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Sony selbst schuld

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  1. Sony selbst schuld

    Autor CR 27.01.10 - 11:10

    Grundsätzlich ist klar: Mit genug Know-How und Aufwand wird man jedes System geknackt bekommen. Die Hardware-Hacker haben meistens ja nicht primär das Ziel, Raubkopien nutzen zu können, sondern einfach den Ehrgeiz selbstgeschriebene Software und/oder Linux auf der Konsole laufen zu lassen. Mit dem Linux auf der alten PS3 war das ohne Hacking möglich (wenn auch im Grafikbereich eingeschränkt), der Anreiz für Hacker war entsprechend gering obwohl die Hardware wohl von den aktuellen Konsolen die für Freaks attraktivste ist.
    Mit der grundlosen Streichung dieser Funktion bei der PS3 Slim ist der Anreiz wieder da, deshalb wird auch die Slim früher oder später geknackt werden. Sony dürfte sich damit also ein ziemliches Ei gelegt haben...

  2. Re: Sony selbst schuld

    Autor chris12 27.01.10 - 11:35

    CR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich ist klar: Mit genug Know-How und Aufwand wird man jedes
    > System geknackt bekommen. Die Hardware-Hacker haben meistens ja nicht
    > primär das Ziel, Raubkopien nutzen zu können, sondern einfach den Ehrgeiz
    > selbstgeschriebene Software und/oder Linux auf der Konsole laufen zu
    > lassen. Mit dem Linux auf der alten PS3 war das ohne Hacking möglich (wenn
    > auch im Grafikbereich eingeschränkt), der Anreiz für Hacker war
    > entsprechend gering obwohl die Hardware wohl von den aktuellen Konsolen die
    > für Freaks attraktivste ist.
    > Mit der grundlosen Streichung dieser Funktion bei der PS3 Slim ist der
    > Anreiz wieder da, deshalb wird auch die Slim früher oder später geknackt
    > werden. Sony dürfte sich damit also ein ziemliches Ei gelegt haben...



    man lest doch erst mal alles genau durch bevor Ihr so einen Unsinn schreibt......der Hack läuft nur auf der Alten PS3, welche die Möglichkeit der Linuxnutzung fest eingebaut hatte......

    also ist dein Argument ja vollkommen schwachsinnig...das wegen des wegfalls der linuxfähigkeit, die Gefahr des Hackens erhöht hat.....genau diese Funktion macht den Hack erst möglich...

  3. Re: Sony selbst schuld

    Autor frauhansen 27.01.10 - 11:53

    Du hast CR nicht verstanden. Seine Aussage ist es, das der Ehrgeiz seinen eigenen Code auf der Console durch die bisher vorhandene Linux-Tür zu gering war. Er schlsusfolgert das durch den Wegfall der Linux-Kompatibilität mit der Slim weitaus mehr Leute nun anfangen werden genau das wieder zum Laufen zu bringen. Dazu muss die Konsole also auf.

    Einfach Bild. Bekommt der Bubi täglich seine 2 Bon-Bons muss er nicht auf den Schrank und die Dose knacken. Oder ist zumindest nicht so motiviert. Bekommt er nix muss er schon fast zwingend auf den Schrank an die Dose.

  4. Re: Sony selbst schuld

    Autor 0o9i8u7z 27.01.10 - 12:09

    Mal grob überzeichnet, lassen sich "Hacker" in zwei Bereiche unterteilen:

    1) Die Gruppe, die überhaupt kein Interesse daran haben, Raubkopien auf der PS3 zu spielen, sondern einfach nur das System ansich hacken und Zugriff auf alles haben möchten. Der Sinn solcher Hacks ist oftmals einfach Neugier, und um sich selbst profilieren zu können ("Hey Leute, ich hab $Betriebssystem auf der PS3 zum Laufen gebracht!"). Ob es sich dabei um Linux, selbstgeschriebenen Assemblercode oder Windows (höhö, Insiderwitz^^) handelt, ist im Endeffekt wurscht - aber es besteht nun die Möglichkeit, mit der Konsole Dinge anzustellen, die so vom Hersteller nicht geplant waren - etwa aus der PS3 einen Fileserver zu machen.

    2) Die Gruppe, die nur scharf darauf ist, Raubkopien zocken zu können. Die haben selbst garkeine Fähigkeiten, so eine komplizierte Konsole zu hacken, sind also auf die erste Gruppe angewiesen. Existieren jetzt die Hacks... Muss ich mehr sagen? ;)

    Genau aus dem Grund war es von Sony ein kluger Schachzug, offiziell eine Linuxunterstützung für die PS3 bereitzustellen. Die Hauptmotivation der ersten Gruppe ist es ja meist, selbstgeschriebene Software zum Laufen zu bringen - und genau das wird mit Linuxunterstützung möglich. Auch wenn die Linuxunterstützung "nur" in einer Sandbox läuft und nicht jeden Hardwarezugriff erlaubt, so ist dennoch die Motivation der meisten Hacker, eine Konsole zu hacken, verflogen.

