Ich bin Betreiber einer großen Internetseite und nutze Google Analytics. Es ist das einzige Tool, das mir so sehr bei der bewerbung meiner Produkte hilft, wie kein zweites.
Im Supermarkt werden auch Bewegungsprofile erstellt und Produkte an taktischen Stellen aufgebaut. Es gibt Musik im Hintergrund, die bewusst einen Takt hat wie das menschliche Herz. Ganz zu schweigen von der Kartenzahlung und den ganzen Kundenkarten die es dort so gibt.
Diese Profile sind nicht verwerflich, denn immerhin sollen die Kunden das finden, was sie suchen oder auf neues Aufmerksam gemacht werden.
Für Internetseiten-Betreiber sind diese Profile noch viel wichtiger, da kein persönlicher Kontakt zum Kunden entsteht. Wenn jemanden etwas nicht gefällt, dann besucht er die nächste Internetseite und ist damit weg. Obwohl er vielleicht gar nicht gesehen hat, das ich das anbiete, was er sucht.
Analytics bietet diese Profile und ist verknüpfbar mit Adwords. Traumhaft, denn so sehen die Kunden das was sie wirklich interessiert.
Wenn sowas nun verboten werden würde, dann findet keiner mehr im Internet das, was ihn interessiert. Wäre doch schade?!
das problem ist, dass du personenbezogene daten an google in den staaten sendest, was technisch theoretisch zu personenbezogenen profilen führen würde (und was auf dem server pasiert liegt dann nicht mehr in deinem einflussbereich).
in supermarkten werden zielgruppen analysen durchgeführt.
mit ga und der gtoolbar sind theoretsch viel weitergehende analysen denkbar (technisch - ob's wirklich umgesetzt ist weiß ich nicht)
ZF: ich bin für ein verfahren egal wie, dass zu einer klärung und server in deutschland für (wenigstens in der eu)...
Ich würde sagen Dein Name ist Program. Als Endnutzer weiß ich ganz ganau was ich will und habe es bisher auch immer gefunden. Ich habe absolut kein Interesse daran, dass ein Programm mir sagt, was es meint dass ich es mag.
Es gilt immer zwischen Nutzen und Kosten/Risiko abzuwägen. In diesem Fall kostet mich ein nicht benötigter Nutzen meine persönlichen Daten und das Risiko, dass sie von google oder den Behörden der USA missbraucht werden. Klingt für mich nach einer ganz klaren Position.
NiXVersteher schrieb:
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> Ich bin Betreiber einer großen Internetseite und nutze Google Analytics. Es
> ist das einzige Tool, das mir so sehr bei der bewerbung meiner Produkte
> hilft, wie kein zweites.
Schau Dir doch mal PIWIK an. Vielleicht ist das ja eine Alternative.
Ja, aber der Supermarkt kennt nur die Bewegungsprofile seiner Kunden in seinen Filialen.
Mit Google Analytics (und anderen Google Services) hat Google die Möglichkeit Dich quer durch das Land zu tracken (wenn man beim Supermarktvergleich bleiben will). D.h. Google kann Dich beim Einkaufen bei Aldi beobachten, sieht dich anschließend bei H&M wieder, dann bei der Tankstelle, im Kino, in der Kneipe, ...
Und das ist ein Problem. Am Anfang ist vielleicht noch praktisch, dass Google so viel weiß, aber am Ende mündet soetwas immer in Manipulation.
Es gab doch erst vor kurzem den Skandal mit dem EC-Karten Datenmissbrauch.
Dadurch können die Firmen auch dein Bewegungsprofil von Geschäft zu Geschäft erstelle und das ganz ohne Bonuskarten.
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