wie wär's mal wenn alle Browserhersteller auf temporäre Cookies umsteigen würden? Also Cookies, die beim Schliessen automatisch gelöscht werden.
Dann würde sich das Datenschutzproblem von selbst lösen. Die Werbeindustrie hätte wohl etwas dagegen, aber DAS würde mich eher weniger stören :)
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> wie wär's mal wenn alle Browserhersteller auf temporäre Cookies umsteigen
> würden? Also Cookies, die beim Schliessen automatisch gelöscht werden.
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> Dann würde sich das Datenschutzproblem von selbst lösen. Die Werbeindustrie
> hätte wohl etwas dagegen, aber DAS würde mich eher weniger stören :)
Nein, das würde das Problem nicht lösen, denn es gibt ja neben Cookies und Flash-Cookies noch andere Möglichkeiten Benutzer bzw. deren Browser zu identifizieren: neulich wurde eine Methode vorgestellt, die damit Arbeitet, dass kleine Bilder im Cache des Browsers abgelegt werden, die Erkennung läuft dann darüber dass Browser bestimmte Bildchen nicht mehr abrufen da diese im Cache sind. Auch für solche Verfahren gilt die Richtlinie.
Anders als im Golemartikel dargestellt wird, betrifft die Richtlinie nicht Cookies sondern Trackingmethoden bzw. Eingriffe in die Privatsphäre im allgemeinen. Cookies sind nur ein prominentes Beispiel.
Cookies die nicht zum Tracken eingesetzt werden (können) da sie eine kurze Gültigkeitsdauer haben sind von der Richtlinie nicht betroffen. Ebenso sind von der Richtlinie alle Cookies (und verwandte Techniken) ausgenommen, die für den Betrieb eines Dienstes funktionell essentiell sind. Zu sagen "Für mich sind Werbeeinnahmen und somit Tracking essentiell" fällt aber garantiert nicht darunter.
Es gibt eigentlich nur zwei Gründe Cookies mit langer Gültigkeit (als diese die von der Richtlinie überhaupt betroffen sind) einzusetzen:
1) Loginsessions zu einem bestimmten Dienst, in diesem Fall ist es kein Problem die Erlaubnis während der Registrierung einzuholen. Wobei es den meisten Diensten auch nicht weh tut Sessiondaten nach wenigen Stunden zu verwerfen.
2) Tracking von (nicht angemeldeten) Nutzern, für Werbezwecke, das Erstellen von Besucherprofilen etc. Dies ist eigentlich der einzige Fall wo zukünftig das Erfragen einer Erlaubnis wirklich notwendig wird und das ist IMO auch total in Ordnung so.
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abracadaboum schrieb:
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> > wie wär's mal wenn alle Browserhersteller auf temporäre Cookies
> umsteigen
> > würden? Also Cookies, die beim Schliessen automatisch gelöscht werden.
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> > Dann würde sich das Datenschutzproblem von selbst lösen. Die
> Werbeindustrie
> > hätte wohl etwas dagegen, aber DAS würde mich eher weniger stören :)
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> Nein, das würde das Problem nicht lösen, denn es gibt ja neben Cookies und
> Flash-Cookies noch andere Möglichkeiten Benutzer bzw. deren Browser zu
> identifizieren: neulich wurde eine Methode vorgestellt, die damit Arbeitet,
> dass kleine Bilder im Cache des Browsers abgelegt werden, die Erkennung
> läuft dann darüber dass Browser bestimmte Bildchen nicht mehr abrufen da
> diese im Cache sind. Auch für solche Verfahren gilt die Richtlinie.
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Bringt der Cache wirklich soviel?
Ich meine bei mir ist Firefox mitlerweile so eingestellt dass da eigentlich alels gelöscht wird. Und das schließt auch den Cache ein (wenn das Browser Fenster geschlossen wird). Und naja diesen nervigen Flash Cookies habe ich zumindest unter Linux schon länger den Kampf angesagt so sieht es da im Home Directory bei mir mittlerweile aus ".adobe -> /tmp/ " und ".macromedia -> /tmp/" also landet das ganze zeug alles schön Brav im /tmp/ und das überlebt keinen Reboot.
Wobei man Browser teilweise schon noch recht gut erkennen kann, wie hier erklärt wird http://www.golem.de/1002/73299.html Aber ist natürlich schon etwas aufwendiger, vorallem da sich die dortigen Inforamtionen auch ändern
Aber irgendwie schon lustig das man die System Fonts mit Javascript abfragen kann und naja meine kombination aus SystemFonts ist einzigartig bei den Dort geteseten Browsern. Und selbst mit deaktiviertem Javascript hat nur 1 von 316051 Browsern genau meine Einstellungen.
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