… super Zuckerberg, aber seine User bis aufs Unterhemd ausziehen.
FAIL.
Wenn die mal "Ex-Feundin" sein wird würde ich an Ihrer Stelle mal klagen, wie es sein kann dass ohne Einwilligung Fotos online gestellt werden.
Könnte, wenn die clever ist, ein schönes Sümmchen bei rumkommen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.09 12:07 durch Blork.
Es ist Jedem selbst überlassen wie viel er preis gibt ;-)
Wer nicht möchte, dass irgendjemand Dinge aus seinem Privatleben erfährt, der sollte sich vorher überlegen, was er wo im Netz von sich erzählt!
Selber Schuldigst schrieb:
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> Wer nicht möchte, dass irgendjemand Dinge aus seinem Privatleben erfährt,
Das beste und einzig wirksame Mittel dagegen ist immer noch, erst gar kein Privatleben zu haben...
eben, jedem SELBST und nicht wie facebook will. leider ist die praxis die, dass sich viele user in solchen netzwerken kaum gedanken ueber datenschutz machen. ich bin daher dafuer, dass jede eingetragene information in social networks erst mal 'private' deklariert wird. erst, wenn der nutzer ausdruecklich jene info freigibt und damit zumindest die chance bekommt, nach reiflichem ueberlegen frei zu entscheiden - erst dann duerfen infos von dritten (facebook) veroeffentlicht werden. natuerlich ist auch das kein allheilmittel gegen datenmissbrauch. wenn jedoch facebook erstmal alles per default freigibt und der user nicht daran denkt, wuerde er uebergangen werden. wie im artikel zu lesen ist, passiert sowas sogar dem chef himself...
DeadGod schrieb:
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> Es ist Jedem selbst überlassen wie viel er preis gibt ;-)
Wenn meine Facebook-Fanboi-"Stell-dich-nicht-so-an"-Freunde (also die, die ich aus dem echten Leben kenne) Bilder veröffentlichen, wo ich auch mit drauf bin, dann leider nicht...
Das Problem ist nur, dass man selbst auch ungefragt auf unzähligen Fotos in den sozialen Netzwerken zu sehen ist, ohne dass man selbst einen Account hat. Viele flüchtige Bekannte von mir stellen Fotos von mir in ihre Galerien ohne mich zu fragen.
Verständnis dafür, dass ich dies nicht wünsche, ist oft nicht vorhanden. Zum Teil sehe ich die Bilder bei Freunden, die selbst Accounts haben und bitte dann die entsprechenden Leute, die Bilder herauszunehmen. Dem wird oft nicht nachgegangen und ich lass es dann auch auf sich beruhen - es lohnt sich einfach nicht weiter nachzuhaken oder sogar juristisch zu drohen. Die Betreiber stellen sich übrigens stur und haben bisher kein einziges Bild entfernt.
Ist es nicht. Denn die Rechte an jeglichem Inhalt den man in Facebook angibt tritt man an Facebook ab. Damit darf Facebook mit eigentlich deinen Bildern machen was sie wollen.
Daher ist es mir unverständlich wie die Leute reihenweise ihr Zeug in Facebook reinstellen. Dann aber wundern wenn man von Firmen auf einmal mit Post zubombadiert wird von denen man noch nie etwas gehöhrt hat.
Hast du komische Freunde. Aber ja.. in bezug auf Facebook stellt sich der Betreiber natürlich Stur. Immerhin hat man die Rechte an dem Inhalt an Facebook abgetreten.
Tingelchen schrieb:
> Aber ja.. in bezug auf Facebook stellt sich der Betreiber
> natürlich Stur. Immerhin hat man die Rechte an dem Inhalt an
> Facebook abgetreten.
http://bundesrecht.juris.de/kunsturhg/__22.html
http://bundesrecht.juris.de/kunsturhg/__23.html
Wenn die hochladende Person gar nicht das Recht hat, ein bestimmtes Bild zu veröffentlichen, dann kann sich Facebook dieses logischerweise auch nicht übertragen lassen.
fotograf-vs-fotografierter schrieb:
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> Tingelchen schrieb:
>
> > Aber ja.. in bezug auf Facebook stellt sich der Betreiber
> > natürlich Stur. Immerhin hat man die Rechte an dem Inhalt an
> > Facebook abgetreten.
>
> bundesrecht.juris.de
> bundesrecht.juris.de
>
> Wenn die hochladende Person gar nicht das Recht hat, ein bestimmtes Bild zu
> veröffentlichen, dann kann sich Facebook dieses logischerweise auch nicht
> übertragen lassen.
