Wenn für GA eh Javascript und Cookies benötigt werden, hätte man dem Nutzer nicht ein modales Popup (wie diese Galeriescripte mit dem abgedunkelten Hintergrund) einblenden können, mit der Frage: "Akzeptieren Sie, dass Ihr Surfverhalten auf unserer Webseite zu statistischen Zwecken von google analytics gespeichert wird?" zwei Buttons "ja", "nein" und bei nein kommt ins Cookie "nicht mitloggen" und bei ja wird geloggt wie üblich.
Mit einer Erweiterung muss der User ja selber aktiv werden, sich irgendwas auf seinen PC runterladen usw.
Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler drin?
>
> Mit einer Erweiterung muss der User ja selber aktiv werden, sich irgendwas
> auf seinen PC runterladen usw.
>
> Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler drin?
Ja.
Vorneweg: Dass das Ding als Addon bereitsteht, kann Google eigentlich nur recht sein. Im Grunde ist es ein Placebo, so nach dem Motto "seht her, wir können Eure Privatsphäre respektieren, wenn Ihr darauf besteht". Glücklicherweise (für Google) wird sich aber kaum jemand das Add-on installieren, weil
1. alle die es sich installieren würden zu anderen Mitteln greifen bzw. das schon bewusst getan haben (mag Ausnahmen geben, aber vermutlich wenige)
2. der Rest der Welt sowieso nicht weiß, was Google Analytics ist oder macht, oder warum das bedenklich sein sollte.
Technisch ließe sich das, was Du vorschlägst, sicher machen. Aber das Netz ist ja geradezu verseucht von GA, also würdest Du auf jeder 3. Webseite so ein Popup sehen. Kann auch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.
Wie jemand (ich glaube bei Heise) schrieb, macht das Addon letztlich nichts anderes als eine Variable im Browser zu setzen, die vom GA-Skript berücksichtigt wird.
Ich stecke nicht mehr sosehr drin in Webprogrammierung, aber eigentlich sollte sich das auch über ein (einziges, Google-seitiges) Cookie erledigen lassen.
Aber dann würde sich Google sein eigenes Geschäftsmodell zerschießen, da es durch die Nachfrage ja erst den Nutzer auf die Problematik aufmerksam machen würde...
Tautologiker schrieb:
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> Ich stecke nicht mehr sosehr drin in Webprogrammierung, aber eigentlich
> sollte sich das auch über ein (einziges, Google-seitiges) Cookie erledigen
> lassen.
So war es natürlich auch gemeint ;) es soll natürlich nicht bei jeder dritten Seite dieses Fenster kommen, sondern google soll einmal speichern, der User will nicht von mir geloggt werden und dann is' gut ...
> Aber dann würde sich Google sein eigenes Geschäftsmodell zerschießen, da es
> durch die Nachfrage ja erst den Nutzer auf die Problematik aufmerksam
> machen würde...
klar, aber nur so wäre es der richtige Weg auch für Datenschützer. ODER google würde die kritischen Punkte aus dem Logging entfernen, wie zB die IP für die Ortung, bis Datenschützer sagen ok, so ist es uns anonym genug. Da bleiben noch genug Daten für eine Auswertung übrig würd ich meinen.
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