Was bitte ist nun an der Timeline so desaströs? Wenn ich als Nutzer dort nicht mehr eintrage, also mein Nutzungsverhalten bei Facebook nicht ändere, macht die Timeline doch schlussendlich nichts anderes, als die Optik ein wenig aufzuhübschen, oder? Klar, es kommen demnächst noch Apps hinzu. Aber wenn ich diese vorher schon nicht genutzt habe, werde ich das auch in Zukunft nicht tun. Kann mir also bitte mal jemand sagen, was an der Timeline selbst nun so böse ist? Das Problem mit der Datensicherheit besteht doch nach wie vor und das größte Problem diesbezüglich sitzt noch immer vor dem Computer ... ;-)
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AndyGER schrieb:
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...
> das größte Problem diesbezüglich sitzt noch
> immer vor dem Computer ... ;-)
Genau das ist affirmative Selbstdiskriminierung.
So soll gedacht und gehandelt werden.
Es geht aber ums exakte Gegenteil:
um die Freiheitsgrade individueller Selbstverwirklichung.
Dazu gehört Kommunikation ohne eingebaute Selbstdiskriminierung.
Wir haben uns endlich auch mal über high tech effiziente Anbieternetze austauschen zu können, die wir mental leistungsadäquat profitmaximierend nutzen.
Äh .... Du weißt, wie Facebook tickt, oder? Also wenn es dir nicht passt, dann nutze es nicht. Es gibt Alternativen, je nach Kommunikationsform.
Noch etwas. Schön, dass Du es schaffst, in zwei Sätzen mehr fachspezifische Fremdwörter unterzubringen, als eine durchschnittliche Baumarkt-Anleitung. Wenn Du aber dadurch erwartest, ernster genommen zu werfen, dann lass Dir gesagt sein, dass zumindest bei dieser Person das Ergebnis eher kontraproduktiv zum gewünschten Effekt verläuft. Auf gut Deutsch: Es nervt. Sorry, aber wenn Du Dich mit mir unterhalten möchtest, dann bitte normal und ohne BWL-Chinesisch. Danke ... :)
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Jupp, geht mir genauso!
Es werden die selben Informationen wie vorher gezeigt, ist doch nur alter Wein in neuen Schläuchen!
Es ist mit ohne Timeline genau der selbe Müll!
think more different ;-):
High tech ist für ihre Nutzer da.
Ja, aber sie ersetzt das selber denken nicht. Ein Computer samt seiner Software ist nach wie vor nur ein Werkzeug, mit dem man umzugehen verstehen muss ...
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... wozu man es ohne internes Wissen vollwertig nutzen zu können hat - so, wie Autos.
Stattdessen ist immer von "bedienen" die Rede.
High tech hat ihre Nutzer zu bedienen, nicht umgekehrt.
Autos werden nicht bedient ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.12 16:33 durch omo.
Und für beides braucht man ein wenig Wissen. Ebenso bei der Kommunikation. Auch gewisse Regeln sind unumgänglich. Soviel zur Theorie. Wer ständig nur mit Erwartungshaltung vor der Glotze sitzt, muss sich eben nicht wundern, wenn er (oder sie) von vorne bis hinten verarscht wird.
Und um wieder zum Thema zurück zu kommen: Was man der Timeline nicht erzählt, weiß sie auch nicht. Ganz einfach. Auch für Studenten ... ;-))
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Na ja, prollshit nutzt man nicht ;-)
Er ist vergeudete Zeit. Mit Kommilitonen hatte ich nie zu tun, die waren mir völlig egal, zwar nett, aber unbekannt.
Die Glotze ist ein manchmal auftretendes kleines Guckfensterchen aufm browser.
Man hat eine Erwartungshaltung an den Rechtsraum, die einem grundrechtswidrig arbeitsgesetzlich in Abrede gestellt wird.
Facebook ist da bestimmt nur das kleinste Übel.
Das web stammt von ÖDlern, die als Wissenschaftler intern kommunizieren wollten.
Es hätte aus high tech Anbieternetzen stammen können, womit es Lichtjahre weiter wäre.
