Davon wird SAP seine IE6-Sachen auch nicht auf xhtml+css konvertieren.
Aber wenn VW seine alten Modelle in die Entsorgung schicken wollen würde, könnte man ja Sicherheitslöcher finden, die man bisher geheim gehalten hatte.
Und das IE6 immer noch Sicherheitslücken hat, die ständig "neu" gefunden oder seit Jahren nicht gepatcht wurden, sollte Firmen zwingen, alle M$-Investition mit 50% Rücklagen (in Staatsanleihen) für Sicherheits-Aufwendungen (Admin-Arbeit) zurückzulegen.
Wenn ich Finanzminister wäre, würde ich das machen.
Das wird erfasst und gilt dann für jedes Produkt bzw. Hersteller jeweils nach den jeweiligen Kosten für die Unternehmen.
Wieso soll der Steuerzahler das als steuerlich absetzbare Betriebsausgaben durchgehen lassen ?
> Und das IE6 immer noch Sicherheitslücken hat, die ständig "neu" gefunden
> oder seit Jahren nicht gepatcht wurden, sollte Firmen zwingen, alle
> M$-Investition mit 50% Rücklagen (in Staatsanleihen) für
> Sicherheits-Aufwendungen (Admin-Arbeit) zurückzulegen.
> Wenn ich Finanzminister wäre, würde ich das machen.
> Das wird erfasst und gilt dann für jedes Produkt bzw. Hersteller jeweils
> nach den jeweiligen Kosten für die Unternehmen.
> Wieso soll der Steuerzahler das als steuerlich absetzbare Betriebsausgaben
> durchgehen lassen ?
Sofern ich Dich richtig verstehe dann aus dem selbstversträndlichsten Grund der Welt, nämlich dem das in einer marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaft UNternehmen die Entscheidungen in der Wirtschaft treffen und nicht der Staat.
Sofern Unternehmen sich für die Anschaffung eines bestimmten Werkzeugs (in diesem Sinne ist hier Software auch nur ein Werkzeug) entscheiden sind das i.d. Sinne Betriebsausgaben, völlig egal ob Dritte (z.B. der Staat) zu bemängeln hätten das das Werkzeug vielleicht nicht optimal gewählt ist.
(Der 'Richter' der das Unternehmen trotzdem nicht ungeschoren eine schlechte Wahl treffen lässt ist hingegen der Markt, weil natürlich in den Preis zu dem das UNternehmen seine Produkte/Dienstleistungen anbietet auch die Fehlentscheidungen bei der Werkzeugwahl preissteigernd in Erscheinung treten.)
"Verkappte Gewinnausschüttung als Geschäftsführer-Lohn"
"Liebhaberei"
sind beides Dinge, die das Finanzamt auch von sich aus nicht toleriert.
Betriebsausgaben haben minimal zu sein. Weil sich sonst unnötige Ketten entwickeln, welche die Preise zum Nachteil der Bürger hochtreiben.
Und das wir faktisch keine Marktwirtschaft haben, sollte Dir klar sein.
Denn dort wären alle Manager-Löhne voll bekannt.
Und natürlich wären alle M$-Lizenzpreise einer einheitlichen offen bekannten Rabattstaffel unterworfen.
Ein Markt sind keine Seitenstraßen und keine Darkrooms. Alle relevanten Informationen sind allen bekannt.
> "Verkappte Gewinnausschüttung als Geschäftsführer-Lohn"
> "Liebhaberei"
> sind beides Dinge, die das Finanzamt auch von sich aus nicht toleriert.
Keine Ahnung wo diese Dinge hier im Thread zur Debatte gestanden hätten
> Betriebsausgaben haben minimal zu sein.
Nein, dafür gibt es keinerlei gesetzliche Grundlage, denn wenn ich als Unternehmer meine Arbeitsmittel teuerer einkaufe ist das allein meine Sache (natürlich mindert es MEINEN Gewinn)
> Weil sich sonst unnötige Ketten
> entwickeln, welche die Preise zum Nachteil der Bürger hochtreiben.
>
Stimmt und deswegen gibt es den Markt und die dort stattfindede Konkurrenz, kaufe ich also zu teuer ein und verkaufe ebenfalls zu teuer, kauft keiner meine Produkte und ich gehe Pleite, und genauso soll es dann auch sein.
> Und das wir faktisch keine Marktwirtschaft haben, sollte Dir klar sein.
stimmt, in DE haben wir sog. 'soziale Marktwirtschaft' wodurch diverse Einschränkungen für das freie Handeln der Marktteilnehmer existieren
> Denn dort wären alle Manager-Löhne voll bekannt.
Nein.
Vielleicht erschiene Dir das wünschenswert, notwendiger Bestandteil einer Marktwirtschaft ist es jedoch nicht
> Und natürlich wären alle M$-Lizenzpreise einer einheitlichen offen
> bekannten Rabattstaffel unterworfen.
Nein.
> Ein Markt sind keine Seitenstraßen und keine Darkrooms. Alle relevanten
> Informationen sind allen bekannt.
Bloß die Infos die Du hier thematisierst sind ebend nicht für alle notwendig relevant, und brauchen deshalb nicht allen bekannt zu sein und ihre allgemeine Bekanntheit ist nicht Voraussetzung für eine Marktwirtschaft. Voraussetzung ist das diejenigen die diese Infos brauchen sie haben.
Mich z.B. interessiert es schlicht nicht was eine Ölbohrinsel kostet, weil ich keine kaufen will. Wollte ich doch eine kaufen brauche ich nur die verschiedenen Hersteller nach jeweils einem Angebot zu fragen.
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