Ich habe für meine Anwesen schriftlich Einspruch eingelegt. Google hat diese innerhalb zwei Wochen bestätigt. Hierzu habe ich eine Frist gesetzt, der Brief ging auf den Postweg zu. Kein FAX, keine Email.
Google teilte schriftlich mit, dass ich einen speziellen Zugang zur Kontrolle bekomme. Erst nach Freigabe werden die Bilder veröffentlicht.
Anders sieht es bei einem bekannten aus. Der wurde zufällig am Zebrastreifen gefilmt. Wenn das andere sehen würden, wüssten sie wo er war. Leider reicht da die Verschleierung des Gesichts nicht aus. Er versucht nun vollständig unkenntlich gemacht zu werden.
Google Streetview ist interessant, kann aber auch gefährlich sein. Vor allem im Bereich der öffentlichen Sicherheit. Früher sind Einbrecher Straßen entlang gelaufen um lohnende Objekte zu finden. Heute steht das Garagentor kurz offen und auf Google Streetview sieht man den Austin Martin stehen. Nein Danke!
Mike
> Heute steht das Garagentor kurz offen und auf Google Streetview sieht man den Austin Martin stehen. Nein Danke!
Wer hat denn schon einen Aston Martin? Und ausserdem will ich, daß man meinem Aston Martin sieht falls ich überhaupt einen habe. Denn seien wir mal ehrlich... Angeben ist doch das halbe Leben!
Sehen Sie, meinen werden Sie nicht sehen. Aber genau auf das habe ich gewartet - auf sowas reagieren auch die Einbrecher.
Welches Fahrzeug ich fahre spielt keine Rolle.
Ich wollte damit ausdrücken:
1. Jemand sieht sich eine Straße an
2. Man sieht etwas interessantes, egal ob ein Fahrzeug oder ein verziertes Gebäude
3. Das Interesse ist geweckt.
Und genau auf das kann ich verzichten!
Und nun im Ernst:
Ich sammle englische Fahrzeuge. Ursprünglich plante ich diese auf meiner Homepage zu veröffentlichen. Technische Daten, Zustand und Historie. Mir wurde davon abgeraten. Nun findet man diese Informationen im geschützten Bereich.
Deshalb habe ich Einspruch bei Google Streetview eingelegt.
Ich bin zufrieden.
Also Google StreetView soll ihr Haus nicht zeigen? Und wie soll sowas in der Internet-Darstellung später aussehen? Sind bestimmte Gebäude/Häuser dann sozusagen "ausgegraut" oder gar rot durchstrichen?
Als Einbrecher würde mich ein derart "ausgegrautes" Objekt dann erstrecht neugierig machen. Was haben die denn zu verbergen?
Wahrscheinlich schaut das organisierte Verbrechen dann zuerstmal bei diesen Objekten nach. Falls überhaupt. Ich glaube nicht, dass organisierte Einbrecherbanden unbedingt Google Streetview brauchen oder benutzen, um ihre Raubzüge zu planen.
Vielen Dank für die konstruktiven Fragen.
Auch ich bin gespannt, wie das umgesetzt wird. Z.B. habe ich auf einer Lagerhalle eine GSM Basisstation. Die Diskussionen wegen Elektrosmog ist bekannt. Ich möchte, dass man diese Basisstation ebenfalls nicht sieht.
Bitte verzeihen Sie mir, wenn das nun überheblich klingt:
Ich bin wirklich gespannt wie das technisch umgesetzt wird, denn ich grenze an die Straße auf einer Länge von 122m an. Meine Häuser befinden sich auf einer Anhöhe. Von der Straße führt eine Zufahrt von ca. 50m den Berg hoch.
Ich möchte, dass man weder den Straßenzug noch die Häuser auf dem Berg sieht.
Zum Glück sind die Google Earth-Bilder bei uns aus dem Jahr 1999 mit schlechter Auflösung. Auch hier bin ich dagegen, dass man mein Grundstück von oben sehen kann.
Nur ein Beispiel:
Ich habe eine Niederlassung in Hyderabad (Indien). Das Grundstück ist mit einer 2,5m hohen Mauer umrandet. Das Tor ist aus Stahlblech.
Leider sind die Bilder auf Google Earth viel zu genau. Man kann sogar das Wachhäuschen hinter dem Stahltor sehen. Für mich ist das ein Sicherheitsrisiko.
Auch wenn in Bayern eine Einfriedung bis zu einer Höhe von 2,0m in der BayBO genehmigt ist, möchte ich davon Abstand nehmen.
In Indien ist dies jedoch leider zwingend nötig.
Übrigens geht ein Freund einen völlig anderen Weg:
Er sammelt Maybachs und stellt diese im Internet sowie in einem privaten Museum aus:
http://www.automuseum-maybach.de/nathus-16574/wir-ueber-uns.html
Ein weiterer Freund hat eine besondere Ambiente mit seinen Fahrzeugen erzeugt:
http://www.dauphinspeedevent.de/
Darüber hinaus möchte ich noch anmerken:
Aus der Information:
- Bayern
- Googeln nach den zwei Links
Können Sie sofort erkennen wo ich in Bayern lebe.
Durch sammeln von unwichtigen Informationen kann sehr schnell ein Gesamtbild erzeugt werden. Auch wenn die Information an sich selbst unbedeutend ist, die Summe ergibt trotzdem ein Bild. Deshalb versuche ich ständig Datenspuren zu vermeiden.
Ihre Frage kann ich deshalb nicht mit einem Grund beantworten. Vielmehr sind die Bilder in Street View wieder nur ein Puzzelstein über mich.
Mit freundlichen Grüßen
Mike
Ach Gottchen, Angst ums Häuschen. HAHAHA so ist Deutschland. Ich lach mich weg.
Manche haben eben mehr zu verlieren als andere. Ausserdem: Wenn Google mit einem Foto von meinem Haus Geld macht, dann will ich ein Stück vom Kuchen. Mir persönlich geht es nicht um die Sicherheit, da find ich GoogleEarth viel schlimmer. Mir gehts um Kohle, die mir zusteht.
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