Sie wussten das vorher. Sie kennen die Gesetze der Länder, in denen sie tätig sind. Warum haben sie es also probiert? Frei nach dem Motto: ''Wird schon keiner merken''. Saubande, dreckerte.
Ich bezweifle jetzt einfach mal, dass die ID in Chrome gegen deutsche Gesetze verstösst. Datenschutz ist auch in Deutschland eine sehr schwammige Sache. Sie kannten die Gesetze und haben sie zu ihrem Vorteil genutzt.
Zu der ID kann man stehen wie man will, aber solange diese ID keinen Rückschluss auf die Person zulässt (also mit persönlichen Daten, etc.) ist das erstmal als "unbedenklich" eingestuft.
Wenn diese ID allerdings dann mit Namen, Email-Adressen, Adressen, etc. verknüpft wird, dann wird es eng. Und das könnte Google natürlich, wenn sie wollten.
Eine IP ist erstmal auch kein Problem. Sobald du in deiner Anwendung die IP jedoch mit "echten" persönlichen Daten verknüpfst wird es eng.
Und ich möchte nicht wissen, wieviele Anwendungen, wenn es die Firmen denn wollten, Rückschlüsse auf Personen zulassen.
Man denke nur an die Hersteller von Betriebssystemen. Für die wäre es ein leichtes persönliche Daten der Nutzer (gesammelt durch registrierungen, etc.) zu übertragen, Browserhistory, etc.
Hoffen wir mal, dass sie es nicht tun, im Hintergrund. Bei OpenSource würde es vielleicht ja irgendwann nochmal jemandem auffallen, aber bei Windows oder Mac gibt es sicher möglichkeiten diese Daten in "unauffälligem" ausgehenden Traffic irgendwo unterzubringen (Anfrage für Updates, Fehlerprotokolle, etc.).
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