Ich möchte gerne mal sehen, wie man jemanden zurückverfolgen möchte, wenn man als Provider beispielsweise nur _ein_ /64 Prefix auf tausende Haushalte vergibt. Zum Beispiel radvd: wenn alle Kunden aus einem Prefix bedient werden, ist mit Privacy-Extensions keine Rückverfolgung mehr möglich.
DHCPv6 wäre noch okay, aber 6to4, wie ich es derzeit über meinen Provider in einem Testbetrieb nutze hat einfach Nachteile wegen RFC3484. Das klappt dann nämlich mit Dual-Stack nicht mehr. Windows und Linux können zwar ihre Routing-Policy ändern. Für den Normalbenutzer aber nicht praktikabel. Und Apple kann es schon gar nicht (zumindest habe ich bis heute kein Vergleich zu /etc/gai.conf unter Mac OS X gefunden).
Und zu guter Letzt: Welcher Admin geht schon aus Langeweile in Logfiles und guckt anderen bei ihren Aktivitäten zu? Das könnten sie auch jetzt schon.
Feste IP ermöglicht direkte, bi-direktionale Punkt-zu-Punkt Kommunikation. Und damit auch beispielsweise IPsec von außen nach innen. So etwas finde ich angenehm. Im Vergleich dazu so einen Mist wie DynDNS auf IPv4-Ebene.
Das ist lediglich meine Meinung. Aber hinter der stehe ich auch.
naja, grade dns wird aber dann auch wieder etwas frickeliger. wenn ich pe anschalte, muss es dann einen automatismus geben, der auch automatisch meine dns-einträge pflegt, sonst ist das ganze auch wieder witzlos. aber ja, ich sehe auch vorteile von mehr oder weniger festen ips.
"we have computers, which can beat your computers"
chrroessner schrieb:
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> Ich möchte gerne mal sehen, wie man jemanden zurückverfolgen möchte, wenn
> man als Provider beispielsweise nur _ein_ /64 Prefix auf tausende Haushalte
> vergibt. Zum Beispiel radvd: wenn alle Kunden aus einem Prefix bedient
> werden, ist mit Privacy-Extensions keine Rückverfolgung mehr möglich.
>
- weniger Verwaltungskosten (gerade bei der Verfolgung/Speicherung)
- einfachere Verfolgung und Überwachung
Zwei der wesentlichen Punkte und nicht nur für eine Strafverfolgung.
Wenn dies so wäre dann müssten die größten Verbrecher aller Zeiten, die Justiz, davon ausgehen dass jeder Bürger genau das auch ist - ein Verbrecher.
>
> DHCPv6 wäre noch okay, aber 6to4, wie ich es derzeit über meinen Provider
> in einem Testbetrieb nutze hat einfach Nachteile wegen RFC3484. Das klappt
> dann nämlich mit Dual-Stack nicht mehr. Windows und Linux können zwar ihre
> Routing-Policy ändern. Für den Normalbenutzer aber nicht praktikabel. Und
> Apple kann es schon gar nicht (zumindest habe ich bis heute kein Vergleich
> zu /etc/gai.conf unter Mac OS X gefunden).
>
> Und zu guter Letzt: Welcher Admin geht schon aus Langeweile in Logfiles und
> guckt anderen bei ihren Aktivitäten zu? Das könnten sie auch jetzt schon.
>
> Feste IP ermöglicht direkte, bi-direktionale Punkt-zu-Punkt Kommunikation.
> Und damit auch beispielsweise IPsec von außen nach innen. So etwas finde
> ich angenehm. Im Vergleich dazu so einen Mist wie DynDNS auf IPv4-Ebene.
>
> Das ist lediglich meine Meinung. Aber hinter der stehe ich auch.
>
Nein. Das was Du hier von Dir geben tust ist nicht eine Meinung, sondern deine persönliche Auffassung - sprich - dein Ego. Das ist durchaus verständlich aber auch nicht viel anders als eine Frau die ihre Befriedung beim Shopping findet und irgendwann nicht mehr mitbekommt dass auch dies sich zur Sucht entwickeln kann.
Hier geht es nicht um Dich oder mich, sondern um alles was dazu beiträgt, das bisschen Freiheit was unser Gemeinschaft - also ALLEN - außerhalb dieser Bürokratie noch geblieben ist, zu erhalten.
Hätte die Industrie dieses wirklich gewollt und dabei nicht nur die Kosten im Blickfeld, dann wäre es auch mit der heutigen IP gegangen!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.11 16:50 durch firehorse.
firehorse schrieb:
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> Wenn dies so wäre dann müssten die größten Verbrecher aller Zeiten, die
> Justiz
Seufz.
> Nein. Das was Du hier von Dir geben tust ist nicht eine Meinung, sondern
> deine persönliche Auffassung - sprich - dein Ego.
Du faselst. Natürlich ist es seine Meinung. Die kann selbstverständlich mehr oder weniger objektiv betrachtet falsch sein - das ändert nichts daran, daß es seine Meinung ist.
> Das ist durchaus verständlich aber auch nicht viel anders als eine Frau die ihre
> Befriedung beim Shopping findet und irgendwann nicht mehr mitbekommt dass auch
> dies sich zur Sucht entwickeln kann.
Warum nicht gleich ein Auto-Vergleich?
> Hier geht es nicht um Dich oder mich, sondern um alles was dazu beiträgt,
> das bisschen Freiheit was unser Gemeinschaft - also ALLEN - außerhalb
> dieser Bürokratie noch geblieben ist, zu erhalten.
Das ändert was daran, daß das obige seine Meinung ist? Nichts? Ach.
Nochmal: Du faselst.
> Hätte die Industrie dieses wirklich gewollt und dabei nicht nur die Kosten
> im Blickfeld, dann wäre es auch mit der heutigen IP gegangen!
Informiere Dich bitte über den technischen Unterschied zwischen IPv4 und IPv6 - ich gebe Dir sogar einen Hinweis: Anzahl der verfügbaren Adressen, Stichwort NAT unter IPv4 - und bis dahin laß bitte das Faseln sein. Das hält man ja im Kopf nicht aus. Danke.
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