Facebook kann nur das wissen, was ich reinhämmer oder hochlade. Wenn ich einfach davon ausgehe, dass jeder Post, jeder Depp auslesen kann, dann poste ich auch nur Dinge, die jeder wissen darf.
Ganz easy. Private Dinge besprech ich bei einem Bier auf dem Balkon.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Bei den meisten Usern passiert folgendes:
if (facebook.com) hirn=false;
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Das Problem ist doch viel weitgreifender: FACEBOOK ist im Grunde nur ein Werkzeug und stellt Dienste bereit, die man nutzen kann oder auch nicht. Dies wurde bisher aber auch versäumt wirklich zu betonen, dass hier Alternativen vorhanden sind. Eher wurde eine Marke etabliert mit einem "Alles ist möglich" kombiniert, so dass manche Menschen ihr komplettes Leben dort hinterlegen bis hin zur Geburt. Man kann somit alles teilen mit der Welt, ob diese das möchte oder eben nicht. Dennoch bleibt es Jedem selbst überlassen. Fragwürdig ist das dennoch: Auf der einen Seite wettert man gegen FACEBOOK als Dienst und diskutiert dann über FACEBOOK über ... FACEBOOK? Also die Logik dahinter hat was von der Feststellung, dass man auf einem Teppich steht wenn man eben bereits auf ihm steht.
"Finde uns auf Facebook!" ist der markante Spruch und das wurde inzwischen so oft propagiert, dass es für die meisten Nutzer Usus geworden ist. Wie auch die Sprachmethodiken sich verändert haben: "I like" oder "I like it" ist in Foren zu beobachten, ebenso wie das "+1" eines GOOGLE+. Die Bedeutung hinter den Begrifflichkeiten ist weithin bekannt, nur ... machen die Menschen das freiwillig, oder adaptieren sie etwas, von dem sie meinen es wäre gesellschaftlich so erwartet? Sie passen sich ihrer Umgebung an und verlieren dennoch teils ihre Individualität? Das allerdings eher zur Disposition gestellt.
So "easy" ist das Kernproblem dahingehend nicht, da unsere Gesellschaft scheinbar wirklich im Umbruch befindlich ist und vieles ONLINE verlagert. Ob das nun Sinn macht? Nein, wahrscheinlich nicht, aber es ist zumindest "HIP". Das machen ja ALLE! Und was ALLE machen, muss ja irgendwie doch richtig sein ... äh, oder? Zumindest finden Unternehmen wie FACEBOOK das Ganze so richtig toll, da sie ja von jenen Daten profitieren. Eine informationelle Selbstbestimmung halte ich dennoch unter Berücksichtigung des aktuellen Zustands der unterschiedlichen Gesellschaftsformen für kaum möglich. Individualismus ist ja eher verpönt, viel eher die Konformität in Verbindung mit Banalität, ohne den Menschen jedoch etwas Schlimmes hier zu unterstellen. Bei der Flut an Informationen jeden Tag muss man schon teilweise hinterherhechten, um zumindest ansatzweise den Überblick zu behalten. Und immer wieder entstehen extreme Ansichten oder die Ellenbogen werden ausgefahren, wenn man sucht den Spiegel hervorzuholen. Auch wenn es weh tut, wir müssten jedoch mal wieder lernen wirklich zu fragen was unser Gegenüber bewegt und nicht diesen mit Informationen zu überfluten auch wenn es schön sein mag das Ego für eine gewisse Zeit zu bürsten!
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
(Albert Einstein)
3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.13 17:17 durch throgh.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Problem von FaceBook ist schlichtweg das du bei FaceBook angemeldet sein musst um auf die Seiten zuzugreifen (ergo FakeAccounts etc. pp.).
Dazu kommt das man seine Daten nicht ohne weiteres wieder aus dem System bekommt.
Google ist da anders, es gibt bei den ganzen Services die ich genutzt habe immer die Option seinen kompletten Datenbestand "auszuchecken" in eine große Datei, die man dann beliebig in andere Systeme laden kann.
FaceBook hat auch schlichtweg Probleme klar zu machen was nun privat ist und was nicht, die Einstellungen sind blöd "versteckt" und am ende lebt das Unternehmen davon Daten zu verwerten, also soll möglichst alles public sein.
Der faceBook Privacy Watcher zeigt aus meiner Sicht wie man mit ziemlich wenig aufwand, viel viel deutlicher die Privatssphäre Einstellungen klar machen kann und viel einfacher editierbar.
http://www.chip.de/downloads/Facebook-Privacy-Watcher-fuer-Firefox_57997141.html
Allein die Bezeichnung "Freunde" ist schon eine dreiste psychologische Sache, den bei manchen Menschen erzeugt das schon einen Druck, den wer hat schon gerne keine "Freunde" ? Anstatt "Kontakte" hat faceBook den Begriff schlichtweg missbraucht, letztlich auf voller Ebene erfolgreich.
Das gleiche mit "like" , das gehört auch einfach verboten, den wenn ein Unternehmen von mir "verlangt" Likes zu geben um etwas dafür zu bekommen, hat das genau garkeinen Aussagewert, das sind im Prinzip "gekaufte" Kundenrezesionen und die sind entsprechend verpönt, man nennt es nur "Like" und schon funktioniert es.
Die Plattform und Features im Prinzip sind ok, FaceBook macht ja genau garnichts was man nicht auch anderswo bekommt ; sie verpacken es nur in Begriffe und schränken den Nutzer so weit wie möglich auf diese eine Plattform ein.
