Einen "Keks", eine russische "Freeware", eine "Sandbox" und nun die Firewall...
Der KUNDE will nur das Spiel spielen wofür er bezahlt hat. Er will sich nicht gegen Spyware und Trojaner wehren müssen, die ihm der original Hersteller unterjubelt.
Zwingt EA oder UBI und auch alle anderen Publisher dazu, ihre KUNDEN zu respektieren.
Lasst den Dreck im Laden liegen, bis der Groschen in der Vorstandsetage fällt.
Ihr braucht diese Spiele nicht zum leben, aber die Publisher brauchen Euer Geld um zu leben.
Sollten sie jedoch die Kundenwünsche ignorieren, kann man auch wieder bei bekannten Warezseiten suchen. Viren und Trojaner gibt es da zwar auch, jedoch bezahlt ich dann nicht auch noch dafür.
http://cache.ohinternet.com/images/thumb/7/73/JeanLucPicardFacepalm.jpg/618px-JeanLucPicardFacepalm.jpg
9life-Moderator schrieb:
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> Einen "Keks", eine russische "Freeware", eine "Sandbox" und nun die
> Firewall...
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> Der KUNDE will nur das Spiel spielen wofür er bezahlt hat. Er will sich
> nicht gegen Spyware und Trojaner wehren müssen, die ihm der original
> Hersteller unterjubelt.
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> Zwingt EA oder UBI und auch alle anderen Publisher dazu, ihre KUNDEN zu
> respektieren.
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> Lasst den Dreck im Laden liegen, bis der Groschen in der Vorstandsetage
> fällt.
> Ihr braucht diese Spiele nicht zum leben, aber die Publisher brauchen Euer
> Geld um zu leben.
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> Sollten sie jedoch die Kundenwünsche ignorieren, kann man auch wieder bei
> bekannten Warezseiten suchen. Viren und Trojaner gibt es da zwar auch,
> jedoch bezahlt ich dann nicht auch noch dafür.
dir ist über die letzten 20 jahre aber schon aufgefallen, dass sinkende umsätze in den Vorstandsetagen eher als rechtfertigung für härtere Gängelung der kunden verwendet wird, weil doch die raubkopierer schuld an den umsatzrückgängen sind?
Kvothe schrieb:
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> cache.ohinternet.com
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Auch wenn Du mit den Maßnahmen der Distributoren Recht hast, bin ich der Meinung, daß man sich mit den Dingen, die man nutzt, auskennen sollte. Keiner motzt, daß man einen Führerschein erst nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhält, aber wenns um Computer geht, muss das alles ohne Probleme ohne Kenntnisse sicher nutzbar sein.
aber um überall im netz geistigen dünnpfiff zu verbreiten reichen die kenntnisse leider meistens. ist schon seltsam. man DAUs schaffen es nicht 5 minuten zu googlen aber 10 stunden auf 200 webseiten sich lauthals zu beschweren, jahaaaa das bekommen sie hin!
ich wollte es nicht ganz so drastisch formulieren, aber es triffts leider.
Threat-Anzeiger schrieb:
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> dir ist über die letzten 20 jahre aber schon aufgefallen, dass sinkende
> umsätze in den Vorstandsetagen eher als rechtfertigung für härtere
> Gängelung der kunden verwendet wird, weil doch die raubkopierer schuld an
> den umsatzrückgängen sind?
Vor allem ist mir aufgefallen, dass sogar UBI-Soft wieder eingeknickt ist und ihren restriktiven Onlinezwang aufgeweicht hat. Noch nicht vollwertig, aber einige Schritte zurück sind schon geschafft. Und selbst die Entscheider bei EA sind nicht dümmer als die von UBI-Soft.
Und glaubst Du wirklich daran, dass den Vorständen nicht ganz genau klar ist, warum die Umsätze einbrechen - Nur die "Raubkopiererlüge" wird als offizielle Begründung vorgeschoben. Ist ja auch schnell und einfacher zu schlucken, als die komplexen Zusammenhänge zwischen Kundenzufriedenheit und Umsatz aufzuklären.
