.
Ich halte trotzdem eine gemäßigte Vorratsdatenspeicherung für sinnvoll. Es kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen werden (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen, Urheberrechtsverstöße) und man diejenigen dann nicht belangen kann, weil man nicht an die zur IP gehörenden Daten ran kann.
Datenklammer schrieb:
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> Ich halte trotzdem eine gemäßigte Vorratsdatenspeicherung für sinnvoll. Es
> kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen werden
> (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen, Urheberrechtsverstöße) und man
> diejenigen dann nicht belangen kann, weil man nicht an die zur IP
> gehörenden Daten ran kann.
Kann man - bei Strafermittlung - z. Bsp. Kreditkartenbetrug - kann man durchaus die Addresse zur IP finden.
Dazu gibt es bereits bestehende Gesetze. Und was soll eine Vorratsdatenspeicherung daran ändern ? Das dass alles dokumentiert ist - toll.
Nur weil man per Telefon auf Straftaten begehen kann soll jedes Gespräch mitgeschnitten werden ? Jeder Brief geöffnet - nur weil die theoretische Möglichkeit besteht ?
Datenklammer schrieb:
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> Rhood schrieb:
>
> > Heute fürchte ich mich jedoch am meisten, vor ungesichert bevorrateten
> > Daten auf die jeder übers Internet zugreifen kann, vor externen
> > Mitarbeitern die unauthorisiert auf entsprechende Daten zugreifen
> können,
> > vor Hackern die die Daten runterladen und auf dem freien Markt verkaufen
> > oder vor schußligen Angestellen welche das Notebook oder die
> > unverschlüsselte Festplatte in der S-Bahn liegen lassen.
>
> Diese Szenarien halte ich auch für wahrscheinlicher als mutmaßliche
> Bespitzelungsaktionen seitens des Staates. StudiVZ und die ganzen Lecks.
>
> Die SWIFT-Daten sollten auch nicht nach Amerika.
>
> Ich halte trotzdem eine gemäßigte Vorratsdatenspeicherung für sinnvoll. Es
> kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen werden
> (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen, Urheberrechtsverstöße) und man
> diejenigen dann nicht belangen kann, weil man nicht an die zur IP
> gehörenden Daten ran kann.
Damit der Staat also seinen Strafanspruch durchsetzen kann, sollen wir noch mehr bespitzelt werden?
Straftaten sind nunmal die Ausnahme und sollen es auch bleiben. Dafür generell alle Menschen erst einmal unter Generalverdacht zu stellen ist nicht nur ein Angriff auf unser aller Freiheit, sondern eine Verleumdung und eine Beleidigung aller.
Datenklammer schrieb:
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> Es kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen
> werden (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen,
> Urheberrechtsverstöße) und man diejenigen dann nicht belangen
> kann, weil man nicht an die zur IP gehörenden Daten ran kann.
Dafür gibt es Quick Freeze - Im Prinzip das Gegenteil der VDS. Der Provider löscht die Daten nicht, wenn die Polizei sie noch braucht. Rausgegeben werden sie natürlich erst nach einer richterlichen Anordnung.
Datenklammer schrieb:
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> Rhood schrieb:
>
> > Heute fürchte ich mich jedoch am meisten, vor ungesichert bevorrateten
> > Daten auf die jeder übers Internet zugreifen kann, vor externen
> > Mitarbeitern die unauthorisiert auf entsprechende Daten zugreifen
> können,
> > vor Hackern die die Daten runterladen und auf dem freien Markt verkaufen
> > oder vor schußligen Angestellen welche das Notebook oder die
> > unverschlüsselte Festplatte in der S-Bahn liegen lassen.
>
> Diese Szenarien halte ich auch für wahrscheinlicher als mutmaßliche
> Bespitzelungsaktionen seitens des Staates. StudiVZ und die ganzen Lecks.
>
> Die SWIFT-Daten sollten auch nicht nach Amerika.
>
> Ich halte trotzdem eine gemäßigte Vorratsdatenspeicherung für sinnvoll. Es
> kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen werden
> (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen, Urheberrechtsverstöße) und man
> diejenigen dann nicht belangen kann, weil man nicht an die zur IP
> gehörenden Daten ran kann.
Kriegt dann jetzt auch jeder Bürger einen GPS-Sender an den Arsch, damit man in Zukunft alle Banküberfälle und alle Morde aufklären kann?
gibt es schon schrieb:
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> Datenklammer schrieb:
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> > Ich halte trotzdem eine gemäßigte Vorratsdatenspeicherung für sinnvoll.
> Es
> > kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen werden
> > (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen, Urheberrechtsverstöße) und man
> > diejenigen dann nicht belangen kann, weil man nicht an die zur IP
> > gehörenden Daten ran kann.
>
> Kann man - bei Strafermittlung - z. Bsp. Kreditkartenbetrug - kann man
> durchaus die Addresse zur IP finden.
Wie machst Du das, wenn man die Verbindungsdaten nicht speichern darf? Wenn man z.B. eine Flatrate hat?
Google mal nach "Holger Voss".
> Dazu gibt es bereits bestehende Gesetze.
Siehe oben.
Geralt schrieb:
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> Datenklammer schrieb:
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> > Es kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen
> > werden (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen,
> > Urheberrechtsverstöße) und man diejenigen dann nicht belangen
> > kann, weil man nicht an die zur IP gehörenden Daten ran kann.
>
> Dafür gibt es Quick Freeze - Im Prinzip das Gegenteil der VDS.
Bitte?
Im Prinzip ist es *ähnlich* wie die VDS.
Datenklammer schrieb:
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> Ich halte trotzdem eine gemäßigte Vorratsdatenspeicherung für sinnvoll. Es
> kann nicht angehen, dass im Internet Straftaten begangen werden
> (Kreditkartenbetrug, Verleumdungen, Urheberrechtsverstöße) und man
> diejenigen dann nicht belangen kann, weil man nicht an die zur IP
> gehörenden Daten ran kann.
Aha, und weil ein Bruchteil der Menschheit im Internet Mist baut, wird gleich der Generalverdacht übver alle ausgebreitet, nichts anderes ist die VDS...
Ich Vergleich das mal mit dem realen Leben. Dort müsste ich dann minutiös protokollieren, wann ich wo (entspricht Aufruf von Inet- Seiten) gewesen bin, mit wem ich spreche (Telefondaten) und wem ich wann einen Brief geschrieben habe (Email)...
Erst denken, dann schreiben...
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