Da gebe ich Dir recht. Und wer hat Schuld? AOL ^.^
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ist einfach lächerlich dieses "geburt", "beitritt bei facebook" ... als ob facebook es sich herausnehmen sollte jeden dazu zu zwingen so zu tun als ob das ganze leben dort veröffentlicht wird... sollen sie die alte pinnwand den Leuten doch lassen.
Vorweg: Ich spare mir jeden Kommentar zu Timeline selber, weil ich sie selber nicht kenne. Wenn ich aber lese, dass verbunden mit der Timeline-Einführung (?) man in Zukunft keine Links von bestimmten Seiten (zunächst z.B. Guardian, in Zukunft vermutlich noch viele mehr) klicken kann, ohne eine App installieren zu müssen, die anschließend jeden gelesenen Artikel auf der Pinnwand postet, frage ich mich schon, warum die FB-Nutzer das klaglos hinnehmen.
Die Frage ist natürlich auch, was erwartet man von Facebook? Und ist man evtl. gewillt, neben Facebook noch andere soziale Netze oder Dienste zu nutzen? Wer sich natürlich überwiegend auf Facebook aufhält, wird mehr und mehr in eine bestimmte Richtung gedrängt. Dann sollte man sich in der Tat aufregen. Oder seinen eigenen Konsum überdenken. Selbst ist der Mensch. Ich sehe eigentlich nur, dass das Problem vor dem Bildschirm sitzt, der aber das Problem gerne abwälzen würde ... ;-))
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AndyGER schrieb:
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> Es gibt Alternativen, je nach Kommunikationsform.
Aber was bringen die mir, wenn sie keine Nutzer haben, bzw. nicht die Nutzer haben, mit denen ich kommunizieren will? Kommunikation braucht ja mehrere Leute.
IRC: ich kenn keinen mehr der das nutzt
ICQ: ne Hand voll die das noch nutzen
MSN: keinen einzigen
Diaspora: keinen einzigen
StudiVZ: keinen einzigen
G+: ca. 10 Leute
FB: 95% meiner Kontakte sind hier und stets erreichbar, also bin ich indirekt gezwungen das zu nutzen
Ein Telefon oder Email nutze ich ja auch nur weil ich damit die Leute erreichen kann. ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.12 19:17 durch syntax error.
Wie wäre es mit XMPP/Jabber ;)
Aber ne, genau das ist auch mein Problem:
Z.B. haben meine Komillitonen für Chemie eine FB-Gruppe gegründet. Dort fließen viele Informationen, die das Studium enorm vereinfachen (!=abkürzen) und sogar Organisatorisches bekommt man oft nur dort rechtzeitig mit.
Man ist, wie AndyGER beschrieb, gezwungen, aus sozialen Zwang derjenigen, die leider nicht sehr viel Ahnung von der Materie haben, jedoch die deutliche Überzahl ausmachen, diese unsäglichen Plattformen zu nutzen.
Mit Fachschaftsforen, E-Mail-Verteilern und IRX braucht man Apple-Flanboys und Webkiddies heute doch nicht mehr ankommen. Wenn sie überhaupt wissen, was diese standardisierten, freien und quelloffenen Plattformen wie E-Mail, XMPP, SIP, IRC usw. überhaupt sind, wird man als Nerd abgestempelt und ignoriert.
Man wählt also zwischen Isolation oder Gläsernheit gegenüber Konzernen, die skrupellos mit unseren Daten Geldmacherei betreiben.