Solange man nicht wirklich zugeben muss, dass das Management versagt hat, ist doch alles in Ordnung.
Wer sich nach einem Informatikstudium wissentlich einen Trojaner auf einen Rechner spielt, der auf der Festplatte irgendwelche privaten Daten enhaelt oder auch nur in einem Netzwerk haengt in dem solche Daten liegen, dem gehoert eigentlich sein Abschluss aberkannt.
Ich moechte auch nicht wissen wie viele Behoerden und Firmennetzwerke weltweit von Leuten korrumpiert werden, die auf ihrem Arbeitsrechner heimlich Spiele installieren, die ein Sicherheitsloch in das ohnehin schon problematische Windows-System reissen. Ich weiss nur, das man deutsche Behoerdendatenbanken mit Millionen von Datensaetzen kaufen und dann von chinesischen und/oder russischen Servern herunterladen kann, wenn man sowas fuer irgendwelche illegalen Machenschaften braucht.
So ein Spyware-Spiel wie BF3 (oder z.B. auch aeltere Spiele mit Punkbuster, der ja auch mit Admin-Rechten laeuft, die Platte scannt und somit ebenfalls eine Bedrohung der Sicherheit darstellt, merkwuerdigerweise aber von den Spielern, die hier bei Origin aufschreien bei der Installation einfach durchgewunken wird) kaeme bei mir nur auf einen Testrechner in einem eigenen VLAN (das meint "virtuelles LAN" und nicht WLAN!!), dort in eine virtuelle Maschine und das auch nur um aus Interesse mal per Netzwerk-Sniffer mitzuloggen, was die Origin-Spyware an Daten wirklich uebermittelt bzw. ob und wie die Uebertragung verschluesselt ist. Zocken ist da eher uninteressant fuer mich. Ist seit ATARI-Konsolenzeiten ohnehin immer dasselbe: Irgendwas per Hand-Augen-Koordination abtreffen. Nur die Grafik ist inzwischen besser. Die ist allerdings bei Voelkerball nochmal weit besser. ;-)
Eine klassische Sandbox (da war hier irgendwo die Rede von) taugt uebrigens ueberhaupt nichts um die Datensammelwut einzudaemmen. Sandboxen fangen nur durch ein virtuelles Dateisystem (moeglicherweise schaedliche) Aenderungen der in der Sandbox laufenden Programme am realen Dateisystem ab. Lesen und ins Internet uebermitteln koennen diese Programme die Daten aber trotzdem, nur veraendern halt nicht (wenn die Sandbox fehlerfrei programmiert waere zumindest).
Ist echt geil wie die leute austicken bei dem Thema.
Jetzt sollen einem noch die Informatiker-Diplome aberkannt werden.
Während die einen panisch ihre Festplatten verschlüssen, sich mit Linux herumplagen und ständig die Firewalkonfiguration anpassen gibt es auch Leute, die nach Feierabend einfach mal gemütlich ne Runde zocken. Ganz ohne Paranoia.
Ich habe ein Diplom in Informatik und zocke BF3. Achja, wo wir beim Thema Diplom sind. Dann sollen die Herren Diplom-Panikmacher mal ein Profiling von Origin machen und mal offenlegen, wie private Daten an EA übertragen werden. Danach reden wir mal weiter. Alles andere ist nur getrolle.
nOOcrypt schrieb:
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> Ich moechte auch nicht wissen wie viele Behoerden und Firmennetzwerke
> weltweit von Leuten korrumpiert werden, die auf ihrem Arbeitsrechner
> heimlich Spiele installieren, die ein Sicherheitsloch in das ohnehin schon
> problematische Windows-System reissen.
Falls sowas vorkommt, werden ziemlich schnell lokale Adminrechte genommen (Falls es die Firma anschließend noch gibt).