    Warum die erste Gruppe eher selten zum Raubkopieren neigt (Ausnahmen bestätigen die Regel), lässt sich nicht so pauschal beantworten. Vielleicht, weil diese Gruppe meist selbst eine Vorstellung davon hat, wie schwer Spieleprogrammierung ist, weil sie selbst ähnliche Fähigkeiten fürs Hacking der Konsole benötigen? Zumindest gehe ich davon mal aus...

  5. Re: Sony selbst schuld

    Autor oooooop 27.01.10 - 12:48

    [++]

  6. Re: Sony selbst schuld

    Autor polk 27.01.10 - 12:55

    0o9i8u7z schrieb:

    > Warum die erste Gruppe eher selten zum Raubkopieren neigt (Ausnahmen
    > bestätigen die Regel), lässt sich nicht so pauschal beantworten.
    > Vielleicht, weil diese Gruppe meist selbst eine Vorstellung davon hat, wie
    > schwer Spieleprogrammierung ist, weil sie selbst ähnliche Fähigkeiten fürs
    > Hacking der Konsole benötigen? Zumindest gehe ich davon mal aus...

    Diese Leute haben meisten überhaupt keine ZEIT zum Spielen. Wenn man etwas hackt ist das ja gerade das "Spiel/Puzzle" was es zu lösen gilt. Da bleibt dann keine Zeit mehr Mordern Warfare 2 durchzuspielen ;-)

  7. Re: Sony selbst schuld

    Autor lolrofllmao 27.01.10 - 13:34

    Zum Thema "Windows (höhö, Insiderwitz^^)" dachte damals auch Interessant, weil ich mir nicht Sicherwar wegen dem Cell Prozi... dann das Video gesehen nur "Qemu" gesehen -.-

  8. Re: Sony selbst schuld

    Autor X99 27.01.10 - 15:15

    Den Rotz hat schon irgendjemand in dem anderen PS3 Beitrag geschrieben.
    Junge, das ist ein knallhartes Geschäfft wo es um Geld geht. Wen interessiert da Linux. Kein Mensch auf der Welt steckt viel Geld in die Suche einer Lücke um dann Linux auf die Konsole zu bringen.
    Bist du so Weltfremd, dass du das nicht verstehst. Der einzige Anreiz ist Bauung von Modchips, mit denen man dann Millionen verdient.

    [Sarkasmus AN]
    Scheiße, was soll man mit Millionen, man zahlt seine Lebenskosten mit Luft und Liebe, kauft sich nen 20 Jahre alten Golf und freut sich über das wenige was man hat.
    [Sarkasmus AUS]

    Es interessiert also keinen Menschen ob da Linux drauf ist oder nicht.

  9. Re: Sony selbst schuld

    Autor CR 27.01.10 - 15:59

    Genau, deshalb stecken auch viele Experten so viel Energie in das Jailbreaken der Iphones und veröffentlichen die Software dafür dann kostenlos, weil man da ja so viel Geld verdienen kann. Kennst Du Dieter Nuhr?

  10. Re: Sony selbst schuld

    Autor 0o9i8u7z 27.01.10 - 16:13

    Autor X99 gehört definitiv zur zweiten Gruppe...

  11. Re: Sony selbst schuld

    Autor Ich würd sagen... 27.01.10 - 17:00

    X99 gehört in den Keller xD

  12. Re: Sony selbst schuld

    Autor X99 27.01.10 - 17:19

    Der Jailbrake ist eine gaaaaaaaaaaaanz andere Liga und benötigt keinen Modchip.
    Aber vergleich mal schön Bananen mit Kirschen.

  13. Re: Sony selbst schuld

    Autor DrAgOnTuX 27.01.10 - 18:31

    Warum nicht Kiwis mit Orangen?

  14. Re: Sony selbst schuld

    Autor muckelduck 27.01.10 - 18:51

    Ich finde Äpfel mit Birnen immer noch am besten.

  15. Re: Sony selbst schuld

    Autor fffffffffffff 27.01.10 - 18:56

    > werden. Sony dürfte sich damit also ein ziemliches Ei gelegt haben...

    Die PoesenHacker(tm) und moegliche Sicherheitsprobleme mit dem Hypervisor waren offiziell der Grund warum die Slim keinen PenguinPower(tm) mehr hat...

  16. Re: Sony selbst schuld

    Autor Omnipotent 28.01.10 - 08:53

    Meine Herren du Flachpfeife der Exploit von George Hotz soll dazu genutzt werden eine Lücke in der Software zu finden. Ein Modchip ist derzeit für 99,9% der User nutzlos weil er kein abspielen von Gebrannten Spielen/Images erlauben würde sondern nur den Hardware teil des Exploits vereinfachen würde.
    Und ich glaube kaum das George Hotz der das Jailbreaken des IPhones realisiert hat wirklich intresse an einem Modchip hätte. Für ihn gings nur darum eigenen Code ohne Überwachung durch den HyperVisor abspielen zu können.

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