*Aber das macht Apple genauso, ebenso erfolgreich, ist schlichtweg der Zeitgeist.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
das ist so nicht ganz korrekt. Du hast zB. Eine Facebook Session offen und Surfst brav auf seiten, auf denen ein Facebook Like Button ist, egal ob du diesen drueckst oder nicht weiss Facebook, dass du auf der Seite warst. Und Facebook wird sich das auch merken.
Auch wenn du zum Beispiel nicht so dumm bist facebook dein emailpasswort zur Kontaktkontrolle zu geben, kann es sein, dass kollegen mit denen du in Kontakt stehst dieses tun. Und schon kann ueber deren dummheit wieder mehr Information ueber dich gesammelt werden.
und und und ...
Das ganze trifft natuerlich nicht nur auf Facebook zu. Facebook verhaelt sich nur sehr offensichtlich daneben.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
> Allein die Bezeichnung "Freunde" ist schon eine dreiste psychologische
> Sache, den bei manchen Menschen erzeugt das schon einen Druck, den wer hat
> schon gerne keine "Freunde" ? Anstatt "Kontakte" hat faceBook den Begriff
> schlichtweg missbraucht, letztlich auf voller Ebene erfolgreich.
Etwas OT, aber da habe ich mich schonmal gefragt: Kann das auch etwas mit Mentalitätsunterschieden zwischen den USA und Deutschland zu tun haben? Ich habe teils den Eindruck, dass man in den USA jemanden schneller als "Friend" bezeichnet. In Deutschland dagegen geht man mit dem Wort "Freund" vorsichtiger um. Ich merke selbst, dass ich zunächst mal meist von "Ex-Kommilitonen", "(Ex-)-Mitbewohnern", "Arbeitskollegen", "Bandkollegen" usw. rede, und nicht sofort von "Freunden". Vielleicht liege ich da aber auch komplett falsch.
> Die Plattform und Features im Prinzip sind ok, FaceBook macht ja genau
> garnichts was man nicht auch anderswo bekommt ; sie verpacken es nur in
> Begriffe und schränken den Nutzer so weit wie möglich auf diese eine
> Plattform ein.
Ich würde das positiver betrachten: Facebook fasst alles bequem unter einem Dach zusammen und verbessert auch einiges. Den Dienst als solches möchte ich wirklich nicht mehr missen; meine Online-Kommunikation war vor FB chaotischer, unübersichtlicher und weniger komfortabel. Also für mich gibt es da so einiges, was man woanders nicht bekommt.
Allerdings wäre es mir auch viel lieber, wenn das nicht von einem Unternehmen stammen würde, dass mit meinen Daten Geld verdient. Ich würde alteranativ sogar dafür zahlen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
> [...] ebenso wie das "+1" eines GOOGLE+
Dir ist aber klar, dass es sich hier genau andersherum verhaelt? +1 war in der Netzszene schon seit Jahren gebraeuchlicher Slang, um seine Zustimmung zu etwas auszudruecken. Google hat dies dann fuer sein "Plus" Netzwerk uebernommen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
wasabi schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Etwas OT, aber da habe ich mich schonmal gefragt: Kann das auch etwas mit
> Mentalitätsunterschieden zwischen den USA und Deutschland zu tun haben? Ich
> habe teils den Eindruck, dass man in den USA jemanden schneller als
> "Friend" bezeichnet. In Deutschland dagegen geht man mit dem Wort "Freund"
> vorsichtiger um. Ich merke selbst, dass ich zunächst mal meist von
> "Ex-Kommilitonen", "(Ex-)-Mitbewohnern", "Arbeitskollegen", "Bandkollegen"
> usw. rede, und nicht sofort von "Freunden". Vielleicht liege ich da aber
> auch komplett falsch.
Ich dachte eigentlich, dass es am englischen Wort 'friend' selbst liegt ...
Dass jemand schneller ein 'friend' als ein 'Freund' ist.
Das habe ich irgendwo einmal gehört und seitdem macht für mich der Begriff bei FB wieder Sinn =)
Das mit dem 'Freundesdruck' wäre wohl mit 'Kontakten' auch nicht viel anders ...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?
Festplatte mit DDR3-RAM kratzt an SSD-Leistung
Das neue Google Maps ist beeindruckend schnell
"EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"
WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS
Kommentare: 829 | letzter Beitrag 17:38 Uhr
Kommentare: 259 | letzter Beitrag 21:03 Uhr
Kommentare: 228 | letzter Beitrag 20:41 Uhr
Kommentare: 153 | letzter Beitrag 17:20 Uhr
Kommentare: 151 | letzter Beitrag 13:35 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

Wer ein gebrauchtes Spiel für die Xbox One verkaufen will, muss damit zum Händler marschieren: Dies berichtet zumindest ein britisches Fachmagazin. Unterdessen verkauft sich die neue Konsole schon sehr gut - und Microsoft verkündet hohe Ziele für seine "alte" Xbox 360.

Lenovos Finanzchef protzt, dass sich der PC-Hersteller jedes Unternehmen, das zum Verkauf steht, auch leisten könnte.

Peter Schaar wendet sich dagegen, dass Jobcenter-Mitarbeiter bei Facebook die soziale Lage der Menschen ausforschen und verdeckt Freundschaftsanfragen senden. Die Bundesagentur für Arbeit sagt, dass das gar nicht möglich sei.