Das ist grundsätzlich richtig.
Leider lässt sich dieser Sachverhalt schwer rekonstruieren weil eben jene Freunde, die Fotos hochladen oft nicht zu erkennen sind.
BEISPIEL:
Rein Theoretisch könnte ich Leute in der Fussgängerzone fotografieren und die Bilder hochladen. Leider werden diese Leute niemals erfahren dass dies so geschehen ist, weil es meist unbemerkt passiert.
better-privacy schrieb:
> Das ist grundsätzlich richtig.
> Leider lässt sich dieser Sachverhalt schwer rekonstruieren weil eben jene
> Freunde, die Fotos hochladen oft nicht zu erkennen sind.
> BEISPIEL:
> Rein Theoretisch könnte ich Leute in der Fussgängerzone fotografieren und
> die Bilder hochladen. Leider werden diese Leute niemals erfahren dass dies
> so geschehen ist, weil es meist unbemerkt passiert.
Auch Urheber werden nie alle Raubkopien sehen, die im Internet kursieren. Illegal bleibt es trotzdem.
Ist echt ne gute Frage.
Wie ist das eigentlich wenn ein Facebook-Nutzer ein Foto mit Leuten veröffentlicht die gar nicht bei Facebook sind und somit überhaubt keine Einverständnis Erklärung existiert das dieses Foto der Öffentlichkeit präsentiert werden darf.
Dann könnten man Facebook bis auf den letzten Cent verklagen oder?
Weil ein Recht das der Fotograf von der fotografierten Person NICHT hat, kann er an Facebook auch nicht abtreten/übergeben...
deus-ex schrieb:
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> Ist echt ne gute Frage.
>
> Wie ist das eigentlich wenn ein Facebook-Nutzer ein Foto mit Leuten
> veröffentlicht die gar nicht bei Facebook sind und somit überhaubt keine
> Einverständnis Erklärung existiert das dieses Foto der Öffentlichkeit
> präsentiert werden darf.
>
> Dann könnten man Facebook bis auf den letzten Cent verklagen oder?
>
> Weil ein Recht das der Fotograf von der fotografierten Person NICHT hat,
> kann er an Facebook auch nicht abtreten/übergeben...
Der Fotograf hat immer die Rechte... Musste ich bei unseren Hochzeitsbilder damals auch schmerzlich erfahren. Auch wenn ich ihn bezahle Bilder von mir zu machen, gehören diese rechtlich dem Fotografen und drei Agenturen wollten damals bis zu 250(!)€ PRO BILD haben, falls ich die Rechte haben möchte (manchen wollten sie gar nicht verkaufen) und ein sehr guter Fotograf sah es ein und meinte er verkauft die gesammten Bilder auf DVD (inkl Rechte) für zusätzliche 300€ weil sie sonst auf seiner Festplatte "verstauben"...
el*animal schrieb:
> Der Fotograf hat immer die Rechte..
Der Fotograf hat die Rechte an den Aufnahmen, aber nicht die Rechte an Deinem Bildnis.
Du darfst die Hochzeitsbilder nicht ohne die Einwilligung des Fotografen veröffentlichen, also mit _seinem_ Werk nicht einfach anstellen, was Du möchtest. Er darf die Aufnahmen _von_Dir_ aber genausowenig ohne Deine Einwilligung veröffentlichen.
Tingelchen schrieb:
> Hast du komische Freunde. Aber ja..
Ich sprach nicht von meinen Freunden*, sondern von Bekannten.
Das Problem ist, dass es da kein standardisiertes Verfahren gibt, um seine Bilder entfernen zu lassen. Man kann sich schlecht in allen sozialen Netzwerken anmelden, nur um zu prüfen, ob dort Bilder von einem selbst hochgeladen wurden.
Es müsste ein biometrisches Verfahren geben, dass aber datenschutzkonform ist (mir fällt gerade nicht ein, wie man das anstellen könnte). Ich stelle mir das so vor, dass man den Betreibern von sozialen Netzen einen Hash übermittelt, so dass automatisch die Bilder entfernt werden bzw. gar nicht erst hochgeladen werden können. Das müsste nur anonym geschehen.
Einfacher ist es mit den Leuten zu sprechen - bei flüchtigen Bekannten fehlt da nur oft leider die Einsicht ("Stell dich nicht so an, sind doch nur Fotos").
--
* Ich meine damit richtige Freunde, keine "Online-Freunde" - man muss das ja leider schon betonen bzw. ein neues Wort für diejenigen finden, die man damals "Freunde" genannt hat.
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