"Spielen" kann man auch ohne Informatikstudium, es geht um Origin, was nicht das eigentliche Spiel ist.
nOOcrypt schrieb:
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> Wer sich nach einem Informatikstudium wissentlich einen Trojaner auf einen
> Rechner spielt, der auf der Festplatte irgendwelche privaten Daten enhaelt
> oder auch nur in einem Netzwerk haengt in dem solche Daten liegen, dem
> gehoert eigentlich sein Abschluss aberkannt.
Was ist denn das für eine Pseudo-Logik? Wenn ein Informatiker das "wissentlich" macht, wird er oder sie einen Grund haben, wieso also eine Aberkennung das Abschlusses?
Das Origin nicht das Spiel ist... das wissen doch die meisten wenn nicht alle. Frage: Wenn Du etwas kaufst, wem gehöhrt es dann? Dir oder dem Händler? MHHH einfache Frage die EA wohl nicht beantworten kann, ansonsten möchte ich denen auch ein Porsche verkaufen, ohne Gaspedal und Bremse ja und ohne Reifen. Kann der Vorstand dann schieben. Leasen wir nur noch Spiele? Was ich kaufe gehöhrt MIR.
markFreak schrieb:
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> "Spielen" kann man auch ohne Informatikstudium, es geht um Origin, was
> nicht das eigentliche Spiel ist.
Wie definierst du "das eigentliche Spiel"? Also für mich ist alles, was für das Spielen eines Spiels fundamental ist, "das eigentliche Spiel". In diesem Falle also auch Origin.
Das ist eine ähnlich fadenscheinige Definition wie bei Gamestar: Die haben nämlich Origin bei ihrer Bewertung von BF3 explizit ausgeklammert, weil Origin das Spielerlebnis nicht beeinflusst. Aber genau das ist ja das Problem: Es beeinflusst sehr wohl das Spielerlebnis. Wenn ich mir vorstelle, dass ich ein Spiel spiele, wessen Zwangszusatzsoftware während des Zockens private Daten sammelt und übermittelt, wird mir ganz schummerig.. Da hätte ich gar keine Ruhe um mich auf das Spiel einzulassen. Aber gut, bei Gamestar kann ichs noch verstehen, die sind ja auch die Werbeeinnahmen von EA angewiesen *hust*
Hmja, leider nicht. Du kaufst eine (Nutzungs-)Lizenz. Das Spiel bleibt weiterhin im Besitz des Publishers. Eben genau solche Definitionen sind das Problem.
*lol* und jetzt hast du dir nen Keks verdient!
derKlaus schrieb:
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> nOOcrypt schrieb:
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> > Ich moechte auch nicht wissen wie viele Behoerden und Firmennetzwerke
> > weltweit von Leuten korrumpiert werden, die auf ihrem Arbeitsrechner
> > heimlich Spiele installieren, die ein Sicherheitsloch in das ohnehin
> schon
> > problematische Windows-System reissen.
> Falls sowas vorkommt, werden ziemlich schnell lokale Adminrechte genommen
> (Falls es die Firma anschließend noch gibt).
Das muss erst auffallen (und die Konkurrenz, die "erschnueffelte" Daten unter der Hand von einem Hacker kauft, der z.B. eine Sicherheitsluecke des Origin-Clients ausnutzt um administrativen Zugriff auf ein System zu erhalten, wird gewiss nicht Bescheid sagen ;-) ), dann muss ein Admin Gegenmassnahmen ergreifen und selbst wenn der so schlau ist neben dem Wegnehmen der Adminrechte auf Windows sogar noch den Boot von anderen Medien abzustellen und dies mit einem BIOS-Passwort auf den Rechnern der Mitarbeiter abzusichern, reichen den meisten Leuten, die im Internet nur etwas recherchieren, ganze 5 Minuten um wieder mit Adminrechten zu arbeiten. Zumindest solange sie physischen Zugang zu ihrem Arbeitsrechner haben. Das ist eigentlich nur durch ThinClient-Loesungen abzustellen, aber sowas schaffen sich kleinere und mittlere Unternehmen heute nicht mehr an, weil ein PC am Arbeitsplatz billiger in der Beschaffung und gleichzeitig variabler einzusetzen ist.
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