AndyGER schrieb:
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> Die Frage ist natürlich auch, was erwartet man von Facebook? Und ist man
> evtl. gewillt, neben Facebook noch andere soziale Netze oder Dienste zu
> nutzen? Wer sich natürlich überwiegend auf Facebook aufhält, wird mehr und
> mehr in eine bestimmte Richtung gedrängt. Dann sollte man sich in der Tat
> aufregen. Oder seinen eigenen Konsum überdenken. Selbst ist der Mensch. Ich
> sehe eigentlich nur, dass das Problem vor dem Bildschirm sitzt, der aber
> das Problem gerne abwälzen würde ... ;-))
So einfach ist das nicht. Nicht alle Menschen sind im gleichen Maße zur Reflexion ihres Verhaltens fähig. Diesen Umstand nutzen Unternehmen (wie in diesem Fall FB) dann für ihre Zwecke aus. Wenn das den Betroffenen zum Vorwurf machst ist das in etwa so sinnvoll, wie einem Blinden der gestolpert ist zu sagen, er solle halt beim nächsten Mal besser hinsehen. Das ist dann der Punkt, an dem man dann über staatliche Regulation nachdenken kann, die z.B. dafür sorgt, dass niemand einfach Gruben auf der Straße aushebt ;)
Tiggr schrieb:
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> Es werden die selben Informationen wie vorher gezeigt, ist doch nur alter
> Wein in neuen Schläuchen!
Informationen, die vorher tief im Profil vergraben waren, sind nun kinderleicht für jeden anzusehen. Das ist schon ein Unterschied. Den zu verstehen aber scheinbar nicht jedem gegeben ist :)
Muhaha schrieb:
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> Tiggr schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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>
> > Es werden die selben Informationen wie vorher gezeigt, ist doch nur
> alter
> > Wein in neuen Schläuchen!
>
> Informationen, die vorher tief im Profil vergraben waren, sind nun
> kinderleicht für jeden anzusehen. Das ist schon ein Unterschied. Den zu
> verstehen aber scheinbar nicht jedem gegeben ist :)
Klar waren deine Daten ohne Timeline schwieriger zu finden, da man immer weiter nach unten scrollen musste. Aber ist doch eigentlich egal, denn DU selbst warst ja an dem Tage damit einverstanden das dies jeder sehen durfte. Und nun wurde dies einfach nur leichter gemacht womit man DEINE FREIWILLIGEN geposteten Daten sehen kann.
Einfach nicht drauf eingehen, fertig.
Um mich herum hat auch jeder Facebook und trotzdem nutz ich es nicht.
Ich ruf gelegentlich mal an und tausche so Informationen aus das funktioniert prima.
Wenn deine Freunde,Komilitonen etc dir nicht bescheidgeben obwohl sie wissen das du es nicht nutzt sind sie keine zuverlässigen Freunde ^^
Es geht auf jedenfall ohne fratzenbuch.
Man muss es nur wirklich (nicht) wollen.
Also ich nutze ja mehrere Dinge gleichzeitig (ja, ich bin Multitasking-fähig):
Facebook: Für meine ganz engen Kontakte (Freunde, Verwandte, Kollegen) aufgrund eben der Einfachheit. Ich poste auch dort Sachen, die ich anderswo auch poste. Aber z. B. keine Bilder (so gut wie) und keine Musk. Ich vermeide Facebook-Anwendungen und Spiele weitestgehend. Ich weiß um die Tücken um Facebook und vesuche, mich daran zu orientieren.
Google+: Das Netz ist mittlerweilse Diskussionsplattform für mich geworden, die ich zum regen Austausch nutze. Bilder stelle ich hier nur sehr selten online. Dafür habe ich dann meinen kleinen Foto-Blog auf POSTEROUS ...
Twitter: Schnelle Informationen und sehr kurze Gespräche. Nachrichten aus Politik und Wirtschaft.
Diaspora / Geraspora: Bin ich jetzt wieder durch die Diskussion über G+, Twitter und Facebook zu gekommen. Inhaltlich ganz sicher das beste Netzewerk. Aber es ist im Aufbau. Es hat Macken. Es hat aber auch Potential und man kann und sollte ihm eine Chance geben.
Dazu habe ich noch Skype und iChat, nutze beides aber selten. Skype nutze ich überwiegend im Ausland.
Man kann die Vernetzung nutzen. Zumindest Twitter, Facebook, Geraspora und Posterous kann ich miteinander verknüpfen und Inhalte teilen. Google+ stellt sich da noch immer abseits. Was im Grunde ein Unding von Google ist. Aber ich hoffe, das wird noch was.
Für mich kommt dieses entweder oder nicht in Frage. Am Besten, man nutzt die Dienste miteinander ... :-))
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