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Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

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  1. Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

    Autor Anonymer Nutzer 16.03.13 - 13:24

    Nach Tröndle/Fischer, StGB, § 32 Rn. 9 und OLG Karlsruhe GA 1982, 226

    "..ist schon das unbefugte Herstellen von Bildaufnahmen im Falle einer zu erwartenden alsbaldigen Veröffentlichung ein gegenwärtiger, zur Notwehr berechtigender Angriff."

    Dabei ist die kleinste vergewaltigte Minderheit einer Gesellschaft, das Individuum, niemals mit mehr Rechten ausgestattet als seine Menge. Daher, keine "Vorzüge" für Gruppen innerhalb dieser Menge.

    Faustrecht.

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  2. Re: Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

    Autor Brainworm 16.03.13 - 18:26

    randomOppinion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach Tröndle/Fischer, StGB, § 32 Rn. 9 und OLG Karlsruhe GA 1982, 226
    >
    > "..ist schon das unbefugte Herstellen von Bildaufnahmen im Falle einer zu
    > erwartenden alsbaldigen Veröffentlichung ein gegenwärtiger, zur Notwehr
    > berechtigender Angriff."
    >
    > Dabei ist die kleinste vergewaltigte Minderheit einer Gesellschaft, das
    > Individuum, niemals mit mehr Rechten ausgestattet als seine Menge. Daher,
    > keine "Vorzüge" für Gruppen innerhalb dieser Menge.
    >
    > Faustrecht.

    Hör bitte mal auf diesen Dreck zu posten.
    1.) Macht die Brille nicht automatisch Aufahmen sondern könnte auch lediglich zur Datenanzige genutzt werden.
    2.) Ist ein körperlicher Angriff, oder das zerstören der Brille, selbst bei einer laufenden Aufnahme nicht verhältnismäßig.

    Es wäre eine Körperverletzung + Sachbeschädigung!
    In Deinem Fall sogar mit Vorsatz.
    Auch wenn Du das bei jedem Google Glasses Thread auspackst bleibt es Bullshit und nicht Recht.

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  3. Re: Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

    Autor Niaxa 18.03.13 - 10:23

    Notwehr bedeutet, sein Recht mit "GERINSTEN" zur Verfügung stehenden Mitteln durchzusetzen. Der TE scheint das Thema nicht ganz verstanden zu haben.

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  4. Re: Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

    Autor Henny T 18.03.13 - 14:38

    Ich sehe es schon so dass ich IRGEND EIN Recht habe, notwendige Schritte zu unternehmen, bevor/während ein Typ mit gesichtserkennungsgeräten mich grundlos abfilmt.

    Hier ist die Grundbedingung des sozialen Respekts angegriffen. ich schubse dich auch nicht einfach auf der Strasse, oder?

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  5. Re: Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

    Autor Coding4Money 18.03.13 - 14:47

    1. Wird das alles schon sehr viel schwieriger, wenn du dich im öffentlichen Raum bewegst. Das Recht an deinem Bild ist quasi nichtig, wenn du auf dem Bild nur "zufällig" bist.

    2. Muss immer eine Verhältnismäßigkeit gegeben sein.

    3. Wird es schwer sein die "alsbaldige Veröffentlichung" zu rechtfertigen. Ein Bild zu machen und dieses zu veröffentlichen sind zwei unterschiedliche Dinge.

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  6. Re: Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

    Autor Niaxa 18.03.13 - 16:30

    Klar hast du das Recht Notwendige Schritte zu unternehmen... Aber eben nur jene die Notwendig sind um zu deinem Recht zu kommen. Das bedeutet nach unserem geltendem Recht, du kannst die Person ansprechen, ihr sagen das sie es unterlassen soll und bei nichtbeachten kannst du die Polizei rufen. Sollte der "Täter" deutlich die Absicht haben gegen deinen Willen z.B. Fotos von dir zu machen absichtlich und diese nicht freiwillig löschen und zudem noch versuchen zu flüchten, erst dann hast du das Recht ihn mit den geringst benötigten Mitteln festzuhalten bis die Polizei eintrifft. Die regelt dann den Rest. Notwehr hat nichts mit zwingender Gewalt zu tun, ganz im Gegenteil.

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  7. Re: Notwehrrecht gg Zwangskollektivismus aka "Zukunftsfeindlichkeit" vs indiv. Freiheit

    Autor Coding4Money 18.03.13 - 16:46

    Nichts anderes habe ich gesagt: Verhältnismäßigkeit.

    Allerdings wirft die Sache halt auch wieder einige Fragen auf:

    Der Person kannst du nur sagen, dass sie etwas lassen soll, wenn du weißt, dass sie überhaupt etwas macht (sollten sich solche Brillen so durchsetzen wie Handys, dann kannst du ja schwer zu jeder einzelnen Person hin rennen und sie pauschal beschuldigen, dass sie gerade ein Bild von dir gemacht hat, nur weil die Person dich angeguckt hat) und du hast halt wirklich nur das Recht, wenn du die Hauptperson auf dem Bild bist. Wenn du gerade vor der Kirche sitzt und einer macht ein Bild von der Kirche, dann hast du kein Recht dieses zu verbieten oder das Bild löschen zu lassen.

    Sprichst du mich an und ich sage dir jetzt, dass ich gar kein Bild gemacht habe, dann war es das schon für dich. Denn meine Bilder zu durchsuchen, dazu hast du sicherlich kein recht und mich ohne ausreichende Begründung festzuhalten, da dürfte dann einiges an Ärger auf dich zukommen.

    Ob es verhältnismäßig ist mich festzuhalten, also körperlich am Weggehen zu hindern, das müsste dann jemand anders entscheiden.

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