Ich frage mich hierbei immer, welche Geräte lassen sich denn sinnvoll nachts betreiben? Die Waschmaschine? Halte ich für Blödsinn, die Wäsche muss ja auch aufgehangen/getrocknet werden. Und dann wasche ich pro Tag nur eine Maschine, oder wie? Sag das mal einem vier Personen Haushalt mit 2 Kindern...
Heizungen und Kühlschrank? Auch nur dann sinnvoll, wenn sie sowas wie einen Wärme- bzw. Kältespeicher haben.
Spülmaschine könnte ich mir gut vorstellen. Aber ansonsten weiss ich nicht was das wirklich bringen soll. Die meisten Geräte die ich habe laufen dann wenn ich sei brauche. Den Fernseher nachts laufen zu lassen ist ja auch irgendwo doof. Genau wie die Kaffeemaschine.
Hat da jemand noch weitere Ideen?
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Die wichtigste Idee von allen: Umdenken! Kuchen aufessen wollen und gleichzeitig behalten is nich.
Haushalt mit vier Kindern und nachts waschen geht. Erfahrungswert und kein Problem damit. Wo ist denn das Problem mit dem trocknen? Abends die Maschine angestartet, 22 Uhr, ist sie um 23-23:15 fertig, umgeladen in den Trockner oder aufgehängt, die zweite Maschine an den Start, die morgens umgeladen / aufgehängt, beim Umladen eben noch nicht starten. Wenn's um's Geld geht, kann man mal die eine oder andere Gewohnheit umstellen, damit sie nicht zur Denkfaulheit wird.
Duschen nach 22 Uhr geht auch, zumindest mal bei ein paar Mitbewohnern. Aber wenn zwei schon nicht mehr tagsüber duschen, merkt man das auch.
Wer um 6 Uhr aufsteht, kann die Kaffeemaschine schon mal um 5:45 loslaufen lassen (Zeitschaltuhr, elektronisch, mehrfache Einstellung kostet 6 Euro, ist in vier bis sechs Monaten am Stromverbrauch wieder eingespart). Kaffeemaschine mit Warmhaltekanne beschafft und gut is.
Kühlschrank und Gefriertruhe sind im Moment erstmal die Hersteller gefragt.
Ansonsten wird es sicher bald Hersteller geben, die Akkus für die Wohnung bauen, d.h., nachts laden, tagsüber zuspielen, so dass eine rund um die Uhr einigermaßen gleichmäßige Auslastung der Leitungen erfolgt. Die Vorläufer davon gibt's ja schon, müssen halt optimiert und günstiger werden.
Nur wenn keiner mitmacht und jeder lieber fragt, was sein Land für ihn tun kann, statt was er für sein Land tun kann, dann wird sich natürlich nichts ändern und alles ist schlecht.
Weil früher war alles besser.
> viel blabla, aber um es kurz zusammenzufassen:
- waschmaschine geht im nachttarif nur, wenn man einen stromfressenden trockner dazustellt und zeitig umräumt (was man gerne kurz vor mitternacht macht...)
- duschen geht im nachttarif nur, wenn man sowieso stromverschwendende durchlauferhitzer nutzt
- bleibt als "neue idee" für's stromeinsparen nachts die kaffeemaschine. allerdings nur, wenn man um 6 uhr seinen kaffee trinken will, nicht um 8 einen seit über 2 stunden abgestandenen, lauwarmem kaffee.
und das mit ein paar super floskeln garniert:
> Nur wenn keiner mitmacht und jeder lieber fragt, was sein Land für ihn tun kann, statt was er für sein Land tun kann, dann wird sich natürlich nichts ändern und alles ist schlecht.
> Weil früher war alles besser.
sensationelle antwort auf eine gute frage...
Bei durchschnittlichen 3,5 Wäschen pro Woche und 0,85 kWh pro Waschgang ergibt dass 154,7 kWh im Jahr. Bei 20 Cent pro kWh ergibt dass Gesamtkosten von 30,94 Euro.
Falls der Energieversorger für den Nachtstrom nur die Hälfte berechnet, spart man dann 15 Euro im Jahr.
Wohl kaum ein Anreiz, seine Lebensgewohnheiten umzustellen.
Zumal, vergisst man einmal morgens die Wäsche raus zunehmen, könnte diese nach mehr als einen halben Tag im eigen Saft anfangen zu müffeln. Gerade wenn es sich 30-Grad-Wäsche handelt.
Wirklich Sinn macht das ganze warhscheinlich erst, wenn wir alle unsere Autos nachts aufladen. Aber dafür den gesamten Strombedarf zu überwachen halte ich für überzogen. Sich Akkus in die Bude zu stellen ist auch unsinn. Außer vieleicht im Winter, dann spart man sich das Heizen in dem Raum. Der Strom dafür ist aber trotzdem teurer und i.A. auch bedenktlicher als das Gas.
> - waschmaschine geht im nachttarif nur, wenn man einen stromfressenden
> trockner dazustellt und zeitig umräumt (was man gerne kurz vor mitternacht
> macht...)
Unsere Hausordnung verbietet die Benutzung der Waschmaschine bzw. des Trockners zwischen 22 und 6 Uhr. Es hilft mir also nichts, wenn der Strom in dieser Zeit noch so billig wäre...
> Sag das mal einem vier Personen Haushalt mit 2
> Kindern...
Sag erstmal der Pillenvergesserin, dass diese Welt überbevölkert ist, dann regelt sich das mit dem Umweltproblem von alleine.
Bouncy schrieb:
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> sensationelle antwort auf eine gute frage...
.. und nicht zu vergessen ... Nachts einen Akku laden, um dann tagsüber .... :Headbang:
Da dachte ich, jetzt dreht er ganz ab. ;) Was für einen Leistungsverlust haben noch mal Akkus. :D
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